Das finde ich auch als endgültige Lösung sehr schön. Wenn es jetzt erstmal ums "Retten" geht, dann ist eine Notlösung allerdings besser als gar keine, finde ich. Bevor die Katze eingeschläfert wird, sperrt man sie doch lieber ein paar Tage bis zur Vermittlung in einem Bad ein.
Als ich das Thema hier gefunden habe, ist mir ganz schlecht geworden. Erinnerte mich sofort an ein Gespräch mit meiner Oma vor wenigen Tagen.
Bei mir lebt ja der taube Kater Nüsschen. Nüsschen hat seit ich ihn kenne immer wieder Phasen, in denen er alles vollpinkelt was irgendwie so aussieht als sei es teuer und mir was wert :lol:
Ich weiß das, weiß auch, dass die TÄ nichts gefunden haben und ich nun in einem weiteren Versuch eine neue Therapie starten möchte.
Davon erzählte ich meiner Oma.. die sieht mich an, schüttelt den Kopf und sagt "So kann man mit dem Kater ja nicht zusammenleben. Kann man den nicht einschläfern ?" :shock:
Ich wusste erstmal gar nicht was ich sagen sollte, so geschockt war ich.
Und dann legt die echt noch einen drauf und meint :"Weißt Du, wie Bekannte von mir das gemacht haben ? Die hatten nämlich auch so ein Vieh, das überall hingemacht hat. Die haben dem eine Überdosis Insulin gespritzt. Der Mann ist Diabetiker und dann ist der Kater ganz ruhig eingeschlafen."
Ich dachte, ich falle in Scheiben. :shock:
Was für Leute gibt es nur ?!
Oh nein, wie schrecklich

es gibt so gräßliche Leute, echte Monster ...
Noch mal zum "wieder ans Katzenklo gewöhnen" : manche Katzen sind so lange unsauber, dass sie tatsächlich das Katzenklo sogar ignorieren. In solchen Fällen kann Isolieren in einem angenehmen Raum und mehreren, sehr einladenden Klos helfen, die Katze wieder zum "Aufsklogehen" zu bringen. Das heisst:
- offene Klos, kein Dach drauf
- an etwas versteckten Stellen (es ist ja das "stille" Örtchen, da solls also ruhig sein)
- mit der angenehmsten Streu der Welt: sowas ganz feines, Biokats Micro z.B OHNE jeden Geruch
Klar soll das Tier nicht auf ewig ins Bad gesperrt werden - nur, wenns sie sonst die Spritze kriegt.
Es gibt so viele Gründe, weshalb eine Katze pieselt: Krankheit (nicht nur Harnwegserkrankungen), Unwohlsein/Störungen im eigenen Territorium (draußen sind andere Katzen, die man hören, sehen oder riechen kann), fehlende Kratzgelegenheiten, Langeweile, Vernachlässigung ...
Meine Nini hat ihr ganzes Leben lang gepinkelt, und ich habe nie erfahren, woran es lag. Kein Harnwegsproblem, nix sonst gefunden. Alle paar Tage gings aufs Bett, aufs Sofa, aufs Kopfkissen etc ... NIEMALS hätte ich daran gedacht, sie wegzugeben oder gar zu töten ... dabei muss ich aber zu ihrer "Verteidungung" sagen, dass sie nur auf für mich praktische Dinge pinkelte, da alles gewaschen werden konnte. Bett, Sofa etc. waren immer mit Plastikeinlagen abgedeckt (also unter dem Laken bzw. unter eine Überdecke). Wenn was passierte, wurden die Decke und die Plastikeinlage gewaschen, und gut war. Daneben ging Nini aber auch immer wieder aufs Klo.
Es gibt so viele Piesel-Arten wie es Katzen gibt. Aber es gibt auch Lösungen. Man muss herausfinden, warum die Katze pinkelt, dann hat man eine gute Chance, das in den Griff zu kriegen.
Ich drücke alles Pieselgeplagten und vor allem Eule ganz fest die Daumen!!