Perserkatze schwanger - Babys verloren?

Diskutiere Perserkatze schwanger - Babys verloren? im Trächtige Katzen Forum im Bereich Katzenzucht und Nachwuchs; unterschreibt!!! @Te man kann eine Katze ca. 5 -6 Wochen nach der Geburt, sobald die Jungen selbstständig fressen, kastrieren lassen.
  • Perserkatze schwanger - Babys verloren? Beitrag #21
Ehrlich, mich schaudert's, wenn ich so etwas, auch noch in solch einem Thread lese - Aufklärung? Wozu? Die Natur macht's ja und lassen wir doch alle unsere Katzen fröhlich werfen und klar, kein Tierarzt kastriert nach einem KS/eine tragende Katze - sorry, aber was sollen denn das für TÄ sein?!

*sich wieder auf die Finger setzt*

Ich freue mich, dass alles gut gegangen ist, das ist alles andere als selbstverständlich unter diesen Umständen!

unterschreibt!!!

@Te

man kann eine Katze ca. 5 -6 Wochen nach der Geburt, sobald die Jungen selbstständig fressen, kastrieren lassen.
 
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  • Perserkatze schwanger - Babys verloren? Beitrag #22
Gut dass es ein glückliches Ende genommen hat, selbstverständlich ist das nämlich nicht. Ich wünsche den "Swifferchen", dass sie gesund groß werden.

@Josie und saurier, habt ihr noch ein paar Finger frei?
 
  • Perserkatze schwanger - Babys verloren? Beitrag #23
Ich drück dir auch die Daumen, dass die Kleinen die ersten Wochen meistern, solange würde ich an deiner Stelle wacher und aufmerksamer als ein Adler sein.

Kastrieren geht schon während des säugens. Eventuel gehst du dafür in die Tierklinik.

In letzter Zeit hatten einige Züchter große Probleme mit dem Kippen der Milch. Sprich die Mutter hat 5 Wochen nach der Geburt gerollt, was die Milchzusammensetzung ändert, und die Kitten schlimmen Brechdurchfall dadurch hatten. Deswegen, als Alternative zur sofortigen Kastra vll die Pille.
Wenn du die Kitten auch kastrieren lassen willst, dann kannst du auch alle 5 zusammen kastrieren lassen. Geht bei Kitten ab der 10. Woche. Die meisten machen es mit ca 15 Wochen :)


ich würde mich auch über Bilder freuen :)
 
  • Perserkatze schwanger - Babys verloren? Beitrag #24
Ja Fotos stelle ich gerne demnächst ein :)

Also die Katze wird kastriert wenn sie komplett abgestillt hat und die Kitten wenn sie circa 3-4 Monate alt sind. Einem so jungen Kätzchen möchte ich keine OP zumuten. Außerdem verlässt jetzt eh keine Katze mehr das Haus schon gar nicht die Mutter bis sie kastriert ist.

Ja die Katze+Kitten behalten wir im Auge ob es denen gut geht - die Ärzte in der Tierklinik haben viele Tipps gegeben wie man darauf achtet ob eine Katze vital ist.

Ahso ja du schreibst ja 12-15 Wochen :) das ist ja das Gleiche :)

Also der Arzt sagte uns die Mutter sollte erst kastriert werden wenn die Katze nicht mehr stillt. Ich vertrau jetzt einfach mal auf die Ärzte.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Perserkatze schwanger - Babys verloren? Beitrag #25
Hallo,
ich weiß nur, dass hier kein Tierarzt eine tragende Katze kastrieren würde.

Du hast also wirklich mit JEDEM Tierarzt bei dir in der Umgebung über dieses Thema gesprochen?? Respekt! ... im Tierschutz ist sowas allerdings üblich - aber vielleicht gibt es sowas bei euch nicht ....

Ich bin auch immer erstaunt, welch ein "Aufwand" hier betrieben wird. Ich habe da eine ähnliche Einstellung wie Dein Tierarzt, normalerweise können Katzen das wirklich alleine,

Da frage ich mich doch, bei wieviel Katzengeburten du denn schon so dabei warst - oder ob du hier weniger aus Erfahrung sprichst, sondern vielmehr eine zusammengestrickte Meinung vertrittst.

Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Aha ... also Null-Erfahrung ... aber schon mal eine Meinung haben ...

Genauswenig kastriert hier ein Tierarzt eine Katze die einen Kaiserschnitt hatte. Das ist alles ein bißchen zuviel für ein Tier.

Auch das ist jetzt wohl eher eine "Meinung", als dass das irgendwas mit Erfahrung zu tun hätte??

Mein eigener Tierarzt macht sowieso immer einen Vortest für die Vollnarkose und dann gibt es eine Aufwachspritze, dadurch torkeln die Katzen auch nicht, sie sind danach sofort wieder "fit".

Spitzenmäßiger Tierarzt ... du weißt schon, dass diese "Aufwachspritzen" extrem belastend für den Kreislauf sind und es wesentlich schonender ist, wenn die Katzen den "Narkose-Rausch" langsam ausschlafen?? Beim langsamen Aufwachen werden die Narkosestoffe nämlich nach und nach vom Körper abgebaut. Donnert man nochmals Chemie in die Katze kann das nämlich auch mal eben zu Herz-Kreislaufversagen führen ... dann ist die Katze nicht fit - sondern tot.
Ein Tierarzt, der so arbeitet, würde meine Katzen nie auf den Tisch bekommen ...

Grüße,
Nic
 
  • Perserkatze schwanger - Babys verloren? Beitrag #26
Es gibt durchaus Mütter, die ihre 12 Wochen alten Kitten noch säugen. In der Zeit kann Mutti aber schon längst wieder rollig geworden und abgehauen sein, um dann erneut tragend nach Hause zu kommen. Würdest du sie dann auch wieder austragen lassen?
 
  • Perserkatze schwanger - Babys verloren? Beitrag #27
Spitzenmäßiger Tierarzt ... du weißt schon, dass diese "Aufwachspritzen" extrem belastend für den Kreislauf sind und es wesentlich schonender ist, wenn die Katzen den "Narkose-Rausch" langsam ausschlafen?? Beim langsamen Aufwachen werden die Narkosestoffe nämlich nach und nach vom Körper abgebaut. Donnert man nochmals Chemie in die Katze kann das nämlich auch mal eben zu Herz-Kreislaufversagen führen ... dann ist die Katze nicht fit - sondern tot.
Ein Tierarzt, der so arbeitet, würde meine Katzen nie auf den Tisch bekommen ...

Siehe aus der Warte des Tierarztes. Der Laie ist happy wenn er das bestätigt bekommt was er denkt. Und wenn Katz nach der Narkose schnell fit ist, dann war es ja nicht so schlimm. Ausserdem, eine tragende Katze zu kastrieren ist doch doof. Dann kann man nämlich durch Geburtshilfe, Impfen, Wurmkur und ähnliches gleich an den Kitten mitverdienen.


Vorsicht, Ironie ;-)
 
  • Perserkatze schwanger - Babys verloren? Beitrag #28
Du hast also wirklich mit JEDEM Tierarzt bei dir in der Umgebung über dieses Thema gesprochen?? Respekt! ... im Tierschutz ist sowas allerdings üblich - aber vielleicht gibt es sowas bei euch nicht ....


Selbstverständlich gibt es hier Tierschutz! Aber ich wohne in einer kleinen Stadt, da kann man froh sein, wenn man überhaupt mal einen Tierarzt trifft, der sich mehr mit Kleintieren bzw. Haustieren denn mit Großtieren sog. Nutztieren auskennt und eine vernünftige Einstellung hat was den Tierschutz betrifft (z.B. Kastration von Katzen etc.). Ja, es waren verschiedene Tierärzte für das Tierheim zuständig, leider dazwischen ein absolut unfähiger, der jetzt -Gott sei Dank nicht mehr praktiziert- und dessen Einstellung war, besser alles umbringen als helfen, eine Kugel kostet nur 0.60 Pfennige und ist somit der beste Tierarzt (das ist eine Originalaussage).

Wir haben hier ein riesiges Katzenelend, nicht nur durch uneinsichtige Bauern, sondern auch von Touristen, die ihre Tiere dann "netterweise" hier in der Umgebung aussetzen, bevor sie am Ziel sind.:evil::twisted:

Jetzt haben wir 2 neue Tierärzte bekommen, die aus Großstädten kommen und da kommt endlich mal "frischer" Wind rein, d.h. sie kastrieren wenigstens vor der ersten Rolligkeit einer Katze (das hat sonst hier kein Tierarzt gemacht). Die nächste Großstadt ist von hier um die 40 km entfernt. Die Aufzucht von mutterlosen Kitten (dieses Jahr waren es -bisher- um die 30 Stück), übernimmt netterweise eine nette Damen privat Zuhause. Sie lebt allein und macht das nun schon seit 20 Jahren.

Ich weiß es hört sich doof an, aber hier gehen wirklich die Uhren anders. Noch vor rd. 15 Jahren wurden grundsätzlich alte Tiere nach 3 Tagen eingeschläfert, weil man der Meinung war, dass die sowieso keiner will. Und das Veterinäramt kannst Du vergessen! Ich hatte nach einem Anruf eine Familie kontrolliert die 2 Schafe in der Küche in einer Kiste:shock: hielt und habe daraufhin das Veterinäramt etc. angerufen. Die Antwort war, dass die Schafe bestimmt gut genährt wären und sie müssten ja dann auch nicht frieren, ich sollte mich nicht so anstellen. Ich könnte hier noch hunderte solcher Fälle aufzählen, alleine um eine Kuhherde zu retten, die bis im Bauch im Schnee stand und NICHT gefüttert wurde und sich NICHT bewegen konnte, hat mich min. 2 Monate Zeit und viele Anrufe gekostet, da das Amt der Meinung war, der Kuhstall wäre eben zu klein, dann müssten eben 30 Schwarzbunte draussen stehen bleiben (bei - 20 C und über einem Meter Schnee), Verluste gäbe es eben immer wieder.

Hier ist Tierschutz gegen Windmühlenflügel kämpfen. Es ist ein Land in dem noch viele Bauern tätig sind und dementsprechend sind auch die Tierärzte. Traurig, aber wahr. Es hat sich ja wenigstens einiges schon gebessert, aber es gibt noch viel zu tun.

Also vergleiche das hier bitte nicht mit einer Großstadt! Ich habe auch in Hannover mehr als 20 Jahre gewohnt und kenne die Unterschiede -auch im Tierschutz- sehr genau. Ich war bei einigen Katzengeburten dabei und auch bei Hundegeburten, da hat man aber alles seinen Lauf gelassen und nicht eingegriffen (die Züchter waren seriös), höchstens mal geguckt, ob alles in Ordnung ist.



Da frage ich mich doch, bei wieviel Katzengeburten du denn schon so dabei warst - oder ob du hier weniger aus Erfahrung sprichst, sondern vielmehr eine zusammengestrickte Meinung vertrittst.



Aha ... also Null-Erfahrung ... aber schon mal eine Meinung haben ...



Auch das ist jetzt wohl eher eine "Meinung", als dass das irgendwas mit Erfahrung zu tun hätte??



Spitzenmäßiger Tierarzt ... du weißt schon, dass diese "Aufwachspritzen" extrem belastend für den Kreislauf sind und es wesentlich schonender ist, wenn die Katzen den "Narkose-Rausch" langsam ausschlafen?? Beim langsamen Aufwachen werden die Narkosestoffe nämlich nach und nach vom Körper abgebaut. Donnert man nochmals Chemie in die Katze kann das nämlich auch mal eben zu Herz-Kreislaufversagen führen ... dann ist die Katze nicht fit - sondern tot.
Ein Tierarzt, der so arbeitet, würde meine Katzen nie auf den Tisch bekommen ...

Grüße,
Nic

Also ich bin da anderer Meinung, die Tierärzte, die hier eine andere Narkose vornehmen, möchten z.B. dass die Katze dann min. 24 Stunden in der Transportbox verbringt. Da sie nämlich oft den Rausch nicht ausschlafen, sondern nach kurzer ZEit wieder wach sind und dann wie verrückt herumtorkeln und sich dann schwer verletzen können. Keine Katze möchte 24 Stunden in einer Transportbox verbringen und keine meiner Katzen haben alle nach so einer Narkose lange geschlafen, die waren nach 2 Stunden wieder fit und sind herumgetorkelt wie die Verrückten. Hat man sie in der Box gelassen, haben sie angefangen zu randalieren. Meine Erfahrungen sind sehr positiv mit so einer Narkose, vor allem weil der Tierarzt nicht einfach so die Narkose gibt, wie Du evtl. vermutest, sondern vorher verschiedene Tests macht, ob das Tier gerade kreislauf- und herzmässig diese Narkose verträgt. Gibt es da nur den kleinsten Zweifel, wird eine andere Methode angewendet.

Natürlich kann man das nicht mit jedem Tier machen, das ist ja wohl klar. Mein fast 13jähriger Hund hatte so eine Narkose letztes Jahr, da wurden vorher auch diverse Tests gemacht um herauszufinden, ob er wirklich für diese Art der Narkose geeignet ist. Die Test sind alle sehr gut verlaufen und somit hat der die schwere Zahn-OP gut überstanden und war danach sofort wieder fit.

Ich lasse nichts in meine Tiere spritzen, geben etc. ohne mich vorher nicht eingehend zu informieren oder mir ggfs. noch eine zweite oder dritte Meinung einzuholen. Für mich sind Tierärzte keine Götter in weiß.

LG,
anjalie.
 
  • Perserkatze schwanger - Babys verloren? Beitrag #29
Nein die Katze darf absolut nicht mehr raus bis sie kastriert ist. Allerdings kann sie auch nicht mehr raus, da alles abgesperrt ist. So einen Stress wollen wir nie wieder.
 
  • Perserkatze schwanger - Babys verloren? Beitrag #30
Es kommt immer darauf an, wo man wohnt. Es gibt gerade in den Flächenländern weite Gebiete, die Tierarzt-mässig, was die moderne Katzenmedizin usw. angeht, ausgesprochen schlecht "bestückt" sind.
Wir hier in Bayern müssen auch oft sehr weite Strecken fahren, um einen fähigen & kompetenten Tierarzt mit entsprechender Praxis-Ausstattung zu finden.

Für solche "Spezialfälle" wie Kastra noch während des Säugens empfehle ich die Inhalationsnarkose.
Mit dieser Narkoseart habe ich bei Katzen bereits sehr gute Erfahrungen gemacht.
Es wird eine Kurzzeit-Sedierung per Injektion gegeben, um den Tubus einführen zu können. Das Inhalationsmittel ist gut verträglich und meine ataktische Katze (Ataxie aufgrund Kleinhirnschaden durch Unfall) hat sie sehr gut vertragen.
Die Miezen sind kurz nach der OP schon wieder hellwach, ansprechbar, torkeln nicht, d. h. wenn man sie mit heimnimmt, fallen die Gefahren wie nach allgemein üblichen Narkosen weg. Kein Sturzrisiko, Wasser & Futteraufnahme problemlos möglich.

Selbstverständlich hat auch diese Narkoseform gewisse Risiken, es muß also ein ausgebildeter Spezialist sein, der den Tubus einführt. Ein Landtierarzt kann das nur bei Großvieh.

Alternativ kann die Narkose auch mit Propofol und Atropin plus einem hochwirksamen Analgetikum gemacht werden. Diese Form bekam mein Risikokater. Auch er war viel früher wieder ansprechbar und fit als die beim Landtierarzt kastrierten Tiere.

Meine Katze säugt auch noch, soll aber kommende Woche kastriert werden. Das lasse ich in einer TK machen, wo man sich mit sowas routinemässig/regelmässig befaßt. Lieber die lange Autofahrt und eine fachmännische Versorgung als unnötiges Risiko eingehen - meine Devise.

Vielleicht hast Du diese Option für Deine Katze auch?
 
  • Perserkatze schwanger - Babys verloren? Beitrag #31
Also die Katze wird wie gesagt erst kastriert wenn sie nicht mehr stillt. Mir wurde das in einer großen Tierklinik gesagt und vom Tierarzt . Ferndiagnosen übers Internet finde ich sehr schwierig bis nicht möglich. Ein Arzt der vor Ort die Katze gründlich untersucht hat und kennt hat natürlich immer Vorrang.
 
  • Perserkatze schwanger - Babys verloren? Beitrag #32
Na, dann hoffe ich mal für alle Beteiligte, dass dir die Milch nicht umschlägt...
 
  • Perserkatze schwanger - Babys verloren? Beitrag #33
Tierärzte sagen nein also wird gemacht was Tierärzte sagen :) Ich bin kein Arzt und Ferndiagnosen sind irrelevant wenn man kein Arzt ist und das Tier nicht kennt. Die Ärzte gehen hier sehr sehr gründlich und genau vor - vorher haben wir in Düsseldorf gewohnt und dort lag ein Tier schneller auf dem OP-Tisch als es Wuff sagen konnte und das war bei vielen Ärzten die Regel. Die Armen Tiere-genützt hat es meistens nichts. Die Ärzte hier dagegen haben genau medizinisch erklärt wieso die Katze nicht jetzt operiert werden soll und wieso sie auf keinen Fall während der Schwangerschaft kastriert wird oder Babys abgetrieben werden (wurde auf dieser Seite ja auch mal so nebenbei empfohlen) Ich finde die Sorge zwar sehr nett, aber es sind nur Ferndiagnosen ohne diagnostische Grundlage.

Für die vielen anderen Tipps bin ich sehr dankbar und hab hier viel dazu gelernt. Danke also nochmal für eure Mühe :)
Ich klink mich jetzt erstmal eine Weile aus, da hier die Arbeit ruft.
Bis bald :)
 
  • Perserkatze schwanger - Babys verloren? Beitrag #34
Und wie viele der TÄ waren Züchter und haben sich schon mal mehr als nur so nebenbei mit Katzenzucht beschäftigt? Ich kann dir nur sagen, dass ich eine Menge Züchter kenne, deren Katzen in der Säugephase rollig wurden, wodurch die Milch umgekippt ist, aber wenn du das als unmöglich abtust, weil die Ärzte es sagen, dann wirst du auch mit den Folgen leben müssen. Glaubst du auch den der TÄ :wink:?
 
  • Perserkatze schwanger - Babys verloren? Beitrag #35
Menschen, die 7 Jahre lang Medizin studiert haben u sich danach zu Kleintierspezialisten ausbilden ließen/ausbildeten, haben hohe Kenntnisse im Bereich Medizin. Sie sind damit selbstverständlich noch KEINE Futterspezialisten, das wird im Studium nicht bis kaum behandelt.

Von daher finde ich es völlig unvergleichbar, einem Tierarzt medizinische und chirurgische Kenntnisse absprechen zu wollen, weil er sich mit dem besten Futter für Katzen nicht so auskennt. :roll:
Ein Tierarzt behandelt von Hamster, Meerschweinchen über Kaninchen, Katzen, Hunde und häufig auch andere Haustiere wie Schildkröten usw. zusätzlich meist auch noch Wildtiere.

Sein Spezialgebiet ist die Kleintiermedizin, nicht die Fähigkeit, sich wie ein Tierhalter ganz explizit nur einer Tierrasse zu widmen.
Ein Tierhalter sollte selbstverständlich rund um das ganze Lebewesen, welches bei ihm lebt, informiert sein. Sprich Futter, Haltung, Gesundheitsvorsorge usw.

Viele TÄ bilden sich neben ihren anstrengenden Dienstzeiten regelmässig fort. Aber man kann doch nicht von jedem Einzelnen verlangen, daß er ein Futterspezialist ist?

Na, dann hoffe ich mal für alle Beteiligte, dass dir die Milch nicht umschlägt...

Da die TE offensichtlich keine Züchterin ist, wird also auch dieser Hormondruck, welcher in üblichen Züchterhaushalten wegen der potenten Tiere beiderlei Geschlechts herrscht, nicht vorhanden sein.

Ergo ist es für die Katze eher wahrscheinlich, daß sie sich erstmal komplett auf die Aufzucht konzentriert u auch der Körper solange darauf eingestellt ist.

Nur mal so als Beispiel: ich habe hier eine Streunerkatze, welche trächtig war, aufgenommen. Die Babies haben heute ihren 2monatigen Burzeltach. Eine futtert schon seit 10 Tagen (u trinkt weiterhin an der Milchbar) - die andere hat erst gestern damit angefangen. Niemals wäre ich auf die Idee gekommen, das Risiko einzugehen, einem noch zu 100% von der Muttermilch abhängigen Kitten diese ev. zu entziehen, weil die Katze zu früh kastriert wird u danach vielleicht nicht mehr säugt.

Bei aller Tierschutz-Notwendigkeit zu Kastrationen usw. sollte man doch immer die einzelnen Umstände, das Umfeld, das einzelne Tier betrachten.

Da die TE aus ihrer "Nachlässigkeit", was Türen usw. betrifft, gemeinsam mit ihrem Mann durch den erfahrenen Streß der letzten Zeit sicherlich nachdrücklich gelernt hat, gehe ich davon aus, daß nun alles in geregelten Bahnen verläuft u die Mamamieze in den kommenden Wochen in aller Ruhe ihre Kitten aufziehen kann. Und nicht mehr flüchten kann ;-)

Vielleicht fangen die Babies schon früher an mit Nassfutter als meine, ist bei nem Viererwurf ja eher wahrscheinlich als bei nem Zweierwurf :-D
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Perserkatze schwanger - Babys verloren? Beitrag #36
...
Da die TE offensichtlich keine Züchterin ist, wird also auch dieser Hormondruck, welcher in üblichen Züchterhaushalten wegen der potenten Tiere beiderlei Geschlechts herrscht, nicht vorhanden sein.

Ergo ist es für die Katze eher wahrscheinlich, daß sie sich erstmal komplett auf die Aufzucht konzentriert u auch der Körper solange darauf eingestellt ist.
...

Sorry, aber das sind Einzelfälle; es geht auch anders.
Meine mit Inhalt zugelaufene Katze wurde erneut rollig, als die Kleinen ca. 6-7 Wochen alt waren, und dies ohne anwesendes potentes Tier, aber auch ohne dass die Milch umgeschlagen ist.

Da die Kitten schon an Nassfutter gingen, habe ich die Mama sofort kastrieren lassen.
Danach hat sie noch munter weitergestillt, die Kastrationswunde (mit dickem Pflaster drüber) hat sie dabei nicht gestört, 5 Zitzen blieben ungepflastert.
 
  • Perserkatze schwanger - Babys verloren? Beitrag #37
Was genau meintest Du jetzt mit Einzelfälle?

Das mit dem Pflaster würde mich interessieren.
Hält es gut?
Wie lange hält es?
Ist es schmerzfrei abzulösen?

Meine anderen Miezen hatten kein Pflaster nach der Kastra, aber sie hatten ja auch keine Kitten.

Das ist jetzt das erste mal, daß ich eine säugende Mieze kastrieren lassen muß (sie soll besser nicht vorher rollig werden)
 
  • Perserkatze schwanger - Babys verloren? Beitrag #38
Hi IndianasParadise,

mit Einzelfällen meinte ich deine verallgemeinernde Aussage zur Rolligkeit während der Stillzeit.

Meines Wissen nach gibt es folgende Kastrationsversorgungen nach der OP:
Zunähen und gar nichts mehr,
plus Silberspray auf die Wunde,
plus Pflaster auf die Wunde,
plus Halskragen o. Body.

Bei meiner Katze war es Silberspray + Pflaster + Kragen, der von mit sofort entfernt wurde, ich hasse die Dinger.
Das Pflaster war so 4x4cm, hat teuflisch gut geklebt und die Wunde/Naht komplett verdeckt (eine Zitze aber auch).
Die Mamakatze war nach ein paar Stunden wieder fit, hat mäßig am Pflaster geleckt und fleißig mit dem Stillen der 4 Kitten weitergemacht.
Das Pflaster hielt bis zum Entfernen der Fäden und hat beim Entfernen bestimmt mehr geziept als das Fädenziehen.
 
  • Perserkatze schwanger - Babys verloren? Beitrag #39
Ahja, das ist schonmal gut zu wissen, dass es so gut hält :-D

Heute abend werde ich mit dem Doc besprechen, wann u wie (Narkose betreffend) die Mieze kastriert wird. Dann werde ich den Pflasterwunsch ansprechen - damit die Kitten nicht an den Fäden spielen wollen.


Ich wollte nicht verallgemeinern, das sind/waren meine Erfahrungen damit ;-)
Daß die Natur viel Spielraum übrigläßt, ist mir klar. Sollte auch jedem anderen klar sein, gerade bei Katzennachwuchs mit all seinen Facetten gibts fast alles, auch wenn mensch es sich manchmal schwer vorstellen kann.
 
  • Perserkatze schwanger - Babys verloren? Beitrag #40
Menschen, die 7 Jahre lang Medizin studiert haben u sich danach zu Kleintierspezialisten ausbilden ließen/ausbildeten, haben hohe Kenntnisse im Bereich Medizin. Sie sind damit selbstverständlich noch KEINE Futterspezialisten, das wird im Studium nicht bis kaum behandelt.

Von daher finde ich es völlig unvergleichbar, einem Tierarzt medizinische und chirurgische Kenntnisse absprechen zu wollen, weil er sich mit dem besten Futter für Katzen nicht so auskennt. :roll:
Ein Tierarzt behandelt von Hamster, Meerschweinchen über Kaninchen, Katzen, Hunde und häufig auch andere Haustiere wie Schildkröten usw. zusätzlich meist auch noch Wildtiere.

das möchte ich mal etwas einschränken, schon allein weil es eine grosse Vielfalt an Kleintieren gibt, die verschiedener kaum sein können und man findet selten Tierarzt, die sich z.B. mit Reptilien genau so gut auskennen, wie mit Hunden oder Katzen.

Gerade bei Katzen bevorzuge ich die Tierarzt, die entweder im Tierschutz mitarbeiten oder Züchter unter ihren Kunden haben, sie sind deutlich besser auf Trächtigkeit, Geburt und Kittenprobleme spezialisiert als andere Kleintier-Tierarzt.

Was die Kastra betrifft halte ich den Zeitpunkt für geeignet, wenn die Kleinen begonnen haben feste Nahrung zu fressen, dann können sie gut 1-2 Tage auf Mamas Milch verzichten, oder Aufzuchtsmilch schlecken.
 
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