Hallo Zusammen,
mein Mann und ich müssen umziehen, finden aber derzeit keine Wohnung. Haben wir eine und Katzen sind gestattet (natürlich suchen wir so eine), möchten wir uns wieder Katzen anschaffen. Aber aus dem Tierheim.
Wg. meiner psychosomatischen Katzenallergie war ich letzte Woche im Tierheim als "Streichlerin". Mann, da waren zwei süße! Dass die aber noch in ein paar Monaten da sind, bezweifel ich. Allerdings bekam ich mit, dass die auch eine Katze mit einer
Ataxie haben. Weil soviel Gedränge war, sah ich sie nicht richtig - nur dass sie Kurzhaar und rote Zeichnung (zumindest am Rücken) hat. Und ein typisches Gesichtchen einer jungen Katze.
Nun, behinderte Katzen werden wohl nicht so schnell "weggehen" und hab mir überlegt, ob ich damit zurechtkommen würde: Sie hat Gang- bzw. Koordinationsschwierigkeiten (
Ataxie) - sieht also aus wie eine Katze, die nach der Narkose versucht, zu gehen. Auch dass sie mehr nach dem Gehör geht, also schlecht sieht. Allerdings sagte die Tierpflegerin, dass sie wg. dem Gehen üben. Dass sie nur als absolute Wohnungskatze gehalten werden darf, weil sie draußen sonst hilflos Gefahren ausgesetzt ist. Mir hat sich am nächsten Tag viele Fragen gestellt, z.B., ob üben heißt, dass es besser wird.
Sie wurde untersucht - organisch ist sie gesund. Verdacht auf ein Trauma. Ich tipp auf was neurologisches.
Auch wenn sie zumindest körperlich behindert ist, braucht sie aber doch nicht allein sein und soll auch einen
Spielgefährten bekommen.
Aber welche Altersklasse eignet sich? Kätzchen, gleichen Alters oder Seniorin?
Bei Kätzchen kann ich mir gut vorstellen, dass die sich leichter lernt, mit einer behinderten Katze umzugehen. Da die Behinderte nicht grad alt ist, wird sie sicher auch ihre typischen 5 min haben und lediglich Einschränkungen in der Rauferei.
Ich werd jedenfalls nochmals ins Tierheim gehen - bzw. solange, bis wir uns zwei leisten können - jede oder alle zwei Wochen. Und wenn ich darf, noch ein paar Fragen stellen, die mir unter den Nägeln brennen.
LG, Dendrit