Katzenfreigang - ist das überhaupt noch möglich?

Diskutiere Katzenfreigang - ist das überhaupt noch möglich? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; der Vergleich mit Hunden hinkt...schließlich geht man mit denen mehrmals täglich raus, lässt sie laufen etc., um ihren nat. Lebensgewohnheiten...
  • Katzenfreigang - ist das überhaupt noch möglich? Beitrag #81
der Vergleich mit Hunden hinkt...schließlich geht man mit denen mehrmals täglich raus, lässt sie laufen etc., um ihren nat. Lebensgewohnheiten nachzukommen...kein Mensch würde jemanden normal finden, der seinen Hund nur in der Wohnung hält und aufs Kisterl gewöhnt...da würde jeder schreien^^ (klar, mittlerweile gibts solche leute, leider)

wie gesagt, ich bin selber Wohnungskatzenhalter - aber artgerecht find ichs nicht.
 
  • Katzenfreigang - ist das überhaupt noch möglich? Beitrag #82
Früher hat man auch nicht geglaubt das man mit Hunden an der Leine spazieren gehen kann und heute ist es normal.
 
  • Katzenfreigang - ist das überhaupt noch möglich? Beitrag #83
Also ich halte meine beiden auch in der Wohnung. Freigang in meiner Straße wäre zu gefährlich. Ich muss auch zugeben, dass mich doch etwas das schlechte Gewissen quält, dass ich keinen Freigang bieten kann. Aber dann schaue ich mir die andere Seite an. ICh habe meine beiden aus dem Tierschutz. Und ich mache alles menschenmögliche, um ihnen die Wohnung gut zu gestalten. Catwalk usw. Und ich muss dann doch sagen, dass das wirklich nicht viele Leute für ihre Tiere machen. Damit will ich nicht sagen, dass ich nun perfekt bin, aber zumindest besser als der Großteil der Tierhalter. Und wenn ich dann zusätzlich überlege, dass die Tierheime mehr als voll sind, dann muss ich sagen ... lieber zu mir in Wohnungshaltung als sonst wo hin. Man hat schließlich eine Verantwortung den Tieren gegenüber und nimmt sie mit diesem Wissen zu sich auf. Da hat man dann schon mehr geleistet, als die anderen 95 % der Menschen, die sich ein Tier anschaffen. Das ist auch der Grund, warum hier im Forum über Catwalks usw. gesprochen wird und nicht im wahren Leben. Zumindest ist das bei mir so. In meinem Umfeld kann keiner nachvollziehen, warum ich sowas für meine Katzen oder Hamster mache. "Schließlich reicht doch EIn Kratzbaum".

Das war jetzt zwar etwas ausschweifend, aber ich hoffe meine Gedanken kamen an :)
 
  • Katzenfreigang - ist das überhaupt noch möglich? Beitrag #84
der Vergleich mit Hunden hinkt...schließlich geht man mit denen mehrmals täglich raus, lässt sie laufen etc., um ihren nat. Lebensgewohnheiten nachzukommen...kein Mensch würde jemanden normal finden, der seinen Hund nur in der Wohnung hält und aufs Kisterl gewöhnt...da würde jeder schreien^^ (klar, mittlerweile gibts solche leute, leider)

wie gesagt, ich bin selber Wohnungskatzenhalter - aber artgerecht find ichs nicht.
Stimmt, das kommt dazu. Vergess ich leicht :D War eben erst 3 Stunden unterwegs. Sagt mal in nem Hundeforum das du einen Hund an ein Katzenklo gewöhnen willst, lol. Die reißen dich in Stücke :D Und sich als besser dazustellen weil man einen Catwalk hat ist doch etwas hochtrabend und hochnäsig, finde ich ;) Meine haben mir bisher nicht gezeigt das sie soetwas bräuchten.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katzenfreigang - ist das überhaupt noch möglich? Beitrag #85
Puhh, schwierige Frage - dennoch sage ich: Ja, man kann.

Wobei ich mich nur auf Hauskatzen beziehe. Rassekatzen stechen ja teilweise schon optisch sehr heraus und haben vielleicht auch gar nicht so den Drang nach draußen.
Für meine beiden Hauskatzen bin ich in eine riesen Wohnung im Grünen mit vielen katzenaffinen Anwohnern gezogen. Es hat eine Ewigkeit gedauert diesen Ort zu finden - für mich persönlich war es bis dahin die Hölle, zuhause mit den beiden gefühlt "eingesperrten" Katzen. Jedes kleinste Anzeichen von Langeweile war für mich besorgniserregender als blutende Ohren oä.:roll: Hatte unglaubliche Angst, dass sie depressiv werden oder sich eingesperrt fühlen. Meine Bude sah aus wie Circus Roncalli und ich hatte nach dem Arbeitstag noch eine abendfüllende Animateurstätigkeit zu erledigen. Der Kätzin war immer noch langweilig. Sie war auch schlimm geplagt von sogenannten Renn-Anfällen, grauenhaft mit anzuschauen.

Jetzt sind wir "angekommen" und ich könnte platzen vor Glück, wenn sie mich bestens gelaunt und unversehrt vorm Haus erwarten. Futter, Freigang und andere Menschen können sie rund um die Uhr haben - so weiß ich: die freuen sich exklusiv auf mich :-D
Jetzt schlafen sie übrigens grade, erfüllt von den Bildern des Tages.

Aber die Angst vor Autos ist da. Immer. Wenn es passiert, hoffe ich, dass es ganz ganz schnell geht. Wie ich das dann verarbeite, ob überhaupt, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass ich ihnen alles geboten habe, was ging. Ob das nun eine gesunde Einstellung ist, weiß ich nicht. Bei mir ist es halt so.
Sollte während meiner Abwesenheit ein Tier angefahren bin ich mir zu 95% sicher, dass ein Nachbar es schnellstmöglich in die Klinik fahren würde. Das ist ein großes Glück.

Katzen rauszulassen, wenn links und rechts 4spurige Strassen verlaufen, finde ich nicht gut. Ebenso wenig, wenn im Ort bereits Fälle von Tierquälerei bekannt sind.

Ich habe gelesen, für Tierversuche eignen sich keine Tiere, die tätwowiert sind. Die lassen sich angeblich nicht verkaufen, hoffentlich ist dem so.

Eine Weile habe ich überlegt, die Katzen nur nachts rauszulassen, weil weniger Autos und kaum Vögel! Eine Katze, die nachts mal eine Maus fängt ist sicher beliebter als eine die tagsüber deutlich sichtbar Singvögel durch die GEgend trägt.

Ich glaube auch nicht mehr an gesicherten Freigang. Nur deshalb habe ich hier überhaupt 2 Katzen, denn bisher war ich der Meinung, dass Katzen Freigang einfach brauchen.

Aber in der Zeit, wo ich noch bei meinen Eltern lebte, ist so viel schreckliches passiert. 2 Katzen wurden überfahren, meine erste eigene Katze wurde erschlagen und hat sich querschnittsgelähmt noch nach Hause geschleppt, ein Kater wurde absichtlich von Jugendlichen überfahren...
Ich kann das einfach nicht mehr mit meiner Angst vereinbaren und habe lange auf Katzenhaltung verzichtet bis ich eben Berichte und Studien las, dass auch ein glückliches leben in der Wohnung möglich ist.

Meine Eltern wohnen übrigens sehr ländlich. Das Grundstück ist 800m breit und selbst die Rehe kommen, um ihre Kitze groß zu ziehen... Und trotzdem war bisher nur eine Katze sicher. Die war nämlich so scheu, dass nicht mal wir sie draußen anfassen durften

Um Gottes Willen, das ist wirklich schrecklich und tut mir sehr leid für dich. Ein Wunder, dass du noch Mut hast, überhaupt Katzen zu halten. Ega, ob mit oder ohne Freigang. Ich hätte es - fürchte ich - nicht mehr. :sad:

Nö, wieso? Es gibt gute Alternativen ein Überklettern zu vermeiden. Sei es durch Winkel am oberen Rand, einen Plastikabschluss oder Strom.

Vielleicht war gemeint, dass ja von oben durchaus Vögel in die Gefahrenzone gelangen.


Sie werden aber durchaus gehetzt und Jungtiere auch erbeutet. Sicher, Katzen sind Raubtiere, aber sie sind nur deshalb in so großer Zahl in Deutschland beheimatet, weil wir Menschen ihnen einen Evolutionsvorteil schenken. Durch Futter, Tierärzte, warme Plätzchen im Winter etc.
Singvögel verschwinden in den Gärten nicht, weil wir Menschen sie zurückdrängen. Sondern weil der Druck durch Beitegreifer wie Katze und auch Hunde zu groß ist.

Erscheint mir irgendwie gewagt diese These. Also, dass die Katzen die Hauptschuld haben.

Ich liebe übrigens Vögel
-mir ist keine Taube zu dreckig um sie nicht unter massiver Überschreitung meiner Mittagspause höchst alamiert zum Tierarzt zu schleppen. Nur weil sie ein wenig benommen wirkt.:roll: Bei solchen Aktionen sind schon Freundshaften kaputt gegangen.

Ich hab mir geschworen für jeden Vogel, den die zwei mir hier anbieten noch 100,- ZUSÄTZLICH an die (zB HEinz Sielmann) Stiftung zu überweisen. Eine Anregung aus dem Forum hier. Man kann auch viel mit klettersicheren Baummäntelchen, Vogelhäusern etc. arrangieren.

Bisher haben sie mir "glücklicherweise" nur große tote Spinnen geschenkt:-?, eine unglaublich platt gefahrene Maus, vertrocknete stinkende Raupen und einen 1A Regenwurm.






Nö, wieso? Es gibt gute Alternativen ein Überklettern zu vermeiden. Sei es durch Winkel am oberen Rand, einen Plastikabschluss oder Strom.

Vielleicht war gemeint, dass ja von oben durchaus Vögel in die Gefahrenzone gelangen.


Zitat: "Sie werden aber durchaus gehetzt und Jungtiere auch erbeutet. Sicher, Katzen sind Raubtiere, aber sie sind nur deshalb in so großer Zahl in Deutschland beheimatet, weil wir Menschen ihnen einen Evolutionsvorteil schenken. Durch Futter, Tierärzte, warme Plätzchen im Winter etc.
Singvögel verschwinden in den Gärten nicht, weil wir Menschen sie zurückdrängen. Sondern weil der Druck durch Beitegreifer wie Katze und auch Hunde zu groß ist."

Erscheint mir irgendwie gewagt diese These. Also, dass die Katzen die Hauptschuld haben.

Ich liebe übrigens Vögel
-mir ist keine Taube zu dreckig um sie nicht unter massiver Überschreitung meiner Mittagspause höchst alamiert zum Tierarzt zu schleppen. Nur weil sie ein wenig benommen wirkt.:roll: Bei solchen Aktionen sind schon Freundshaften kaputt gegangen.

Ich hab mir geschworen für jeden Vogel, den die zwei mir hier anbieten noch 100,- ZUSÄTZLICH an die (zB HEinz Sielmann) Stiftung zu überweisen. Eine Anregung aus dem Forum hier. Man kann auch viel mit klettersicheren Baummäntelchen, Vogelhäusern etc. arrangieren.

Bisher haben sie mir "glücklicherweise" nur große tote Spinnen geschenkt:-?, eine unglaublich platt gefahrene Maus, vertrocknete stinkende Raupen und einen 1A Regenwurm.




 
  • Katzenfreigang - ist das überhaupt noch möglich? Beitrag #86
Wieso kann ich meinen Beitrag nicht korrigieren? Nach einem Versuch ist jetzt sogar was doppelt drin :-|
 
  • Katzenfreigang - ist das überhaupt noch möglich? Beitrag #87
Ich glaube, das Thema können wir hier jahrelang diskutieren. Ich hatte und habe beides Freigänger- und reine Wohnungskatzen. Es kommt auch immer auf das Temperament der Katze drauf an ob man sie überhaupt in der Wohnung halten kann. Von daher habe ich mir (obwohl man damit auch "reinfallen" kann), Kitten von extrem ruhigen Elterntieren ausgesucht.

Ich bin absolut gegen ungesicherten Freigang und hatte dieses, glaube ich, hier auch schon erläutert. Wir haben hier ausserdem, selbst wenn es keine vielbefahrene Straße in der Nähe ist, übereifrige Jagdpächter die eine Katze ,die sich 200 m oder mehr entfernt vom Dorf aufhält, abschiessen.

Selbst eine Bekannte, die in einem winzigen Dorf lebt, fern ab von jeglichem Verkehr etc. kann ihre Katzen nicht ungesichert freilaufen lassen, warum? WEil der Jagdpächter (es ist ihm aber nicht nachzuweisen) Schlagfallen im angrenzenden Wald aufstellt und ihre Katzen schwere Verletzungen an den Vorderbeinen hatten und gerade so überlebt haben (Gott sei Dank ohne Amputation). Diese Erfahrung habe ich zwar nicht gemacht (wohnte in der gleichen Gemeinde, allerdings rund 20 km entfernt in einem anderen Dorf), aber wir hatten eben einen Katzenhasser der immer noch dort sein Unwesen treibt und munter mit einem Luftgewehr auf Katzen schiesst.

Jetzt wohne ich am Rande einer Kleinstadt, die Strasse die direkt an das Vordergrundstück unseres Miethauses grenzt, ist tagsüber befahren (nur Raser) und nachts max. 1 Auto.

Ich habe einen extremen Freigänger, der aber wie schon mal erwähnt, hinten den Weg nimmt um dort zum Bauernhof und die angrenzenden Koppeln zu gelangen, er kommt eigentlich nur im Winter rein wenn es zu kalt wird (lässt sich kaum anfassen, höchstens einmal am Tag, also kein Schmuser obwohl ich ihn von klein auf habe). Aber 2 Katzen hat es das Leben gekostet, deswegen sind meine anderen beiden reine Wohnungskatzen. Unsere Wohnung ist 120 qm, extrem Katzenfreundlich "umgebaut", d.h. 3 Kratzbäume, die breiten Fensterbretter freigeräumt (extrem wenig Deko), zusätzlich noch Fensterbretterliegen die sie gerne annehmen und es stehen IMMER alle Türen offen. Beide Katzen sind relativ ruhig, vor allem meine ausgewachsene Katze und ich kann die Haustür aufmachen (habe meinen eigenen Eingang), beide sitzen dann in der Haustür (ich stehe daneben oder setze mich auf einen Stuhl) und sie gucken raus und schnüffeln, aber wehe jemand kommt auf den Hof gefahren, dann sind beide sehr schnell in der Wohnung verschwunden. Beide toben wie die Wilden zusammen, den langen Flur rauf und runter etc. ,teilweise sind hier wilde Jagden im Gange und wir haben viel zu lachen und viel Spass. Ich habe für beide Katzen um die 5 ! Katzentoiletten, jeden Abend wird gespielt und jeden 2. Tag gibt es etwas Neues, d.h. entweder ein Karton, eine Papiertüte (ohne Henkel) etc. .

Wenn ich sehe wie mein Freigängerkater nach Hause kommt, voller Flöhe, er muss "ständig" entwurmt werden weil er Mäuse frisst (und auch Vögel, hatte deswegen schon Ärger mit meinen Nachbarn die ganzjährig Vögel füttern) und er - weil er keine fremden ausgewachsenen Katzen bzw. Kater auf dem Hof akzeptiert, oft Kämpfe hat und dementsprechend Verletzungen hat, bin ich nur für gesicherten Freigang in Form eines gesicherten Gartens oder eines Balkons. Er ist aber schon 11 Jahre alt und wenn ich nochmal umziehe, wird es wieder ein Häuschen mit "gesichertem" Garten sein. Durch Scheidung bedingt, musste ich unser eigenes Haus verlassen und in eine Wohnung ziehen, ich war froh so schnell eine große Wohnung gefunden zu haben. Ich hatte zu der Zeit 4 Katzen und 3 Hunde (+ 3 Kinder).

Es gibt sicherlich Vor- und Nachteile in beiden Haltungsformen, aber Katzen in der Wohnung zu halten,bedeutet mehr "Aufwand" als einen Hund zu halten, darüber muß man sich im klaren sein. Das heisst für mich auch, dass ich z.B. solange ich keinen guten Katzensitter hier gefunden habe (bin noch am Suchen, gerne auch auf Gegenseitigkeit), fahre ich HÖCHSTENS für 2 Tage mal weg, d.h. am Samstag irgendwohin und Sonntagmittag bin ich wieder da, das ist aber schon das höchste der Gefühle. Meistens sind wir nur einen Tag weg, d.h. morgens um 4.00 Uhr los und abends gegen 21.00 Uhr zurück und dann haben wir insgesamt 500 km hinter uns.

Auch heute kam mein Freigänger (selbstverständlich waren und sind alle meine Katzen kastriert), wieder mit total zerkratzem Gesicht und Schnäutzchen wieder, also wieder ein Kampf, Gott sei Dank waren es keine tiefen Wunden , nicht dramatisches, aber er hat garantiert wieder Flöhe, er fängt schon wieder an sich zu kratzen wie verrückt. ....:shock:. Ich kann dann die Tiere förmlich auf ihm hüpfen sehen, natürlich nicht von weitem. Das Problem ist, dass ich nicht so an ihn rankomme, das muss ich vorsichtig und ruhig machen, sonst verliert er sehr schnell das Vertrauen. Er schläft liebend gerne in unserem breiten Beet, wenn es regnet, bleibt es total trocken, weil dort Fichten und andere "fürchterliche" Gewächse stehen. Reinkommen tut er extrem selten, nur wenn es zu kalt wird und er bleibt nur drinnen wenn es draussen weniger als -10 C hat. Lässt man ihn aber nicht sofort raus, er maunzt dann, wird vor die Haustür gepieselt, also schnell die Haustür auf lol.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katzenfreigang - ist das überhaupt noch möglich? Beitrag #88
Wobei ich mich nur auf Hauskatzen beziehe. Rassekatzen stechen ja teilweise schon optisch sehr heraus und haben vielleicht auch gar nicht so den Drang nach draußen.
Seit wann sind Rassekatzen keine ganz normalen Katzen mehr? Hab ich da was verpasst?

Was Freigang angeht:
Die Freigängerparadiese in DE kann man mittlerweile an einer Hand abzählen. Das Land ist zu stark zersiedelt und überall gibt es unter den vielen Autofahrern zu viele Vollidioten, die denken, Verkehrsregeln gelten nur für Andere, missliebige Nachbarn, die ein dubbeliges Beet mehr wertschätzen, als ein Lebewesen und so ständig Nachbarschaftsstreit wegen der Katzen anzetteln etc.

Ist bei mir nicht anders, hier ist eine 50ger Straße vorm Haus an der etliche Schulen, Kindergärten und sogar eine Körperbehinderteneinrichtung liegt - wer in der straße 50 fährt, kann man auch an einer Hand abzählen, der Rest brettert hier mit mindestens 70 durch. Da juckts einem regelrecht in den Fingern, diesen Deppen mal nen Ball vors Auto zu werfen. Blitzer sucht man in dieser Straße übrigens vergebens und wenn man da 50 fährt wird man ausgehupt, gedrängelt und sogar überholt.

Was aber sicherlich bei Vielen machbar ist, wäre ein eingezäuntes Gehege - entweder im Garten wenn man einen besitzt oder aber den Balkon vernetzen.
 
  • Katzenfreigang - ist das überhaupt noch möglich? Beitrag #89
. Und ich mache alles menschenmögliche, um ihnen die Wohnung gut zu gestalten. Catwalk usw. Und ich muss dann doch sagen, dass das wirklich nicht viele Leute für ihre Tiere machen.

Also hier sieht es so aus, um Dir einen kleinen Eindruck zu verschaffen:mrgreen:. Ich bin sicher, so einige Menschen halten das für "übertrieben":oops:. Aber mir gefällts und ich hoffe, den Katzies auch:

15669528vp.jpg



15669447ed.jpg


15669448xx.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katzenfreigang - ist das überhaupt noch möglich? Beitrag #90
Seufz, da hast du ja ein wirkliches Katzenparadies! :shock:
 
  • Katzenfreigang - ist das überhaupt noch möglich? Beitrag #91
  • Katzenfreigang - ist das überhaupt noch möglich? Beitrag #92
:mrgreen::mrgreen::mrgreen:
 
  • Katzenfreigang - ist das überhaupt noch möglich? Beitrag #93
Also meine beiden sind auch Teilzeit Freigänger. Sie dürfen immer ras, wenn einer von uns daheim ist. Sie würden auch einen 24-h Freigang bekommen, wenn wir nicht in einer Mietwohnung leben würden, die eine Glas-Eingangstür hat und im ersten Stock, leider ohne Klettermöglichkeit nach drinnen gelegen wäre. In die Glastür dürfen wir keine Katzenklappe machen und über Nacht die Tür offen stehen lassen wollen WIR nicht so gern :-D Aber die beiden haben sich gut damit arrangiert, nachts eingefangen zu werden. Mia lässt sich dann sogar ganz lieb hochnehmen und heimtragen.... von allein würde sie vor eins nicht reinkommen. XD Tagsüber lassen sie sich von keinem (außer mir o_O) anfassen, sind sehr misstrauisch und gehen nie außer Hörweite oder runter zur Straße. Nach hinten raus haben wir nur Wiesen und Wale, los sie haben genug Platz, auch ohne Autos. Wenn die Mähwerke kommen, bleiben sie eben drin. Ist auch nicht schlimm für die beiden, sie sind dran gewöhnt, drin zu sein, wenn wir weg sind. Und sie können die ganze zeit zu den Fenstern und der Tür rausgucken.
Und es gibt auch Tage, an denen steht die Tür die ganze Zeit offen und die Katzen liegen bei mir auf dem Sofa unter Decke... (wie jetzt gerade). Und bei Regen ist einfach kein Katzenwetter. Dann muss die Tür zwar auf sein, aber wir verlassen die Eingangsstufe nicht, man könnte ja nass werden :shock:

Also sind meine wohl auch noch ziemlich versnobt. *lach*

Ich denke, jeder sollte seine Katzen so halten, wie er (oder sie) es ertragen und verantworten kann.

Ich würde meinen auch dauerhaften Freigang wünschen. Geht halt aus technischen Gründen nicht. :) dafür dürfen sie nachts oft auf dem Dach rumturnen, das ist fast noch besser.....
 
  • Katzenfreigang - ist das überhaupt noch möglich? Beitrag #94
Ach man.. ich würde meinen Joey so gerne raus lassen. Und er möchte es auch so gerne.. Sitz immer mauzend vor der Tür und möchte raus.
Letzte Woche ist er einmal entwischt (hat einfach 2 Türen geöffnet) und ich war in heller Panik! Hab ihn dann zum Glück (recht verängstigt - war zum ersten Mal draußen) auf dem Rasen wieder schnappen können. Seitdem hat er wohl Blut geleckt und lauert ständig vor der Tür, mauzt und springt an die Klinke.

Wir wohnen im Erdgeschoss, haben eine kleine Terrasse und kleinen Garten. Leider dürfen wir (Mietwohnung) kein Netz oder so aufhängen und 3 Meter von der Terrassentür liegt die Straße. Da hab ich wirklich zu viel Angst! Ich sehe ja, wie die Auto hier langballern.

Unser Hugo dagegen, ist ganz anders. Der liebt es einfach nur auf dem Teppich zu liegen und vom Kratzbaum hin und wieder mal einen Vogel zu beobachten. Als Joey letzte Woche augebüchst ist, stand die Haustür offen. Hugo hat kurz die Nase nach draußen gehalten und das wars.

Wir planen jetzt, dass wir uns eine neue Wohnung suchen werden in der wir gesicherten Freigang anbieten können. Man merkt wirklich wie sehr Joey raus möchte aber hier ist das einfach nicht möglich!

___________________________________

Freigang an sich ist sicher nicht unmöglich! Es kommt halt auf die Lage an.
Meine Mutter wohnt auf dem Land und wir hatten (haben) dort immer 2 - 3 Freigänger die so gut wie nie im Haus waren. Im Winter lagen sie im Stroh oder bei den Pferden. Das ist heute noch so.
 
  • Katzenfreigang - ist das überhaupt noch möglich? Beitrag #95
Zitat von Julias Katze
Wobei ich mich nur auf Hauskatzen beziehe. Rassekatzen stechen ja teilweise schon optisch sehr heraus und haben vielleicht auch gar nicht so den Drang nach draußen.

Zitat Neytiri
Seit wann sind Rassekatzen keine ganz normalen Katzen mehr? Hab ich da was verpasst?

Antwort Julia: Mir fehlt der Überblick bei Rassekatzen, deswegen schrieb ich "VIELLEICHT"!
 
  • Katzenfreigang - ist das überhaupt noch möglich? Beitrag #96
Ich wohne in einer Spielstraße (Schritttempo erlaubt), umliegende Straßen ebenfalls Spielstraßen, ein paar Straßen entfernt beginnt eine Tempo-30-Zone, an die sich die Leute auch halten (viele Kinder hier unterwegs!). Max hat nun seit anderthalb Wochen Freigang, er ist ein vorsichtiger Kater und ich habe eigentlich keine Bedenken.
 
Thema:

Katzenfreigang - ist das überhaupt noch möglich?

Katzenfreigang - ist das überhaupt noch möglich? - Ähnliche Themen

Izzy,s 1. Freigang Tag (seit Heute um 7:00) ob sie wieder kommt :-o: Hallo liebe Katzen/Kater Besitzer, hier bin ich mal wieder nach langer Zeit und auch total verzweifelt, mit der bitte um einen Rat und...
Ohne Kommentar: Zwar aus Frankreich und der Schweiz, aber in Deutschland sieht es auch nicht anders aus. Ein Teil der appetitlichen "Whiskas und Co."-...
Oben Unten