Das Problem ist doch, dass man all diese Dinge nicht mehr braucht. Was macht man mit so einem Kinderbesteck? Man schaut es an, erinnert sich daran, wie man es benutzt hat und legt es wieder weg.
Und wenn man zuviele dieser Dinge als Erinnerung aufbewahrt, belastet man sich irgendwann damit, weil man nicht mehr weiß wohin damit. Und dann wird es zu Ballast. Und mit Ballast sind wieder ungute Gefühle verbunden. Da ist dann die Frage: Will man das? Will man die Dinge der Eltern mit unguten Gefühlen verbinden?
Ich habe gerade mal wieder festgestellt, dass Entsorgen unheimlich befreit. Sich von Dingen frei machen, macht auch die Seele frei.
Mehr Platz in der Wohnung ist auch ein super Gefühl. Selbst das beste Ordnungssystem kommt nicht dagegen an, denn so ordentlich kann man gar nicht sein, wie man mit weniger Dingen automatisch ist.
Ich bin wieder mal mitten in so einer Aussortierphase. Und froh, dass ich von meinen Eltern nur wenig Sachen mitgenommen habe. Mich nerven schon die 3 Kartons im Keller. Fotos und Bücher sind drin. Und die Teddys, die meine Mutter gemacht hat.