vorab:
Aber nach so einem Post wie deinem hätte ich mit 14 wahrscheinlich wirklich auf meinem Bett gesessen und geheult.
Ich hatte relativ früh schon gefragt wie alt sie ist, wie viele Katzen sie denn schon hatten etc. - und KEINE Antwort bekommen, während sie gleichzeitig in anderen Threads schon geschrieben hat was hochwertiges und was minderwertiges Futter ist - IHRER Ansicht nach.
Da kam noch weit mehr weit böseres als das jetzt von mir in der Zwischenzeit das sie lange vorher zum Heulen gebracht haben muss, wenn sie auch nur annähernd so typisch 14jährig-pubertär ist wie ich befürchte.
Und selbst wenn... (ich komm noch rauf zurück).
Mir tun diese Katzen unheimlich leid ...
Genau darum geht's. Die Katzen tun einem leid.
Wir kennen doch alle die Situation in den Tierheimen und auf den Pflegestellen. Und wer sie nicht selbst schon kennengelernt hat als er selbst nach einer Katze gesucht hat kennt die Problematik und dafür die nicht minder miese Situation bezüglich Vermehrern.
Wir wissen alle wieviele Tiere GERADE von Kindern in diesem Alter unbedingt zwingend gewollt werden ("etwas Lebendiges ganz für mich alleine das mich wirklich liebt") und wie plötzlich die dann im Weg sind wenn dann doch der erste Freund auftaucht.
Von der Situation wenige Jahre später ganz zu schweigen wenn dann der Auszug aus dem Elternhaus ansteht und Mama die Katze nicht behalten will. Abgesehen von den Problemen überhaupt eine Wohnung zu finden mit Katze wird dann häufig das erste Mal überhaupt festgestellt dass Katzen tatsächlich auch Arbeit machen und Geld kosten.
Wir haben schon mal über Monate hinweg in einem solchen Fall einer "jungen Frau" vorgerechnet was ein Hund insgesamt so kostet weil alle Vorträge über Verantwortung und dass es eben NICHT so ist dass der Hund dann bei uns bleiben kann wenn sie am Wochenende mal spontal wegbleiben will oder auch nur ausschlafen will. Wir sind ja ach so böse. Wir lieben sie nicht! Und gönnen tun wir ihr sowieso nichts! Und das mit dem Hund an der Uni kriegt sie dann schon hin nach dem Abi...
Letztendlich schien der Kostenfaktor das einzige zu sein was sie NICHT mit persönlichen Gründen in Verbindung bringen konnte und uns als mangelnde Liebe vorwerfen konnte.
Zum Glück hat sie's nach viel Theater eingesehen.
Das ganze übrigens während wir selbst uns den Wunsch nach Katzen noch verklemmt haben weil wir nicht sicher waren ob WIR (!!!) uns das wirklich aufbürden wollen und können.
Aber viel hilft eben nicht immer viel ;-).
In dem Alter ganz sicher nicht.
Aber nach so einem Post wie deinem hätte ich mit 14 wahrscheinlich wirklich auf meinem Bett gesessen und geheult.
Ich hoffe sehr dass sie schon viel früher heulend auf dem Bett sass und eingesehen hat dass sie das mit den Katzen lieber sein lassen sollte. Also heulend weil der Wunsch erst mal nicht in Erfüllung gehen kann sondern warten muss bis sie ein eigenes Leben führt und die Verantwortung tatsächlich übernehmen kann.
Sorry dass ich da so rabiat reagiere - aber ich hab dieses und andere "Theater" mit gleich vier Mädels durchgemacht. Lass uns lieber hoffen dass die Mutter nicht einfach nach monatelangem Gebettel widerwillig nachgegeben hat. Dann wäre das ungute Schicksal der armen Katzen fast schon besiegelt.