Ich bin grad hin und her gerissen.
Von der Beschreibung her, könnte er evtl. zu meiner Bonny passen.
Allerdings wollte ich Bonny erst mal noch ein wenig Zeit geben wieder richtig aufzuleben. Sie hat ja nun monatelang in Angst und Panik nicht mehr wirklich am Leben teil genommen.
Erst mal drück ich ganz fest die Daumen, dass Pinki ganz schnell ein neues Zuhause findet.
Und dann schlaf ich erst mal noch ein paar Nächte drüber und überlege ob es Sinn machen könnte mit Pinki.
Und wenn ich dann tatsächlich denke, Pinki könnte hier toll reinpassen, und er noch nicht vermittelt ist, schreib ich Dir ne PN für weitere Nachfragen.
Meine Güte den armen Senior in der Gegend rumziehen. Soll er doch in der Pflegestelle bleiben, sonst kommt er womöglich ein drittes Mal zurück.
Ich habe grad erst die Erfahrung gemacht, wie es so einem Senior ergehen kann. Meine ca 16-jährige Nova wegzugeben war bestimmt kein Freudentanz für mich. Denn ich hatte absolute Angst, dass sie die Welt nicht mehr versteht und nur noch vor sich hinvegetiert.
Aber in ihrem neuen Zuhause geht es ihr tatsächlich besser als bei mir. Warum also sollte man einem Senior nicht die Chance geben rauszufinden ob er ein neues tolles Zuhause finden könnte.
Wer diese Erfahrung noch nicht mitgemacht hat, sollte etwas zurückhaltender mit so einer Wortwahl sein. Ist nicht böse gemeint, Theresia, aber versuche dich mal in die Situation der Menschen hinein zu versetzen, denen es selbst schwer fällt eine vernünftige Entscheidung zu treffen. Zumal alles immer noch besser ist, als wenn ein Tier im
Tierheim landet. Denn von dort kommt so ein Senior entweder gar nicht mehr weg, oder landet wieder von einem Besitzer beim nächsten, und am Ende womöglich wieder im
Tierheim.
Auch ich habe meine Seniorin nur unter der Bedingung vermittelt, dass sie nicht weitervermittelt werden darf, oder im
Tierheim landet, sondern im Problemfall direkt wieder zu mir zurück geben werden muss.