wie soll denn dieser Schutz bestehen, wenn das Tier keine Antikörper mehr hat?, denn genau diese zu bilden regt eine Impfung das Immunsystem an.
Meine Katzen sind nun im Seniorenalter und deshalb halte ich den Impfschutz für wichtig, aber auch wir entscheiden neue Impftermine nach vorheriger Titerbestimmung.
Das einzige, was wir nicht mehr impfen ist Tollwut, denn sie sind keine Freigänger und wir leben nicht in einem Tollwutgebiet
also in meinem "lieblingsbuch" (haustiere impfen mit verstand) steht, dass auch dazu studien durchgeführt wurden.
und diese studien haben zu der erkenntnis geführt, dass eine klare beziehung zwischen titerhöhe und schutz, bei vielen impfungen gar nicht gegeben sei.;-)
es wurde gezeigt, dass katzen auch OHNE meßbare impftiter bei der belastungsinfektion geschützt (seuche) beziehungsweise teilweise geschützt (schnupfen) waren!!!
nach schnupfenimpfungen (herpes, calici) bilden sich ohnehin nur niedrige oder gar NICHT NACHWEISBARE
titer.
@ andrea, du hast vollkommen recht. mein smee ist dann nach der schnupfenimpfung erkrankt.
@ all:ich habe ausserdem noch einen tollen link gefunden, in dem mir dieser satz hier sehr gut gefällt:
quelle:
http://haustiereimpfenmitverstand.blogspot.de/
Intervet unser,
der du bist im Profithimmel,
geheiligt werde dein Reichtum.
Und vergib uns unsere Impf-Schuld.
ausserdem ist auch das hier sehr interessant:
quelle, siehe link oben: (
http://haustiereimpfenmitverstand.blogspot.de/ )
Samstag, 17. November 2012
Katzenimpfung: Im Wirrwarr der Empfehlungen
Ob sie von US-Veterinärverbänden, vom Weltverband der Kleintierärzte (WSAVA) oder von der deutschen "Ständigen Impfkommission Vet" stammen:
Alle Richtlinien, Guidelines oder Leitlinien zu Katzenimpfungen sind mit dem Makel behaftet, dass ihre Aussagen zu Impfabständen willkürlich sind.*)
Sie haben keine wissenschaftliche Basis.
Dreijährliche Nachimpfungen sind nur ein fauler Kompromiss.
Es gibt keinen Beweis dafür, dass Katzen von jährlichen oder dreijährlichen Impf-"Auffrischungen" profitieren.
Wissenschaftliche Belege wären ja wohl das Mindeste, was man von Richtlinien, Guidelines oder Leitlinien erwarten darf.
***
Wie sind diese Richtlinien oder Leitlinien eigentlich zustande gekommen? Und wie kam es zu den Dreijahres-Impfabständen?
Kurz gesagt so: Die jährliche Impferei geriet in den 90er Jahren schwer in Verruf, vor allem deshalb, weil immer mehr Katzen an
Impfsarkomen erkrankten und starben.
Da sagten sich einige führende Hochschulveterinäre: Leute, wir können das mit der jährlichen Impferei nicht so lassen, wir haben ein
Glaubwürdigkeitsproblem. Wir ändern das jetzt auf drei Jahre, wenigstens für ein paar Impfungen.
Warum nur auf drei Jahre? Weil die Experten davon ausgingen,
dass man den praktischen Tierärzten - die ja zu einem guten Teil von der jährlichen Impferei leben -
mit noch größeren Impfabständen gar nicht erst zu kommen bräuchte.
Und so geschah es dann,
dass die alte Lüge
- nämlich dass Katzen
jährlich nachgeimpft werden müssen -
ersetzt wurde durch eine neue Lüge
- nämlich dass Katzen
alle drei Jahre nachgeimpft werden müssen.