Muss das jetzt einfach mal rauslassen

  • Autor des Themas ToxicAngel
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Erbse

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Wenn Kinder draußen toben, dürfen am Ende nur noch die Augen und die Zähne aus dem Dreck leuchten. Ich habe meinen Käfer, Spinnen usw gezeigt. Sind eigentlich Stadtkinder, wissen aber genau, dass ne Kuh nicht lila ist, können verschiedene Bäume benennen usw. Na und mit Tieren kennen sie eben auch. So finde ich es super. Meine saßen mitten in ner Schlammkuhle und haben Asseln und Regenwürmer gerettet, damit die da nicht ertrinken. Sie haben aber auch von Anfang an gelernt, wie man mit Tieren umgeht. Der Kater von nem Ex hat sich immer gerächt. Die Kleine hat ihn rumgeschleppt usw. Irgendwann hat er sich versteckt, sie kam um die Ecke, er los, in den Rücken gesprungen und sich mit den Hinterfüßen abgestoßen. Sie hingefallen und geheult und er stolz weggegangen :lol:. Aber sie hatte nie ne Schramme.
Und ja, ich als Erwachsener muß halt darauf achten, dass alles gut läuft. Gut, manchmal klappts nicht so. Die jüngere Tochter wollte mal (da war sie ca 6) Happy unbedingt vom Kratzbaum haben. Er wollte aber nicht. Sie ihn wohl gepackt und gezogen, er ihr richtig gut eins verpaßt. Sie hatte 3 fette Kratzer durchs Gesicht. Am plärren und am jammern:"Mamaaaa...Happy hat mich gekratzt.." Ich: "ähhh...Happy, nicht Shadow!!!!???" Sie: Jaaa...Happy. Da war meine Antwort, selbst Schuld, dann laß ihn in Ruhe. Andere hätten den Kater als bösartig abgegeben.
 
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Respekt vor Mitgeschöpfen gehört ja wohl zur Grunderziehung... Und selbst wenn einer keine Tiere mag, hat er sie trotzdem zu respektieren und das auch an seine Brut weiterzuvermitteln.
Der Schritt zwischen "Respekt vor Tieren" und "Respekt vor Mitmenschen" ist ein verschwindend kleiner... nicht umsonst steht in den Akten verrückter Killer auffallend oft "hat in Kindheit und Jugend Tiere gequält".
In der Nachbarschaft meiner Mutter hats einige solcher Gören - aus Familien, in denen die Religion (angeblich) vorschreibt, dass Tiere weniger als Dreck wert sind. Eine der Familienkatzen ist mal entwischt, wir haben sie gesucht und in der Mangel von drei so Blagen gefunden... hatten die arme Miez in Puppenkleider gesteckt und im Puppenwagen festgebunden :evil: kannste dir nicht ausdenken, wie ich ausgeflippt bin. Die Bälger haben den Schock fürs Leben davongetragen, und den Eltern hab ich auch noch ein paar Takte gegeigt. Die kamen nämlich sofort angedackelt, als ich laut wurde. Was die sich dabei denken würden, die Kinder so mit der Katze umspringen zu lassen - "die wollten doch nix böses, die wollten doch nur spielen" und "die Katze hätte sich schon gewehrt, wenn es ihr nicht gefallen hätte". Gewehrt hat sie sich nicht, aber in ihrer Panik hat sie sich eingepisst und sich daheim fast eine Woche lang unter der Couch versteckt :evil:
So zwei andere Psychokinder (gleicher familiärer Hintergrund) haben vor einigen Jahren im gleichen Stadtteil eine Katze gesteinigt und dann ertränkt. Auf dem Straßenfest haben die "Helden" sich verplappert, Freund und ich habens mitbekommen, uns den einen geschnappt und ihn mal an den Füßen festgehalten und in den Main getunkt. Wir fanden das "auch voll krass, Aller, wie der sich gewehrt hat, ey!" :evil:
Den anderen haben wir angezeigt. Als die Idioten dann gefragt wurden, warum sie das getan haben, hat der eine gesagt "weiß nicht" und der andere hat zugegeben, dass er mal töten wollte. Kranke Brut -.-
 
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Erbse

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Boah...bei so was krieg ich auch die Wut... Aber den auch mal tunken find ich klasse.....so was brauchen die. Am Stall hatten wir auch ma so ne dusselige Blage. Wollte da ein Pflegepferd. Waren durch uns aber alle belegt. War ein kleiner Privatstall. Da kam das Weib trotzdem immer an. Wir haben uns irgendwann gewundert, warum der Hafi so Kopfscheu wurde. Die Olle hat ihn immer auf die Nüstern geschlagen, wie wir dann mitbekommen haben. Er hat immer mit den Lippen die Klamotten nach Leckerchen abgesucht. Sie hat dann immer eins drauf gegeben. Hihi....meine Schwester hat sich die gekrallt. Der Sohn vom Stallbesitzer kam in dem Moment rein, guckt und geht wieder. Meine Schwester der so richtig schön eine geklatscht. Die Pferde haben sich erst mal alle erschrocken, weils so geklatscht hat und die Olle hatte schön alle 5 Finger in feuerrot im Gesicht. Wir haben gesagt, sie soll sich nie wieder blicken lassen. Als die Weg waren, kam der Sohn vom Besitzer, guckt und meint: Gut gemacht, bleiben die wenigstens weg. :mrgreen:
Ja...ich find auch, Eltern sollten ihren Kids den respekt vor anderen Lebewesen beibringen. Aber anscheinend haben die das auch nie gelernt und gebens halt so weiter, dass Tiere nix wert sind. Okay, mein Hund ist auch ma im T-Shirt rumgelatscht. Haben die Kids ihm angezogen. Aber er hats zerfetzt und gut war. Sie haben ihn aber nicht gezwungen. Einfach getestet und er hat es sich brav gefallen lassen. Wenn dann mal ein Shirt ein Loch hatte, kamen die Kids an: "Mama, dürfen wir Strolch das anziehen damit er das zerfetzt?" Ich glaube, auch der Hund hatte seinen Spass. Aber eine Katze und dann von Fremden....???? Neeee...geht gar nicht.
 
ToxicAngel

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Respekt vor Mitgeschöpfen gehört ja wohl zur Grunderziehung... Und selbst wenn einer keine Tiere mag, hat er sie trotzdem zu respektieren und das auch an seine Brut weiterzuvermitteln.
Der Schritt zwischen "Respekt vor Tieren" und "Respekt vor Mitmenschen" ist ein verschwindend kleiner... nicht umsonst steht in den Akten verrückter Killer auffallend oft "hat in Kindheit und Jugend Tiere gequält".
In der Nachbarschaft meiner Mutter hats einige solcher Gören - aus Familien, in denen die Religion (angeblich) vorschreibt, dass Tiere weniger als Dreck wert sind. Eine der Familienkatzen ist mal entwischt, wir haben sie gesucht und in der Mangel von drei so Blagen gefunden... hatten die arme Miez in Puppenkleider gesteckt und im Puppenwagen festgebunden :evil: kannste dir nicht ausdenken, wie ich ausgeflippt bin. Die Bälger haben den Schock fürs Leben davongetragen, und den Eltern hab ich auch noch ein paar Takte gegeigt. Die kamen nämlich sofort angedackelt, als ich laut wurde. Was die sich dabei denken würden, die Kinder so mit der Katze umspringen zu lassen - "die wollten doch nix böses, die wollten doch nur spielen" und "die Katze hätte sich schon gewehrt, wenn es ihr nicht gefallen hätte". Gewehrt hat sie sich nicht, aber in ihrer Panik hat sie sich eingepisst und sich daheim fast eine Woche lang unter der Couch versteckt :evil:
So zwei andere Psychokinder (gleicher familiärer Hintergrund) haben vor einigen Jahren im gleichen Stadtteil eine Katze gesteinigt und dann ertränkt. Auf dem Straßenfest haben die "Helden" sich verplappert, Freund und ich habens mitbekommen, uns den einen geschnappt und ihn mal an den Füßen festgehalten und in den Main getunkt. Wir fanden das "auch voll krass, Aller, wie der sich gewehrt hat, ey!" :evil:
Den anderen haben wir angezeigt. Als die Idioten dann gefragt wurden, warum sie das getan haben, hat der eine gesagt "weiß nicht" und der andere hat zugegeben, dass er mal töten wollte. Kranke Brut -.-
Boaaaaaaaaaa, wenn ich sowas lese werde ich stocksauer!!! :evil:
Wie können Eltern nur zulassen dass ihre Bälger so abartig werden???
Mir wurde schon als Kind beigebracht, dass man Schwächere (egal ob Menschen oder Tiere) nicht quält.

Die Kinder heutzutage werden immer noch bekloppter!!!
Das liegt halt auch daran, dass viele Eltern sich einen Dreck um ihr Brut scheren.
Mit 6 gibts den ersten TV, mit 8 einen DS, mit 10 eine Wii und mit 12 nen Laptop mit Internetzugang. Hauptsache die Göhren geben Ruhe und man muss sich nicht damit abgeben.
Kein Wunder dass die dann nur noch auf Dumme gedanken kommen.

Eigl. sollte man den Eltern eins über die Rübe ziehen und nicht den Kindern.

Klingt echt krass, aber so wie bei den Katzen bin ich auch bei manchen Menschen für "Zwangskastration". Manche sollten sich wirklich nicht auch noch weitervermehren!
 
Sky Eyes Lara

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Ja, da hört für mich auch der Spaß auf. Leider die Tochter meiner besten Freundin auch solch ein Kind gewesen, ich mein dass sie mittlerweile kapiert hat, dass Tiere kein Spielzeug sind. Und nein, leider ist es nicht immer die Erziehung, denn ich kenne meine beste Freundin seit wir 13 sind und wie oft haben wir mit der Frage zusammengesessen "Warum ist mein Kind so? Woher hat sie das?" und man konnte echt fürchterlichen Zorn und Enttäuschung in ihrem Gesicht ablesen. Ich erinnere mich noch, da hatte meine Nachbarin von unten gerade Biewerwelpen und einer ist bei der Geburt gestorben. Meine Freundin, ihre Tochter und ich saßen im Garten und meine Nachbarin kam raus und sagte ganz traurig, dass einer gestorben sei und ob wir die Welpen mal durch die Fensterscheibe ansehen möchten. Da meint die Kleine "Ne, aber zeig mal den toten Hund!". :shock:
Wenn sie hier war, ist Lara wie ein Reibekuchen über den Boden geschlichen und sie hatte absolutes Anfassverbot. Wir durften nicht eine Minuten unaufmerksam sein, da hatte sie Lara wieder zwischen und die arme Omma wehrte sich ja nicht, sondern motzte irgendwann laut, sodass wir das mitbekamen. Wie gern hätte ich eine Adilette geschmissen und ich glaube, meine Freundin auch. Ich liebe dieses Kind als wärs mein eigenes, es ist wirklich ein ganz liebes, pfiffiges Mädel, daher kann ich mehr als nur verstehen, wie es meiner Freundin dabei gehen muss.

LG
SEL
 
WeirdStray

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Ich bin ja eher ne radikale Sau und nicht immer nett, und jetzt muss ich mal nen Fall von Kindesmisshandlung zugeben: wir hatten mal Besuch von einer Cousine plus Anhang. Besagter Anhang muss so um die 5 gewesen sein, also eigentlich schon alt genug um zu wissen, wie man Tiere richtig anfasst (vor allem, da meine Cousine selbst Katzen hatte). So. Das Balg hat unsere Miez aus irgendeiner Ecke rausgezerrt und rumgeschleppt - das fand ich schon schlimm genug. Als Silvia dann türmen wollte, hat das Balg die Miez an einem Bein festgehalten und in der Luft zappeln lassen. Und gelacht :evil: Radikal-Jessie hat sich die Brut dann geschnappt, knapp überm Ellbogen am Arm gepackt und hochgehoben. Kind hat gekrischen, ich hab gelacht. Und der Hosenscheißer hats auch nie wieder gewagt, eins unserer Tiere anzupacken, wenn ich da war.
 
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suba

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Und schon hat das Kind aus Erfahrung lernen dürfen.
Hab der Tochter meiner Freindin auch mal das Zughalsband des Hundes umgemacht und dran gezogen, damit sie merkt, wie schei...blöd das ist. Hat sie sich auch gemerkt.
 
E

Erbse

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Tja, einige brauchen es so. Sonst kapieren die es nie. Ein Onkel von mir ist auch so einer, der die Kids einfach laufen lassen hat. Damals gabs zwar noch keinen DS, Pc usw, die waren draußen unterwegs. Ich mochte die Bengels eh nie. Da war ich wohl so ca 14. Wir waren da, ich bin im Auto geblieben. Da sehe ich den einen Bengel, wie er ne junge Katze am Schwanz hat, sich im Kreis dreht und das arme Tier durch die Luft schleudert. Boah...raus aus dem Auto, dem gut eins gezimmert und gesagt, wenn er das noch mal macht, mach ich es genau so mit ihm.....
Später, als die Gören älter waren...eigene Wohnung und Hund. Der Hund wurde in der Küche angebunden. Futter gabs nicht, weil dann muß der ja auch nicht kacken. Dann wurde reingetreten um zu testen, wie laut ein Hund schreien kann. na ja...meine Schwester und ich haben dann auch ma getestet, wie laut da jemand schreien kann. Dem gings danach gar nicht gut. Den Hund haben wir mitgenommen. Das war der ca 3 Jahre alt. Meine Schwester hatte ihn dann, bis er mit ich glaube 15 gestorben ist
 
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Ja, da hört für mich auch der Spaß auf. Leider die Tochter meiner besten Freundin auch solch ein Kind gewesen, ich mein dass sie mittlerweile kapiert hat, dass Tiere kein Spielzeug sind. Und nein, leider ist es nicht immer die Erziehung, denn ich kenne meine beste Freundin seit wir 13 sind und wie oft haben wir mit der Frage zusammengesessen "Warum ist mein Kind so? Woher hat sie das?" und man konnte echt fürchterlichen Zorn und Enttäuschung in ihrem Gesicht ablesen. Ich erinnere mich noch, da hatte meine Nachbarin von unten gerade Biewerwelpen und einer ist bei der Geburt gestorben. Meine Freundin, ihre Tochter und ich saßen im Garten und meine Nachbarin kam raus und sagte ganz traurig, dass einer gestorben sei und ob wir die Welpen mal durch die Fensterscheibe ansehen möchten. Da meint die Kleine "Ne, aber zeig mal den toten Hund!". :shock:
Wenn sie hier war, ist Lara wie ein Reibekuchen über den Boden geschlichen und sie hatte absolutes Anfassverbot. Wir durften nicht eine Minuten unaufmerksam sein, da hatte sie Lara wieder zwischen und die arme Omma wehrte sich ja nicht, sondern motzte irgendwann laut, sodass wir das mitbekamen. Wie gern hätte ich eine Adilette geschmissen und ich glaube, meine Freundin auch. Ich liebe dieses Kind als wärs mein eigenes, es ist wirklich ein ganz liebes, pfiffiges Mädel, daher kann ich mehr als nur verstehen, wie es meiner Freundin dabei gehen muss.

LG
SEL
Oha, das ist wirklich krass! :shock:
Aber ganz normal ist sowas doch nicht oder???

Meine Freundin hat auch eine Tochter, die Tiere zwar nicht quält, aber als meine Freundin ihren Hund weg gegeben hat, kam mir das so vor als wäre das dem Mädchen total egal gewesen.
Hätte meine Mum auch nur eines unserer Tiere weg gegeben... Ich hätte derartig getobt!
Ich glaube ich hätte wochenlang kein Wort mehr mit ihr geredet.
Von der Kleinen kam nur "Bekomm ich dann wenigstens einen Hamster wenn wir den Hund jetzt weg geben müssen?". Man kann ein Tier doch nicht einfach so durch ein anderes ersetzen. Da hat man gesehen dass ihr an dem Hund nix lag. Sie war lediglich traurig dass sie jetzt nichts mehr zum kuscheln und anfassen hatte.

Beim Reiten wars fast das Selbe!
Ich hatte früher immer mein Lieblings-Schulpferd und wehe dem wäre etwas passiert oder man hätte es verkauft. Ich glaub ich wäre drauf gegangen.
Sie hat diese Woche das Pferd gemocht und die nächste Woche eben wieder ein anderes.
Und wenn eines davon zum Schlachter kam wars auch nicht schlimm. Waren ja noch genug andere da... :evil:

Ich versteh das nicht...
Kann man wirklich von Natur aus so sein???


Ich bin ja eher ne radikale Sau und nicht immer nett, und jetzt muss ich mal nen Fall von Kindesmisshandlung zugeben: wir hatten mal Besuch von einer Cousine plus Anhang. Besagter Anhang muss so um die 5 gewesen sein, also eigentlich schon alt genug um zu wissen, wie man Tiere richtig anfasst (vor allem, da meine Cousine selbst Katzen hatte). So. Das Balg hat unsere Miez aus irgendeiner Ecke rausgezerrt und rumgeschleppt - das fand ich schon schlimm genug. Als Silvia dann türmen wollte, hat das Balg die Miez an einem Bein festgehalten und in der Luft zappeln lassen. Und gelacht :evil: Radikal-Jessie hat sich die Brut dann geschnappt, knapp überm Ellbogen am Arm gepackt und hochgehoben. Kind hat gekrischen, ich hab gelacht. Und der Hosenscheißer hats auch nie wieder gewagt, eins unserer Tiere anzupacken, wenn ich da war.
Hahaha, recht geschiehts dem Göhr.
Manche lernen nur indem man mit ihnen genau das Selbe macht, damit sie verstehen wie ein Tier sich dabei fühlt.
Aber irgendwie schon traurig dass es bei manchen Kindern wirklich solche Methoden braucht...

Tja, einige brauchen es so. Sonst kapieren die es nie. Ein Onkel von mir ist auch so einer, der die Kids einfach laufen lassen hat. Damals gabs zwar noch keinen DS, Pc usw, die waren draußen unterwegs. Ich mochte die Bengels eh nie. Da war ich wohl so ca 14. Wir waren da, ich bin im Auto geblieben. Da sehe ich den einen Bengel, wie er ne junge Katze am Schwanz hat, sich im Kreis dreht und das arme Tier durch die Luft schleudert. Boah...raus aus dem Auto, dem gut eins gezimmert und gesagt, wenn er das noch mal macht, mach ich es genau so mit ihm.....
Später, als die Gören älter waren...eigene Wohnung und Hund. Der Hund wurde in der Küche angebunden. Futter gabs nicht, weil dann muß der ja auch nicht kacken. Dann wurde reingetreten um zu testen, wie laut ein Hund schreien kann. na ja...meine Schwester und ich haben dann auch ma getestet, wie laut da jemand schreien kann. Dem gings danach gar nicht gut. Den Hund haben wir mitgenommen. Das war der ca 3 Jahre alt. Meine Schwester hatte ihn dann, bis er mit ich glaube 15 gestorben ist
Um Gottes Willen!!!! So etwas gehört doch wirklich bestraft!!!
Ich kann nicht verstehen wie Menschen so drauf sein können.

Mir zerbricht es fast das Herz wenn ich ein Tier auf irgend eine Art und Weise leiden sehe.

Ich glaube die Frage danach wie man nur so grausam sein kann werd ich nie verstehen.
Meiner Meinung nach sind Menschen die so etwas machen nicht nur bekloppt sondern ernsthaft krank im Kopf.
So ein Verhalten ist meiner Meinung nach einfach nicht normal.
Die gehen dann mit den Menschen meist auch nicht anderster um.
 
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Oh, noch sowas, wo ich heute immer noch rasend werde:

Ich hatte ne Kindergartenfreundin, die war auch sehr "tierlieb" (heißt: Tiere waren Spielzeug, mehr nicht).
Und deren Eltern waren auch ganz schön krass drauf... erst hatte sie ein Meerschwein. Irgendwann haben Nachbarn von uns nen Wellensittich verschenkt, den wollte sie dann haben. Auflage der Eltern: du darfst den Vogel haben, aber dann muss das Meerschweinchen weg Oo
Gab selbstverständlich mords den Aufstand, aber weil sie so ein unglaubliches "habenwollen"-Kind war, kam das Schwein weg und der Vogel zog ein.
Ich hatte damals Mäuse, und die hatten Nachwuchs (ich muss zugeben, das war eine wunderschöne Erfahrung für mich als Kind. Die Mütter waren sehr selbstbewusst und zutraulich, ich durfte sie von der ersten Minute an bei der Aufzucht beobachten, und meine Mutter hatte natürlich ein Auge drauf, dass ich die Mäusemamas nicht zu sehr störe und es ihnen an nix fehlt.)
Meine Freundin wollte dann natürlich Mäuse haben. Und wieder die Eltern: klar darfst du Mäuse haben, aber dann muss der Vogel weg...
Später wollte sie dann ein Kaninchen, also mussten die Mäuse weg. Und immer so weiter... das Kaninchen musste irgendwann einer Schildkröte weichen und die Schildkröte einem Hund. Als das mit der Schildkröte war, war das Mädchen übrigens schon lange kein Kind mehr... die hat Wegwerfkultur von den Eltern beigebracht bekommen :( absolut kompromisslos. So ein Verhalten find ich absolut sch**** von den Eltern!
Das Argument war: "Die Arbeit bleibt ja doch wieder an uns hängen" - entschuldige mal, wenn ich meinem Kind ein Haustier erlaube dann ist doch wohl klar, dass ich drauf achte, dass die Tiere auch gepflegt werden? Meine Mutter war in der Hinsicht sehr streng mit mir gewesen: sind die Mäusekäfige sauber? Nein? Dann gehst du nicht zum Spielen raus, bis sie es sind. Was bin ich gesprungen! Und da war ich im Grundschulalter.
Aber anstatt dem verwöhnten Gör zu vermitteln: "klar kannst du noch ein Tier haben, aber die Verantwortung trägst DU und DU hast dann auch die doppelte Arbeit" - ich bin mir sicher, das hätte diesem grenzenlosen "Habenwollen" eher einen Dämpfer versetzt, als die armen Kreaturen immer wieder auszutauschen.
 
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Oh, noch sowas, wo ich heute immer noch rasend werde:

Ich hatte ne Kindergartenfreundin, die war auch sehr "tierlieb" (heißt: Tiere waren Spielzeug, mehr nicht).
Und deren Eltern waren auch ganz schön krass drauf... erst hatte sie ein Meerschwein. Irgendwann haben Nachbarn von uns nen Wellensittich verschenkt, den wollte sie dann haben. Auflage der Eltern: du darfst den Vogel haben, aber dann muss das Meerschweinchen weg Oo
Gab selbstverständlich mords den Aufstand, aber weil sie so ein unglaubliches "habenwollen"-Kind war, kam das Schwein weg und der Vogel zog ein.
Ich hatte damals Mäuse, und die hatten Nachwuchs (ich muss zugeben, das war eine wunderschöne Erfahrung für mich als Kind. Die Mütter waren sehr selbstbewusst und zutraulich, ich durfte sie von der ersten Minute an bei der Aufzucht beobachten, und meine Mutter hatte natürlich ein Auge drauf, dass ich die Mäusemamas nicht zu sehr störe und es ihnen an nix fehlt.)
Meine Freundin wollte dann natürlich Mäuse haben. Und wieder die Eltern: klar darfst du Mäuse haben, aber dann muss der Vogel weg...
Später wollte sie dann ein Kaninchen, also mussten die Mäuse weg. Und immer so weiter... das Kaninchen musste irgendwann einer Schildkröte weichen und die Schildkröte einem Hund. Als das mit der Schildkröte war, war das Mädchen übrigens schon lange kein Kind mehr... die hat Wegwerfkultur von den Eltern beigebracht bekommen :( absolut kompromisslos. So ein Verhalten find ich absolut sch**** von den Eltern!
Das Argument war: "Die Arbeit bleibt ja doch wieder an uns hängen" - entschuldige mal, wenn ich meinem Kind ein Haustier erlaube dann ist doch wohl klar, dass ich drauf achte, dass die Tiere auch gepflegt werden? Meine Mutter war in der Hinsicht sehr streng mit mir gewesen: sind die Mäusekäfige sauber? Nein? Dann gehst du nicht zum Spielen raus, bis sie es sind. Was bin ich gesprungen! Und da war ich im Grundschulalter.
Aber anstatt dem verwöhnten Gör zu vermitteln: "klar kannst du noch ein Tier haben, aber die Verantwortung trägst DU und DU hast dann auch die doppelte Arbeit" - ich bin mir sicher, das hätte diesem grenzenlosen "Habenwollen" eher einen Dämpfer versetzt, als die armen Kreaturen immer wieder auszutauschen.
Boa so etwas geht ja mal gar nicht.
Die Eltern erziehen ihre Kinder ja gerade zu zur Verantwortungslosigkeit!

Wenn ich keine Lust hab mich darum zu kümmern dass mein Kind die Tiere versorgt, dann erlaube ich es einfach nicht dass welche ins Haus kommen.

Oder besser noch:
Wenn ich kein Bock habe meinem Kind etwas beizubringen und mich um es zu kümmern, dann bekomme ich besser erst gar keins!!!!!!!!
 
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Bevor ich überhaupt eigene Tiere haben durfte, hat meine Mutter mir erlaubt, im Tierheim zu helfen - das war als Kind übrigens meine Idee. Ich wollte mich so gerne mit Haustieren umgeben - wir hatten zwar immer wieder junge Wildvögel zum Päppeln, aber ich wollte was Pelziges haben. Also bin ich immer, wenn ich Zeit hatte, ins Tierheim gedackelt, hab sauber gemacht und dann die Tiere bespaßt und bekuschelt. Als dann irgendwann Mäuse abgegeben wurden und ich sie haben wollte, hatte ich sie mir in den Augen meiner Mutter verdient und durfte sie mitnehmen.
Schade, dass viele Tierheime sich heutzutage so quer stellen wenn es um freiwillige Helfer - auch Kinder - geht. In dem kleinen Tierheim in Nied waren am Wochenende immer Kinder und die wurden da auch sehr gerne gesehen - als wir nach Fechenheim gezogen sind war ich sehr enttäuscht, dass ich dort im TH nicht helfen durfte... ich finde jedes Kind, das eigene Tiere möchte, sollte diese Erfahrung mal gemacht haben.
:!:Mehr Offenheit für helfende Kids im Tierheim:!:
 
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Erbse

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Puh...bin ich froh, dass meine Mädels da anders sind. Die Ältere, fast 18, wollte zum 6. Geburtstag ein eigenes Tier. Hmmmm...."Käfigtier" wollte ich nicht. Hatten damals schon 2 große Hunde und mehrere Ratten. Am Ende wurde es unser Lexy, eine Bartagame. Sie hat sich super gekümmert...natürlich mit meiner Hilfe. Der kleine Mann ist vor einigen Monaten altersbedingt ins Regenbogenland gereist.
Meine andere Tochter wollte damals Fische. Auch zum 6. Geb. Aqua hatte sie bis vor ca zwei Jahren. Dann wollte sie nicht mehr.Sie ist jetzt 16. Inzwischen hat sie ihren Herkules...ein Dschungarischer Zwerghamster. Sie kümmert sich super um ihn. Noch vor der Schule wird frisches Wasser und Futter gegeben. Er ist auch bei ihr zahm, sie setzt ihn fast täglich in sein großes Gehege usw. Sie bringt auch öfter mal Tiere mit nach hause. Ne verletzte Maus (verstorben), Vögel (einige konnten wir nach etwas Pflege wieder fliegen lassen), eine total abgemagerte Katze usw. Sie ist ein absoluter Tiermensch. Kann Hunde streicheln, die normal Fremde nicht mögen. Katzen, die stiften gehen, wenn ein Mensch auftaucht, konnte sie nach ein paar Tagen streicheln. Ich weiß nicht, aber irgendwas strahlt sie aus, dass die Tiere sie immer mögen. Unser Hund war, wie gesagt, ihr bester Freund. Als ich ihn einschläfern lassen mußte, hat sie lange getrauert. Hatte ein Foto von ihm unterm Kissen. Noch Monate später saß sie im Bett, Foto in der Hand, am weinen und hat gesagt: Mein armer Strolch...mein bester Freund. Ich habe ihr dann viele Fotos in einen Bilderrahmen getan und übers Bett gehängt. Da ging es dann. Auch heute noch, so viele Jahre später, hat sie diese Fotos an der Wand. Im Frühjahr, als die jungen Vögel rumgehüpft sind, hat sie in der Schule nen Jungen verprügelt und nen Lehrer angemotzt. Der Junge hat immer nach nem kleinen Vogel getreten und den gejagt (konnte noch nicht fliegen). Sie den Bengel verhauen. Gab dann ärger mit dem Lehrer. Also den auch angemotzt und den Vogel vorsichtig in Sicherheit gebracht. Also nicht angefaßt, nur vorsichtig zum Busch "gescheucht".
 
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ToxicAngel

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Bevor ich überhaupt eigene Tiere haben durfte, hat meine Mutter mir erlaubt, im Tierheim zu helfen - das war als Kind übrigens meine Idee. Ich wollte mich so gerne mit Haustieren umgeben - wir hatten zwar immer wieder junge Wildvögel zum Päppeln, aber ich wollte was Pelziges haben. Also bin ich immer, wenn ich Zeit hatte, ins Tierheim gedackelt, hab sauber gemacht und dann die Tiere bespaßt und bekuschelt. Als dann irgendwann Mäuse abgegeben wurden und ich sie haben wollte, hatte ich sie mir in den Augen meiner Mutter verdient und durfte sie mitnehmen.
Schade, dass viele Tierheime sich heutzutage so quer stellen wenn es um freiwillige Helfer - auch Kinder - geht. In dem kleinen Tierheim in Nied waren am Wochenende immer Kinder und die wurden da auch sehr gerne gesehen - als wir nach Fechenheim gezogen sind war ich sehr enttäuscht, dass ich dort im TH nicht helfen durfte... ich finde jedes Kind, das eigene Tiere möchte, sollte diese Erfahrung mal gemacht haben.
:!:Mehr Offenheit für helfende Kids im Tierheim:!:
Das finde ich echt mal eine super Idee mit dem Tierheim.
Ich wusste gar nicht dass manche dort Kinder helfen lassen.
Ich kenne das nämlich auch nur so dass (wenn überhaupt) nur Erwachsene erwünscht sind.

Hab dir ne PN geschickt ;-)

Puh...bin ich froh, dass meine Mädels da anders sind. Die Ältere, fast 18, wollte zum 6. Geburtstag ein eigenes Tier. Hmmmm...."Käfigtier" wollte ich nicht. Hatten damals schon 2 große Hunde und mehrere Ratten. Am Ende wurde es unser Lexy, eine Bartagame. Sie hat sich super gekümmert...natürlich mit meiner Hilfe. Der kleine Mann ist vor einigen Monaten altersbedingt ins Regenbogenland gereist.
Meine andere Tochter wollte damals Fische. Auch zum 6. Geb. Aqua hatte sie bis vor ca zwei Jahren. Dann wollte sie nicht mehr.Sie ist jetzt 16. Inzwischen hat sie ihren Herkules...ein Dschungarischer Zwerghamster. Sie kümmert sich super um ihn. Noch vor der Schule wird frisches Wasser und Futter gegeben. Er ist auch bei ihr zahm, sie setzt ihn fast täglich in sein großes Gehege usw. Sie bringt auch öfter mal Tiere mit nach hause. Ne verletzte Maus (verstorben), Vögel (einige konnten wir nach etwas Pflege wieder fliegen lassen), eine total abgemagerte Katze usw. Sie ist ein absoluter Tiermensch. Kann Hunde streicheln, die normal Fremde nicht mögen. Katzen, die stiften gehen, wenn ein Mensch auftaucht, konnte sie nach ein paar Tagen streicheln. Ich weiß nicht, aber irgendwas strahlt sie aus, dass die Tiere sie immer mögen. Unser Hund war, wie gesagt, ihr bester Freund. Als ich ihn einschläfern lassen mußte, hat sie lange getrauert. Hatte ein Foto von ihm unterm Kissen. Noch Monate später saß sie im Bett, Foto in der Hand, am weinen und hat gesagt: Mein armer Strolch...mein bester Freund. Ich habe ihr dann viele Fotos in einen Bilderrahmen getan und übers Bett gehängt. Da ging es dann. Auch heute noch, so viele Jahre später, hat sie diese Fotos an der Wand. Im Frühjahr, als die jungen Vögel rumgehüpft sind, hat sie in der Schule nen Jungen verprügelt und nen Lehrer angemotzt. Der Junge hat immer nach nem kleinen Vogel getreten und den gejagt (konnte noch nicht fliegen). Sie den Bengel verhauen. Gab dann ärger mit dem Lehrer. Also den auch angemotzt und den Vogel vorsichtig in Sicherheit gebracht. Also nicht angefaßt, nur vorsichtig zum Busch "gescheucht".
Respekt vor deiner Tochter!!!
Ich finde es echt toll dass es auch Kinder gibt die sich um Tiere kümmern.

Als unser Familienhund damals gestorben ist, haben wir alle geweint.
Das hat uns alle böse getroffen.
Obwohl ich zu diesem Zeitpunkt bereits ausgezogen war und 1000 km weit weg wohnte, war das echt schrecklich für mich.
Ich wusste ja dass das irgendwann kommen würde, weil er schon sehr alt und krank war, jedoch hat mich das wirklich sehr mitgenommen.
 
E

Erbse

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Das finde ich echt mal eine super Idee mit dem Tierheim.
Ich wusste gar nicht dass manche dort Kinder helfen lassen.
Ich kenne das nämlich auch nur so dass (wenn überhaupt) nur Erwachsene erwünscht sind.

Hab dir ne PN geschickt ;-)



Respekt vor deiner Tochter!!!
Ich finde es echt toll dass es auch Kinder gibt die sich um Tiere kümmern.

Als unser Familienhund damals gestorben ist, haben wir alle geweint.
Das hat uns alle böse getroffen.
Obwohl ich zu diesem Zeitpunkt bereits ausgezogen war und 1000 km weit weg wohnte, war das echt schrecklich für mich.
Ich wusste ja dass das irgendwann kommen würde, weil er schon sehr alt und krank war, jedoch hat mich das wirklich sehr mitgenommen.
Also wenn ich von ihr ne SMS bekomme, so kurz bevor sie nach hause kommen soll, denke ich: Och nö, was bringt sie nu wieder mit...:mrgreen: Da kommt dann so was wie: Mama, mach mal was fertig, ich bring ne Maus mit....Mama, haben wir was, wo wir erst mal nen Vogel reinpacken können?...oder...wenn ich gleich klingel, scheuch ma die Katzen wech, ich hab eine arme Katze gefunden....:shock::razz:
Also wegscheuchen im Sinne von: mach ma ein Zimmer "Katzenfrei"
 
WeirdStray

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Das finde ich echt mal eine super Idee mit dem Tierheim.
Ich wusste gar nicht dass manche dort Kinder helfen lassen.
Ich kenne das nämlich auch nur so dass (wenn überhaupt) nur Erwachsene erwünscht sind.

Hab dir ne PN geschickt ;-)
Hast ne Antwort ;)

Manche Tierheime machen das so, und ich find das auch absolut sinnvoll. Klar, mit den Hunden durften wir nur im Freigehege spielen, Gassi führen durften wir die nicht.
Ansonsten waren die Leute aber immer froh, wenn die Kinder kamen, und mussten sie nur zeigen, wie man Katzenklos richtig sauber macht, welches Futter für wen ist und zu welcher Katze wir besser nicht ins Gehege gehen sollen. Wissbegierig wie Kinder sind, lief das alles irgendwann wie von selbst, die eigentlichen Mitarbeiter konnten sich um Papierkram kümmern und hatten auch mal Zeit für nen Kaffee, zwischendrin hat immer mal einer ne Runde gedreht und nachgesehen, dass wir auch keinen Unfug machen... und gekostet hat es das Tierheim auch nichts.
Uns war damals ein Lob genug Lohn und die Nähe zu den Tieren sowieso. Aber um auch die Schattenseite zu erwähnen, es kamen auch Kinder, die nach einem mal nach Hause geschickt wurden und die nie wieder kommen durften - da muss man eben differenzieren. Aber kategorisch Kinder als Helfer ablehnen finde ich immer noch falsch.
Jung und formbar, motiviert und Diskussionen á la "das ham wa immer so gemacht"... "aber damals..." kommen auch nicht auf.
 
Sky Eyes Lara

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Also wenn ich von ihr ne SMS bekomme, so kurz bevor sie nach hause kommen soll, denke ich: Och nö, was bringt sie nu wieder mit...:mrgreen: Da kommt dann so was wie: Mama, mach mal was fertig, ich bring ne Maus mit....Mama, haben wir was, wo wir erst mal nen Vogel reinpacken können?...oder...wenn ich gleich klingel, scheuch ma die Katzen wech, ich hab eine arme Katze gefunden....:shock::razz:
Also wegscheuchen im Sinne von: mach ma ein Zimmer "Katzenfrei"
So war ich als Kind auch und meine Ma war ein super Komplize. Sie hatte zwar nie großes Verständnis für Tiere, hat mich aber machen lassen und mich weitestgehend unterstützt.

Deshalb trifft mich das auch wie ein Blitz mit der Tochter meiner besten Freundin und nein - das ist nicht normal mit ihr. Glücklicherweise hat sich das seit knapp einem halben Jahr gelegt, zumindest habe ich keine weiteren Vorfälle mehr gehört und mit deren Katze gab es die fast täglich. Die Katze wurde so bedrängt, dass sie unter sich gepinkelt und um sich gekratzt hat, und als Freigänger hat man schon schön scharfe Krallen (nebenbei - ich packe sie nicht an, da hab sogar ich schiss). Als die Kleine mal beim Abendessen die Ärmel hochkrempelte, haben wir einen Schock bekommen, als hätte Freddy Krüger an ihr rumgeschnitzt. Nach der Standpauke, die sich gewaschen hatte, wurde Badewasser eingelassen und zum Glück war keine Sattelbürste im Haus. Wer als Kind im Stoppelfeld gespielt hat und abends in die Wanne musste, weiß was ich meine :cool:

Wenn ich jetzt so drüber nachdenke... gelegt hatte sich das ganze seit Lara gestorben ist und die Kleine mich getröstet hat, als wir vom TA wieder kamen. Ein paar Tage vorher war sie ja noch bei uns und war entsetzt über Laras Zustand und zum ersten mal hatte ich da das Gefühl, dass die Kleine liebevoll mit Lara umging.
 
WeirdStray

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Meine Mama hat uns auch immer alles anschleppen lassen^^ sie durfte als Kind selbst nie Tiere haben, mit uns hat sie das selbst also nachgeholt.

Wir hatten zig Amseln, Igel, ein Wildkaninchen (das ist leider nach ein paar Tagen gestorben, hat die Aufzuchtsmilch nicht vertragen), jahrelang hatten wir eine verkrüppelte Elster. Ich hab mal nen ganzen Wurf wilder Mäuse großgepäppelt, als nackige Shrimps gefunden, 2 haben überlebt, die spätere Gefangenschaft dann aber leider nicht.
Das Highlight ist und bleibt immer noch das Entchen <3 mein Bruder hat zwei verwaiste Entenküken gefunden und mit heim gebracht. Das eine hat dann leider Käfigwahnsinn bekommen (dieses Phänomen, bei dem die Tiere sich nur noch putzen und die Nahrungsaufnahme einstellen), das andere hat sich mir angeschlossen und ist mir immer nachgedackelt, das war so niedlich <3 die haben wir dann großgezogen und ausgesetzt, einen Tag danach hab ich sie in ner Entenkolonie gesehen, da ist sie mit den anderen geflohen, die hatte mich ganz schön schnell vergessen :D

Fazit: bis auf einige Meinungsverschiedenheiten hat meine Mutter schon alles richtig gemacht :)
 
Sky Eyes Lara

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lol... meine Ente hieß Ditschi.. und deine? :mrgreen:
 
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Erbse

Gast
Na ja, ich sag zwar schon mal: "och nicht schon wieder" wenn sie mit einem Tier ankommt. Aber halt nicht ernst gemeint. Bei meiner Mum hatten wir auch immer Tiere und wir haben auch immer verletzte Tiere mitgebracht. Meine Schwester mal ne Möwe.... Die ist vor ner Katze wech und ab in nen Stacheldrahtzaun. Mein Dad war am schimpfen, das sei ein Krankheitsüberträger wir sollen "das Vieh" rausschmeißen. Meine Mum: "halt dich da raus, du wohnst hier nicht. Wenns dir nicht paßt, dann raus". Leider ist die Möwe nen Tag später gestorben. Ich hatte mal einen Hund gefunden. Der rannte schon Tage alleine rum. Mein Dad war gerade da und ich wollte, dass er mich mit dem Hund zum Tierheim fährt. Er:" Nee, der Köter hat bestimmt Räude, laß den laufen, nachher steckt sich Arco noch an" Arco war unser Hund. Tja, bin ich halt losgelaufen. Dad kam dann hinterher und meint: Dann steig ein. Ich: Nö, jetzt laufen wir.... Waren fast 1 1/2 Stunden hin und dann noch mal zurück.