Liebe Freunde!
Ich weiß, dies ist ein Katzenforum, doch heute geht es um ein Kaninchen - meinen Leo.
Ich bin immer noch fassungslos über die bodenlose Grausamkeit, die ihm angetan wurde.
Doch fangen wir von vorne an.
Ich habe hier 3 große Kaninchenställe mit Freigehege.
In einem wohnt meine Seniorin Blume, die sich seit dem Tod ihrer Schwester Tina mit niemanden mehr versteht und daher alleine lebt.
Daneben wohnt Mama Lola mit ihren 7 Babies, die ich trächtig von einer Verwandten übernommen habe.
Und bis vor 2 Tagen auch noch Leo, der nach vielen misslungenen Zusammenführungen auch als Einzelprinz bei mir lebte.
Doch gestern früh, ich ging raus um meine Süßen zu füttern, der Schrecken - Leo war verschwunden!
Die Stall tür war sperrangelweit offen und er war weg!
Nach dem ersten Schock begannen wir sofort mit der Suche.
Wir suchten ihn den ganzen Tag. Leider vergeblich.
Auch bei den Nachbarn suchten wir, obwohl sie tagsüber nicht zuhause waren.
Gegen Abend kamen die Nachbarn nachhausen und wir baten um Mithilfe bei der Suche nach Leo.
Da erzählte mit die Nachbarin, was sie schreckliches gesehen hatte.
Gestern früh um ca. 5 Uhr, die Nachbarin war bereits bei der Stallarbeit, sah sie einen Mann die Einfahrt entlang gehen. Er verschwand bei unseren Kaninchenställen und kam mit einem Kaninchen in der Hand wieder.
Er ging ein paar Schritte, mit dem Hasen in der Hand, warf ihn dann etliche Male auf den Boden, bis er sich nicht mehr rührte, hob das tote Tier auf und ging damit fort.
Die Nachbarin beteuerte, wie leid es ihr tue, dass sie nicht eingeschritten ist, doch sie hatte große Angst vor dem Mann.
Ich war fassungslos als ich das hörte, dachte ich breche gleich zusammen, die Tränen rannen mir über das Gesicht. Ich vergrub mich in meinem Bett und heulte.
Als ich dache, ich hätte mich einigermaßen gefasst, rief ich meine zwei besten Freundinnen an, ich konnte ihnen nicht einmal erzählen, was los war, ich konnte nur weinen.
Beide sagten sofort, warte, ich bin gleich bei dir.
Sie fingen mich in meiner verzweifelten Situation ein wenig auf, hielten mich im Arm, als ich dachte, umzufallen.
Danach riefen wir bei der Polizei an, um den Vorfall zu melden.
Doch das macht Leo auch nicht mehr lebendig.
Ich habe ihn so geliebt...
Es tut so unendlich weh...