Also ich kann es ebenfalls absolut verstehen, wenn man die Katze nachts nicht im Schlafzimmer haben möchte. Erstens ist mir das bei aller Nähe tagsüber im Bett doch irgendwie zu unhygienisch (ich setze mich noch nicht mal mit Straßenklamotten auf mein Bett), aber vor allem ist mir mein eigener Schlaf einfach wichtiger. Ich gehöre auch zu den Menschen, die oft schlecht wieder einschlafen, wenn sie mal geweckt worden sind. Deshalb finde ich es toll, dass er seine Chance bekommen soll, wenn er zu große Schwierigkeiten damit hat, ausgesperrt zu werden!
Wenn eins der Kinder einen Albtraum hat o.ä. ist das etwas anderes, die dürfen natürlich kommen. Aber genießen tue ich es nicht (mehr), dafür sind es zu viele Knie und Füße in meinem Bauch

Die beiden Kitten hier hatten eine Probenacht, aber das ging gar nicht: Spielen, übers Bett rennen und auf meinem Kopfkissen liegen und mit meinem Gesicht kuscheln... Es ist okay, wenn man das mag, aber ich möchte das nachts nicht. Schade ist halt, dass Wilhelm erst hinein durfte und jetzt nicht mehr. Das ist schwieriger für ihn, als wenn er von vornherein nicht ins Schlafzimmer gedurft hätte.
Mit dem Katzenkumpel ist das so eine Sache: Ich finde auch, dass Katzen - bis auf wenige Ausnahmen - Katzengesellschaft haben sollten, und es würde die Nächte für Wilhelm weniger lang und einsam machen. Trotzdem ist es doch die Entscheidung des Halters, und die ist möglicherweise von vielen Dingen abhängig, nicht nur vom Befinden der Erstkatze. Die Empfehlungen im Forum sind deutlich, aber ich persönlich denke nicht, dass es angebracht ist, hier derartig Druck aufzubauen, wie es teilweise geschieht. Manche Kommentare diesbezüglich gehen in meinen Augen zu weit
Sorry für die Kritik; ich habe allerdings den Eindruck, dass in diesem Forum deutliche Meinungsäußerungen normal und erwünscht sind, also behalte ich meine Gedanken nicht nur für mich
Ach so, @StillIll hatte ja auch nach Tipps zur Beruhigung gesucht: Vielleicht kannst du es ein wenig steuern, dass er abends vor dem Zubettgehen nicht döst, sondern im Gegenteil möglichst aktiv ist. Vielleicht ist ja bald auch mehr Spielen und Auslasten möglich. Das könnte die Chancen erhöhen, dass er dann im Schlafzimmer auch schneller zur Ruhe kommt. Also Müdespielen, soweit möglich
