Huhu,
mein Beileid. Tut mir unendlich leid, dass der kleine Mini überfahren wurde.:-(
"Zitat:Ich weiß nicht mehr wo vorn und hinten ist. Bin nur am heulen. Ich traue mich gar nicht aus dem Haus raus, weil dann jeder sieht das ich geweint habe. Die Blicke, weinen bei einem Mann und dann auch noch um ein Tier, kann ich nicht ertragen. Ich kenne viele Leute, die sowas überhaupt nicht verstehen können. Warum weinst du, warum trauerst du...es war doch nur ein Tier. Da platzt mir direkt der Kragen..."
Ich glaube jeder hier im Forum kann Dich gut verstehen. Wein ruhig, wenn Dir danach zu Mute ist. Ich habe bisher drei Kater verloren. Zwei mussten eingeschläfert werden. Mikesch hatte Katzenaids(+1997) und Shanks (12.06.2012+) war schwer herzkrank und drohte zu ersticken.
Tinka unser erster Kater ist mit fast 12 Jahren von einem Freigang nicht zurückgekert.
Ich habe jedesmal Rotz und Wasser geheult.
Ich kenne dieses Unverständnis der Leute zu genüge. Shanks musste Medikamente nehmen und die Tierarzt-Kosten waren nicht ohne. (Herzultraschall usw.) "Soviel Geld für eine einfache Hauskatze, lasst den doch endlich einschläfern..... ihr seid doch verrückt".
Shanks hat noch drei 1/2 schöne Jahre bei uns gehabt. Wir haben jeden Tag genossen.
Mach Dir keine Vorwürfe. Du hast Deinen Kater geliebt und wolltest nur das Beste für ihn.
Die Leere, die unsere Lieblinge hinterlassen ist unendlich. Wir wussten, dass wir Shanks bald gehen lassen mussten, es ging ihm zusehend schlechter und es war nur eine Frage der Zeit.....
Der Familienrat hatte schon vorher beschlossen, dass wir im Todesfall einer anderen Fellnase ein zu Hause geben würden. Wir sind schon einen Tag nach seinem Tod ins Tierheim gefahren (nur zum Gucken) und mit Rocky wiedergekommen. Leider haben uns "gewisse Leute" natürlich direkt wieder Vorwürfe gemacht. Pietätlos hieß es dieses Mal. Rocky war auch nicht als "Ersatz" für Shanks gedacht. Er hilft aber den Schmerz erträglicher zu machen. Wir können uns ein Leben ohne Katze nur schwer vorstellen.
Das Testament eines Streuners hat uns dabei in unserer Entscheidung bestärkt.
Testament einer Katze
Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben
denen zu hinterlassen, die sie lieben.
Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.
Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.
Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
"Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!"
Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
und gib' ihr meinen Platz.
Das ist mein Erbe.
Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
was ich geben kann.
(Margaret Trowton)
Lieber Mini, Du bist bestimmt gut über die Regenbogenbrücke gekommen. Im Regenbogenland gibt es keine Autos und Du kannst unbeschwert herumtollen und spielen. Du bist jetzt ein Sternenkater, der seinen Platz immer im Herzen seiner Menschen hat. Grüß Tinka, Mikesch und Shanks von mir. Irgendwann werden wir uns alle wiedersehen.
Traurige Grüße