Zusammenführung problematisch

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Cat Vader

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Hallo zusammen,

wir haben große Probleme bei der Zusammenführung von 2 Katzendamen und sind für jede Anregung und Hilfestellung dankbar. Ich versuche das Ganze mal umfassend zu schildern ...

Erstkatze ist Frida. Sie ist 11 Jahre alt, kastriert, etwas übergewichtig, aber ansonsten gesund. Sie hätte die Möglichkeit auf Freigang (Erdgeschoss, Fenster mit Kletterhilfe), aber seit etwa 2-3 Jahren interessiert sie das nicht mehr so sehr. Sie ist lieber zu Hause. Im Sommer geht sie ab und an mal mit uns auf die Wiese vor dem Haus und lümmelt herum. Meist aber nur 10-20 Minuten, danach will sie wieder rein. Sie ist noch verspielt, aber die meiste Zeit verbringt sie kuschelnd auf dem Bett oder der Couch. Frida ist erst seit ca. 6 Jahren alleinige Katze. Vorher hat sie sich unser Zuhause mit einem Kater und einer weiteren Katze geteilt. Die drei waren nie beste Freunde, aber man kam miteinander aus. Seitdem die beiden anderen verstorben sind, ist Frida - wie gesagt - Einzelkatze.

Jetzt der Neuzugang:
Smilla ist 1,5 Jahre alt. Kastriert, verspielt und verschmust. Sie hat in ihrem kurzen Leben bereits 4 verschiedene Besitzer gehabt- wir sind das 5. Zuhause. :-( Die letzten Besitzer (Bekannte von uns) hatten sie nur vorübergehend in Pflege und mussten/wollten sie zu einem fixen Datum abgeben. Wir haben versucht, ein neues Zuhause für sie zu finden, aber das ist uns leider nicht gelungen. Wir haben dann beschlossen, Smilla zu uns zu nehmen und eine Zusammenführung zu versuchen, weil Frida ja früher auch mit anderen Katzen klar kam. Hinzu kommt, dass Smilla sich wohl in Zuhause Nr. 3 von 2 Katern hat drangsalieren lassen und völlig verschüchtert nur in einem Raum gesessen haben soll. Wir haben deswegen gedacht, dass eine eher ängstliche Katze bei Frida bessere Chancen hat, weil auch unsere ältere Dame eher zurückhaltend ist.

In den ersten 2 Wochen sah auch alles ganz gut aus. Wir haben für Smilla unsere Küche als Rückzugsort "hergerichtet" - Klo, Kratzbaum, Futter etc. Am ersten Tag hatten wir die Tür zu. Danach haben wir die Tür angelehnt und innerhalb von 3-4 Tagen hat sich Smilla immer mal wieder ins Wohnzimmer getraut. Kurze Ausflüge, aber immerhin. Frida hat sich zu dem Zeitpunkt noch völlig frei in der Wohnung bewegt und hat auch in der Küche gefressen, obwohl Smilla auch dort fraß. Frida hat ein wenig geknurrt und gefaucht, aber mehr ist nicht passiert. In den folgenen 2 Wochen wurde die Situation leider schlechter statt besser. Smilla hat mehr und mehr die Wohnung erkundet und bewegt sich angstfrei in allen Zimmern. Im Gegensatz dazu hat Frida sich immer mehr zurückgezogen. Hat viel mehr geknurrt und gefaucht, wild gespuckt und ist vor Smilla weggelaufen. Schlussendlich hat Frida ab Woche 4 nur noch im Schlafzimmer gesessen und hat sich nicht mehr raus getraut. Nicht auf's Klo, nicht in die Küche zum Fressen. Insgesamt sind nun 5 Wochen vergangen und Frida "haust" inzwischen fast nur noch in der "Kiste" ihres Kratzbaums im Schlafzimmer. Nachdem sie einmal sogar in diese Kiste gepinkelt hat, haben wir das Klo ins Schlafzimmer gstellt (was vermutlich falsch ist!?). Auf den rat einer Verhaltenstherapeutin hin haben wir dann angefangen beide Katzen im Schlafzimmer zu füttern. Das funktioniert aber nur bedingt gut. Frida kommt zwar aus der Kiste, aber nur sehr sehr widerwillig und nur mit dem halben Körper. Steht der Futternapf weiter weg, kommt sie nicht raus. Zum Pinkeln schafft sie alle 24 Stunden mal in einem unbeoachteten Moment. Seit 4 Tagen aber z. B. hat sich keinen Kot abgesetzt. Ich vermute, dass das große Geschäft einfach zu lange dauert und sie Angst hat, so lange außerhalb der Kiste zu sein. Fakt ist, dass Smilla alles beobachtet, was Frida macht und sofort losstürmt, wenn Frida sich bewegt. Ich kann nicht beurteilen, ob sie spielen will oder aggressiv ist. Sie knurrt und faucht nicht, Frida umso mehr. Frida schlägt auch aus der Kiste heraus, weil sie Panik hat. Wenn die Schlafzimmertür mal für ein paar Stunden zu ist und Frida Smilla eine Weile nicht sieht, kommt sie raus und legt sich auch mal auf die Fensterbank. Aber das ist undenkbar, wenn Smilla im Raum ist.
Wir haben übrigens von Anfang an Feliway verwendet (2 Stecker), haben versucht mit Rescue-Tropfen, Baldrian und Katzenminze die Situation aufzulockern, aber das alles hat bisher nicht funktioniert. Richtigen körperlichen Kontakt hat es zwischen den beiden Katzen noch nicht gegeben - außer dem Schlagen von Frida aus der Box heraus.

Wenn Smilla nicht in der Nähe ist, lässt sich Frida von uns streicheln und reibt ihr Köpfchen an uns, leckt uns ab. Wenn die neue Katze aber in der Nähe ist, können wir Frida nicht anfassen. Sie faucht, kratzt und beißt.

Nun hat die Therapeutin empfohlen, Konstitutionsmittel auszuprobieren. Ich verstehe darunter Bachblüten, richtig? Das könnten wir nächste Woche machen (Termin). Ich weiß aber nicht, ob das wirklich so effektiv ist, dass Frida ihre panische Angst los wird. Ich denke eher, dass sie sich beruhigen würde, wenn Smilla nicht direkt losspurten würde, sondern einfach mal Abstand hält, damit sich die beiden in Ruhe kennenlernen können. Sollen wir z. B. Smilla per Wasserpistole von ihren "Attacken" abhalten? Oder verursacht das dann bei Smilla langfristig Aggressionen gegenüber Frida? Wir wissen wirklich nicht, wie wir Frida dazu kriegen, sich wieder normal in der Wohnung zu bewegen. Sollen wir sie "zwingen", indem wir Futter und Klo wieder an die alten Plätze stellen?

Momentan ist es so:
Im Bad sind 2 Klos. Eines davon hat Frida sonst immer im Bad genutzt. Ein drittes Klo ist im Schlafzimmer vor dem Kratzbaum. Futter und Wasser kriegt Frida ebenfalls im Schlafzimmer, weil wir dachten, dass das Stress abbaut. Smilla füttern wir auch im Schlafzimmer, aber das bewirkt, dass Frida nur das Nötigste frisst. Ist sie allein, frisst sie mehr.

Puh, was für ein Roman. Ich hoffe, ihr seid jetzt nicht erschlagen, aber ich wollte euch alle Fakten geben. Wenn ihr noch etwas wissen wollt, einfach fragen.

Wir sind echt verzweifelt und möchten natürlich nicht, dass Frida ihr Leben weiter so fristet wie sie es gerade tut. Das ist nicht Sinn der Sache. Wir würden gern noch weiter hoffen, aber so langsam macht sich Sorge breit, dass wir Smilla ins Tierheim oder in ein anderes Zuhause geben müssen. Uns wird bei dem Gedanken richtig übel ... Zuhause Nr. 6! :-(

Wenn ihr Erfahrungen habt und uns Tipps geben könnt, wären wir unendlich dankbar!!!

Von einer vorübergehenden Trennung der Katzen durch eine Fliegengittertür wurde uns übrigens abgeraten. Das würde den Prozess nur verzögern. Was meint ihr dazu?

1.000 Dank im Voraus
Sunny u. Micha
 
  • Zusammenführung problematisch Beitrag #2
Als erstes würde ich unbedingt empfehlen, Futterplätze und Katzenklos räumlich zu trennen.
Das Katzenklo direkt am Kratzbaum ist auch sehr ungünstig.

Katzenklos in ein Zimmer, Futter in ein anderes Zimmer. Wasser nicht direkt neben das Futter und auch nicht in die Nähe der Katzenklos.

Kastriert sind beide Katzen?

Dann google mal bitte nach Zylkene. Das wirkt besser als Bachblüten (die in meinen Augen der totale Hokuspokus sind).

Eventuell würde ich die beiden separieren (komplett, ohne Sichtkontakt, das heisst natürlich, ohne Gittertüre), und zwar für ca. 2 Wochen. Und dann eine neue Zusammenführung anfangen:


Gäbe es denn räumlich die Möglichkeit dazu?
 
  • Zusammenführung problematisch Beitrag #3
Hallo Balli,

Klo, Futter und Wasser stehen im Moment ja nur so nah beinander bzw. am Kratzbaum, weil Frida panische Angst hat, sich von der Kiste weg zu bewegen. Wir wollten ihr vorläufig den Stress ersparen. Normalerweise frisst Frida in der Küche. Wassernäpfe sind über die ganze Wohnung verteilt und Klo war immer im Bad.

Wir können jetzt natürlich alles wieder dorthin stellen, wo es vorher war. Wir haben nur Angst, dass Frida dann wieder unsauber wird, nicht frisst, nicht trinkt ... Keine Ahnung, wie lange sie das durchziehen würde. Tage? Wie gesagt, großes Geschäft hat sie seit 4 Tagen nicht gemacht. Aber wer weiß, vielleicht müssen wir sie "zwingen", indem wir nicht mehr alles in ihre Nähe stellen!?

Rämliche Trennung ist möglich, allerdings müsste eine von beiden sich mit nur einem Raum zufrieden geben. Smilla z. B. wieder in die Küche (war sie auch in den ersten Tagen) und Frida hätte dann Wohnzimmer, Schlafzimmer, Diele und Bad. Welchen Vorteil hätte denn die erneute Trennung? Hast du damit Erfahrung, klappt es beim 2. Versuch besser?

Zylkene probieren wir gern aus. Danke für den Hinweis und alles andere! :)
 
  • Zusammenführung problematisch Beitrag #4
Es könnte klappen und einen Versuch wäre es wert. Mit Zylkene, diesmal. Das solltet ihr so schnell wie möglich besorgen, es dauert eine Weile, bis es wirkt. Google mal danach, die Preisunterschiede bei den einzelnen Shops sind teilweise auch sehr unterschiedlich.

Frida bräuchte erstmal eine Phase, in der sie wieder entspannen kann. Die ist total durch den Wind, nachdem, was du erzählst.
Wobei zwei Wochen etwas zu hoch gegriffen sind, ein paar Tage würden ausreichen, eventuell. Ihr müsst halt mal schauen, wie lange es dauert, bis Frida sich wieder frei in der Wohnung bewegt.
Alternativ könnt ihr es auch so versuchen, dass ihr die Neue nachts separiert.
Ich sehe Frida halt nicht und du hörst dich eigentlich so an, als ob du viel Verständnis und Einfühlungsvermögen für deine Frida hast, von daher gehe ich mal davon aus, dass du das gut einschätzen kannst, wie es nun am leichtesten für die Maus funktionieren würde.

Ich würde Frida wirklich erst mal wieder etwas Sicherheit verschaffen. So lange die so verspannt ist, wird das nix. Eher wird sie unsauber oder fängt an zu kränkeln.

Und ja, ich würde die Klos und die Futterplätze wieder so einrichten, wie sie es gewohnt war. Und sie dann eben zum Katzenklo begleiten. Ebenso würde ich mich an eurer Stelle beim Futtern dazu setzen. Setz dich auf den Boden, Napf zwischen die Beine und die Frida auch. Halt ihr das Hinterteil und quassel sie leise voll, das wird sie beruhigen.

Hört sich bissel schräg an, ne. Funktioniert aber. Und hole sie immer wieder mit dazu. Wenn du im Wohnzimmer auf dem Sofa sitzt, hol sie und setz sie neben dich. Wenn du in der Küche am Werkeln bist, hol sie dazu.
Ohne Zwang, aber mit viel Überredungskunst, Leckerli und Bussis.

Und vor allem, versuche so relaxt wie möglich zu sein, das hilft am meisten ; -)
 
  • Zusammenführung problematisch Beitrag #5
Wir haben gestern Abend, als wir zu Bett gegangen sind, die Tür zugemacht. Smilla war also ausgesperrt und Frida mit uns allein im SZ. Klo haben wir etwas weiter weg gestellt (aber noch im SZ) und Futter und Wasser ebenfalls im SZ verteilt. Nach kurzer Zeit kam Frida aus der Kiste und hat erst einmal gefressen. Anfangs etwas hektisch, aber dann immer ruhiger. Hat sich dann seit Tagen wieder ein paar Meter bewegt!!! Ist zum Wassernapf gelaufen und anschließend zum Klo und hat endlich ihr Häufchen gemacht. Dann hat sie ein halbes Stündchen am offenen Fenster gesessen und anschließend die Ncht bei uns auf dem Bett verbracht. Allles in allem also ruhige Stunden für Frida, in denen sie wirklich mal ausspannen konnte.

Ich verstehe dich aber so, dass wir Frida zwar ein paar Tage von Smilla getrennt halten sollen, aber Klo, Wassernapf etc. wieder an den gewohnten Stellen stehen sollen. Ich müsste also zwischendurch mal die Tür auf machen und gucken, ob Frida sich traut mit mir zum Klo/Napf zu gehen? Smilla geht sofort mit zur Tür und möchte rein ... das wird dann wieder problematisch. Sollen wir Smilla in den Momenten kurz wegsperren? Oder den Spieß umdrehen und Smilla mit allem Notwendigen in einen Raum packen und für Frida den Rest der Wohnung?

Sorry, dass ich dich Löcher in den Bauch frage. :-( Mich macht die ganze Situation sehr traurig, weil Frida seit Wochen unter der Sitauatioon leidet und auch Smilla nicht wirklich bei uns "ankommt".
 
  • Zusammenführung problematisch Beitrag #6
Nee, wenn ihr separiert, dann natürlich so, dass Frida jederzeit aufs Katzenklo kann und Futter und Wassernapf auch erreichbar sind ; -)

Macht das doch mal eine Weile so wie heute nacht. Also nachts die Türe zumachen. Das hat Frida bestimmt gut getan. Zusammen mit dem Zylkene wird das bestimmt für Verbesserung sorgen.
Wenn sie nachts entspannen kann, traut sie sich mit eurer (aktiven!) Unterstützung irgendwann auch wieder aus dem Schlafzimmer raus.

Vielleicht könnte dir das noch weiterhelfen:


Gut wäre z.B. auch, wenn du dich mit Frida aufs Sofa setzen würdest, während dein Mann ein ruhiges Spiel mit Smilla in Sichtweite spielt. Damit sie die Kleine mal, quasi unter deinem Schutz, beobachten kann.
 
  • Zusammenführung problematisch Beitrag #7
OK, dann probieren wir das mit dem nächtlichen Separieren mal eine Weile aus. Ich hoffe, es hilft Frida beim Entspannen. Im Moment kriege ich Frida nicht ins Wohnzimmer bzw. auf die Couch. Sie verlässt das Schlafzimemr ja nicht und sobald ich sie auf dem Arm nehme, wird sie panisch. Wir müssen wohl abwarten, bis Frida etwas ruhiger ist ...

Zylkene habe ich heute in der Apotheke abgeholt und Frida auch schon gegeben. Mal sehen, ob und wann wir eine Veränderung an ihr merken.

Danke übrigens noch einmal für die Tipps und den Link (sehr interessant!!).
Ich melde mich hoffentlich bald mit positiven Neuigkeiten ... :smile:
 
  • Zusammenführung problematisch Beitrag #8
Ich drück euch die Daumen. Und ich bin gespannt, wie es weitergeht. ; -)
 
  • Zusammenführung problematisch Beitrag #9
Ich bin ein wenig ratlos. :-(
Frida kriegt jetzt seit 9 Tagen Zylkene - Smilla übrigens auch. Leider ist es noch immer so, dass Frida sich panisch versteckt, sobald Smilla auftaucht. Wenn die Schlafzimmertür zu ist, entspannt Frida relativ schnell und kommt zu uns. Ist die Tür aber auf, krabbelt sie unter's Bett oder in die Kratzbaumkiste. Sie traut sich dann auch nicht mehr raus zum Fressen/Saufen/Klogang. Gestern hat sie ihr großes und kleines Geschäft unter dem Bett gemacht. :-(
Das Problem ist einfach, dass Smilla - sobald sie Zugang zum Schlafzimmer hat - regelrecht auf Frida "lauert". Sie will spielen/toben oder aber kämpfen - ich weiß es nicht, aber zumindest stürmt sie auf Frida los, wenn sie sie sieht. Und Frida wird panisch, schlägt um sich und versucht ganz schnell ein Versteck zu finden. Auch in ihrem Versteck knurrt und faucht sie teilweise vor sich hin, obwohl Smilla gar nicht da ist. Sie ist einfach total aufgebracht. Wir können sie nicht anfassen ... :-(

Morgen kommt eine Verhaltenstherapeutin, die sich das Ganze mal ansehen möchte. Das ist die Dame, die u. a. auch mit Bachblüten arbeitet. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass das die Löung sein soll, aber schaden wird es wohl auch nicht.

Warum nur ist Frida so extrem panisch? Nehmen wir das Ganze nur falsch wahr und es nicht so schlimm, wie es aussieht oder hat Frida regelrecht "Todesangst"?? Mir macht das Angst ... :-(
 
  • Zusammenführung problematisch Beitrag #10
Ich würde, bevor ich das Geld für Hokuspokus-Bachblüten ausgeben würde, die Katze gründlichst untersuchen lassen. Grosses Blutbild auf jeden Fall.

So benehmen sich Katzen, die etwas plagt.
 
  • Zusammenführung problematisch Beitrag #11
Und wenn sie von der jungen einfach nur gestresst ist weil die spielen will? Keine Ahnung ob das jetzt sinnvoll ist, aber ich würde der jungen noch eine gleichalte, gleichgeschlechtliche dazu setzen, damit die spielen können und die alte in Ruhe lassen. Wenn sie dann nicht mehr überfallen wird traut sie sich auch wieder raus. Kann allerdings eine Weile dauern.
 
  • Zusammenführung problematisch Beitrag #12
Ja, das ist ein guter Tipp.

Aber ich würde trotzdem abklären lassen, ob die Katze gesund ist. Wenn sie so komplett überreagiert, dann würde ich wissen wollen, ob nicht was Gesundheitliches dahinter steckt.
 
  • Zusammenführung problematisch Beitrag #13
Wir waren heute beim Tierarzt und haben ein großes Blutbild von Frida in Auftrag gegeben. Es stand eh mal wieder prophylaktisch an und in der aktuellen Situation ist es sicher sinnvoll - danke für den Hinweis.

Nächste Woche gibt es Ergebnisse ...

Sollte Frida gesundheitlich fit sein, müssen wir überlegen, wie es weiter geht. Der Gedanke, eine Spielgefährtin für Smilla ins Haus zu holen, klingt zwar sinnig, birgt aber auch wieder ein großes Risiko. Was, wenn Smilla und die 3. Katze im Bunde sich nicht vertragen??? Dann hätten wir schon 2 Katzen, die wir eventuell nicht behalten können. :-( Unsere Tierärztin ist z. B. der Meinung, dass Frida einfach allein sein möchte und es besser wäre, Smilla in ein anderes Zuhause zu geben. Der Altersunterschied sei einfach zu groß und wir sollten Frida ihr Seniorendasein nicht vermiesen. Den Gedanken haben wir auch oft, aber irgendwie können wir noch nicht aufgeben ...
 
  • Zusammenführung problematisch Beitrag #14
Super, dass ihr das gleich gemacht habt.
Ich freu mich immer, wenn jemand gleich schauen lässt, und nicht erst lange für jeden Cent beim Tierarzt überredet werden muss. Das gibts nämlich - leider - sehr oft.

Zur dritten Katz, das ist wirklich ganz, ganz oft DIE Lösung. Gerade bei den Kombis Alt-Jung und Kater-Katze.
Wenn ihr ein passendes drittes Mädel findet, dann wird sich Smilla lieber mit der beschäftigen und Frida in Ruhe lassen.
Und Frida wird schnell dahinter kommen, dass sie nun nicht mehr als Zeitvertreib herhalten muss und sich entspannen. Falls sie gesund ist, was wir ja hoffen.

Erstmal abwarten, was beim Blutbild rauskommt.
Grundsätzlich würde ich euch aber beim Thema Katz No3 Mut zusprechen wollen.
 
  • Zusammenführung problematisch Beitrag #15
Sparen, wenn es um meine Tiere geht? No way! :)
Da schränken wir uns lieber anderweitig ein ...

Seitdem Frida ein paar Alterszipperlein (Zähne/Zahnstein, verstopfte Analdrüsen) hat, sind wir regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen beim Tierarzt, damit wir frühzeitig merken, wenn irgendwas schlimmer wird. Wie gesagt, das große Blutbild stand eh an und jetzt schauen wir mal, was das ergibt.
Ich hatte übrigens vergessen zu erwähnen, dass Frida Spondylose hat. Allerdings ist sie dadurch bisher nicht eingeschränkt gewesen. Sie springt und läuft ohne Probleme. Tierarzt meinte heute, dass es jetzt vielleicht losgeht und sie eventuell größere Schmerzen hat. Wäre zwar ein merkwürdiger Zufall - ausgerechnet jetzt, wo Smilla kommt - aber wer weiß? Frida hat heute ein Schmerzmittel bekommen ud wir sollen schauen, ob sich an Fridas Verhalten etwas ändert ...

3. Katze behalten wir im Hinterkopf, falls Fridas Zustand das zulässt.

Danke und gute Nacht!
 
  • Zusammenführung problematisch Beitrag #16
ich würde auch sagen, das alter ist es . die ältere will mehr ihre ruhe haben, die kleine sag ich mal will spielen, du tust beiden katzen nicht gutes, schau das du dir eine noch im selben alter wie die kleine dazu holst, ich selbe hab ein grosses ruddel , im alter von 15 jahren bis hin 16 wochen, und die kleinen lasse die alten in ruhe , und spielen mit denn anderen ,
 
  • Zusammenführung problematisch Beitrag #17
Wir haben gerade einen Anruf von unserer Tierarzt erhalten. Sie hat selten so gute Blutwerte bei einer fast 12-jährigen Katze gesehen! Mit Frida ist also glücklicherweise körperlich alles i.O.!

Gegen etwaige Schmerzen wegen der Spondylose kriegt sie seit ein paar Tagen Metacam, so dass auch das kein Grund für ihr Verhalten sein dürfte. Noch immer verkriecht sie sich im Schlafzimmer - entweder auf der FEnserbank oder aktuell unter dem Bett. Auch wenn Smilla ausgesperrt ist, traut sie sich kaum auf's Klo (auch im SZ) oder zum Napf. Sie knurrt, faucht und guckt hektisch um sich. Fakt ist aber nun mal, dass sobald die Tür auf ist, Smilla jede Gelegenheit nutzt, um sich auf frida zu stürzen.

smilla darf jetzt seit 3 Tagen raus, aber sie bleibt noch nicht allzu lange weg, deswegen weiß ich nicht, ob sich die Situation dadurch bessern wird. Frida geht leider nicht mehr raus ...

Der Gedanke an eine Drittkatze macht uns Angst. Ich wäre überglücklich, wenn das funktioniert, aber was, wenn Frida grundsätzlich keine anderen Katzen um sich haben will? Wenn eine weitere Katze die Situation noch schlimmer macht? Dann stehen wir da und müssen 2 Katzen wieder abgeben. :-( Andererseits könntet ihr natürlich Recht haben und es gelingt. Ich befürchte nur, dass Frida inzwischen dermaßen "paranoid" ist, dass jede Veränderung sie noch stärker verängstigt.

Ihr seht, ich bin verwirrt und ratlos. Bisher haben wir ja sehr viel Rücksicht auf Fridas Ängste genommen. Sollen wir die Rahmenbedingungen ändern? Also Futter und Klo wieder zurück an die alten Plätze, Tür zum Schlafzimmer permanent geöffnet und darauf hoffen, dass Frida irgendwann raus kommt, um auf's Klo zu gehen und zu fressen? Oder ist das Quälerei? Ich bin wirklich erschüttert, dass unsere Frida dermaßen von der Rolle ist. Sie war jetzt seit 3 Wochen in keinem anderen Raum als im Schlafzimmer und auch dort bewegt sie sich kaum. Das hat schon Gefängnis-Charakter. :-( So kann es ja nicht weiter gehen ...
 
  • Zusammenführung problematisch Beitrag #18
Wie reagiert Smilla denn mittlerweile auf Frida? Was passiert, wenn sie sich sehen?
 
  • Zusammenführung problematisch Beitrag #19
Typische Situationen:

Smilla geht ins SZ und wartet vor/über/neben dem Versteck von Frida. Sobald Frida hervorkommt, stürmt Smilla in der Regel auf sie los. Ich kann nicht sagen, was ihre Absicht ist, weil Frida dann sofort panisch wird, knurrt, faucht, um sich schlägt und sich sofort irgendwo verkriecht. Smilla schlägt dann auch zurück, aber bisher haben sich die beiden noch nicht ernsthaft geprügelt und Verletungen gab es auch nicht. Smilla geht dann einfach wieder weg. Es kam aber auch schon vor, dass Frida auf der Fensterbank saß und Smilla sich auf die andere Fensterbank geschlichen hat, ohne dass Frida das bemerkt hat. Wenn sie sich dann sehen, knurrt Frida und traut sich nicht, sich zu bewegen. Man stiert sich dann gegenseitig an, bis Smilla weggeht. Sobald Smilla aus dem Raum ist, sucht Frida sofort ein Versteck.

Insgesamt ist es so, dass Smilla keine Angst/keinen Respekt vor Frida hat. Sobald Frida sich bewegt, wird attackiert. Ob nun Spiel oder Kampf ... ich weiß es nicht.
 
  • Zusammenführung problematisch Beitrag #20
Tjoa, Smilla ist ne wilde Hilde und will spielen.
Da hilft wirklich nur, nach einem dritten Mädel zu gucken und die 3-Punkte-Regel einzuführen.
Diese Regel alleine hilft nicht, denn Smilla hat ja keine Alternative zu Frida. Wenn sie spielen oder Sozialkontakt haben will, bleibt ihr nix anderes übrig, als Frida auf den Geist zu gehen.
 
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