Er war keine Katze, aber ein Katzenversteher.
Er war kein Mensch, aber ein Familienmitglied.
Aus diesem Grund hat Merlin es verdient, dass
ich ihm in der Regenbogenbrücke einen Beitrag widme.
Merlin, mein geliebter Schnauzer, mein ständiger Begleiter,
mein Graubär und mein kleiner Hesters hat es geschafft.
Er durfte 15 Jahre lang an meiner Seite sein, war ein Mitglied
unserer Familie, ein Freund und Erzieher für Minas, Timmy und Peewee.
Merlin war schon lange krank, trotz seiner vielen gesundheitlichen Probleme
hat er so lange durchgehalten, Freude gehabt am Leben, immer gerne gefressen,
meine Nähe gesucht, sich streicheln lassen und hat auf uns aufgepasst.
Seit Ende April habe ich mich gefürchtet vor diesem Tag, hatte Sorge, dass ich
den richtigen Zeitpunkt verpassen, mich zu früh oder zu spät entscheiden würde...
Die Entscheidung ist mir heute nicht mehr schwer gefallen, Merlin war nachts
auf dem Boden ausgerutscht, konnte kaum noch aufstehen, lag auch mittags
wieder auf dem Boden - da war der Zeitpunkt gekommen, ihn erlösen zu lassen.
Mein Sohn kam sofort zu mir gefahren, wir haben ihn gemeinsam gestreichelt,
unsere liebe Tierärztin, die Merlin schon von klein an kennt, kam sofort und wir
haben ihn gemeinsam in aller Ruhe begleitet und ihn friedlich einschlafen lassen.
Peewee kam sogar noch dazu, hat sich neben Merlin gelegt, Rücken an Rücken,
hat seinen Kopf auf Merlins Bauch gelegt und sich so von Merlin verabschiedet.
Wir waren ganz gerührt, dass er als kleiner Sterbebegleiter bis zum Schluss
bei Merlin geblieben ist, ganz ruhig, ganz friedlich, als hätte er gespürt, was
für ein wichtiger Moment das war. Ja, er hat es bestimmt auch gespürt.
Lieber Merlin, du hast es jetzt überstanden. Ich bin traurig, ich weine um dich,
aber ich bin auch erleichtert, dass ich bei dir sein konnte, dass alles so ruhig
und friedlich verlaufen ist. Dir geht es jetzt wieder gut. Das tröstet mich.