Feundin glaubt, Tote Katze sei wieder da!

Diskutiere Feundin glaubt, Tote Katze sei wieder da! im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; ich glaube, das ist der entscheidende Satz...:-(
  • Feundin glaubt, Tote Katze sei wieder da! Beitrag #41
habe viele ernste Gepräche mit meiner freundin geführt, aber sie sagt, das sie nicht blöd sei und das alles so ist wie sie es erzählt.
ich glaube, das ist der entscheidende Satz...:-(
 
  • Feundin glaubt, Tote Katze sei wieder da! Beitrag #42
Das ist nicht ungewöhnlich so ein Verhalten.

Versuch sie umzulenken, in dem Du ihr erklärst, dass Trixi natürlich da ist - in ihrem Herzen.
Und sie, wie durch ein Fenster, Trixi immer sehen kann.
Zeig ihr, dass Du verstehst, dass sie Trixi immer noch spürt.
Aber bestärke sie nicht darin, dass das Tier wirklich da ist.
Du kannst ihr auch erklären, dass Trixi jetzt einen anderen Platz hat, sie Trixi ruhig los lassen kann, aber Trixi trotzdem immer in ihrem Herzen schnurren wird.

Wiederhol es immer und immer wieder. Irgendwann nimmt die Vorstellung, dass das Tier wirklich hier ist, ab.
Es ist einfach Angst Trixi "endgültig" zu verlieren, deshalb klammert sie an der Vorstellung.

Aber mit a bisserl sanfter Gewalt kommt sie da wieder runter.

Keine Panik, deine Freundin ist nicht "verrückt", sondern einfach nur gefangen in ihrem Schmerz.


das finde ich eine sehr gute Idee!!

@Te: kennst du das Testament einer Katze?

Testament einer Katze

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben
denen zu hinterlassen, die sie lieben.

Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
"Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!"

Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
und gib' ihr meinen Platz.
Das ist mein Erbe.

Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
was ich geben kann.

(Margaret Trowton)

ich drücke dir feste die Daumen, dass du deiner Freundin über diesen Schmerz hinweg helfen kannst
 
  • Feundin glaubt, Tote Katze sei wieder da! Beitrag #43
@ Zendaya: Das beantwortet aber nicht die Frage, ob sie noch idie gemeinsame Alltagsrealität teilt und weiß, dass ihr Verhalten und ihre Wahrnehmung nicht üblich sind.

Z.B. Ich kann ja auch sagen: Ich habe definitiv ein Ufo gesehen, weiß aber, dass es unglaubwürdig klingt. Ich kann also sagen: Hey, ich weiß, das klingt verrückt, aber ich habe wirklich so ein Untertassen-Dings gesehen, wie bei Akte X. Ich hätte das vorher auch nicht für möglich gehalten.

Das wäre gesünder als anzunehmen, dass selbstverständlich jeder die Existenz von Ufos für gegeben hält.

:)

Seidenschnabel
 
  • Feundin glaubt, Tote Katze sei wieder da! Beitrag #44
..ist das schön, fuzzy! *heul*
 
  • Feundin glaubt, Tote Katze sei wieder da! Beitrag #46
@ Zendaya: Das beantwortet aber nicht die Frage, ob sie noch idie gemeinsame Alltagsrealität teilt und weiß, dass ihr Verhalten und ihre Wahrnehmung nicht üblich sind.

Z.B. Ich kann ja auch sagen: Ich habe definitiv ein Ufo gesehen, weiß aber, dass es unglaubwürdig klingt. Ich kann also sagen: Hey, ich weiß, das klingt verrückt, aber ich habe wirklich so ein Untertassen-Dings gesehen, wie bei Akte X. Ich hätte das vorher auch nicht für möglich gehalten.

Das wäre gesünder als anzunehmen, dass selbstverständlich jeder die Existenz von Ufos für gegeben hält.

:)

Seidenschnabel
Der Freund sieht Dellen im Kissen. Sie sagt, sie sei nicht blöd...
...der Marathonläufer dissoziiert trotzdem seine Schmerzen. -Auch wenn er sich bewusst ist, dass sein Knie im Trainingslauf spätestens nach dem 16 Kilometer weh tut. ;-)

Das andere wäre Halluzinieren. Das glaube ich liegt hier -zum Glück- nicht vor.
 
  • Feundin glaubt, Tote Katze sei wieder da! Beitrag #47
Psychotische und dissioziative Symptome 6 Monate nach traumatischem Erlebnis sind keine mehr :!:

Die Katze ist vor 6 Monaten gestorben. Es steht nirgends, dass das Verhalten bereits 6 Monate andauert. Wobe auch das in einem akzeptablen Rahmen wäre.

Aber es gibt die Möglichkeit der Zwangseinweisung bei Eigengefährdung (z.B. wenn sie nicht mehr arbeiten geht und ihre Existenz verlieren droht), das erreicht man über die Betreuungsbehörde des örtlichen Amtsgerichts (dort anrufen und Fall schildern).

:shock:
LOL, Du weißt aber schon, warum in D wann eingewiesen wird, oder?
Eine tote Katze, die man füttert, ist dafür absolut kein Grund.
Gott sei Dank ist sowas rechtlich nicht machbar.


Die Symptome werden seit SECHS MONATEN schlimmer, der Leidensdruck steigt und die Frau isoliert sich sozial. Und du willst das ernsthaft dem sozialen Umfeld weiter überlassen??!! Prost Mahlzeit.

Faszinierend, was Du alles weißt.
Ich habe nichts von sozialer Isolation gelesen.
Und auch nichts von 6 Monaten, in denen sie die Katze sieht.

Es liegt eine dissioziative Empfindungsstörung vor.

KANN sein, muss nicht.
Hast Du ne Glaskugel?
Ich sehe einfach eine Frau, die den Tod der Katze an sich zwar akzeptiert hat, aber eben nicht loslassen kann und in einer Trauerphase steckt. Sie braucht Hilfe, da raus zu kommen - wenn es so weitergeht.
Aber momentan seh ich das noch nicht.

und mal ehrlich: wieviele Menschen unter dieser Sonne reagieren so (ohne dass dafür bahnende Vorerkrankungen vorliegen)?

Recht viele.
Die Phasen der Trauer sind zeitlich sehr unterschiedlich.
Diese Phase (nach Kast trägt diese Phase den Namen: "Suchen und sich trennen") kann von bis zu mehreren Monaten, sogar JAHRE dauern.
Diese Phasen sind völlig normal.
Ich kenne eine Person, die deckt nach 2 Jahren noch den Tisch für ihr Kind, welches verstorben ist. Sie IST beim Kopfdoc, der allerdings auch sagt, dass wenn sie diese Handlung braucht und sie die Anwesenheit des Kindes wahrnimmt, sie das ruhig tun soll. Sie ist offensichtlich noch nicht bereit, der Toten einen neuen Platz zuzuweisen und damit eine weitere Phase zu erreichen.

Übrigens sind sich alle Forschungen im Bereich der Trauerbewältigungen darüber einig, dass das Zweifeln und sogar Wahrnehmen des Toten als anwesend, völlig normal sind.
Bei "normalen Leuten" ist es meistens so, dass sie den Toten noch auf der Straße sehen - zweifeln - und sich dann zur "Ordnung" rufen.
Aber vom Prinzip her ist das gleich. Nur dass es keine aktive Handlung nach sich zieht.


Sorry, ich weiß nicht, wieviele von euch in der Sterbe- und Trauerbegleitung sind, aber ich kann euch aus meiner Erfahrung sagen, dass wirklich sehr viele Menschen einen wesentlich längeren Trauerprozess durchmachen als man tatsächlich nach außen sieht.
Ja, es gibt einen Punkt, bei dem man eingreifen muss, aber der ist hier noch lange nicht erreicht.
*kopfschüttel*

Ich übrigens halte eine neue Katze für eine hervorragende Idee.
Dann können die beiden Katzen noch lange bei deiner Freundin sein. Irgendwann darf Trixi ins Herz umziehen, aber das braucht eben noch.

Ungewöhnlich an der ganzen Nummer ist nur, dass es sich dabei um eine KATZE handelt. :roll:
 
  • Feundin glaubt, Tote Katze sei wieder da! Beitrag #48
Hey, Zendaya, ich glaube, das fürhrt hier jetzt zu nichts Neuem mehr.

Wieso sollte sie denn blöd sein?

Sie hat einen ungewöhnlichen Trauerprozess, ja.

Und der Freund - der Freund ist ein anderer Mensch, den sollte man auch getrennt betrachten.
Und - um das jetzt vorweg zu nehmen: Eine folie a deux würde ich auch nicht annehmen. Das ist nämlich extrem selten.

Ich gehe jetzt auch offline - das schöne Wetter verleitet uns zu einem spontanen Grillabend!

LG an alle,
Seidenschnabel
 
  • Feundin glaubt, Tote Katze sei wieder da! Beitrag #49
das sind Zitate aus Obenstehendem, stammt nicht von mir, Seidenschnabel.
Ich wollte noch nachtragen:
Der Begriff "Dissoziation" ist ja gerade der Begriff, der beschreibt, dass eine Dis-sozia-tion (Ent-knüpf-ung) von Wertung und Wahrnehmung vorliegt.

@Fundkatze: ist mir zu emotional, dein Beitrag. Meine Antwort wären jetzt endlose Zitatkommentare meinerseits des vom TE Gesagten. Ich denke, ich habe meinen Gedankengang hinreichend ausgeführt und mit Leitlinien und DSM belegt. Gewissheit wird eh nur jemand vor Ort haben.

Ungewöhnlich an der ganzen Nummer ist nur, dass es sich dabei um eine KATZE handelt. :roll:
und genau diesem Satz stimme ich vollumfänglich zu!
Deshalb rate ich auch zur Abklärung und habe die Befürchtung, dass hier einiges :!: im argen liegt.

das schöne Wetter verleitet uns zu einem spontanen Grillabend!
*neidisch rüberschiel*
 
  • Feundin glaubt, Tote Katze sei wieder da! Beitrag #50
Fundkatze schrieb:
Zitat:
Zitat von Zendaya
Psychotische und dissioziative Symptome 6 Monate nach traumatischem Erlebnis sind keine mehr :!:

Die Katze ist vor 6 Monaten gestorben. Es steht nirgends, dass das Verhalten bereits 6 Monate andauert. Wobe auch das in einem akzeptablen Rahmen wäre.

akzeptabler rahmen ist einmaliges vorkommen, meinetwegen bis zu 3 tagen!!!
dann ist aber echt schicht. wobei auch da bereits fachkundiger rat einzuholen wäre.
die ursachen sind andere!!! der auslöser, "nur" der tod der katze.

was schon wichtig ist, sind gute freunde, die sich kümmern.
 
  • Feundin glaubt, Tote Katze sei wieder da! Beitrag #51
[...]Ich kenne eine Person, die deckt nach 2 Jahren noch den Tisch für ihr Kind, welches verstorben ist. Sie IST beim Kopfdoc, der allerdings auch sagt, dass wenn sie diese Handlung braucht und sie die Anwesenheit des Kindes wahrnimmt, sie das ruhig tun soll. Sie ist offensichtlich noch nicht bereit, der Toten einen neuen Platz zuzuweisen und damit eine weitere Phase zu erreichen.
[...]
Ich habe die letzte Stunde damit verbracht, zu überlegen was die beiden Fälle unterscheidet. Ja, Katze/Kind haben wir schon festgestellt. Es ist der Satz:
Ich wusste ehrlich gesagt in diesem Moment nicht was ich sagen sollte, vor allem weil sie mich immer fragte:, Siehst du sie denn nicht, sie sitzt direkt vor deinen füßen und will das du sie Streichelst so wie früher.
ich hab ihr ehrlich gesagt das ich sie nicht sehe, meine Freundin lächelte und erklärte mir das ich sie irgendwann auch sehen werde!!
Dieser beinhaltet den Anspruch, dass auch andere ihre Realität teilen müssten. Glaube nicht, dass das in Deinem geschilderten Fall der Trauerbegleitung gleich ist.

[...]Bei "normalen Leuten" ist es meistens so, dass sie den Toten noch auf der Straße sehen - zweifeln - und sich dann zur "Ordnung" rufen. Aber vom Prinzip her ist das gleich. Nur dass es keine aktive Handlung nach sich zieht.
[...]
Nein, das was du beschreibst, ist etwas im Prinzip ganz anderes. Es ist eine Illusion. Ein Phänomen, das jeder von uns Gesunden haben kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Feundin glaubt, Tote Katze sei wieder da! Beitrag #52
akzeptabler rahmen ist einmaliges vorkommen, meinetwegen bis zu 3 tagen!!!

Sagt wer? Hast Du dazu eine Studie?
Denn mir wäre das absolut neu.
Trauer ist was absolut Individuelles. Es gibt keinen "akzeptablen Rahmen" in dem Sinne - und wenn ist er extrem weit gesteckt.
Ich hab da schon sooo viel gesehen (von keiner Trauer bis hin zu absoluter Verleugnung, Realitätsverlust, Hass...), das ich mir nie hätte vorstellen können, dass ich von solchen Gedanken wirklich weggekommen bin - und das auch mit Absegnung praktizierender Kopfdocs.

Ich fände es ja persönlich auch praktischer, wenn es ein a dann b und nach ner Woche c gäbe, aber dazu sind Menschen wohl zu unterschiedlich.
(Übrigens sogar im Tierreich gibt es verschiedene Trauerstufen, die unterschiedlich ausgeprägt sind.)

Ich habe die letzte Stunde damit verbracht, zu überlegen was die beiden Fälle unterscheidet. Ja, Katze/Kind haben wir schon festgestellt. Es ist der Satz:

Dieser beinhaltet den Anspruch, dass auch andere ihre Realität teilen müssten. Glaube nicht, dass das in Deinem geschilderten Fall der Trauerbegleitung gleich ist.

*nick*
Der Unterschied Kind/Katze macht mir auch zu schaffen.
Andererseits weiß ich nicht, wie arg Bindungen ausgeprägt sein können, wie sehr Haustiere Kindersatz sein können etc.
Aber DAS wäre eher der Punkt, den ich mal anschauen lassen würde.

Was den Anspruch angeht: Doch.
Leute erzählen Dir, dass sie den Tisch decken müssen, weil das Kind gleich aufsteht und wollen durchaus, dass man diese "Realität" teilt. Deshalb schrieb ich in meinem ersten Post schon, dass die TE auf keinen Fall die Phantasie unterstützen sollte.
Aber ja, das ist, was die Menschen sich wünschen. :cry:

Nein, das was du beschreibst, ist etwas im Prinzip ganz anderes. Es ist eine Illusion. Ein Phänomen, das jeder von uns Gesunden haben kann.

Klar, im normalen Leben ist es eine Illusion.
Es tritt aber, nach dem Tod eines geliebten Menschen, absolut verstärkt auf und wird als Tatsache angenommen - teils auch über Monate hinweg.
Nur irgendwann ruft sich der Mensch zur Ordnung und kommt in die nächste Trauerphase, wo er dem Verstorbenen einen neuen Platz zuweist und sich damit auch die Wahrnehmung wieder verändert.

Aber so oder so - ich denke, wir kommen hier auf keinen grünen Zweig. Müss mer ja auch net.
Ich hoffe auf alle Fälle für die Frau, dass sie irgendwann den Tod des Tieres verkraftet.
 
  • Feundin glaubt, Tote Katze sei wieder da! Beitrag #53
Wenn ich persönlich, ein halbes Jahr lang eine tote, imaginäre Katze füttere und mich um sie kümmere und Freunden von ihr erzähle, Freunde sogar anschreie nicht auf die Katze zu treten und auch gesagt bekomme, dass diese Katze nicht existent ist, dann gehe ich sofort, ohne darüber weiter nachzudenken, zum Arzt. Gerade wenn ich mir bewusst bin, dass das ein Ding der Unmöglichkeit ist.
Ist mir dies nicht bewusst hoffe ich, dass das jemand für mich regelt und mich zum Arzt schleift.


Aber genau dieses Bewusstsein muss ja erstmal im Kopf angekommen sein. Wenn der "Betroffene" keine Hilfe möchte oder (noch) nicht annehmen kann, wird es schwierig.

Ich selbst hatte übrigens nach dem Tod meines Hundes auch noch wochenlang diese "Wahrnehmungen". Ich habe ihn immer hecheln gehört.:-? Zum Glück war ich mir aber bewusst, dass dieses nur in meiner Einbildung sein kann...
 
  • Feundin glaubt, Tote Katze sei wieder da! Beitrag #54
Sagt wer? Hast Du dazu eine Studie?
Denn mir wäre das absolut neu.
[...]
Trauer ist was absolut Individuelles. Es gibt keinen "akzeptablen Rahmen" in dem Sinne - und wenn ist er extrem weit gesteckt.
[...]
Aber so oder so - ich denke, wir kommen hier auf keinen grünen Zweig.[...]

Wir kommen hier auf "keinen grünen Zweig" weil in der Diskussion die Begriffe

- Dissoziation
- dissoziative Störung
- Illusion
- Halluzination

und die Diagnosen
- dissoziatives Erleben (Symptomdiagnose)
- dissoziative Störung
- akute Belastungsreaktion
- posttraumatischen Belastungsstörung
- Depression
- Anpassungsstörung
- Andauernde Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastungen

vermischt sind/nicht klar sind.

Vielleicht schaust Du doch mal in und schaust nochmal durch meine Beiträge, darin hab ich nämlich heute versucht das alles aufzuknoddeln...

Im übrigen haben wir keinen Eindruck darüber, welche Begleitprobleme auftauchen, daher mein Rat, gfs. die Notbremse mit Amtsrichter und Zwangsdiagnostik...und das war ernst. Amtsrichter der Sozialgerichte haben eine ganz gute Einschätzung davon, wann diese einzuleiten ist, und wenn nicht, sei getrost. Zum Glück gibt es diese Gesetze.

P. s: und wenn nicht = und wann nicht :roll:
 
  • Feundin glaubt, Tote Katze sei wieder da! Beitrag #55
*lach*
Ich bitte dich, das ist jetzt echt nix Neues...keine Sorge, es gibt sogar noch bessere Quellen...
Reden wir nach Zwangseinweisung jetzt über eine PTSD? Mei, nenn es wie Du willst, nur nützen wird das hier niemandem was. Mein Ziel ist es verstanden zu werden. Es geht doch um eine gelungene Kommunikation. Das ist hier doch kein Pissing-Contest. :roll:


Aber wirklich, lass doch gut sein jetzt. Schau, ich habe wirklich keinerlei Interesse daran, mit Dir darüber zu diskutieren.
Ich habe meine Meinung, nämlich dass das durchaus in einem normalen Rahmen ist, dargelegt. Du hast deine Meinung gegen gestellt.
Getretener Quark wird breit, nicht stark.

Und damit ist es hier auch gut für mich.
Wie ich schrieb - der armen Frau alles Gute und ein baldiges Verarbeiten ihres Verlustes. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Feundin glaubt, Tote Katze sei wieder da! Beitrag #56
Das ist hier doch kein Pissing-Contest. :roll: [...]Getretener Quark wird breit, nicht stark. [...]
Reden wir nach Zwangseinweisung jetzt über eine PTSD? [...]Schau, ich habe wirklich keinerlei Interesse daran, mit Dir darüber zu diskutieren.

äh? Gehen dir die Argumente aus?


Darf ich nochmal rekapitulieren?
Von dir wurde das Hinzuziehen professioneller Hilfe zunächst nicht in Betracht gezogen, trotz meiner Hinweise noch zweimal in Folge vehement abgelehnt:

Das ist nicht ungewöhnlich so ein Verhalten.
[...]Wiederhol es immer und immer wieder. Irgendwann nimmt die Vorstellung, dass das Tier wirklich hier ist, ab. Es ist einfach Angst Trixi "endgültig" zu verlieren, deshalb klammert sie an der Vorstellung. Aber mit a bisserl sanfter Gewalt kommt sie da wieder runter. Keine Panik, deine Freundin ist nicht "verrückt", sondern einfach nur gefangen in ihrem Schmerz.
Ich arbeite ja mit Menschen, die verloren haben, was sie geliebt haben, daher, und aufgrund meiner Ausbildung, weiß ich, dass das wirklich noch (!!!) im normalen Rahmen ist.TE, probiers einfach mal mit den Tipps, dich ich geschrieben hab.
Im Normalfall sollte sich das dann innerhalb weniger Wochen geben. :)

Die Katze ist vor 6 Monaten gestorben. Es steht nirgends, dass das Verhalten bereits 6 Monate andauert. Wobe auch das in einem akzeptablen Rahmen wäre. [...]

Bis dato räumst du nicht ein, dass es sich um eine schwerweigende Erkrankung handeln könnte und tust die Symptome (siehe zitate deiner Beiträge oben) als eine "normale Trauerreaktion" ab.

Diese "normale Trauerreaktion" wäre aber nur bei ihrer kurzfristigen Dauer (Zeitraum wenige Wochen) nicht behandlungspflichtig. Bei einem vorgegebenen Zeitfenster von 6 Monaten sollten die Alarmglocken schrillen und eine (vornehmlich psycho-) therapeutische Intervention in Betracht gezogen werden.

Und darum geht es mir hier in der Diskussion. Die Ratschläge hier konnten einfach nicht so stehen bleiben, waren sie schlicht fahrlässig.

Daher verlinke ich auch hier die AWMF-Leitlinie, die auch nochmal ganz klar und explizit darauf hinweist.
 
  • Feundin glaubt, Tote Katze sei wieder da! Beitrag #57
Es gibt durchaus Verluste, die niemals überwunden werden und es gibt keine Fristen für Trauerverarbeitung. In extremen Fällen kann es schon nach drei Tagen zu spät sein dem Betroffenen zu Helfen. Über Zwangseinweisung zu sprechen ist mehr als lächerlich. Wegn gefüllten Näpfen einer toten Katze wird keiner eingewiesen. So wie es klingt ist ide Trauernde ja nicht verwarlost oder hilflos.
Bevor hier die ganzen Hobbypsyscholgen wild Zitate aus dem Internet herauskopieren, sollte sich der TE erstmal allein bei einem richtigen Fachmann über die Sachlage und die Möglichkeiten informieren. Und vor allem sollte dieser Egotrip und diese nervigen egodiskussionen hier aufhören, denn das Thema ist keine Bühne um sich hier aufzuspielen.
 
  • Feundin glaubt, Tote Katze sei wieder da! Beitrag #58
hier diskutieren viele Leute vom Fach, da ist nix Hobby ;-)
 
  • Feundin glaubt, Tote Katze sei wieder da! Beitrag #59
Wären es eine fachliche Diskussion, würde hier auch stehen, dass es bei solchen Dingen keine Schublade gibt in der ein Plan zur Behandlung liegt. Ohne eine spezielle Bewertung des individuellen Falles durch einen Fachmann kann man keine Aussage darüber treffen. Da helfen keine Zitate oder eingefügte Links.
 
  • Feundin glaubt, Tote Katze sei wieder da! Beitrag #60
Bevor hier die ganzen Hobbypsyscholgen wild Zitate aus dem Internet herauskopieren, sollte sich der TE erstmal allein bei einem richtigen Fachmann über die Sachlage und die Möglichkeiten informieren. Und vor allem sollte dieser Egotrip und diese nervigen egodiskussionen hier aufhören, denn das Thema ist keine Bühne um sich hier aufzuspielen.

Es gibt hier besonders ein Leut, das sich aufspielen will und bei jedem Thema "vom Fach" ist :roll:

Und bei den eigenen Katzen weiß die Person nicht weiter.

Aber nun ja, jeder möge sich seine eigene Meinung bilden...
 
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