IVA 26.11.2012
Liebe Iva-Unterstützer,
ich habe Frau Dr. Cornand unterstützt bei der Information an die Menschen, die für Iva gespendet haben und halte sie auf dem Laufenden über Iva. Hier im Forum hat Ivas Mama das selbst getan, heute jedoch überschlagen sich die Ereignisse und deshalb denke ich, es ist auch im Sinne von Ivas Menschen, dass ich hier an alle, die auf heißen Kohlen sitzen und wissen möchten, wie es steht, die Infos weitergebe.
Es ist leider sehr traurig, aber Iva hat sich seit gestern nicht weiter erholt. Ihr Zustand ist schlecht, sie liegt nur auf der Seite, krampft ab und zu und zieht ihre Vorderpfötchen über die Augen. Die Ärzte haben alles versucht, was in ihrer Macht steht und sehen leider keine Chance auf Besserung. Unter diesen Umständen bleibt nichts anderes, als sie möglichst friedlich gehen zu lassen.
Ivas Menschen, die sie fast vom ersten Lebenstag an rund um die Uhr versorgt, geliebt und um sie gebangt haben, möchten Iva auf ihrem letzten Weg begleiten. Damit es nicht an den Benzinkosten für die lange Fahrt scheitert (hin und zurück fast 1000 Kilometer), haben Frau Dr. Cornand und ich uns in der Praxis vorhin kurz beraten und Frau Dr. Cornand wird Ivas Menschen die 165,-- Euro, die seit dem 16.11. und der Überweisung an die Klinik noch auf dem Konto eingegangen sind, nachher auszahlen, damit sie sich auf den Weg nach Gießen machen können. Die Klinik war einverstanden, zu warten bis sie da sind. Wir hoffen, dass das auf Verständnis bei allen Spendern trifft. Iva einfach so zu verlieren, ohne dass sie sie nach mehr als einer Woche Abwesenheit noch einmal sehen, ist einfach nicht vorstellbar. Der Abschied ist wichtig für die Menschen und bestimmt auch für Iva. Auch wenn sie vielleicht nicht mehr voll ansprechbar ist, wird sie es auf eine andere Art sicher wahrnehmen, dass ihre Menschen noch einmal für sie da sind.
Wir haben alle gehofft und jeder hat sein Möglichstes gegeben, Ivas Menschen, Frau Dr. Cornand, die Spender, die Ärzte in Gießen - es gab eine gute Chance und hätte auch gut ausgehen können. Ein Dank nochmals an alle, die daran geglaubt und mitgeholfen haben. Das Schicksal hat anders entschieden. Nun begleiten unsere Gedanken Ivas Menschen und die kleine Iva heute Nachmittag und Abend auf ihrem schweren Weg.
Nicht vergessen wollen wir, welches Wunder Iva vollbracht hat. Sie hat unglaublich viele Menschen berührt und bewegt und gezeigt, was möglich ist, wenn die Menschen ihre Kräfte bündeln und der großen Wille zu helfen war einfach überwältigend.
Traurige Grüße
von
Maren Haack