Danke :smile:
Dieser sehr einfachen Ausrede wollten sich hier auch einige bedienen. Ich habe dann gefragt, was sie tun würden, wenn in anderen Angelegenheiten der Bund tätig werden könnte, es aber nicht tut und wir aber die Möglichkeit dazu hätten, dann selbst eine Regelung herbeiführen zu können.
Dass gerade sie wie oft von der kommunalen Selbstverwaltung predigen würden und in diesem Fall, wo wir selbst eine städtische Verordnung erlassen können, dann auf den Bund verweisen. Eine Verordnung, die längerfristig dafür sorgen wird, dass die Kosten des Tierheims in dem Bereich sinken.
Und dass es letztendlich scheinheilig sei, die erbärmlichen Zustände zu bejahen - was sie ja taten bzw. tun mußten, nachdem ich ihnen meinen Flyer unter die Nase gehalten hatte - und trotzdem nichts regeln zu wollen und die Verantwortung auf andere zu schieben.
Mitgestimmt haben die dann zwar trotzdem dem nicht - wobei in diesem Falle wohl die Betonung auf "Trotz" zu legen war - aber dieses "Argument" wurde dann nicht weiter vorgebracht.
Schlagkräftig entpuppte sich auch der Hinweis auf das Ehrenamt. Ich habe darauf hingewiesen, dass keine Sitzung eines Gremiums vergeht, in denen nicht einer einen Lobgesang auf das Ehrenamt und das vielgepriesene "bürgerschaftliche Engagement" hält. Insbesondere, wenn im Zuschauerraum ein paar Bürger sitzen. Wo die Unterstützung der Arbeit der vielen Ehrenamtlichen im Tierschutzverein denn jetzt bei diesem Thema bliebe? Warum sie DIESE ehrenamtliche Arbeit nicht unterstützen wollen. Ob die Ehrenamtlichen im Tierschutz weniger Wert seien als z.B. die der freiwilligen Feuerwehr (hier auf dem Land die "heilige Kuh") oder Heimatvereine? Dass man die Tierschützer sogar rechtlich im Regen stehen lasse, da sie sich bei den durchgeführten Kastrationen in einem Graubereich bewegen müssen, wenn sie eine Fundkatze kastrieren. Dass sonst im Stadtrat immer Klagelieder angestimmt würden, weil nur noch wenig Geld für die örtlichen Vereine aller Art zur Verfügung stehe und in diesem Fall, wo man sogar ohne Geld enorm helfen könne, diese erbetene Hilfe dann versagt werden solle.
Das sass gut! Danach kam nicht mehr viel von den selbsternannten "Kritikern".