Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen?

Diskutiere Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen? im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Moin, dann richte ich gleich mal meine erste Frage an euch: Mein Hugo, Ragdoll knapp 2 jahre alt, ist ein echtes Sensibelchen. Er hängt...
  • Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen? Beitrag #1
Zwergy

Zwergy

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Moin,
dann richte ich gleich mal meine erste Frage an euch:

Mein Hugo, Ragdoll knapp 2 jahre alt, ist ein echtes Sensibelchen.
Er hängt wahnsinnig an mir und folgt mir überall hin, aber wenn ich nicht da bin jault er viel, sogar die Nachbarn hören das.
Und wenn Besuch kommt, hat er totale Angst, er verkriecht sich unterm Bett und kommt solange der Besuch da ist nicht mehr raus.
Das wäre ja nicht so wild, aber selbst wenn der Besuch dann weg ist, braucht er ewig bis er sich wieder traut rauszukommen.
Und fressen tut er dann gar nicht, auch wenn der Besuch schon lange weg ist..
Er ist nicht alleine, Paula (7j.) ist seine Katzenfreundin, die beiden verstehen sich gut, spielen jeden Tag ein bisschen zusammen und Paula ist sehr selbstbewusst und hat keine Angst vor Besuch.

Ich merke einfach, das er totale Angst hat und es tut mir einfach Leid, habt ihr eine Idee wie ich ihm helfen kann, das er nicht mehr so Angst hat?

gruß Zwergy
 
  • Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen? Beitrag #2
Hey Zwergy!

Erstmal herzlich Willkommen! Wie lange wohnt Hugo denn schon bei Dir?

Kann er sich, wenn Du nicht da bist, in Dein Bett verziehen? Wenn er Dich so vermisst, hilft es ihm vielleicht, Deinen Geruch zu haben. Oder wenn Du ihm ein getragenes T-Shirt oder Sweatshirt von Dir zum Kuscheln gibst, wenn Du weg bist?

Reagiert Dein Besuch auf die Katzen? Du könntest sie bitten, den Katzen Leckerchen zu geben.
 
  • Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen? Beitrag #3
Hi, danke!

Hugo ist seit November 2012 bei mir.
Wenn ich nicht da bin kann er sich in der ganzen Wohnung bewegen, also auch ins Bett.
Dort liegt er eh sehr viel, wenn ich drin bin, aber auch wenn er mal seine Ruhe haben will, dann legt er sich dahin, aber auch nur auf meine Seite, die Seite von meinem Mann benutzt er nicht..

Der Besuch würde sogar sehr gerne mit ihm spielen und knuddeln, nur er traut sich einfach nicht.
Es werden auch Leckeli gegeben, da kommt er dann ganz vorsichtig und guckt, wenn er einen guten Tag hat holt er sich auch eins, aber meist sitzt er dann in irgendeiner Ecke.
Dann wird ihm mal was hingeschmießen, aber auch das nimmt er oft nicht..

Das haut Paula sich dann immer alles rein..:roll:

gruß Zwergy
 
  • Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen? Beitrag #4
Und wenn nur die Familie Zuhause ist, ist er ganz entspannt?
 
  • Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen? Beitrag #5
Unser Prummel ist auch so ein Sensibelchen, wenn es an der Tür klingelt ist er verschwunden. Erst wenn wieder Ruhe eingekehrt ist lässt er sich wieder blicken. Wir haben auch viel versucht, inzwischen lassen wir ihn einfach.

Bei Besuch der regelmäßig da ist traut er sich nach einer Weile raus, lässt sich sogar streicheln.

Wenn wir mit ihm alleine sind ist er zwar immer noch schreckhaft, wehe man muss mal niesen:shock:, aber sonst ganz entspannt.

Wir nehmen es als gegeben hin, er ist halt so.
 
  • Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen? Beitrag #6
Hi,

ja also wenn nur mein Mann und ich da sind, ist er entspannt.
Außer wenn mal was poltert oder es an der Tür klingelt, dann ist er schnell unterm Bett verschwunden.

Neulich hatte ich die Tür im Schlafzimmer zu, wegen lüften, und als es da dann klingelte, hat er sich hinterm Klo versteckt, er hat furchtbare Angst..

gruß
 
  • Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen? Beitrag #7
Ich meine, solange er mit Euch entspannt ist, sehe ich das als nicht so dramatisch. Es gibt eben Katzen, die sehr zurückhaltend sind. Meine Erna war anfangs auch nicht dazu zu bewegen, mit Besuch zu flirten.

Bei meinen Mädels war es ganz wichtig, daß der Besuch berechenbar ist. Beim Klingeln - wegflitzen. Begrüßung und so o.k.. Dann, wenn wir gesessen haben und uns in normaler Lautstärke unterhalten haben, ist es nach und nach besser geworden. Laute Geräusche oder Stimmen können sie heute noch nicht haben. Aber wenn sich der Besuch anständig benimmt, sprich nicht ständig durch die Gegend trabt und laut lacht oder so, kommen sie sehr schnell raus und gehen sogar neugierig in die Nähe und nehmen Leckerchen. Hauptsache, sie haben für den Notfall ihre Rückzugsmöglichkeiten.
 
  • Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen? Beitrag #8
Mir tut es für ihn halt Leid.
Ich merke ja das er Angst hat und auch das er dann nicht frisst ist für ihn ungewöhnlich, da er sonst ein kleiner Mampfer ist..

Aber ok, dann muss er und ich da wohl durch.:???:
 
  • Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen? Beitrag #9
Wahrscheinlich kann man da wirklich nicht viel machen.

Meine sind auch zwei Schisser. Bei Besuch benehmen sich meine, wie WhiskeyMensch ihre Knäuls beschrieben hat. Männer finden sie gruseliger als Frauen. Wenn bei uns die Hausreinigung den Treppenflur kehrt und feudelt verkriechen sie sich voll panisch hinter die Heizung:shock: Hab auch schon alles probiert, aber es bringt nix. Mia verkraucht sich auch, wenn die Waschmaschine läuft. Dann hockt sie nur im Wohnzimmer und frisst ebenfalls nichts. Ich habe auch erst probiert sie zu locken, aber mittlerweile lasse ich sie einfach.

Denke auch solange sie so normal entspannt sind, ist es okay alles andere ist wohl Charakter.
 
  • Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen? Beitrag #10
Meine beiden verschwinden auch sofort in irgendeinem Eck, sobald es an der Tür klingelt.

Was ich tue ist, meine Besucher immer darauf hinweisen, dass sie die Katzen in Ruhe lassen sollen.
Das ist tatsächlich hilfreich, da die Mietzen somit die Gelegenheit haben selbst zu entscheiden ob sie mal schauen wollen wer da zu Besuch ist.

Meine kommen dann auch immer irgendwann ganz neugierig zu den Besuchern.
Nur ist immer Voraussetzung, dass keine Katze geknuddelt werden darf, solange sie nicht von sich aus Anzeichen macht, dass sie es tatsächlich will.

Seither reagieren meine auf die Türklingel zwar immer noch etwas nervös, aber schon lange nicht mehr so schlimm wie vorher als die Besucher sofort auf die Katzen losstürmten zum streicheln.
 
  • Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen? Beitrag #11
Ja, ich denke das wird es auch sein.
Hugo verbindet das klingeln an der Tür wohl damit, das viel Trubel kommt und er viel beachtet wird.
Komischerweise ist das nicht von Anfang an gewesen, das er so Angst hatte.
Als Kitten, nachdem er sich eingewöhnt hatte, war eine ganze Zeit Besuch total toll.
Da ist er sogar auf dem Schoß vom Besuch eingeschlafen..

Naja, er ist so wie er ist, dann haben wir halt wenn Besuch da ist nur eine Katze :roll:
Solange er zu uns kommt ist ja alles halb so schlimm.
 
  • Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen? Beitrag #12
Hm, wenn er Besuch früher cool fand - ist irgendwas passiert, hat er schlechte Erfahrungen mit nem Besucher gemacht?

Oder vielleicht braucht er eben seine Zeit. Wie bei Erna. Sie kommt jetzt schon nach wenigen Minuten und guckt neugierig. Erstmal aus der Ferne.
 
  • Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen? Beitrag #13
Moin,
wir haben auch schon überlegt ob ihm bei uns etwas negatives passiert ist, aber es ist nicht gewesen.
Zumindest wer es uns nicht aufgefallen und eigentlich habe/hatte ich immer ein Auge auf die beiden, vorallem wenn Besuch da ist..
 
  • Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen? Beitrag #14
Meine Talie war auch so aengstlich bei Besuch, aber ich wollte es nicht hinnehmen, dass sie im eigenen Zuhause Angst hat.
Deshalb habe ich sie wenn Besuch kam kurz auf meinem Arm ins Zimmer geholt, ihr den Besuch gezeigt, ihr gut zugeredet und sie dann mit einem Leckerli wieder gehen lassen.
Später habe ich sie dann kurz auf einen Stuhl gesetzt, etwas geschmust und auch wieder gehen lassen.
Der Besuch durfte sie natürlich anfassen, sie sollte nur lernen, dass er nichts Schlimmes ist.
Es hat lange gedauert, aber nach einem guten Jahr kam sie auchg mal selbst kurz gucken.
Heute ist Talie wie alle anderen im Raum wenn Besuch da ist, und wenn er länger bleibt geht sie auch mal hin.
Aengstliche Katzen brauchen Unterstützung und ein besonders gutes Vertrauensverhaeltnis zu ihrem Menschen, daran sollte man wirklich arbeiten, es lohnt sich.
Talie hat alles was sie aengstigte auf meinem Arm erkunden können, mit dem Ergebnis, das mein Arm für sie Sicherheit pur bedeutet, ich kann sie auf dem Arm durch jede Menschenmenge tragen
 
  • Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen? Beitrag #15
Aengstliche Katzen brauchen Unterstützung und ein besonders gutes Vertrauensverhaeltnis zu ihrem Menschen, daran sollte man wirklich arbeiten, es lohnt sich.
Da gebe ich dir absolut recht :a010: Es lohnt sich wirklich.

Nur in einem muss ich dir etwas widersprechen.
Nicht alle Katzen reagieren gleich, wie du selbst weißt. Ich habe es auch probiert mit auf den Arm nehmen und an die Besucher vorsichtig heranzuführen. Bei mir hat es das Gegenteil bewirkt. Meine haben versucht sich unsichtbar zu machen indem sie sich in meinem Armbeuge vergraben haben. Als ich sie auf den Boden gesetzt habe, waren sie erst mal ne ganze Zeitlang nicht mehr zu sehen.

Ich habe mir grade überlegt, ob es nicht was bringt wenn ich vor dem Tür aufschliesen klingel :roll:
Meine begrüßen mich nämlich immer an der Tür wenn ich nach Hause komme.
Somit könnten sie die Türklingel mit was posivtem verbinden.
 
  • Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen? Beitrag #16
Ich habe mir grade überlegt, ob es nicht was bringt wenn ich vor dem Tür aufschliesen klingel :roll:
Meine begrüßen mich nämlich immer an der Tür wenn ich nach Hause komme.
Somit könnten sie die Türklingel mit was posivtem verbinden.
Wenn ich das so lese glaube ich bin ich die schlimmste Katzenmama der Welt:-?. Wenn ich mein Auto ausladen muss und viel reinschleppen, klingel ich immer extra bevor ich aufsperre, damit die Katzen sich verstecken und mir nicht rausrennen :-o
So schade ich es finde, dass sie erstmal weg sind wenn ich Besuch bekomme, umso nützlicher ist das manchmal wenn die Haustüre für ein paar Minuten offenbleiben muss.
 
  • Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen? Beitrag #17
Ja das ist es ja, das er in seinem eigenen zu Hause angst hat..
Vielleicht sollte ich auch einfach mittags wenn ich von der arbeit komme vorher klingeln, damit er merkt, das da anschließend gar nichts schlimmes passiert.
Und wenn Besuch da ist, werde ich ihn holen und mit seinen liebsten Leckerlis füttern, vielleicht versteht er ja irgendwann, das er keine angst haben muss.

Vielen Dank für eure ganzen Antworten!

gruß

@ heshniphta : so kann man der ganzen Sache auch etwas gutes abgewinnen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen? Beitrag #18
d

Nur in einem muss ich dir etwas widersprechen.
Nicht alle Katzen reagieren gleich, wie du selbst weißt. Ich habe es auch probiert mit auf den Arm nehmen und an die Besucher vorsichtig heranzuführen. Bei mir hat es das Gegenteil bewirkt. Meine haben versucht sich unsichtbar zu machen indem sie sich in meinem Armbeuge vergraben haben. Als ich sie auf den Bodewwn gesetzt habe, waren sie erst mal ne ganze Zeitlang nicht mehr zu sehen.

Nun, das genau kann Deinen Arm als Schutzort vertraut machen.
Wenn sie versuchen sich im Arm zu verbergen, dann eben sofort rausbringen, Talie war anfangs auch nur einige Sekunden im Raum, dann habe ich sie ihr dabei gut zuredend wieder rausgebracht
 
  • Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen? Beitrag #19
Ich finde russians Anregung super mit Arm vertraut machen und dann kurz zum Besuch tragen. Auf die Idee bin ich erst gar nicht gekommen, da ich meine Girls gar nicht auf den Arm nehmen kann. Würde ich auf jeden Fall ausprobieren. Wir sind mit Erna noch am Anfassen und Streicheln dran mittels Clickertraining. :mrgreen:
 
  • Kleines Sensibelchen-wie kann ich ihm helfen? Beitrag #20
Ich habe gestern Abend mal ausprobiert, wie das klappt mit aufn Arm nehmen..
Also er lässt sich nehmen, auch zum Besuch gehen und er guckt auch, also neugierig ist er auf jeden Fall, aber man spürt sein kleines Herzchen ganz aufgeregt pochern.
Er lässt sich auch anfassen, da guckt er dann nur ganz gequält.
Und wenn ich ihn dann wieder weg bringe, ist er ganz schnell wieder unterm Bett verschwunden.
Aber vielleicht, wenn ich das oft genug mache, klappt es ja irgendwann, das er nicht so angst hat.
 
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