Hallo!
Ich suche eine Kumpeline für meine 6 Monate alte, unkomplizierte und verschmuste Meggie.
Heute war ich mit meiner 13jährigen Tochter im Tierheim. Die konnten mir genau 2 Kätzinnen zeigen, die unter einem Jahr alt waren und sich überhaupt anfassen ließen. Mein Herz sagte deutlich, dass beide nicht die Richtigen waren.
Die Katzen waren in einem Katzenzimmer untergebracht, wo auch noch große Einzelkäfige standen. Ich stand nahe bei einem, als plötzlich eine Pfote herauslugte und ein Schnurren zu hören war. Der ganze Kerl rannte hin und her, um mir noch näher zu kommen.
Ich habe mich sofort verliebt!
Ich glaube, es ist der hässlichste Kater der Welt und der liebesbedürftigste zugleich! Er soll ein Mix aus Sphynx und irgendein Rex sein - Er ist nicht ganz nackt, hat ein paar Löckchen, wo man die Haut durchsieht.
Aber es ist ein Kater, keine Katze und 9 Monate alt. Man weiß gar nichts über ihn, er ist ein Fundtier und wegen Ohrmilben noch isoliert.
Ob er mit anderen Katzen gut kann? Keine Ahnung!
Wie er spielt? Keine Ahnung!
Meine Tochter fand ihn auch total süß, würde ihn nehmen wollen, hat aber Angst, "dass die Kinder in der Schule sie auslachen,weil er so hässlich ist". Es könne sicher keiner verstehen, wenn wir uns für ihn entscheiden.
Auch hat sie im Moment noch eine Scheu, ihn anzufassen und fände es ekelig, wenn er unter die Bettdecke kriecht. Seine Hinterseite ist auch sehr präsent, um es mal vorsichtig auszudrücken.
Er ist kastriert, aber die Tierheimmitarbeiterin musste nachfühlen, weil er so unkastriert und prallvoll aussah...NAja, ich schau ihn auch lieber von vorne an.
Aber ansonsten - in ca. 1 Woche wird er wohl zur Vermittlung freigegeben werden. Soll ich es wagen, mit Rückgabeoption?
Ich wollte ja eine Katze, keinen Kater. Und eigentlich eine behinderte Katze, weil ich selbst auch behindert bin. Aber irgendwie ist der keine Kerl ja auch behindert in seiner Art. Auf jeden Fall habe ich sofort mütterliche Gefühle entwickelt...
Was meint ihr - soll ich es wagen???
Meggie ist sehr lebhaft und verspielt, sie kann irre Sprünge machen, spielt aber doch typisch weiblich gerne apportieren, mit Angeln und auch Auflauern und Verstecken. Sie ist aber sehr ausgeglichen im Wesen und hat keine Angst und Scheu. Z.B. Heute föhnte sich mein Kind die Haare und hatte die Katze dabei auf dem Arm, die ganz entspannt war.
Soll ich es wagen trotz Katze und Kater??
Unterstütze ich evtl. eine Qualzucht? Aber das Kerlchen kann ja nichts dafür, wie er so ist. Und er ist ja halt da.
Wie seht ihr das?