hmm...was genau hat denn dazu geführt, dass der Tierarzt meint, erwäre nur mit zwei Transfusionen ausgekommen? Die Menge dessen was rauskam? Blutdruck, Herzfrequenz? Irgendwas muss ihn doch zu der Annahme gebracht haben, dass er sagt, der Kater wäre ohne diese Transfusionen glatt verblutet...woran macht ein Tierarzt das denn fest?
Ich hinterfrage das hier deshalb, weil ich langsam kaum noch Tierärzten über den Weg traue...ich hab grad heute morgen aus der Klinik wieder genug Blödsinn gehört, da frag ich mich, ob die uns Tierhalter veräppeln wollen...wurden denn noch irgendwelche Tests gemacht, außer dem Röntgen, das nix zeigt?
Ich hab relativ leicht reden, meine Aki ist krankenversichert, wobei ich jedem an dieser Stelle nur raten kann, sich um derartiges zu kümmern...denn wenn die mit meiner Katze fertig sind, ob sie dann noch lebt oder nicht, sind garantiert weit über tausend Euro angelaufen...welcher normale Mensch soll das denn eben mal bar oder mit EC-Karte zahlen?
Es gibt ne Menge Krankheiten die die Blutgerinnung hemmen...da kann auch ordinäres Nasenbluten Mengen zusammen bringen, da kriegt man große Augen...wurden denn Blutwerte genommen?
Leider konnte ich mir selber vorstellen, dass er nur mit zwei Bluttransfusionen auskommt. Es war verdammt viel Blut quer durch meine Wohnung verteilt und überall. Er hatte ja sogar schon geblutet, bevor ich Heim kam. Es ist einfach so viel gewesen und am Ende, als die Ärztin ihn zurück in sein Kistchen gesetzt hat, konnte er nicht mehr stehen und ist einfach liegen geblieben. Er war so schwach...
Sie meinte, er sei nur noch bei 10%, aber ich hab so geweint und so eine Panik gehabt, dass ich nicht so genau weiß, was sie damit eigentlich meinte...Die Blutversorgung nehme ich an...
Blutwerte wurden genommen, dort wurde ein erhöhter Harnwert festgestellt, aber dazu auch nicht gesagt was das ganz genau bedeutet.
Ich warte noch immer auf diesen doofen Anruf...
Sie konnten mir allerdings auch nicht sicher sagen, wann das genau sein wird.
Die ungefähre Angabe war zwischen 16 und 17 Uhr untersuchen sie ihn.
Wenn um acht nichts kommt, rufe ich nochmal an.
Ich habe seitdem das ganze begonnen hat, gefühlt alle drei stunden mindestens einmal angerufen...
Eine Versicherung ist so eine gute Idee...
Ich weine und hoffe, dass ich die Chance bekommen werde, Bärchen zu versichern, damit er in Zukunft sowas nicht mehr erdulden muss. Ich hoffe so sehr, dass ich das noch machen kann und es nicht zu spät ist...
Mein Kumpel, der mir fast die ganze Behandlung vorstreckt, ist nicht begeistert. Ich hab geheult und er hat mir Tierquälerei vorgeworfen. Er sagt ich hätte Bärchen noch am gleichen Tag einschläfern lassen sollen und fand es dumm, dass ich sagte ich wolle das nicht ohne zu wissen WAS er eigentlich hat. Die Ärztin selber sagte vorsichtig, es könne auch etwas anderes sein als ein Tumor. Auch etwas das sich behandeln lässt...Sie weiß es eben nicht.
Und bin ich es meinem Süßen nicht schuldig, dass ich ihn nur als ALLERLETZTE Maßnahme einschläfer? Das ist doch keine Tierquälerei...
Er meinte auch es wäre lächerlich, dass ich so viel Geld ausgeben würde. Er würde es mir aus Freundschaft leihen, aber ist der Meinung "das lohnt sich für so eine alte Katze eh nicht mehr"...Das nagt ebenso an mir...