Menschen, die 7 Jahre lang Medizin studiert haben u sich danach zu Kleintierspezialisten ausbilden ließen/ausbildeten, haben hohe Kenntnisse im Bereich Medizin. Sie sind damit selbstverständlich noch KEINE Futterspezialisten, das wird im Studium nicht bis kaum behandelt.
Von daher finde ich es völlig unvergleichbar, einem
Tierarzt medizinische und chirurgische Kenntnisse absprechen zu wollen, weil er sich mit dem besten Futter für Katzen nicht so auskennt. :roll:
Ein
Tierarzt behandelt von Hamster, Meerschweinchen über Kaninchen, Katzen, Hunde und häufig auch andere Haustiere wie Schildkröten usw. zusätzlich meist auch noch Wildtiere.
Sein Spezialgebiet ist die Kleintiermedizin, nicht die Fähigkeit, sich wie ein Tierhalter ganz explizit nur einer Tierrasse zu widmen.
Ein Tierhalter sollte selbstverständlich rund um das ganze Lebewesen, welches bei ihm lebt, informiert sein. Sprich Futter, Haltung, Gesundheitsvorsorge usw.
Viele TÄ bilden sich neben ihren anstrengenden Dienstzeiten regelmässig fort. Aber man kann doch nicht von jedem Einzelnen verlangen, daß er ein Futterspezialist ist?
Na, dann hoffe ich mal für alle Beteiligte, dass dir die Milch nicht umschlägt...
Da die TE offensichtlich keine Züchterin ist, wird also auch dieser Hormondruck, welcher in üblichen Züchterhaushalten wegen der potenten Tiere beiderlei Geschlechts herrscht, nicht vorhanden sein.
Ergo ist es für die Katze eher wahrscheinlich, daß sie sich erstmal komplett auf die Aufzucht konzentriert u auch der Körper solange darauf eingestellt ist.
Nur mal so als Beispiel: ich habe hier eine Streunerkatze, welche trächtig war, aufgenommen. Die Babies haben heute ihren 2monatigen Burzeltach. Eine futtert schon seit 10 Tagen (u trinkt weiterhin an der Milchbar) - die andere hat erst gestern damit angefangen. Niemals wäre ich auf die Idee gekommen, das Risiko einzugehen, einem noch zu 100% von der Muttermilch abhängigen Kitten diese ev. zu entziehen, weil die Katze zu früh kastriert wird u danach vielleicht nicht mehr säugt.
Bei aller Tierschutz-Notwendigkeit zu Kastrationen usw. sollte man doch immer die einzelnen Umstände, das Umfeld, das einzelne Tier betrachten.
Da die TE aus ihrer "Nachlässigkeit", was Türen usw. betrifft, gemeinsam mit ihrem Mann durch den erfahrenen Streß der letzten Zeit sicherlich nachdrücklich gelernt hat, gehe ich davon aus, daß nun alles in geregelten Bahnen verläuft u die Mamamieze in den kommenden Wochen in aller Ruhe ihre Kitten aufziehen kann. Und nicht mehr flüchten kann ;-)
Vielleicht fangen die Babies schon früher an mit
Nassfutter als meine, ist bei nem Viererwurf ja eher wahrscheinlich als bei nem Zweierwurf :-D