Huhu
also ich meine folgendes: Katzingers liiiiieben Rituale. Vor allem auch die schüchternen, etwas ängstlichen. Die anderen auch. Eigentlich alle. Aber so ein Ritual gibt Sicherheit: da weiß Katz was kommt und kann sich drauf freuen.
Und das Namensspiel eignet sich dafür ganz hervorragend. Da gibts nämlich Leckerlis, und darauf freut sich der Katz immer :mrgreen:
Wie funktioniert es? Ganz einfach. Nimm einige Lieblingsleckerlis (ich nehm z.b. eine halbe oder ganze Knabberstange, zerteile die mit ner Schere in ganz kleine Scheiben (so 3-5mm dick)) dann setz dich hin, ruf sie zu dir (falls sie nicht schon mitgewuselt sind) und dann gib ihnen abwechselnd, nachdem Du einen Namen gesagt hast, ein Leckerli. Das darf dann in Ruhe aufgefuttert werden, dann ist der nächste dran. Zwischendrin wird immer wieder gestreichelt und gekuschelt
Das ganze ist ritualisiert: das gibts immer, bevor ich schlafen gehe, also auch immer in meinem Bett. (auch beim Mittagsschläfchen am Wochenende)
Was lernen Katzingers dabei? Einiges: a) Muddi ist die tollste, die gibt Leckerlis. b) Muddi ist zuverlässig, auf die kann ich mich verlassen. c) Ich bin ein Individuum

d) die andere Katze ist auch ein Individuum e) ich hab einen Namen f) die andere Katze hat auch einen Namen g) jede Katz kriegt was h) keine Katz kriegt mehr als die andere i) Muddi hat uns lieb.... usw usf.
Am Anfang hat man vielleicht noch das Problem, dass sich einer gern vordrängelt, aber mit der Zeit spielt sich das ein. Inzwischen ist das hier die reinste Kuschelei

Schnufti drängelt nicht mehr sondern legt sich vor mich und lässt sich knuddeln und knutschen, Mietzi wuselt kuschelnd um mich herum und köpfelt Schnufti und nicht selten geht das dann in gegenseitiges Putzen und kuscheln über. Fördert die Harmonie in der Familie ungemein. :-D