Also wenn ich mir das so durchlese könnte man meinen es wäre von unseren Kater Floyd die Rede. :mrgreen: Das es so etwas auch bei Main Coone gibt ist mir allerdings neu. Nun ja, aber mit 7 Monate ist sie ja auch erst noch ein Teenager. Wie hieß das beim Menschen doch gleich noch... das ist die schwierige Zeit zwischen 14 und 24. :mrgreen:
Also wie gesagt, Floyd hat sich von Anfang an alles geschnappt was auch nur einigermaßen nach Essbaren gerochen hat und dessen er habhaft werden konnte. Nur mal als Beispiel seiner Diebeszüge... er hat meinen Freund der grad ein Aalbrötchen aß, den Belag aus der Luft weggeschappt, klettert in den Schrank und holt sich eine Tüte Mehl und schleckt es auf, frisst mal eben ein halbes Brot inclusive Verpackungspapier, das Dosi nur mal kurz auf den Tisch abgestellt hat, Maggifix-Tüten aus dem Schrank schmecken offensichtlich auch besonders toll, natürlich Kekse aller Art, Schokolade, rohe Kartoffeln, Champions die man mal eben abgestellt hat sind auch nicht vor ihm sicher und das Neueste... Pilze direkt aus dem Garten. Die pflückt er, holt sie ins Haus und verteilt sie beim fressen in der halben Wohnung. :twisted:
Tja, was tun wir dagegen. Anfangs hab ich die Wasserspritze eingesetzt, aber das bringt er offensichtlich nicht so recht mit uns in Verbindung. Auf alle Fälle erscheint es mir wichtig ihm stets alles wieder wegzunehmen (mal abgesehen davon das etliche Sachen ja sogar giftig für Katzen sind). Wenn ich ihm geschnappt habe, klemme ich ihm zwischen meinen Beinen ein. Mit einer Hand halte ich seine Vorderpfötchen fest und mit der anderen Hand greife ich in sein Mäulchen und hole die Beute wieder raus. Wer aber meint, das müsse dem armen Kerl ja auf Lebenszeit verschrecken der irrt. Direkt im Anschluß wird wieder geköpfelt. Soll heißen, Floyd erwartet es gar nicht anders. Floyd klaut unser Essen und ist der Meinung das wohl auch wir sein Essen stehlen würden, wenn er es zuließe. Meist knurrt er ja schon laut genug wenn man zu nahe an seinen Napf kommt. :mrgreen:
Außerdem üben wir uns im Fauchen und Knurren. :mrgreen: Mit ganz guten Erfolgen. Dazu schieben wir ihn mit der Hand weg bzw. schubsen ihn vom Tisch. Soll heißen, wir versuchen einfach es ihm in der Katzensprache klarzumachen. Alles zusammen hat bei uns immerhin den Erfolg das wir bsw. zu Abend essen können und Floyd sitzt direkt neben mir. Ok. allein lassen kann man ihn mit dem Tisch natürlich nicht. Die einzigen Dinge die er noch niemals angerührt hat sind Gummibärchen und Trockenfutter. :???: :mrgreen:
Also mit viel konsequenter Erziehung denke ich das sich so ein Verhalten schon bessern lässt. Ob es allerdings komplett weggeht, ich denke das bleibt fraglich.