Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!!

Diskutiere Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Insgesamt sind es nun 80 Kommunen die eine Pflicht haben. Wie gross das Interesse ist zeigt sich u.a. auch daran wie oft die GoogleMaps Seite...
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #81
Insgesamt sind es nun 80 Kommunen die eine Pflicht haben.
Wie gross das Interesse ist zeigt sich u.a. auch daran wie oft die GoogleMaps Seite aufgerufen wurde. Inwischen über 13.000 mal


@ALuckyGuy
Meines Wissens hat es schon Petitionen und Anträge auch an die Bundesregierung gegeben. Hat alles leider nichts gebracht. Die Bundesregierung sieht keinen Handlungsbedarf. Und daran wird sich auch so schnelle nichts ändern. Die Kastrationspflicht ist geballt in NRW und Niedersachsen vorzufinden. Nun müssen verstärkt auch mal die Kommunen in den anderen Ländern ran. Mich wundert es sehr, das dort nur wenig passiert.
 
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  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!!

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  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #82
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #83
Klasse, Karin! :)

In einem Nachbarort ist ein Vorstoß zur Kastrationspflicht gescheitert. Argumentation: der Bund ist zuständig, Kommune sieht keinen Handlungsbedarf...

Traurig, aber immer noch zu oft wahr!
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #84
Danke :smile:

Dieser sehr einfachen Ausrede wollten sich hier auch einige bedienen. Ich habe dann gefragt, was sie tun würden, wenn in anderen Angelegenheiten der Bund tätig werden könnte, es aber nicht tut und wir aber die Möglichkeit dazu hätten, dann selbst eine Regelung herbeiführen zu können.
Dass gerade sie wie oft von der kommunalen Selbstverwaltung predigen würden und in diesem Fall, wo wir selbst eine städtische Verordnung erlassen können, dann auf den Bund verweisen. Eine Verordnung, die längerfristig dafür sorgen wird, dass die Kosten des Tierheims in dem Bereich sinken.
Und dass es letztendlich scheinheilig sei, die erbärmlichen Zustände zu bejahen - was sie ja taten bzw. tun mußten, nachdem ich ihnen meinen Flyer unter die Nase gehalten hatte - und trotzdem nichts regeln zu wollen und die Verantwortung auf andere zu schieben.
Mitgestimmt haben die dann zwar trotzdem dem nicht - wobei in diesem Falle wohl die Betonung auf "Trotz" zu legen war - aber dieses "Argument" wurde dann nicht weiter vorgebracht.

Schlagkräftig entpuppte sich auch der Hinweis auf das Ehrenamt. Ich habe darauf hingewiesen, dass keine Sitzung eines Gremiums vergeht, in denen nicht einer einen Lobgesang auf das Ehrenamt und das vielgepriesene "bürgerschaftliche Engagement" hält. Insbesondere, wenn im Zuschauerraum ein paar Bürger sitzen. Wo die Unterstützung der Arbeit der vielen Ehrenamtlichen im Tierschutzverein denn jetzt bei diesem Thema bliebe? Warum sie DIESE ehrenamtliche Arbeit nicht unterstützen wollen. Ob die Ehrenamtlichen im Tierschutz weniger Wert seien als z.B. die der freiwilligen Feuerwehr (hier auf dem Land die "heilige Kuh") oder Heimatvereine? Dass man die Tierschützer sogar rechtlich im Regen stehen lasse, da sie sich bei den durchgeführten Kastrationen in einem Graubereich bewegen müssen, wenn sie eine Fundkatze kastrieren. Dass sonst im Stadtrat immer Klagelieder angestimmt würden, weil nur noch wenig Geld für die örtlichen Vereine aller Art zur Verfügung stehe und in diesem Fall, wo man sogar ohne Geld enorm helfen könne, diese erbetene Hilfe dann versagt werden solle.
Das sass gut! Danach kam nicht mehr viel von den selbsternannten "Kritikern".
 
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  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #85
Nun ja, aber das nennt sich halt Demokratie. Das man auch seine eigene Meinung haben kann und diese wenn man es möchte auch auf den Rechtsweg erstreitet. Kann ja sein daß sie unrecht haben. Aber nur weil man alle Möglichkeiten des demokratischen Rechtstaates ausnutzt, muß man sich gewiss nicht schämen.

Schämen muss man sich aber, wenn man - und das ist der Fall bei den Leuten, von denen ich oben gesprochen habe, ich kenn die nämlich persönlich - ohne jede Ahnung von der Sachlage und dem Katzenelend einfach "vom grünen Tisch aus" irgendetwas behauptet, und das dann zur Grundlage einer rechtlichen Analyse macht.

Die Juristen, von denen ich spreche, sind niemals mit auf Fangaktionen gewesen, und mit Tierschutzvereinen haben sie auch nicht gesprochen. Der Amtstierarzt habe ihnen versichert, sooooo schlimm sei das alles ja nicht mit den Katzen und irgendwann reguliere sich das eh von selbst.

Ich finde, wenn man sich mit Dingen beschäftigt, von denen das Leben und das Wohlergehen anderer Lebewesen abhängt, dann sollte man etwas mehr Sachverhaltsaufklärung betreiben und sich wirklich kundig machen. So tu ich es jedenfalls bei meiner Arbeit. Und wenn man das nicht tut, dann finde ich, man soll sich was schämen.

Das ist nicht undemokratisch, hat nur etwas mit Berufsethos zu tun.

Danke :smile:

Dieser sehr einfachen Ausrede wollten sich hier auch einige bedienen. Ich habe dann gefragt, was sie tun würden, wenn in anderen Angelegenheiten der Bund tätig werden könnte, es aber nicht tut und wir aber die Möglichkeit dazu hätten, dann selbst eine Regelung herbeiführen zu können.
Dass gerade sie wie oft von der kommunalen Selbstverwaltung predigen würden und in diesem Fall, wo wir selbst eine städtische Verordnung erlassen können, dann auf den Bund verweisen. Eine Verordnung, die längerfristig dafür sorgen wird, dass die Kosten des Tierheims in dem Bereich sinken.
Und dass es letztendlich scheinheilig sei, die erbärmlichen Zustände zu bejahen - was sie ja taten bzw. tun mußten, nachdem ich ihnen meinen Flyer unter die Nase gehalten hatte - und trotzdem nichts regeln zu wollen und die Verantwortung auf andere zu schieben.
Mitgestimmt haben die dann zwar trotzdem dem nicht - wobei in diesem Falle wohl die Betonung auf "Trotz" zu legen war - aber dieses "Argument" wurde dann nicht weiter vorgebracht.

Schlagkräftig entpuppte sich auch der Hinweis auf das Ehrenamt. Ich habe darauf hingewiesen, dass keine Sitzung eines Gremiums vergeht, in denen nicht einer einen Lobgesang auf das Ehrenamt und das vielgepriesene "bürgerschaftliche Engagement" hält. Insbesondere, wenn im Zuschauerraum ein paar Bürger sitzen. Wo die Unterstützung der Arbeit der vielen Ehrenamtlichen im Tierschutzverein denn jetzt bei diesem Thema bliebe? Warum sie DIESE ehrenamtliche Arbeit nicht unterstützen wollen. Ob die Ehrenamtlichen im Tierschutz weniger Wert seien als z.B. die der freiwilligen Feuerwehr (hier auf dem Land die "heilige Kuh") oder Heimatvereine? Dass man die Tierschützer sogar rechtlich im Regen stehen lasse, da sie sich bei den durchgeführten Kastrationen in einem Graubereich bewegen müssen, wenn sie eine Fundkatze kastrieren. Dass sonst im Stadtrat immer Klagelieder angestimmt würden, weil nur noch wenig Geld für die örtlichen Vereine aller Art zur Verfügung stehe und in diesem Fall, wo man sogar ohne Geld enorm helfen könne, diese erbetene Hilfe dann versagt werden solle.
Das sass gut! Danach kam nicht mehr viel von den selbsternannten "Kritikern".

Das hast Du ganz, ganz toll gemacht !!! :)
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #86
Das ist nicht undemokratisch, hat nur etwas mit Berufsethos zu tun.
Im Prinzip sehe ich das ja genauso wie Du. Aber herrje ... Berufsethos? Bei Anwälten? Ich meine, wir leben hier in einer kapitalistischen Marktwirtschaft. Weißt Du was ich allein in Sachen Arbeitsrecht für haarsträubende Sachen erlebt habe? Das sind eben die prinzipiellen Verhältnisse die wir hier haben.
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #87
Im Prinzip sehe ich das ja genauso wie Du. Aber herrje ... Berufsethos? Bei Anwälten? Ich meine, wir leben hier in einer kapitalistischen Marktwirtschaft. Weißt Du was ich allein in Sachen Arbeitsrecht für haarsträubende Sachen erlebt habe? Das sind eben die prinzipiellen Verhältnisse die wir hier haben.

Dadurch wird es aber nicht besser :-(

Und von meinen eigenen Bekannten hätte ich auch mehr erwartet, zumal es sich dabei um normalerweise engagierte Leute handelt. Nur hier gehts "ja nur um Tiere" :x
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #88
Hallo, ich möchte mich hier wieder zu dem Thema einklinken. Hier in Bonn haben alle politischen Parteien einer Beschlussvorlage der Bundesstadt Bonn zur Einführung einer Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für FREIGÄNGERKATZEN (d.h. Besitzerkatzen denn nur diese können und sollten in die Pflicht genommen werden) zugestimmt. Morgen ist es im Hauptausschuss und am 31.5. wird der Rat über die Beschlussvorlage abstimmen. Ins Rollen gekommen ist das Ganze durch einen Bürgerantrag von mir am 17.6.2009. Bonn hatte zuerst eine Informationskampagne gestartet, die überhaupt nichts gebracht hatte. Zwischenzeitlich hatte ich mich mit der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht (die sich im April 2010 gegründet hatten) in Verbindung gesetzt um den Begriff der "abstrakten Gefahr" juristisch klären zu lassen. Daraus ist dann das Gutachen der DJGT entstanden, die u.a. ja die Katze auch als Schutzgut darstellt von der Gefahren abgewehrt werden sollen und nicht nur vom Menschen. Der Städte- und Gemeindebund Niedersachsen befürwortet die Kastrationspflicht, weil er die Katze als Schutzgut betrachtet. Der Städte und Gemeindebund NRW sieht das anders, er behauptet es gäbe keine abstrakte Gefahr. So unterschiedlich sind die Auffassungen. Wenn die Pflichten am 31.5. hier in der Bundesstadt Bonn beschlossen werden, könnte das für viele auch eine Signalwirkung haben, also drückt alle die Daumen.
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #89
Ab heute gilt bei uns die Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht.
Beschlossen haben wir es im Rat Ende März, jetzt zum 1. Juni ist die geänderte Ordnungsbehördliche Verordnung in Kraft getreten.

Antrag von uns Ende Januar und ab heute gilts - das Hochsauerland ist schnell!! :

In Bonn hat es ja auch geklappt - Glückwunsch. Wobei ich leider meine Zweifel hege, ob es bei Bonn eine größere Signalwirkung hat. Ob es klappt oder nicht hängt immer davon ab, welche Leute in den Räten sitzen und ob der Ernst der Lage auch erkannt wird. Das hängt nicht unwesentlich davon ab, wieviel Aufklärungsarbeit die Tierschutz-Vereine leisten und ob sie den Fraktionen genug auf den Füssen stehen.
 
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  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #90
Nun, vor wenigen Wochen hab ich noch geplärrt, das wir es in Osnabrück ja auch gern hätten.

Nun denn, jetzt ist es amtlich. Ab 01.08.2012 hat auch Osnabrück eine Kastrations-Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht.

Ich kann euch sagen, das war eine harte Tour. Ich habe aber viel darüber gelernt wie Poltik gemacht wird und wie Politiker ticken.

Vor einer Woche wurde es im Ausschuß noch abgelehnt. Es ist uns innerhalb weniger Tage gelungen die Politiker zum Umdenken zu bewegen. Aber diese paar Tage waren richtig heftig.
Danke an alle die geholfen haben.
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #91
TOLL, dann habt ihr es hinbekommen! Bei uns ist es vor 2 Wochen wieder mal gescheitert an einer Unterschrift...nun heißt es wieder mindestens 3 Monate warten...bis es wieder geändert durch alle Instanzen geschlichen ist....*grummel*
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #93
In Kassel tut sich auch langsam was. Jetzt heißt es, die Öffentlichkeit zu Informieren und zu mobilisieren.
Hallo,
Öffentlichkeit hilft nur begrenzt, bzw. eigentlich nur in einem Punkt. Nämlich,je mehr es in den Medien steht umso besser ist es.
Was am meisten Hilft ist definitiv Sachinformation bei den Politikern. Ich kann nur meine Erfahrungen aus Osnabrück wieder geben.
Politiker müssen so viele Dinge entscheiden, die kommen gegen die ganze Papierflut nicht an. Ausserdem gehört das meist nicht zu den für Politiker wichtigen Dingen.
Also ist eine geeignete Möglichkeit, eine zusammenfassende Sachinformation an wirklich jedes Ratsmitglied, egal von welcher Partei, zu schicken. Da gehört dann alles rein was für eine Kastrapflicht spricht. Und im Vorfeld sollte man alle Einwände gegen eine Pflicht kennen und darauf eingehen. Hilfreich ist da der Kommentar von Dr. Lang den man auf meiner Hp runterladen kann.
Auf ein Anschreiben unsererseits hatte sich ein Anwalt der Grünen gemeldet und Gegengründe genannt. Mein Antwortschreiben schicke ich gern zu.
Danach gibt es eigentlich die meiste Arbeit. Man sollte, soweit möglich jeden Ratspolitiker anrufen und Ihn nach seiner persönlichen Meinung fragen. Dadurch zwingt man Ihn sich mit der Materie auseinanderzusetzen. Wichtig dabei ist, das man selber fit ist. Man sollte dem Politiker Gelegenheit geben seine Einwände zu äussern, und die muss man dann in jedem Einzelfall widerlegen.
Ich denke, das war bei uns das Auschlaggebende, denn durch die Telefonate haben wir A:. gezeigt wie wichtig uns das ist, und B: Sehr viele Politiker nachdenklich gemacht, so das sie dann doch dafür waren.
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #94
Hallo,
Öffentlichkeit hilft nur begrenzt, bzw. eigentlich nur in einem Punkt. Nämlich,je mehr es in den Medien steht umso besser ist es.
Was am meisten Hilft ist definitiv Sachinformation bei den Politikern. Ich kann nur meine Erfahrungen aus Osnabrück wieder geben.
Politiker müssen so viele Dinge entscheiden, die kommen gegen die ganze Papierflut nicht an. Ausserdem gehört das meist nicht zu den für Politiker wichtigen Dingen.
Also ist eine geeignete Möglichkeit, eine zusammenfassende Sachinformation an wirklich jedes Ratsmitglied, egal von welcher Partei, zu schicken. Da gehört dann alles rein was für eine Kastrapflicht spricht. Und im Vorfeld sollte man alle Einwände gegen eine Pflicht kennen und darauf eingehen. Hilfreich ist da der Kommentar von Dr. Lang den man auf meiner Hp runterladen kann.
Auf ein Anschreiben unsererseits hatte sich ein Anwalt der Grünen gemeldet und Gegengründe genannt. Mein Antwortschreiben schicke ich gern zu.
Danach gibt es eigentlich die meiste Arbeit. Man sollte, soweit möglich jeden Ratspolitiker anrufen und Ihn nach seiner persönlichen Meinung fragen. Dadurch zwingt man Ihn sich mit der Materie auseinanderzusetzen. Wichtig dabei ist, das man selber fit ist. Man sollte dem Politiker Gelegenheit geben seine Einwände zu äussern, und die muss man dann in jedem Einzelfall widerlegen.
Ich denke, das war bei uns das Auschlaggebende, denn durch die Telefonate haben wir A:. gezeigt wie wichtig uns das ist, und B: Sehr viele Politiker nachdenklich gemacht, so das sie dann doch dafür waren.

Kann ich alles so nur unterschreiben. Ich würde jedoch vor dem Anruf bei allen Ratsmitgliedern die jeweiligen Fraktionen ansprechen und darum bitten, das Anliegen und die Gründe in einer Fraktionssitzung darlegen zu können und zu einer Diskussion zur Verfügung zu stehen. Und zwar, nachdem man den Fraktionen bereits die oben angesprochenen Sachinformationen zukommen ließ. Zwar ist auf dem Papier jedes Ratsmitglied in seiner Entscheidung frei, jedoch sieht es in der Praxis meinst so aus, dass ein gewisser "Fraktionszwang" besteht. Will heißen, selbst wenn man den ein oder anderen überzeugt, traut er sich oft nicht, gegen die von der Fraktion vorgegebene "Marschrichtung" abzustimmen. Traurig, aber ist häufig so. Daher ist es wichtig, die jeweils ganze Fraktion zu überzeugen - damit diese geschlossen das Projekt unterstützt. Und das erreicht man am besten, wenn man in einer Fraktionssitzung mit den Leuten redet und diskutiert.
Hilfreich ist dann auch oft eine geheime Abstimmung, damit auch "Abweichler" die Möglichkeit haben, "unerkannt" für eine Sache zu stimmen, von der sie selbst überzeugt sind.
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #95
Absolut richtig kaba,
das wiederum kann ich auch so unterschreiben, lach
Innerhalb der Ratsfraktionen kommt man ja manchmal dahinter wer dagegen ist und kann sich diese dann gezielt vornehmen.
Und es stimmt, den sogenannten "Fraktionszwang" gibt es offiziell nicht, in der Realität sehr wohl.
Dazu gibt es innerhalb der Mehrheiten auch noch gemeinsame Entscheidungen.
Als Beispiel bei uns: Rot Grün hat die Mehrheit und war zunächst dagegen.
Am abend vor der Ratsentscheidung hat jede Fraktion eine Sitzung abgehalten und wohl für sich eine Entscheidung gefällt. Danach haben sich Grüne und SPD noch mal zusammengesetzt und eine gemeinsame Entscheidung gefällt, eben damit diese Koalition Geschlossenheit darstellt.
Mit dem Ergebnis, das die Entscheidung im Rat einstimmig wurde, denn FDP und CDU waren ja schon vorher dafür.
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #96
Auch an dieser Stelle noch mal herzlichen glückwunsch Michael. Hast Du toll gemacht. Manchmal zahlt sich hartnäckigkeit eben doch aus....
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #97
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #98
nach wie vor bin ich für die kastrations und kennzeichnugspflicht.

trotzdem frage ich mich immer noch wie soll das von satten gehen.
wer überprüft das, man kann ja shclecht alle katzen ind er gegend per lebendfalle einfangen und schauen ob die gechipt und kastriert sind.

ich kenn auch leider leute die leben in einer kommune da ist das ganze schon pflicht und die bekamen grad mal einen kleinen handzettel in den briefkasten das das gesetz durch ist und das war es.
die gleiche familie hat es bis heute grad mal geschafft den kleinen zu kastrieren gechipt ist der immer noch nicht, leider hab mir schon den mund fusselig geredet.

trotzdem würde mich echt interessieren wie man das kontrolliert das man auch alle katzen erfaßt und die heimatlosen dann auch auffindet und kastriert damit das katzenelend weniger wird.
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #99
Dann zeig sie an beim Ordnungsamt. Dann bekommen sie ein Schreiben mit der Aufforderung. Wenn sie es dann immer noch nicht machen droht ein Bußgeld.
 
  • Kastrationspflicht - yiipppieeh wir bekommen es hin!!! Beitrag #100
@kirlemaus
Es geht doch garnicht um Kontrolle, sondern darum, das eine Gesetzespflicht geschaffen wird.
Egal welches Gesetz du nimmst, nicht eines wird zu 100% befolgt.
Es gibt Menschen die schnallen sich nicht an, und viele fahren zu schnell, usw usw.
Eine umfassende Kontrolle ist doch garnicht möglich.
Aber man stelle sich vor, wir hätten keine Anschnallpflicht und keine Geschwindigkeitsbegrenzungen, dann wäre hier Wild West.
Und so wie ich jemanden anzeigen kann, wenn er einen Gesetzesverstoß begeht, so kann ich bei vorliegen einer gesetzlichen Pflicht zur Kastration,jemanden bei dem ich mir sicher bin, das dessen Tier nicht kastriert ist eben auch beim Ordnungsamt anzeigen,
 
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