Tausend Dank erstmal an Euch für die Glückwünsche!!!
Sorry, hatte ein paar Dinge, um die ich mich zwischenzeitlich kümmern musste, aber jetzt habe ich wieder Luft, mich zu melden.
Der Tenor aller "professionellen" Menschen, mit denen ich bisher über die Situation mit Wilhelm bzw. meine Stress- und Zwangsdinge sprechen konnte, war, dass es ohne ihn genau so stressig wäre, nur mit anderen Gründen, und dass ich mein Leben nicht dem Zwang anpassen darf, sondern eben stärker dagegen arbeiten muss.
Wilhelm wird von Tag zu Tag zutraulicher, kommt oft schon bei Tageslicht heraus, bewegt sich in fast allen Räumen der Wohnung souverän und kam die letzten beiden Abende sogar auch ohne Kräutersäckchen ins Bett.
Wobei ich ganz froh bin, dass er dort (noch) nicht schlafen möchte.
Was mir gesagt wurde, gibt mir Zuversicht und ebenso Wunsch und Kraft, an den Stresssituationen zu arbeiten und ihnen nicht so viel Platz einzuräumen.
Was den Zweitkater angeht:
Ich bin nach wie vor interessiert an einer offenen, respektvollen Diskussion zu dem Thema.
Ich informiere mich ja auch außerhalb dieses Forums und es gibt im Freundeskreis der Familie zwei Paare bzw. Familien mit jahrzehntelanger Katzenerfahrung.
Beide rieten mir im Fall von Wilhelm von einem weiteren Kater ab.
Er sei wohl eher froh, nicht weiter von anderen Tieren malträtiert zu werden, und meine ganze Aufmerksamkeit zu bekommen.
Mit einem anderen Kater könnte er sich wahrscheinlich nicht verstehen und würde wohl auch das Gefühl haben, dass sein "Territorium" verletzt wird.
Wie gesagt, bin ich offen für eine Diskussion zu diesem Thema, solange diese mit Respekt und auf Augenhöhe geführt wird.
Bin gespannt auf Eure Meinungen und Einschätzungen dazu.
