Mensch ToxicAngel, das ist ja schön, dass ich nicht allein damit bin

Eine Bekannte von mir hat sich vor Weihnachten einen kleinen Kater geholt. Er war 10 Wochen alt und der letzte aus dem Wurf. Dass er viel zu jung ist, sie ihn falsch füttern wird (2mal am Tag
Nassfutter und sonst nur
Trockenfutter) und Katzen keine Einzeltiere sind, wollte sie nicht hören. "Wenn er Verhaltensauffälligkeiten zeigt, bekommt er nen Spielkameraden."

Es ist so traurig!!! Ob er geipmft war oder was er wiegt, wusste sie alles nicht.
Was macht man nur mit solchen Leuten?! Naja, seitdem reden wir auch nur noch das Nötigste und Oberflächliches -.-"
Ich bin so im Dreieck gesprungen :evil: aber da sind die Leute ja vollkommen beratunsresistent! Sie meinte noch, sie kenne eine andere, die sich mit Katzen auskenne und die sagte, es sei völlig unproblematisch, Katzen allein zu halten. Der Kleine komme ja schließlich auch mal raus an die Luft (sie wohnt in einer 50 qm Wohnung im ersten Stock ohne Balkon, keine Ahnung, wo der Kleine mal raus soll...). Wuuuaaaahhhhhrrrrrrg *hmpf*
Manche Tiere, (nicht nur Katzen) können einem wirklich nur leid tun. Ich versteh einfach nicht warum Menschen sich ein Haustier zulegen, sich aber überhaupt nicht über dessen Bedürfnisse informieren und sich auch absolut nicht dafür interessieren.
Bei mir war das schon immer so, dass ich vorher gegooglet hab, was das Tierchen so braucht das ich mir anschaffen möchte. Jeder Idiot kann z. B. Kaninchen halten. Da ist nix schwieirig dabei. Käfig kaufen, Futter kaufen, Kaninchen rein setzen - fertig... Doch nur wenige fragen sich ob so eine Haltung auch artgerecht ist... Da kommt dann nur "andere machen das doch auch so....". Echt grausam sowas!!! Ich bin ja immer noch für einen Tierführerschein, damit so manches Tier erst gar nicht solch ein Elend erfahren muss.
Der arme Kater meiner HALBschwester wird z. B. auch allein gehalten. Inzwischen hat sie ihn wenigstens mal kastrieren lassen...
Ich hab ihr das zwar schon lang geraten, aber sie meinte immer das sei ihr zu teuer. Tja irgendwann kam, was kommen musste: Er hat ihr in der ganzen Wohnung markiert.
Eine Zeit lang sollte er auch mal weg, weil er wohl "einen Dachschaden hat" und unerziehbar ist. Er hat wohl alles angegriffen (spielerisch versteht sich, aber da war sie wohl zu dumm dazu um das zu raffen) was sich ihm genähert hat.
Als ich ihr geraten hab nen Katzenkumpel dazu zu holen kam nur "nee, dafür hab ich kein Geld". Also wenn man schon das billigste Futter gibt, kann man sich auch zwei Katzen halten.
Aber gut, wer so wenig Ahnung hat und nicht mal Geld fürs Kastrieren erübrigen kann, der sollte sich besser erst gar keine Katze anschaffen.
Mir tut das Tier immer noch unsagbar leid, aber ich kann dem Kleinen leider nicht helfen. Sie lässt da absolut nicht mit sich reden... Daher versuche ich immer so gut wie es geht das Thema "Katze" auszuklammern.
Ist echt sehr schade, dass viele immer noch denken die Katze sei eine "Billigversion" eines Hundes. Sie ist ja schließlich kleiner, braucht nicht viel zu fressen und Gassigehen muss man auch nicht... Wenns für nen Hund nicht reicht, dann schafft man sich ne Katze an. Die wird dann allein gehalten und darf sich mit Billig-Dreck-Futter begnügen.
Wenn ich so erzähle wie viel ich für Futter im Monat ausgebe, merke ich immer dass das kaum einer versteht. Da kommt dann immer "Du spinnst doch, das sind doch nur ganz normale Hauskatzen". Wozu brauchen die so ein "Gorumet-Futter". Kauf dir für das Geld lieber selbst was. Oder sie denken meine Katzen wären eine Art "Kind-Ersatz", die ich total vermenschliche und von vorne bis hinten verwöhne.