Also, ich habe nochmal mit dem Tierarzt telefoniert. Habe ihm auch erzählt, das Bommel nach Tierarzt-Besuch und Depot-Schmerzspritze einige Tage wie ein Geisteskranker getobt hat und das Bein auch voll belastet hat. Nachdem das Schmerzmittel nachgelassen hat, humpelt er - was mich nach den Aktionen nicht weiter wundert - wieder. Tierarzt sagte, Schmerzen erkennt man, wenn sie apathisch sind, nicht fressen, saufen oder zur Toilette können. Alles wunderbar bei ihm. Natürlich schläft er viel, ist muffig, weil er nicht raus darf, und was soll er auch machen, wenn er nicht richtig laufen kann. Tierarzt sagte, ein bisschen laufen ist gut, weil sonst die Schulter steif wird. Er kann übrigens mit der Pfote vorsichtig greifen, sie also zB. um meinen Arm schlingen, sie ist in alle Richtungen beweglich, er kann auch vorsichtig aufm Teppich damit kratzen :-? - nur auftreten tut er nur ganz leicht und kurz. Tierarzt sagte, wenn es was richtig schlimmes wäre, hätte er auch unter Schmerzmittel gar nicht auftreten können.
Er läuft und springt, versucht aber dabei seine kranke Pfote zu schonen. Der Schmerz sitzt im Schulterbereich so unter der Achsel. Tierarzt vermutet jetzt keinen Bruch oder Sehnenabriss, weil dann könnte er die Pfote gar nicht aufsetzen, sondern einen Bänderriss oder -anriss bzw. hatte er ja abgetastet und festgestellt, dass alles überdehnt ist. Sowas dauert doch auch beim Menschen einige Zeit? Ich möchte ihm ungern Schmerzmittel geben, da er so ganz rege ist (bis auf die Pfote ) und ich nicht möchte, dass er wieder rumtobt, so schont er sie von alleine, gibt es ev. was homöopathisches? Wenn es in einigen Tagen gar nicht besser wird, gehe ich nochmal zum Tierarzt, eine OP kommt seiner Meinung nach nicht in Frage. Hat jemand Erfahrungen wie lange sowas dauert? Ich meine groß heilen konnte da ja noch nichts, immerhin ist er eine Woche auf dem Bein rumgehüpft wie blöd, kein Wunder, dass das jetzt noch nicht besser ist :evil: JETZT schont er sich wenigstens...wie ist es denn mit Traumeel?