Ist jetzt nicht an dich gerichtet, Borealis, sondern nur mal allgemein:
Nur, weil eine Katze, die im
HCM Gentest N/
HCM oder gar
HCM/
HCM getestet wird, nicht zwingend auch an
HCM erkranken muss, heißt das nicht, dass man mit solchen Tieren züchten sollte. Denn dass dieses Gen im Zusammenhang zu
HCM steht, das ist Fakt. Und daher sollte man dieses Gen nicht unnötig weiter verbreiten.
Das sage ich, weil es leider viel zu viele Züchter gibt, die das nicht verstehen (wollen) und munter mit mischerbigen Tieren züchten...
Genau das finde ich schlimm.
Klar ist mir schon, dass nicht nur ein Gen verantwortlich ist, aber ein Gen, das devinitiv MITschuld ist, weiterhin in der Zucht zu behalten, find ich auch falsch und nicht im Sinne einer seriösen Zucht. Darum gehts doch, Genetische Krankheiten rauszuzüchten.
Natürlich ist es wichtig, auch dann konkret zu testen, ob ein Tier auch erkrankt ist, also durch Schall. Aber trotzdem gehört für mich der
Gentest zu einer seriösen Zucht dazu.
Deswegen hab ich es auch oben angesprochen.
@ Goldi: Hast du dir genau überlegt, was bei einer Zucht auf dich zukommt? Ich habe festgestellt, für mich wäre es wohl nichts.
Der Stress einen geeigneten Zuchtkater zu finden, hinzufahren. Auch wirklich passende Linien zu finden.
Das Zufüttern, wenn der Mutter was passieren sollte. Die Gefahr einer Fehlgeburt. Eventuell dann auch der Verlust der Zuchtkatze.
Dann die Menschen, die ein Kitten von mir wollen. Ständige Besuche von Interessenten. Dann die Abgabe. Sollte ich herausfinden, dass Menschen mich belogen haben, und sich so ein Kitten erschlichen haben, das sie dann alleine halten, ungesichert rauslassen, nicht kastrieren etc., was mache ich dann?
Und so weiter.
Also ich wills dir nicht ausreden, versteh mich nicht falsch. Aber ich finde es hängt auch von der menschlichen Seite viel mehr dran, als man auf den ersten Blick vermutet.