• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Extrem hohe Leberwerte... Schock!

Diskutiere Extrem hohe Leberwerte... Schock! im Sonstige Erkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo, heute war ich mit Othello, meinem Sorgenkater beim Tierarzt. Er ist ja schon seit 6 Jahren krank, hat u.a. eine Nierenerkrankung...
  • Extrem hohe Leberwerte... Schock! Beitrag #1
S

ShinaOthello

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Hallo,

heute war ich mit Othello, meinem Sorgenkater beim Tierarzt. Er ist ja schon seit 6 Jahren krank, hat u.a. eine Nierenerkrankung ( Glomerulonephritis). Diesmal war ich beim Tierarzt, weil er nicht mehr gut frisst. Die Tierärztin schaut ihm ins Mäulchen und sagt, dass das kein Wunder ist, das Zahnfleisch sei total entzündet. Da dachte ich noch, gut, nur das Zahnfleisch, Antibiotika spritzen, Schmerzmittel, gut ist. Tja. Dann machte sie ein großes Blutbild und dann kam der Schock! Seine Leberwerte sind exorbitant hoch! Wie hoch weiß man nicht, das Computerprogramm kann nur maximal einen Wert von 1000 anzeigen... Vor einem halben Jahr waren seine Leberwerte leicht erhöht! Leicht erhöht!!!! Dafür nimmt er Hepatosan. Das sollte eigentlich helfen! Und jetzt sowas!
Und die Nierenwerte - vor denen ich so Angst hatte - die Nierenwerte liegen bei 180, und das ist wohl gut! Und das obwohl er eine Nierenerkrankung hat! Ich verstehe die Welt nicht mehr. Na wie auch immer, ich musste Othello da lassen. Die wollen ihm jetzt eine Infusion legen und morgen früh die Leber ultraschallen.

Ich bin tatsächlich sehr geschockt, weil ich nie und nimmer damit gerechnet hätte, ihn da lassen zu müssen! Puh... Mein erster Gedanke war "das überlebt er nciht" .... Er ist immerhin schon 12... Er hat Epilepsie, Herzklappenfehler, Glomerulonephritis. Und jetzt auch noch eine zu große Leber... Vielleicht auch ein Tumor...

Ach Kerle, bitte kämpfe!!!!
Drückt ihr die Daumen für ihn?
Bzw. habt ihr eine Erklärung warum die Leberwerte plötzlich so expoldiert sind?

Danke!

LG,

Eve
 
  • Extrem hohe Leberwerte... Schock! Beitrag #2
Hallo,


vorab folgende Info: Ich habe mit "nur ~10 Jahren" bestimmt nicht die größte "Katzen-Erfahrung" hier, aber vielleicht kann ich ja doch etwas beitragen. Trotzdem die Info, daß ich zwar eine gewisse schulmedizinische Ausbildung genossen habe, ich aber zum einen kein Arzt bin und zum anderen meine Ausführungen / Vermutungen natürlich auch deshalb komplett falsch sein könnten, eben da man halt nicht Alles aus der Human- in die Tiermedizin übertragen kann.


Prinzipiell gibt es ja mehrere Optionen für eine akute Leberinsuffizienz: Entzündung (= Hepatitis, gibt zumindest beim Menschen auch verschiedene Varianten davon), Tumor, Leberzirrhose, (chronische) Intoxikation, sonstige Ursachen.
Wenn der Körper bereits eine bzw. sogar zwei Infektionen zu bekämpfen hat (in der Niere und im Zahnfleisch) könnte dies natürlich durch das dadurch geschwächte Immunsystem die Entstehung weiterer Infektionen - eben z.B. eine der Leber - begünstigen. Dies müsste der Tierarzt aber eigentlich ohne Probleme am Blutbild erkennen können, da bei einer Infektion die entsprechenden Leukozyten-/Lymphozyten-Werte erhöht sind. "Eigentlich", weil ich natürlich nicht sagen kann, ob das nun hier einen erkennbaren Unterschied macht, ob nun neben der Niere und dem Zahnfleisch auch noch die Leber betroffen ist oder nicht. Auf der anderen Seite ist das aber auch egal, da der Tierarzt zum einen mit Sicherheit weiß, was er tut, und zum anderen wohl auch das Ultraschallbild weiteren Aufschluss zur Diagnosefindung geben dürfte.

Zum Hepatosan: Ich habe mir gerade mal die Zusammensetzung gegoogelt und es handelt sich hier in erster Linie um eine Art Mix aus pflanzlichen Wirkstoffen und einigen Vitaminen. Ich bitte mich da nicht falsch zu verstehen, natürlich ist das Zeug bestimmt oftmals sehr hilfreich, aber weil Du ja schriebst
"Vor einem halben Jahr waren seine Leberwerte leicht erhöht! Leicht erhöht!!!! Dafür nimmt er Hepatosan. Das sollte eigentlich helfen! Und jetzt sowas!"
muß dann auch gesagt sein, daß man davon eben keine Wunder erwarten darf. Nur weil der Kater das Präparat schon seit einem halben Jahr bekommt, heißt das ja nicht gleich, daß dadurch "automatisch alles gut wird und auch bleibt". Zumal wie gesagt nun wohl der Einsatz "richtiger" Medikamente gefragt ist (ich meine mit "richtig" den Wechsel von einer prophylaktisch-/unterstützenden zu einer kurativen Arznei).

Antibiotika spritzen, Schmerzmittel, gut ist
Sollte der Tierarzt eine Entzündung der Leber feststellen, ist ja auch überhaupt nicht gesagt, ob dann Antibiotika das richtige sind - denn eine Antibiose wirkt grundsätzlich nur gegen Bakterien, nicht aber gegen Viren.


Zurück zur eigentlichen Hauptfrage von Dir, ob es eine Erklärung dafür gibt, warum die Leberwerte in so kurzer Zeit so dramatisch angestiegen sind. Und eine Antwort darauf wird Dir hier niemand per Ferndiagnose geben können, höchstens Vermutungen (so wie ich sie ja nun auch geäußert habe - alles reine Vermutungen!). Bei einer Infektion kann die Leber ja sehr schnell in Mitleidenschaft gezogen werden, eine Leberzirrhose (bindegewebiger Umbau des Hepatoparenchyms) entwickelt sich eher langsam (wohlgemerkt - beim Menschen!), ein Tumor kann sich langsam oder sehr rasch entwickeln, das hängt auch von der Art des Tumors ab.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als auf die Ergebnisse des Ultraschalls und damit auch verbindlichere Aussagen des TAs zu warten und in der Zwischenzeit die Daumen zu drücken.



Mit gedrückten Daumen (und Pfoten),


Spike2 & Trampelchen
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Extrem hohe Leberwerte... Schock! Beitrag #3
Hallo Spike2,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort und für's Daumendrücken!

Ja also der Ultraschall hat gezeigt, dass die Leber normal ist. Das bedeutet, die zu hohen Blutwerte kommen von den Luminaletten, die Ohtello seit 6 Jahren bekommt.

Ich soll nicht viel anders machen. An die Zähne traut sich kein Tierarzt ran (hab mir da schon mehrere Meinungen eingeholt), weil man da Othello narkotisieren müsste, und das Risiko ist wegen seines Herzens wohl zu groß.

Dann hat der Ultraschall noch Nierensteine offenbart und Harngries. Selbes Problem, man müsste ihn narkotisieren, und das trauen sich die Tierärzte nicht.

Ich soll jetzt die Luminaletten-Dosis senken, von 2x 1/2 Tablette täglich auf 1x 1/2 Tablette. Aber das traue ICH mich nicht... Bzw. ich muss erst darüber nachdenken. Othello war jetzt seit Januar ohne epileptischen Anfall... wenn ich reduziere, besteht die Gefahr von Anfällen. Wenn ich nicht reduziere, geht seine Leber kaputt...

Ich soll das Hepatosan erhöhen, von 1x tgl. 1/4 auf 1x 1/2 Tablette.

Und wenn es ganz schlimm kommt, dann bleibt nur noch die Möglichkeit, zum Cortison zu greifen. Das geht nur im Notfall, weil sich das wohl nicht mit dem Herzmedikament verträgt...

Ach Katerle...

LG,
Eve
 
  • Extrem hohe Leberwerte... Schock! Beitrag #4
Hallo Eve,


gern geschehen! Das die Leber (noch?) nicht vergrößert ist, ist doch ein sehr gutes Zeichen. Das Luminal (so heißt das Zeug beim Menschen) ist ein Barbiturat und wie fast alle Medikamente, die am Zentralnervensystem wirken, sind auch die Barbiturate lebertoxisch (einer der Gründe, warum Barbiturate in der Humanmedizin auch nur noch eine untergeordnete Rolle spielen).

Die einzige Überlegung, die mir dazu spontan einfällt, wäre ggf. der Wechsel auf ein anderes Antiepileptikum, das weniger lebertoxisch ist. Dort wäre beim Menschen ein Benzodiazepin das Mittel der Wahl, z.B. Rivotril, aber ich glaube nicht, daß das auch für Katzen gilt, da diese eine unglaublich hohe Benzodiazepin-Toleranz haben ("Pi * Daumen" ist es so, daß eine Katze zum Einschlafen für eine Narkose oder so eine Dosis bräuchte, die für einen 80kg-Mann schon im Bereich der Überdosis läge). Ein Präparat aus der Gruppe der Carboxamide käme evtl. noch in Betracht, diese Stoffe werden auch bei Katzen therapeutisch eingesetzt. Vielleicht könnte Dir ein auf Neurologie spezialisierter Tierarzt Dir hier weiterhelfen, eine Alternative zu finden und zu verschreiben, die dann genauso zuverlässig wie das Luminal die Epilepsie unterdrückt, dabei aber die Leber weniger belastet.

Das Problem mit der Narkose ist natürlich klar, zumal natürlich die Narkose-Medikamente auch irgendwie im Körper wieder abgebaut werden müssen - und da ist natürlich ganz zentral die Leber gefragt, aber auch die Nieren spielen eine Rolle dabei...
Reine Spekulation (wie gesagt, man kann halt nicht alles vom Menschen auf die Katze übertragen, daher Mutmaßung basierend darauf, wie es beim Menschen so wäre): *Vielleicht* ließe sich da ja eher was machen, wenn nach einer Präparatumstellung die Leberwerte wieder besser wären?

Was bekommt Othello denn fürs Herz und wegen welcher Diagnose?


Wir halten hier auf jeden Fall die Daumen und Pfoten für Othello und Dich gedrückt,


Spike2 und Trampelchen
 
  • Extrem hohe Leberwerte... Schock! Beitrag #5
Danke wie lieb von dir!!!!
:)

Othello bekommt 1x tgl. Vasotop 1,25 mg. Laienhaft: das Herz sollte Bum - Bum - Bum machen. Bei Othello macht es BumBum - Bum - BumBum
Als hätte die Herzklappe Schluckauf. Außerdem wurde bei einem Ultraschall gesehen, dass sie nicht richtig schließt. So irgendwie. Ich kann mir das immer nicht so gut merken... Jedenfalls sind da Nebengeräusche, die da nicht sein sollen.

Danke danke danke! Ich frag mal beim Tierarzt nach ob man da nicht ein anderes Medikament geben kann. Und heute traue ich mich und gebe ihm abends 1/4 statt 1/2 Luminalette und hoffe dass er keinen Anfall bekommt...

LG,
Eve
 
  • Extrem hohe Leberwerte... Schock! Beitrag #6
Hallo Eve,


wie gesagt, wenn ich helfen kann, immer gerne :)
"Vasotop" ist der Markenname für Ramipril, das ist ein ACE-Hemmer und der sollte in der Tat nach Möglichkeit nicht mit einem Corticoid kombiniert werden (relative Kontraindikation). Was Du mit der Herzklappe beschreibst, klingt nach einer Klappeninsuffizienz und da ist ein ACE-Hemmer auch beim Menschen das "Mittel der ersten Wahl".

Ich drücke Euch beiden erstmal alle Daumen (und Trampelchen ihre Pfoten), daß die verminderte Luminal-Dosis nun heute Abend keinen Anfall auslöst... Beim Menschen liegt die Halbwertszeit zumindest bei ca. 2-4 Tagen, bei Leber- und / oder Niereninsuffizienz aber höher. Sollte es bei der Katze ähnlich sein (was ich leider nicht weiß), dann dürfte die verminderte Dosis also erst in ein paar Tagen greifen.
Aber vielleicht gibt es ja die Option eines Präparat-Wechsels, da wird Dir der Tierarzt bestimmt nähere Infos geben können.

Wir drücken hier also fleißig weiter die Daumen und Pfoten und wünschen erstmal alles Gute für die nächsten Tage, daß es nicht zu einem Krampfanfall kommt....


Viele Grüße,

Spike2 & Trampelchen
 
  • Extrem hohe Leberwerte... Schock! Beitrag #7
Ja, die erste Nacht mit 1/4 Luminalette ist vorbei. Er hat wieder angefangen sich zu drehen... :-(
Keinen Epi-Anfall, aber die Dreherei. Othello ist wie ihm Wahn, seine Augen sind abwesend, und er dreht sich um seine eigene Achse und läuft im Kreis...

Aufgrund dieser Symptomatik wurde die Dosis auf 1/2 erhöht... Und seit die Dosis 1/2 war, hatte das mit dem Im-Kreis-Gehen wieder aufgehört...

Ich tue ja viel für meinen Kater... aber wieder ständig jede Nacht aufwachen weil Othello sich dreht... Puh...

Der Tierarzt hat ein Video davon gesehen und gesagt "da kann man nichts machen". Darum haben wir wie gesagt die Dosis erhöht, und damit ging die Dreherei tatsächlich weg...

Meine Kollegin hat mir einen Energiepunkt gezeigt, den ich jeden Tag sanft massieren soll, der unterstützt die Leber.

LG,
Eve
 
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  • Extrem hohe Leberwerte... Schock! Beitrag #8
Hallo Eve,


gibt es schon was Neues?

Was die "Dreherei" angeht - ich denke wirklich der erfolgcversprechendste Weg wäre der Gang zu einem auf Neurologie spezialisiertem Tierarzt, damit Othello dann mit einem Medikament eingestellt werden kann, daß seine Krampf- und Dreh-Anfälle wirksam unterbindet ohne dabei die Leber zu ruinieren.
Was "Energiepunkte" und Co. anbelangt...schaden wird's nicht, wenn Du dran glaubst ;) Aber Wirksamkeitsnachweise gibt es für solche Dinge nicht (gilt auch für Akupunktur / -pressur / Homöopathie / etc.)...


Viele Grüße,

Spike2 & Trampelchen
 
  • Extrem hohe Leberwerte... Schock! Beitrag #9
Ja, es gibt News. Die Aussage war: entweder das Medikament schadet der Leber, oder es schadet der Niere, ich könnte es mir praktisch aussuchen... (natürlich diplomatischer ausgedrückt).

Der nächste Neurologe ist 2,5 Autostunden von mir entfernt...

Es gibt noch eine Klinik die näher wäre, aber zu der habe ich kein Vertrauen mehr. Die wollten Othello damals gleich einschläfern, weil man ihm eh nicht mehr helfen könnte und er jetzt schon in Narkose sei...

Ich muss auch ehrlich sagen, ich habe das Geld nicht. Ich war damals in der Klinik die 2,5 Autostunden entfernt liegt. Die Untersuchung hat mich viel Geld gekostet. Soviel Geld habe ich nicht. Ich weiß, sein Tier sollte einem eigentlich alles wert sein. Aber irgendwo habe auch ich finanzelle Grenzen. Und wenn irgendwer meint, deswegen schlecht über mich urteilen zu müssen... na dann urteilt eben...

LG,
Eve
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Extrem hohe Leberwerte... Schock! Beitrag #10
Bzw. habt ihr eine Erklärung warum die Leberwerte plötzlich so expoldiert sind?

Hallo Eve,

bei meinem Mäuschen haben Gewichtsabnahme und knapp zwei Wochen schlechtes Fressen gereicht um die Leberwerte von normal in den Keller zu jagen.
Mein Tierarzt hat von AB abgeraten, weil auch die über die Leber verstoffwechselt werden und die Leber war belastet genug.
Sie bekam alle 2 Tage volles Leberschutzprogramm gespritzt, je eine Ampulle Hepar Com.,Hepar Heel, flor de piedra und 1ml Amyninm dazu täglich eine Tablette Planta Hepar.
Das Wichtigste war aber, das sie frass, dazu bekam sie einmalig Cortison zum Appetit anregen und dann habe ich stündlich mit der Spritze zwangsgefüttert, bis sie begann wieder selbst zu fressen.
Ich hoffe sehr es ist bei Othello kein Tumor sondern eine behandelbare Ursache, denn die Leber ist regenierfähig, Du musst nur zusammen mit Deinem Tierarzt intensiv daran arbeiten.
Ganz billig ist es natürlich auch nicht, ich 5 habe Wochen lang ca. 70€ beim Tierarzt gelassen, dazu noch Kosten für ein Röntgenbild und zwei Blutbilder und wir sind auch längst noch nicht fertig, aber auf sehr gutem Weg.
Ich wünsche Dir für Othello auch alles Gute, und habe keine Angst vor dem Alter, mein Mäuschen ist heschätzte 16-18 Jahre und packt es augenscheinlich
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Extrem hohe Leberwerte... Schock! Beitrag #11
Hallo Eve,


ja, das ist das übliche Problem (also ob nun Leber oder Niere) - denn natürlich gibt es nicht "DIE Arznei", die nur die Krankheit direkt heilt oder lindert, ohne irgendwelche weiteren Nebenwirkungen - jedes Präparat wirkt ganz verschiedentlich und hilft zwar gegen das eine, aber fördert etwas schlechtes anderes.
Dass Du zu der Klinik kein Vertrauen mehr hast, kann ich nach Deinen Schilderungen gut verstehen. Es ist aber schade, daß Du den Betrag aus Deinem ursprünglichen Posting rauseditiert hast (ich hatte den noch gelesen), denn das machte den Sinn Deines Postings etwas klarer. So könnte jetzt jemand denken "wieso hält die sich Tiere, wenn sie sich die Behandlung im Notfall nicht leisten kann", aber mit der ursprünglichen Summe, die Du schon einmal aufgebracht hast (und jetzt wären ja bei Konsultation eines solchen spezialisierten TAs ähnliche Kosten zu befürchten), wurde es schön klar, daß das nun wirklich kein Betrag mehr ist, den man irgendwie "einplanen" kann und der auch wirklich alle Grenzen sprengt. ICH verurteile Dich auf jeden Fall ÜBERHAUPT NICHT, denn wie gesagt - so eine riesige Investition kann man nicht vorausplanen!

Ich habe mir mal den Spaß gemacht, die von "russian" genannten Präparate durch die Suchmaschine zu jagen (mit Wirkstoffen kann ich etwas anfangen, mit den Handelsnamen nicht). Von den homöopathischen Präparaten halte ich persönlich zwar überhaupt nichts (was aber auch nur meine persönliche Meinung ist), aber die genannten Nicht-Homöopathika klingen doch sehr sinnvoll!? Ich glaube, es wäre einen Versuch wert (der dann vllt. auch nicht so teuer wird), einmal Deinen Tierarzt nach den von russian genannten Präparaten zu fragen, er kann dann beurteilen, ob davon etwas auch für Othello in Frage käme und was der Spaß in etwa kosten würde. [Habe gerade diesen Absatz noch einmal quergelesen und irgendwie kommt das doof rüber, weiß aber gerade nicht, wie ich's besser ausdrücken soll...also in kurz: Ich schließe mich russians Meinung an! Obwohl ich von Homöopathie nichts halte, ist dies nur meine persönliche Meinung, die ich niemandem aufzwingen will und die natürlich auch keinen Anspruch auf die Wahrheit erhebt. Ich wollte eigentlich mit diesem Absatz nur etwas Mut machen, einfach einmal den Vorschlag von russian mit Deinem Tierarzt zu besprechen, also quasi russian's Posting "unterstützen" bzw. ihm "zustimmen". Hoffe das ergibt jetzt irgendwie Sinn, wie ich's meine... bin halt schon zu müde jetzt :oops:]
Mir fiel vorhin nur noch zusätzlich ein, daß (beim Menschen!) die Artischocke eine leber-protektive Wirkung hat. Vielleicht weiß Dein Tierarzt ja, ob das bei der Katze auch so ist, denn dann könnte man die Leber mit Artischocken-Kapseln aus der Apotheke sanft und natürlich ein wenig unterstützen. Aber bitte UNBEDINGT vorher den Tierarzt fragen.

Ansonsten ist es übrigens zumindest beim Menschen so, daß die Leber (direkt nach der Blase) das am zweitstärksten regenerationsfähige Organ im Körper ist... soll heißen: dranbleiben, nicht den Mut verlieren, kann in einem halben Jahr auch schon wieder ganz anders aussehen und die Leberwerte sind spitze!




Dafür drücken hier auch weiterhin die Daumen & Pfoten,


Spike2 & Trampelchen
 
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