Ich bin mir bei einer Sache unsicher, und das ist das Fischoel, das ich sonst noch dazu gebe. Habe im Barfforum gelesen dass einige da Kapseln gekauft haben, die ich dann auch gekauft habe, weils so sonst hier bezahlbar noch Tran gibt, von dem man ja tunlichst die Finger lassen sollte.
*nix zu Tran weiß*
Die Kapsel pieke ich mit nem Messer an und druecke das Oel raus. Zwei Kapseln auf 2 Katzen verteilt. Pro Tag.
Das ist meiner Meinung nach deutlich zuviel ... wir geben normalerweise 1000 mg Lachsöl auf 1 kg Fleisch.
allerdings will ich das ganze Abgewiege meinem Nachbarn nicht zumuten der auf die Katzen aufpasst in meinem Urlaub und Parkinson hat...dachte, ich mache im Suppietoepfchen fertig mit abgewogen schon drin. dann muss er nur noch Fleisch abwiegen.
Wie schon geschrieben wurde: Rühr ein paar Kilo Fleisch mit Suppis fertig an und mach Tagesportionen draus. Den Supplementen schadet das Einfrieren nicht. (Felini wird wiederaufgetaut m.W. allerdings oft nicht mehr so gern gefressen.)
Und dann noch ne Frage angehend der Ballaststoffe: Ich habe bis jetzt rohe Moehre reingeraspelt, so ungefaehr einen Maeusemagen voll.
Standard sind 50 g Ballaststoffe auf 1 kg Fleisch.
Habe gelesen, dass man auch Flohsamenschalen nehmen kann?
jep
was ist mit gemahlenen Leinsamen?
jep
Das würd ich nicht nehmen, das ist eher ein Medikament als ein Nahrungsergänzungsmittel.
Aber Gemuese brauchen sie ja eh. Kocht ihr das?
Nein, ich nehm nur manchmal Vorgekochtes (passierte Tomaten in der Tüte oder Möhren-Babybrei).
Aber die Maus hat ja ihr Gemuese vorverdaut....Wir sollten dann vielleicht das Gemuese fermentieren, oder Sauerkraut geben...:lol: Der letzte Satz war ironisch gemeint...Aber ich frag mich schon, wie man das Gemuese verarbeiten sollte...
Gemüse würde man z.B. für Hunde kochen, um die Zellwände der Pflanzenfasern aufzubrechen, damit der Hund die Nährstoffe darin besser verwerten kann.
Katzen sind aber im Gegensatz zu Hunden reine Carnivoren und können mit pflanzlichen Nährstoffen (wie gesagt) sowieso nur sehr wenig anfangen. Insbesondere brauchen sie keine verdaulichen Kohlenhydrate (Stärke) im Futter.
Wir geben beim Barfen das Gemüse nicht wegen der Nährstoffe dazu. Alle Nährstoffe, die Katz braucht, sind komplett in Fleisch und anderen tierischen Zutaten enthalten. Gemüse kommt wegen der
unverdaulichen Kohlenhydrate (Fasern) rein, die als Ballaststoffe der Verdauungsregulierung dienen.
Das Gemüse ersetzt also nicht den Mageninhalt der Maus - den lassen Katzen in freier Natur sowieso oft liegen -, sondern das Fell und andere unverdauliche Teile.
Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist ziemlich wurscht, ob du das Gemüse kochst oder nicht. Rohes Gemüse dürfte eine bessere Ballaststoffwirkung haben, weil die Fasern stärker sind, aber bei meinen Katzen hab ich noch keinen Unterschied zwischen rohem und gekochtem Gemüse in der Verdauungsqualität gesehen.
Meine Katze hatte immer (vor der Umstellung) an meinen Steinen, die ich am Meer gesammelt habe rumgeschleckt. Ich habe mich gefragt, ob sie irgendeinen Mangel ausheckt und das deswegen tut.
Kann sein, so genau weiß man das leider nie, wenn man nicht grad ein Blutbild machen lässt und darin entsprechende Mangelsituationen findet ...
Aber wenn sie's jetzt nicht mehr macht, scheint es ja OK zu sein.