Danke Neryz, dass du dir die Seite angeguckt hast und für die Tipps:idea:
Gern :wink:
Ich hab selbst mal telephonische "Vor-Vor-Vor-Kontrollen" (also allererste Gespräche mit Adoptionskandidaten) geführt, daher weiss ich, was man abfragt, wenn man für ein Tier eine gute Familie sucht.
Im ersten Gespräch stellt man das Tier vor, sagt den Leuten, was es alles "hat" (Chip, Impfungen, Kastra, eventuelle Gesundheits- oder Verhaltensprobleme, Vorgeschichte usw.), und man will von den Leuten natürlich wissen, wie sie so "drauf sind". Ob sie die Schutzgebühr zahlen können (wenn da Schwierigkeiten sind, ist eh gleich Schluß, wer das nicht aufbringen kann, kann auch keinen Tierarzt zahlen), ob sie einverstanden sind, dass ein Schutzvertrag gemacht wird (wenn sie komisch reagieren, ist auch gleich Schluß). Und man sagt ihnen, dass es Kontrollen gibt (kann man auch "Besuche" nennen, sonst klingts etwas nach Stasi :mrgreen: ), um zu gucken, wie es dem Tier geht (vor und nach der Adoption).
Man fragt auch nach der Sicherung der Wohnung (Fenster / Balkon), Freigang oder Wohnungshaltung ...
Wenn die all sowas abfragen, dann klingt es schonmal gut!
Dann muss aber natürlich auch wirklich jemand bei Dir vorbeikommen und sich alles ansehen, manchmal (in den besten Fällen) machen das Auslandsorgas mit Tierschützern in Deutschland, die vor Ort kontrollieren und die auch ein bisschen "Nachsorge" betreiben können.
Es gibt viele deutsche Tierschützer, die sich um Tiere aus Deutschland
und aus dem Ausland kümmern, und die mit seriösen Auslandsorgas zusammenarbeiten.
Ganz vorsichtig solltest Du sein, wenn die Leute Dir das Tierchen direkt, also ohne dass jemand bei Dir zur Kontrolle war, irgendwo an einer Autobahnraststätte gegen Geld übergeben wollen. Sowas ist nicht serös.
Seriöse Tierschützer bringen das Tier persönlich zu seiner Familie, oder eben durch Tierschützer, die sie kennen; immer mit dem Hintergedanken, dass sie das Tier auch wieder mitnehmen, wenn der Platz nicht ok ist.
Leute, die das Tier nur irgendwo "abladen", ohne sich drum zu scheren, wie es mit ihm weitergeht, sind zu meiden. Die darf man nicht unterstützen.