Taskalis Senfmixe

Diskutiere Taskalis Senfmixe im Foto Studio Forum im Bereich Community; Das ist ja lustig, dass du selber deinen Thread vergessen hast. ;) Du bist immer so fleißig, wenn es um deine Pflegekatzen geht, schreibst...
  • Taskalis Senfmixe Beitrag #41
Huch - ich wusste gar nicht, dass ich hier nen Faden mit meinen eigenen Mietzen habe :D
War jetzt gerade wie eine Zeitreise.... Vieles hat sich verändert seit dem... einige unschöne Verluste...
Das ist ja lustig, dass du selber deinen Thread vergessen hast. ;)

Du bist immer so fleißig, wenn es um deine Pflegekatzen geht, schreibst, berichtest und fotografierst jede Woche, da bleibt dann kaum noch Zeit für deine eigenen Katzen. Aber erst nach 10 Jahren wieder zu schreiben ist schon eine ziemlich lange Schreibpause. ;)

In der Hoffnung, dass es bis zu deiner nächsten Aktualisierung nicht wieder 10 Jahre dauert, abonniere ich den Thread mal. :)
 
  • Taskalis Senfmixe Beitrag #42
Die vielen Schildpatt-Katzen sind auf jeden Fall bemerkenswert:D Bei uns in der Gegend sehe ich außer meinem Bibi keine einzige:)
 
  • Taskalis Senfmixe Beitrag #43
Ich kann nicht leugnen, dass ich einen Hang zu Schildpattis haben :D
Wobei es bei jeder einzelnen einen anderen Grund gab als den, dass es eine Schildpatt ist, warum sie bei mir gelandet bzw. hiergeblieben sind. Vieles war da auch schlicht Zufall. Und mit 4 schwarzen ist die Schwarz-Fraktion gerade mächtig am Aufholen ;)
 
  • Taskalis Senfmixe Beitrag #44
auch mal schnell abonniert
 
  • Taskalis Senfmixe Beitrag #45
Ich kann nicht leugnen, dass ich einen Hang zu Schildpattis haben :D
Wobei es bei jeder einzelnen einen anderen Grund gab als den, dass es eine Schildpatt ist, warum sie bei mir gelandet bzw. hiergeblieben sind. Vieles war da auch schlicht Zufall.
Klar, ist auch eine Frage des Vorkommens. Im Dorf meiner Bekannten sind wirklich lauter graugetigerte, nicht einfach zu checken, welche nun kastriert ist und wer noch muss.:oops:
Und mit 4 schwarzen ist die Schwarz-Fraktion gerade mächtig am Aufholen ;)
Die Schwarzen scheinen aufzuholen seit sie im Mittelalter, und vermutlich noch bis in die Gegenwart, verfolgt wurden - sie gelten ja immer noch als schwer vermittelbar, seltsamerweise gibt es Leute, die keine schwarzen mögen!:D
 
  • Taskalis Senfmixe Beitrag #46
Lang ist der letzte Fotobericht wieder her…

Wie ist es mit Enna weitergegangen? Enna ist noch immer hier – und es geht ihr gut



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Der Grund, warum es Enna gut geht ist, dass ich mich entschieden habe entgegen aller Planungen meine Truppe noch um ein weiteres Mietz zu erweitern: Nefreja, wildgeborener BKH-Mix aus Sachsen-Anhalt.



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Enna hatte nach dem Einfangen im Herbst gezeigt, dass sie sich mit meiner Truppe nach den Erfahrungen draußen sehr schwer tut. Ich hatte sie dann wieder nach oben ins OG ins Pflegi-Gehege gesetzt und ihr Pflegi Nefreja an die Seite gestellt zur Resozialisierung. Das hat gut funktioniert – so gut, dass ich die beiden nicht mehr trennen wollte.

Die beiden haben jetzt längere Zeit ihren Safespace im Schlafzimmer gehabt, mit Ausgängen ins Wozi und auf eine vernetzte Terrasse. Anfangs hatten sie noch unter der Couch residiert, das hatte ich dann irgendwann zugemacht, ebenso hatte ich durch Gittertüren verhindert, dass sie in den Flur gehen und sich nach oben ins OG entziehen können. Beides konnte ich mittlerweile rückbauen - die Gittertüren sind ab und die Couch unten drunter offen, es interessiert sie nicht mehr. Ich hatte in dem Zuge sowohl im Schlafzimmer als auch im Wohnzimmer neue Safespaces durch Liegeflächen nebst Catwalks im oberen Bereich gebaut, die von beiden gut und dankbar angenommen wurden, so brauchten sie das entziehen bzw. verschanzen nicht mehr.

Große Schwierigkeit war die Katzenklappengewöhnung bei Enna. Nefreja hatte das fix raus und die an das Schlafzimmer grenzende vernetzte Terrasse gern genutzt. Aber durch eine Step by step Variante mit Plastikvorhängen in der hochgebundenen Klappe hab ich Enna schließlich das beibringen können. Nachdem dann beide gern und viel auf der Terrasse zu finden waren, war es nun Zeit ihnen die große Freiheit zu geben. Seit ein paar Tagen öffne ich ihnen immer wieder eine Tür in der Vernetzung, was von beiden gern genutzt wird. Beide kommen regelmäßig zurück ins Haus, wobei Nefreja aktuell noch viel unterwegs ist, während Enna nur kurze und nicht so weite Spaziergänge macht. Sie kennt die Umgebung ja schon von letztem Jahr, wo sie sich aber leider von meiner übrigen Truppe vom Haus aufs Nachbargrundstück hatte vertreiben lassen. Um so mehr freut mich, dass sie nun in sich so gefestigt und ans Haus gebunden scheint, dass sie da keine Probleme mehr hat. Nefreja muß jetzt erstmal ihre neue Freiheit auskosten und wird dann sicher wieder häuslicher werden mit zunehmende Gewöhnung.





Nefreja entgegen aller Planungen für Enna hier zu behalten war das Beste, was ich tun konnte - die beiden machen viel zusammen und Enna orientiert sich sehr an Nefreja



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Tara hat sich gesundheitlich wieder voll erholt. Ich finde man sieht ihr das Alter mittlerweile sehr an. Aber gut zugenommen hat sie. Sie hat den Winter über trotzdem ich sie ja im letzten Sommer soviel festsetzen mußte, freiwillig im Haus verbracht und sich sogar ein bißchen mit Enna und Nefreja angefreundet. Seit es jetzt warm geworden ist, ist sie aber wieder im Feld unterwegs. Soll sie – sie hat es sich nach der langen Zeit drin im letzten Jahr mehr als verdient.



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Famiro geht es gut, er hat viel viel gelernt in den letzten Jahren, ist vom komplett unsozialen Stalker zum friedlich mitlebenden Großgruppenkater geworden – da bin ich echt stolz auf ihn.



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Im Bett darf Tara ihm nahe kommen und wenn beide mit mir kuscheln darf sie ihn sogar putzen, was er dann auch sogar genießt.



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Marek ist weiterhin glücklich mit sich und seiner Welt. Nur mehr zu Essen müßte es geben – meint zumindest er *grins. Aber eigentlich müßte er abnehmen, damit seine Stümpfe entlastet werden und ich versuche nach wie vor sein Gewicht zu verringern, aber so wirklich klappen will das nicht.



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Erada -Püppi ist weiterhin rotzfrech, hat nur Unfug im Kopf, kann nicht still sitzen und muß immer überall rein, runter, rauf, durch… Das ganze Leben ist für sie ein einziger Spielplatz. Sie hat mir die Zusammenführung mit Enna und Nefreja nicht leicht gemacht, aber dafür hat sie jetzt so tolle Sachen gelernt wie auf Kommando weggehen und in Entfernung warten. Der könnte man wahrscheinlich richtig tolle Kunststücke beibringen wenn man wollte…



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Naruna geht’s ebenfalls gut - sobald man auf der Couch sitzt hat man die kleine Quasseltante an der Backe. Aufgrund ihrer huschigen Art war ja sie Famiros Mobbingopfer gewesen, aber mittlerweile können sie sich akzeptieren. Freunde werden sie nie, aber das müßen sie ja auch nicht. Dafür ist sie eng mit Manya, die beiden mögen sich sehr.



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Manya macht weiterhin ihre Kuschelangriffe, denen man zwangsläufig unterlegen ist. Keine Chance ihr dann zu entgehen. Wenn sie aber nicht kuscheln will ist sie aber sonst sehr eigenständig und macht ihr Ding. Diese Katze ist einfach nur etwas ganz Besonderes und jedesmal wenn ich sie sehe ist es etwas ganz vertrautes, warmes, was sich in mir ausbreitet.



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Lina ist mit ihren 16 mittlerweile ja meine Omi der Truppe – aber das darf man ihr nicht sagen… *grins

Sie hält sich weiterhin tapfer mit ihrer kaputten Hüfte. Springen kann sie eigentlich nicht mehr, aber wenn sie irgendwo rauf will kommt sie da trotzdem rauf – wie auch immer sie das anstellt… So ist sie letztens auf den Carport geklettert, der eigentlich Narunas Lieblingsplatz ist und Naruna dann dort verjagt und saß stolz oben



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Teufelchen geht’s ebenfalls gut. Sie wird mit den Jahren jetzt etwas milder den anderen gegenüber, aber ganz sein lassen kann sie das stänkern dann doch nicht. Eigentlich wollte mein Sohn dies Jahr ausziehen und hätte sie dann mitgenommen, aber das verschiebt sich nochmal um mindestens 1 Jahr – also bleibt alles wie es ist und der kleine Feldteufel flitzt hier weiter herum



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  • Taskalis Senfmixe Beitrag #47
Danke für deinen wunderschönen, lebendigen Bericht über deine Katzen im Glück! 💗
 
  • Taskalis Senfmixe Beitrag #48
...unterschreib! :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love: :love:
 
  • Taskalis Senfmixe Beitrag #49
Der Grund, warum es Enna gut geht ist, dass ich mich entschieden habe entgegen aller Planungen meine Truppe noch um ein weiteres Mietz zu erweitern: Nefreja, wildgeborener BKH-Mix aus Sachsen-Anhalt.
Klasse, dass du Nefreja behalten hast, damit Enna eine passende Partnerin hat.
Nefreja entgegen aller Planungen für Enna hier zu behalten war das Beste, was ich tun konnte - die beiden machen viel zusammen und Enna orientiert sich sehr an Nefreja
Schön, dass dieser Plan so toll aufgegangen ist. 🥰
Marek ist weiterhin glücklich mit sich und seiner Welt. Nur mehr zu Essen müßte es geben – meint zumindest er *grins.
Klar, weniger Gewicht wäre für seine Stümpfe von Vorteil… aber Marek will doch sein Leben genießen und mit viel gutem Futter ist es bestimmt noch schöner. 🙂
Manya macht weiterhin ihre Kuschelangriffe, denen man zwangsläufig unterlegen ist. Keine Chance ihr dann zu entgehen. Wenn sie aber nicht kuscheln will ist sie aber sonst sehr eigenständig und macht ihr Ding. Diese Katze ist einfach nur etwas ganz Besonderes und jedesmal wenn ich sie sehe ist es etwas ganz vertrautes, warmes, was sich in mir ausbreitet.
Was für ein schönes Gefühl, das kann man gut nachvollziehen, wenn man diese schöne Katze sieht. 🥰
 
  • Taskalis Senfmixe Beitrag #50
Lange ist es her, dass ich mal Fotos von meiner Truppe gezeigt habe.

Ich finde, es wird mal wieder Zeit….

Alt werden die meisten langsam, aber noch geht es allen gut – ich hoffe das geht noch lange so



Tara hat diesen Frühling bzw Sommer noch lange viel im Schlafzimmer verbracht und jede Nacht auf mir gewohnt



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Doch je länger der Sommer anhielt um so mehr zog sie es doch wieder raus und so ist sie dann doch wieder nach hinten in ihr Feld gezogen. Es sei ihr gegönnt…



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Famiro bewacht hier alles – der Herrscher auf seinen Thronen



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Marek weiß wie man das Leben genießt – bei schlechtem Wetter drinnen im gemütlichen Warmen



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Und bei schönem Wetter draußen



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Ich finde er wird mit jedem Jahr immer noch charismatischer im Gesichtsausdruck



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Die kleine Erada-Püppi wird langsam erwachsen…



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Sie muß zwar immer noch alles untersuchen und überall dabei sein



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Aber das ganz große Rum-Hibbeln hat aufgehört und sie benimmt sich anständiger – vor allem den anderen Katzen gegenüber



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Das finden vor allem Enna und Nefreja gut, die den freigegebenen Raum sofort für sich genutzt haben.



Nefreja ist einfach nur eine Zucker-Motte – nur und ausschließlich lieb zu allem und jedem – man muß sie einfach lieben



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Und sie tut Enna so gut. Die beiden sind nach wie vor ein enges Pärchen, warten aufeinander um dann schnurrend umeinander zu schawenzeln… Enna orientiert sich stark an ihr und läßt sich von ihr gut mitziehen



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Ennas Entwicklung ist jetzt endlich dahin gegangen, worauf ich anfangs so gehofft hatte. Es fing damit an, dass sie immer am Futterplatz auf mich wartete



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Dann tauchte sie immer öfter im Wohnzimmer auf und blieb schließlich auch sitzen, wenn man an ihr vorbeilief



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Auch ging sie immer öfter raus in den Garten, blieb anfangs noch in der Nähe der Terrassentür um notfalls schnell wieder ins sichere Schlafzimmer flüchten zu können. Aber der Radius wurde immer weiter…



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und dann eines Tages war sie ganz weg, blieb 4 Tage verschwunden… seit sie wieder da ist, benimmt sie sich wie eine völlig normale Freigängerin, spaziert rein und raus wie ihr lustig ist, bewegt sich auch im Wohnzimmer völlig normal, wartet dort auf ihr Futter und läuft dann vor mir her zum Futterplatz…

Ich bin glücklich – Es hat 2 Jahre und eine Motte gebraucht, aber nun ist Enna endlich eine zufriedene glückliche Mietz…



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Lina ist die älteste meiner Truppe und mittlerweile 17 Jahre alt. Man merkt ihr ihr Alter auch immer mehr an, sie ist dünn geworden



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Doch ihren eisernen Willen und ihre Zähigkeit stellt sie immer wieder unter Beweis – sei es, wenn sie mal wieder hinter einer der anderen Katzen hinterherjagt oder wenn sie meint unbedingt irgendwo raufklettern zu müssen… Normal gerade aus Laufen kann sie kaum noch richtig, aber Unfug anstellen geht trotzdem – z.B. eine Alu-Leiter hochklettern, um zu mir aufs Holzhausdach zu gelangen, als ich es geflickt hab…



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Mal schauen, wie weit sie diese Eigenschaft noch bringt



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Manya geht es gut – die gute Seele scheint über alles und jedes erhaben, ist immer da und präsent und doch völlig problemlos … Ich hoffe sie rammt mir noch lange ihre Kopfnüsse ins Gesicht…



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Naruna sieht man ihr Alter noch so gar nicht an – sie sieht immer noch wie ein junges Küken aus und quatscht uns voll mit ihrem ständigen gurrendem erzählen…



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Teufelchen geht es ebenfalls gut – ab und an hat sie mit Kampfwunden zu tun, aber ansonsten ist sie topfit für ihr Alter.



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Mein Sohn überlegt nunmehr auszuziehen, dann wird er sie mitnehmen.



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Entsprechend braucht er eine Freigängertaugliche Wohnung, denn diese Katze läßt sich nicht einsperren…



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  • Taskalis Senfmixe Beitrag #51
Wie schön, dass du wieder mal von deinen eigenen Katzen berichtest und Fotos von ihnen zeigst. 🥰

Toll, dass bei dir jede Katze sich so entwickeln darf, wie sie selber es möchte und wie gut du es lenkst, dass bei dir die richtigen Katzen zusammen kommen, die sich gegenseitig gut tun (das ist ja nicht nur bei deinen eigenen Katzen so, sondern auch bei deinen Pflegis).

Ich freue mich besonders, dass es Marek so gut geht und dass er drinnen aber auch draußen (sicherlich in begrenztem Rahmen) sein Leben genießen kann. 🥰

Gefreut hat mich auch, dass Enna sich so toll entwickelt hat in ihrem Verhalten. 🥰
 
  • Taskalis Senfmixe Beitrag #52
Oh wie schön, ein Thread über deine Katzen :love: habe ich jetzt nachgelesen und abonniert.
Schöne und Charakterlich tolle und verschiedene Katzen hast (und hattest) du.
 
  • Taskalis Senfmixe Beitrag #55
Alles ändert sich….

Anfang des Jahres zog mein Sohn aus und nahm Teufelchen (Jeliah) mit in seine neue Wohnung. Sie fühlt sich dort sichtlich wohl.



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Nach dem Auszug der 2 fing ich an das Haus umzubauen und aus seinem Einliegerzimmer wieder mein Schlafzimmer zu machen, was es früher mal war.

Noch bevor der Umbau fertig war, geschah das Unfassbare und Marek starb, ohne, dass ich eine Chance hatte mit und für ihn zu kämpfen. Noch bevor ich mich davon erholt hatte, folgte Lina. Ich kämpfe noch immer mit diesen Geschehnissen und es wird mich noch lange verfolgen.

Aus dem Umzug des Schlafzimmers wurde nun ein Komplettumbau des Hauses. Aus dem Haus, was auf die besonderen Bedürfnisse der Katzen ausgerichtet war, wurde und wird nun wieder ein Haus für Menschen, die mit den Katzen zusammenleben.

Für die übrigen Katzen bedeutete das natürlich einiges an Streß und Veränderung. Und das Gehen von 3 starken Charakteren blieb in der Gruppenordnung natürlich auch nicht ohne Folgen…

Und so ist viel in Bewegung seither….



Naruna hat alle Veränderungen erstaunlich gut hingenommen. Für sie ist die wichtigste Komponente das Kuscheln abends auf der Couch. So lange das Bestehenbleibt ist alles gut. Ihr Alter (mittlerweile ja auch 14) sieht und merkt man ihr noch nicht an.



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Manya hat erstaunlicherweise am meisten Linas Tod mitgenommen. Die beiden waren Zeit ihres Lebens sowas wie Konkurrenten, aber auf Augenhöhe und ohne sich zu bekämpfen. Manya hat nach Linas Tod einige Zeit viel gerufen, als wenn sie sie sucht. Ihr merkt man das Alter (ca. 15) langsam an, sie wirkt zeitweilig manchmal etwas abwesend. Ich fürchte, es wird bei ihr in Richtung Demenz gehen, denn die Anzeichen kenne ich ja noch von Brille. Aber noch ist sie fit und gut drauf – und ich hoffe, das bleibt noch lange so…. mein guter Geist aus der anderen Welt… bleib bitte noch etwas in dieser Welt…



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Tara hat von den ganzen Umbrüchen am meisten profitiert. Sie war schon letztes Jahr vom kleinen Zimmer in die Küche und dann auf den Wohnzimmerschrank als Save-place gewandert. Doch vor allem Marek machte ihr dabei oft das Leben schwer. Erst wenige Tage vor seinem Tod hatte er sie mal wieder beim Versuch das Wohnzimmer zu durchqueren zurück auf den Wohnzimmerschrank gejagt. Seit er nun nicht mehr da ist, beginnt sie sich hier richtig heimisch zu fühlen, fängt wieder an im Wohnzimmer zu spielen und sich auf dem Teppich zu wälzen. Auch macht sie Anstalten mit auf die Couch kommen zu wollen, hält sich viel in Hausnähe auf, schläft auf der Veranda oder auf den Bänken am Haus. Sie wird fast eine richtige Hauskatze auf ihre letzten Jahre noch… Das freut mich sehr….



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Und immer öfter sieht man auch solche Bilder:



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Famiro findet es „furchtbar“, läßt es aber zu, sie darf ihm sogar immer mal wieder zur Begrüßung ein Nasenküßchen geben … und ab und zu köpfelt ER sie sogar an … also soooo schlimm scheint es dann wohl doch nicht zu sein… und sie ist selig.

Famiro selbst ist in der Zeit der Veränderung für die meisten der Truppe „der Fels in der Brandung“ an dem sie sich orientieren können. Er hat zeitweilig Höhenflüge bekommen und war der Meinung nun der King zu sein – dann fängt er an die anderen wieder unterdrücken zu wollen, aber meist reicht dann wieder ein verstärktes Einregeln von mir und er wird wieder friedlicher. Ich bin sein Mittelpunkt und so ist er ohne Probleme mit mir mit dem Schlafzimmer nach oben ins neue Zimmer gezogen und bewacht weiterhin das Haus, in dem er gurrend Stöckchen heranschleppt. Gerade derzeit merke ich, wie wichtig in einer Großgruppe so ein Mittelspunktskater ist. Es hat zwar länger gedauert, aber er hat nun tatsächlich Marous Stellung in der Gruppe komplett übernommen



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Erada-Püppi hat mir mit ihrer frechen Art in der Zeit jetzt viel Streß bereitet. Bei ihr hat der Wegzug von Teufelchen bewirkt, dass sie Höhenflüge bekommen hat und ihre Stellung in der Gruppe neu ausloten wollte. Sie fing an mit allem und jedem zu stänkern, hat während der Umbauphase im OG die Zeit genutzt und den Bereich oben für sich okkupiert und als ich Enna und Motte nach oben in das neue Schlafzimmer gesetzt hatte, hat sie das Zimmer vehement belagert und war nicht bereit dieses an die beiden abzutreten. Nach langem Kampf hab ich dem nachgegeben und Enna und Motte wieder in das - mittlerweile renovierte – kleine Zimmer nach unten zurückgesetzt.

Witzigerweise war es gerade Tara, die ihrem Hochmut Einhalt geboten hat. Nachdem Püppi es auch bei ihr versucht hat, hat diese das kleine freche Ding auf den Kieker gehabt um ihr zu zeigen, dass man sich mit einer stolzen Streunerin besser nicht anlegt. Püppi ist dem unerwartet Duck dann ausgewichen und Püppi ist nun komplett nach oben gezogen, hält sich abwechselnd im neuen Schlafzimmer oder im Kinderzimmer auf, geht fast gar nicht mehr nach unten und geht sogar über die Katzentreppe vom Balkon aus in den Freigang.

Sie hat jetzt das Mäusefangen für sich entdeckt, hält sich lange Zeit hinten im Feld auf, um dann stolz eine Maus ins Schlafzimmer zu bringen – zum Glück bereits meist tot. Seit sie diese Beschäftigung für sich gefunden hat, hat das Stänkern mit den anderen nachgelassen und sie macht mehr oder weniger ihr eigenes Ding. Aber auf ihre abendliche Spielerunde besteht sie weiterhin und Famiro ist jetzt ihr best buddy, mit dem sie auch mal Fangen spielt.

Als Deko macht sie immer und überall eine gute Figur



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Bei Enna hatte ich am meisten Angst vor den ganzen Umbrüchen im Haus, wie sich das bei ihr auswirkt. Aber nach anfänglichen Problemen hat es jetzt sogar das Gegenteil bewirkt: Enna kommt aus sich heraus und fängt an aktiv im Alltag mitzuleben! Bis dato hatte sie sich ja im kleinen Zimmer aka Schlafzimmer verschanzt, lebte hauptsächlich auf dem Schlafzimmerschrank. Nachdem ich sie oben ins neue Schlafzimmer gesetzt hatte, hat sie erwartungsgemäß einige Zeit gebraucht um in der ungewohnten Umgebung Fuß zu fassen. Dabei hat ihr aber ihre Nefreya-Motte gut geholfen. Sie hat sich an der neugierigen Maus orientiert und so bald gut eingelebt gehabt. Doch dann kam Motte nicht mehr aus dem Freigang zurück und Enna litt sehr, rief nach ihr und war sichtlich einsam. Da aber Famiro ja immer nachts mit im Schlafzimmer war, fing sie an sich an ihm zu orientieren, kam ihn begrüßen, wenn er reinkam, ging fressen, wenn er was fraß usw. Nachdem ich sie dann wieder nach unten ins frisch renovierte alte kleine Zimmer gesetzt hatte, wollte sie da gar nicht mehr drin sein, sondern orientierte sich weiter an Famiro und zog ins Wohnzimmer. Auch als Motte dann wieder da war, blieb dieser Trend erhalten. Ich hatte zwischendurch überlegt Stava zu behalten, damit Enna eine Freundin hat, wenn Motte auf Trebe ist. Aber das scheint nicht mehr notwendig. Sie freut sich nach wie vor sehr, wenn Motte da ist, aber wenn nicht, dann sucht sie jetzt immer öfter die Nähe der anderen, läuft hier fast wie selbstverständlich durchs Wohnzimmer oder liegt auf dem roten Kissen. Aktuell fängt sie gerade an die Küche für sich zu entdecken, geht da auch mal vom Futter naschen oder setzt sich dazu, wenn Famiro und Tara auf ihr Fleischleckerli warten. Sogar in der Küchen-Terrassentür sitzt sie ab und an guckt zu, wie die anderen draußen auf der Terrasse chillen. Irgendwann gesellt sie sich bestimmt auch dazu. Ich freue mich unglaublich über ihre Entwicklung – endlich erlaubt sie sich ein normales Katzenleben haben zu dürfen…



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Nefreya ist aktuell mein Sorgenkind. Sie hat das Hin und Her nebst Püppis Belagerung massiv verunsichert und vorsichtig gemacht. Nachdem ich sie mit Enna nach oben ins neue Schlafzimmer gesetzt hatte war sie gut drauf und rockte das Zimmer. Aber nach einiger Zeit wurde ihr sichtlich langweilig, sie wollte wieder stromern gehen dürfen. Und damit fing das Drama an. Anfangs kam sie zuverlässig über die Katzentreppe zurück, doch Püppi lauerte ihr immer unten auf und irgendwann wich sie dem Druck aus und traute sich nicht mehr zurück. Ich musste Püppi mehrere Nächte im Kinderzimmer einsperren, damit sie den Freiraum bekam sich wieder zurück zu trauen.

Danach setzt ich sie runter ins alte kleine Zimmer und dachte, dass nun wieder alles gut für sie sein würde, da Püppi ja ihr Zimmer nun oben hatte und Motte dann die alten Wege gehen konnte, die sie kannte. Aber auch das traute sie sich nicht mehr und sie kam nur noch selten nach Hause. Anders als die anderen geht sie nicht nach hinten ins Feld stromern, sondern in die Nachbargärten – bevorzugt auf die andere Straßenseite.

Und beim Nachbarn gegenüber wurde sie dann ca. 4 Tage ungewollt im Keller eingesperrt. Nachdem ich es bemerkte und sie befreien konnte, fing ich sie ein und setzte sie erneut im kleinen Zimmer für ein paar Tage fest. Sie war sichtlich verstört und brauchte eine ganze Weile um sich wieder halbwegs normal zu verhalten.

Jetzt ist sie zwar soweit wieder okay, kommt auch täglich ans Haus, traut sich aber nicht mehr ums Haus herum, um dann hinten die Katzenklappe ins kleine Zimmer zu nehmen. Aber sie kommt nach vorne zur Haustür, tut sich dann aber schwer dort reinzukommen, da der Flur ihr zwar nicht fremd ist, aber eben nicht zu „ihrem“ gewohnten Bereich gehört. Nun übe ich also mit ihr den Weg von der Haustür ins Wohnzimmer und hoffe auf diesem Wege sie wieder richtig integrieren zu können - und auch dabei hilft mir Famiro, da er ja gern ums Haus läuft und wechselnd durch alle Türen spaziert, sobald man sie öffnet. Diese gechillte Art und Weise hilft der kleinen Motte ihre Unsicherheit zu überwinden und hinter ihm her ins Haus zu spazieren



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Ich wünsche mir sehr, dass die verkleinerte Truppe nun wieder sich neu gut zusammenfindet. Es wird wohl noch ein bisschen dauern, aber ich denke, wir sind auf gutem Wege.
 
  • Taskalis Senfmixe Beitrag #56
Ich finde es sehr interessant, wie sehr sich die Struktur in der Katzengruppe und das Verhalten einzelner Katzen verändert, sobald wichtige Katzen aus der Gruppe fehlen und auch, wie sich die Katzen an anderen Katzen aus der Gruppe orientieren. Es scheint ja alles auf einem guten Weg zu sein, sicherlich auch weil du ein sehr gutes Gespür dafür hast, welche Bedürfnisse deine Katzen haben und welche Katzen gut zusammenpassen.

Schön finde ich auch, dass du deine Zuhause jetzt wieder so eingerichtet hast, dass es ein Zuhause für Menschen ist, mit denen die Katzen zusammenleben. So kannst du dich auch wohler fühlen, was die Katzen sicherlich auch spüren. So ein Zuhause tut euch allen gut 🥰
 
  • Taskalis Senfmixe Beitrag #57
Ich drücke ganz doll die Daumen, dass deine Gruppe wieder zusammen findet und sich die Probleme schnell lösen lassen

Bitte achte auf dich. Es war Zeit dass du auch an dich denkst.
 
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