bestrafen, aber wie

Diskutiere bestrafen, aber wie im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Dann mach die Tür zu wenn es dich stört. Sie werden sonst auch auf der Platte sein wenn du nicht da bist.
  • bestrafen, aber wie Beitrag #21
Dann mach die Tür zu wenn es dich stört.
Sie werden sonst auch auf der Platte sein wenn du nicht da bist.
 
  • bestrafen, aber wie Beitrag #22
Ja aber statt zu fragen wie du das arme Tier unnötig bestrafen kannst, mach doch einfach die Küchentür zu und das Problem hat sich erledigt!
 
  • bestrafen, aber wie Beitrag #23
dann muss ich wassernapf, Fressen alles auch iwo im Flur hinstellen
des Rumschieben wollte ich vermeiden.
 
  • bestrafen, aber wie Beitrag #24
Einen tot muss man sterben. ;)
Entweder du lebst damit das sie auch in deiner Abwesenheit in der Küche rumspringen und auf der Arbeitsplatte sein werden. Oder du machst die Tür zu und fütterst sie woanders ^^
 
  • bestrafen, aber wie Beitrag #25
aha okai.
naja ich geb es noch nicht auf,
Tapete dürfen die auch net kratzen zb und sowas muss man ja ah abgewöhnen also daher
geht des in küche bestimmt auch iwie
 
  • bestrafen, aber wie Beitrag #26
Tapete ist aber noch mal was anderes ;)
 
  • bestrafen, aber wie Beitrag #27
wieso?
da müssen sie genauso lernen das sie das nicht dürfen wie auf die Küchenzeile.
Oder gibt ja auch einige die nur ins Körbchen im Schlafzimmer dürfen und net im Bett
also lernen können die das schon
 
  • bestrafen, aber wie Beitrag #28
Kratzen an Tapete ist ein Zeichen dafür das die Katze nicht ausgelastet ist. Langeweile hat oder Aufmerksamkeit braucht.

Auf eine Sache zu springen oder den höchsten Punkt in einem Raum zu erobern liegt in der Natur der Katze. Da Sie drei Dimensional denkt.

Und vor allem ist es auch ein Unterschied ob du die Katze in ein Korb legst zum schlafen oder aus dem betrittst, damit sie dadrin nicht schlafen soll.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • bestrafen, aber wie Beitrag #29
naja werde euch ja dann berichten das es klappte !!!
 
  • bestrafen, aber wie Beitrag #30
  • bestrafen, aber wie Beitrag #31
Ja klar, berichte du dann mal ggg
 
  • bestrafen, aber wie Beitrag #32
An deiner Stelle würde ich mir noch einmal ganz grundlegend Gedanken über Sinn und Zweck der Katzenhaltung machen.

Sind die Katzen nur dafür da, dass sie dir die Zeit vertreiben und du Spaß an ihnen hast? Oder ist dein Ziel, dass sowohl du, ALS AUCH die Katzen ein glückliches, zufriedenes Leben gemeinsam führen?
Wenn letzteres der Fall ist, dann solltest du deine Einstellung mit "die dürfen aber dies nicht und dürfen aber das nicht" und wie kann ich das denen denn "abgewöhnen" mal auf den Prüfstand stellen.
Sinnvoller kann man an die Sache rangehen, wenn man sich überlegt, was die Katzen brauchen und wie man das mit den eigenen Wünschen vereinbaren kann, ohne dass eine der beiden Seiten leidet.

Du möchtest nicht, dass deine Katzen auf der Arbeitsplatte rumturnen? Gut, das möchte ich auch nicht, muss aber damit leben, dass meine ebenfalls 5 monatigen Kitten das noch nicht interessiert und sie Zeit brauchen zu lernen, dass das DER EINE Platz in der Wohnung ist, der tabu ist (wenn ich Zuhause bin ;-)). Du hast ja schon eine Menge Tipps bekommen, wie man das erreichen kann. Stichwort: Alternativen schaffen, positive Verstärkung, wenn sie die Alternative annehmen und loben, wenn sie unten bleiben usw. Der Unterschied dabei ist, dass du dir nicht überlegst, "wie kann ich das meiner Katze abgewöhnen", sondern "was kann ich FÜR meine Katze tun, damit sie es nicht mehr für nötig erachtet die Arbeitsplatte zu nutzen?".

Das gleiche gilt auch für das Tapetenkratzen. Es ist völlig normal, dass Katzen sich in ihrem Revier Stellen suchen, die sie mit Kratzmarkierungen versehen. Das gehört zum normalen Verhaltensrepertoire der Katze und sie braucht es, um sich wohl fühlen zu können.
Auch hier sollte ich mir als Mensch, der für sich UND für die Katze entschieden hat, dass sie mit in der Wohnung lebt, überlegen, was ich meiner Katze zur Verfügung stellen muss, damit sie diese Verhaltensweise ausleben kann ohne die (für mich) ungeeigneten Stellen zu verwenden. Da kann es dann auch mal passieren, dass ein Kratzbrett an einer Stelle landet, die ich so nie vorgesehen hatte, aber die für meine Katze in strategisch wichtiger Markierpunkt ist ;-). So ist das halt.


Diese Fernhaltesprays sehe ich mehr als kritisch. Natürlich verletzen sie die Katze nicht und sehen somit erst einmal nach einer guten Lösung aus. Und ich glaube auch wirklich, dass sie helfen eine Katze fernzuhalten. Ist ja auch logisch. Wenn die Katze Angst vor dem Ort hat, an dem sie sich so erschreckt hat, dann wird sie diesen Ort in Zukunft meiden. Aber genau da ist der Punkt, wo ich mich frage, ob ich es meiner Katze wirklich zumuten möchte in ihrem Revier Orte zu schaffen, vor denen sie Angst hat und die sie deshalb meidet. Das bedeutet nämlich einen ständigen unterschwelligen Stress für die Katze, der gar nicht weiter auffallen muss, der aber, wenn man mal darüber nachdenkt, eine völlig logische Konsequenz ist.
Es liegt in der Natur der Katze, dass sie ihr Revier abläuft und immer mal wieder kontrolliert, ob auch noch überall alles in Ordnung ist. Wenn da nun ein Bereich ist, der eine (noch dazu völlig undefinierbare) Gefahr darstellt, dann kann eine Katze sich doch gar nicht mehr 100% sicher fühlen.
(Stellt euch mal vor, ihr werdet von irgendetwas in eurem Keller total erschreckt. Ihr wisst nicht, was es war seit einfach nur schnell abgehauen und habt die Kellertür hinter euch zugeschlagen. Nun traut ihr euch aber auch nicht mehr in den Keller, weil ihr Schiss habt, dass das noch mal passiert. Würdet ihr euch dann im Rest des Hauses noch restlos wohl fühlen oder würdet ihr immer mit einem mulmigen Gefühl durchs Haus laufen?)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • bestrafen, aber wie Beitrag #33
An deiner Stelle würde ich mir noch einmal ganz grundlegend Gedanken über Sinn und Zweck der Katzenhaltung machen.

Sind die Katzen nur dafür da, dass sie dir die Zeit vertreiben und du Spaß an ihnen hast? Oder ist dein Ziel, dass sowohl du, ALS AUCH die Katzen ein glückliches, zufriedenes Leben gemeinsam führen?
Wenn letzteres der Fall ist, dann solltest du deine Einstellung mit "die dürfen aber dies nicht und dürfen aber das nicht" und wie kann ich das denen denn "abgewöhnen" mal auf den Prüfstand stellen.
Sinnvoller kann man an die Sache rangehen, wenn man sich überlegt, was die Katzen brauchen und wie man das mit den eigenen Wünschen vereinbaren kann, ohne dass eine der beiden Seiten leidet.

Du möchtest nicht, dass deine Katzen auf der Arbeitsplatte rumturnen? Gut, dass möchte ich auch nicht, muss aber damit leben, dass meine ebenfalls 5 monatigen Kitten das noch nicht interessiert und sie Zeit brauchen zu lernen, dass das DER EINE Platz in der Wohnung ist, der tabu ist (wenn ich Zuhause bin ;-). Du hast ja schon eine Menge Tipps bekommen, wie man das erreichen kann. Stichwort: Alternativen schaffen, positive Verstärkung, wenn sie die Alternative annehmen und loben, wenn sie unten bleiben usw. Der Unterschied dabei ist, dass du dir nicht überlegst, "wie kann ich das meiner Katze abgewöhnen", sondern "was kann ich FÜR meine Katze tun, damit sie es nicht mehr für nötig erachtet die Arbeitsplatte zu nutzen?".

Das gleiche gilt auch für das Tapetenkratzen. Es ist völlig normal, dass Katzen sich in ihrem Revier Stellen suchen, die sie mit Kratzmarkierungen versehen. Das gehört zum normalen Verhaltensrepertoire der Katze und sie braucht es, um sich wohl fühlen zu können.
Auch hier sollte ich mir als Mensch, der für sich UND für die Katze entschieden hat, dass sie mit in der Wohnung lebt, überlegen, was ich meiner Katze zur Verfügung stellen muss, damit sie diese Verhaltensweise ausleben kann ohne die (für mich) ungeeigneten Stellen zu verwenden. Da kann es dann auch mal passieren, dass ein Kratzbrett an einer Stelle landet, die ich so nie vorgesehen hatte, aber die für meine Katze in strategisch wichtiger Markierpunkt ist ;-). So ist das halt.


Diese Fernhaltesprays sehe ich mehr als kritisch. Natürlich verletzen sie die Katze nicht und sehen somit erst einmal nach einer guten Lösung aus. Und ich glaube auch wirklich, dass sie helfen eine Katze fernzuhalten. Ist ja auch logisch. Wenn die Katze Angst vor dem Ort hat, an dem sie sich so erschreckt hat, dann wird sie diesen Ort in Zukunft meiden. Aber genau da ist der Punkt, wo ich mich frage, ob ich es meiner Katze wirklich zumuten möchte in ihrem Revier Orte zu schaffen, vor denen sie Angst hat und die sie deshalb meidet. Das bedeutet nämlich einen ständigen unterschwelligen Stress für die Katze, der gar nicht weiter auffallen muss, der aber, wenn man mal darüber nachdenkt, eine völlig logische Konsequenz ist.
Es liegt in der Natur der Katze, dass sie ihr Revier abläuft und immer mal wieder kontrolliert, ob auch noch überall alles in Ordnung ist. Wenn da nun ein Bereich ist, der eine (noch dazu völlig undefinierbare) Gefahr darstellt, dann kann eine Katze sich doch gar nicht mehr 100% sicher fühlen.
(Stellt euch mal vor, ihr werdet von irgendetwas in eurem Keller total erschreckt. Ihr wisst nicht, was es war seit einfach nur schnell abgehauen und habt die Kellertür hinter euch zugeschlagen. Nun traut ihr euch aber auch nicht mehr in den Keller, weil ihr Schiss habt, dass das noch mal passiert. Würdet ihr euch dann im Rest des Hauses noch restlos wohl fühlen oder würdet ihr immer mit einem mulmigen Gefühl durchs Haus laufen?)

Eine PERFEKTE Antwort
 
  • bestrafen, aber wie Beitrag #34
dann muss ich wassernapf, Fressen alles auch iwo im Flur hinstellen
des Rumschieben wollte ich vermeiden.

Kleiner Tipp am Rande. Ich hatte ein Jahr lang zwei Trinknäpfe für meine Katzen aufgestellt, einen in der Küche neben den Fressnäpfen und einen im Wohnzimmer. Nachdem ich Jahr lang, keine meiner Katzen je in der Küche habe trinken sehen, habe ich den Napf dann weggenommen.

Viele Katzen ignorieren Trinknäpfe die in der Nähe des Futters stehen, man nimmt an, sie betrachten das Wasser dann als geruchloses Futter und gehen deswegen nicht dran.

Man kann ruhig einen Wassernapf in der Küche aufstellen, aber bitte dann noch weitere Trinknäpfe anbieten oder zumindestens diesen Napf so weit wie möglich weg von den Futternäpfen aufstellen.
 
  • bestrafen, aber wie Beitrag #35
Also, irgendwie ist es immer so, dass wenn man dir Jaschi Tipps gibt wenn du nach was fragst du dann immer irgendwie plötzlich trotzig reagierst, ist mir zumindest schon öfters aufgefallen. Und da frage ich mich dann wieder, warum fragste wenn du es eh besser weißt? Das nur mal so am Rande und eventuell auch mal zum Umdenken an dich.

Ansonsten frage ich mich warum bei 4 Katzen,Teller offen im Regal stehen? Die gehören in einen Schrank den man verschließen kann, dann passiert es auch nicht, dass die Dinge runter fallen. Ansonsten wischt man die Arbeitsplatte eben ab bevor man dran arbeitet, wo ist da dass Problem? Oder man muss die Katze eben 100 Mal immer wieder mit einem "Nein" runter setzen.
Oder ja man verlegt eben die Futterpläatze usw. und schließt die Türe.... aber wurde ja alles schon vorgeschlagen. Aber nein geht ja alles nicht.

Was geht denn genau nicht? Ich meine du möchtes eine Lösung, aber irgendwie dann doch nicht?! Bzw. sind dir die Lösungsvorschläge nicht recht.

Ich finde, damit sich was an der Situation ändert mußt du evtl. deine Denkweise ändern. Weil du hast da Katzen und da kann es nun mal sein, dass was zu Bruch geht und dass die eben auch mal wo rumklettern wo man es nicht mag. Aber da muss man dann eben Konsequent sein. Oder man wischt eben die Arbeitsplatte öfters ab. Und schließt die Dinge die zu Bruch gehen können eben weg.

Dazu ja hast du eben einen Kater der 3 Damen um sich hat, evtl. brauch er auch einfach mehr Entlastung durch einen weiteren Kater oder durch euch? Ich weiß ja nicht wie der Kater sich sonst beschäftigt bzw. beschäftigt wird.

Weil oft wird die Schuld wenn was zu Bruch geht aufs Tier geschoben, dabei hat man als Mensch evtl. was falsch gemacht, also sprich was zu Bruch gehen kann eben stehen lassen. Aber so was lernt man als Katzenbesitzer auch erst nach einer Weile, ging mir selber nicht anders.

Also wie schon gesagt evtl. mal über sein eigenes Verhalten nachdenken, bevor man von der Katze irgendwas verlangt (was man in meinen Augen eh nicht so kann, wie von einem Hund).
 
Zuletzt bearbeitet:
  • bestrafen, aber wie Beitrag #36
Also, am Anfang wollte ich auch unbedingt, dass meine nicht auf den Esstisch gehen. Eigentlich auch auf die Arbeitsplatte. Wir hatten es ihnen auch so mit 5-6 Monaten (den zwei BKHs) auch erzogen. :mrgreen:
Zumindest waren sie ewig lange schon nicht mehr auf dem Tisch.
Eines Tages waren wir dann ein wenig länger draussen. Als wir heim kamen, gab es keine Begrüssung.. naja.. sehr merkwürdig.. ich schau ins Wohnzimmer.. was ist?! Badira & Teddy liegen alle viere von sich gestreckt auf dem Esstisch, tief und fest am schlafen... :roll::roll::roll::roll:
Seit dem gilt die Regel: wenn es drauf steht, dürft ihr nicht auf den Tisch.. und daran wird sich auch gehalten :mrgreen:
 
  • bestrafen, aber wie Beitrag #37
Das Problem wird sein, denke ich, dass die Katze durch nur das "Nein" nicht kapiert, dass sie von der Platte runter soll. Denn sie darf ja sicherlich auf andere höher gelegene Ort wie Regale, Schränke hüpfen. Deshalb würde ich ihr lieber ein "runter" beibringen. D.h., wenn die Katze auf die Platte springt, nicht "Nein" sagen, sondern "runter" und sie eben die ersten Male runter setzen. Dadurch lernt sie dann ein neues Kommando, was du eben auch in anderen Situationen dann sinnvoll einsetzen kannst.

Wie die anderen schon meinten, bedarf es viel Geduld und vor allem: Konsequenz! Du darfst es ihnen nicht ein einziges Mal durchgehen lassen. Das merken sie sich ganz genau. Meine Beiden dürfen nicht über meine Lappitastatur latschen und auch nicht an mein Essen. Das haben sie ganz schnell kapiert. Für mein Essen interessieren sie dich gar nicht mehr und sie hüpfen z.B. auch nie auf die Arbeitsplatte, wenn ich was koche oder mir ein Brot schmiere. Die eine macht es nur, wenn ich die Platte z.B. putze oder den Einkauf ausräume. Das darf sie. Das mit der Tastatur vergessen meine Beiden allerdings alle paar Wochen mal wieder. Dann muss ich halt wieder 5 Mal "Nein" sagen u schon wissen sie wieder Bescheid. Anschreien nützt jedenfalls gar nix und von Bestrafungen halte ich so gar nichts.
 
  • bestrafen, aber wie Beitrag #38
Viele Katzen ignorieren Trinknäpfe die in der Nähe des Futters stehen, man nimmt an, sie betrachten das Wasser dann als geruchloses Futter und gehen deswegen nicht dran.

Vielen vielen Dank für den tollen Tipp! Ich mache mir schon ewig Sorgen weil meine Süße nur schnuppert, abe nie trinkt! Ich werde das sofort ändern!

Nochmal herzlichen Dank, auf von Tailless, die ihrem Dosi so viel beibringen muß!

LG
Goldkind
 
  • bestrafen, aber wie Beitrag #39
Bei der Katzenerziehung hilft nur Konsequenz, Geduld und....Geduld. Hier darf auch nicht auf der Arbeitsfläche, dem Tisch und natürlich Herd rumgeturnt werden. Stehe ich dabei, wenn eine Katze zum Sprung ansetzt sage ich Nein. Erwische ich eine oben sage ich runter. Happy hat super schnell kapiert was Sache ist. Erbse eigentlich auch. Bei Raya dachte ich, sie kapiert es nie. Sie hat es aber kapiert. Meine beiden "Urlaubskatzen" wissen inzwischen auch bescheid. Bei Luke (Urlaubskater) reicht meist schon ein "Naaa" und er geht. Turtn ne Katze mir vor den Füßen rum wenn ich koche, zeige ich Richtung Tür und schnippe mit den Fingern. Meist reicht das und alle verlassen die Küche. Ab und zu muß noch ein "raus" zur Bestärkung. Bestrafungen gabs hier nie, wenn ich jemanden auf dem Tisch oder der Arbeitsfläche erwischt habe. Vor ein paar Tagen habe ich Luke erwischt, wie er mal wieder meine Kaffeemilch geklaut hat. Ich bin hin, ein "hey, was soll das denn" (in normalem Ton) und wechgenommen. Hatte selbst Schuld, wenn ich die nicht wechstelle. Happy wird 15 und er weiß ganz genau, was er darf und was nicht. Trotzdem habe ich auch ihn schon auf dem Tisch erwischt. Ein "ääähhh Happy geh da mal runter" und er ist gegangen. Zwar gaaanz langsam, schließlich muß Kater ja die Reaktion von Dosi testen, aber er ist runter gegangen. Gerade bei Katzen darf man nicht alles so eng sehen. Die machen eh was sie wollen, wenn man nicht dabei ist. Unter anderen habe ich aus diesem Grund Katzen. Weil sie ihren eigenen Kopf haben und immer wieder die Grenzen testen. Das dürfen sie hier nicht nur, sie sollen es auch. Ich lach mich immer scheckig, wenn hier mal wieder genau der Blödsinn gemacht wird, den Katze nicht machen soll. Als Erbse mal auf der Arbeitsfläche lag, habe ich erst mal ein Foto gemacht. Danach hab ich sie geschnappt, geknuddelt und runter gesetzt. Ja, wenn man die Katze zum 20 mal am Tag irgendwo runtergesammelt hat, nervt es schon mal. Aber was solls....darum bestrafe ich sie trotzdem nicht. Ich klappere höchstens, oder rede vor mich hin, bevor ich in die Küche gehe. Katze hat die Chance schnell vom Tisch zu hüpfen, ich erwische sie nicht und beide sind glücklich:lol:
 
  • bestrafen, aber wie Beitrag #40
Am Anfang habe ich auch gekämpft, dass die Katzen nicht auf Esstisch oder Arbeitsplatte hüpfen.
Ich habe eine offene Wohnung und kann keine Türen schließen, aber auch nicht in die Küche sehen, wenn ich im Wohnzimmer bin.
Mit dem Esstisch klappte es nach einiger Zeit super. Ein NEIN und man verzog sich.
Aber die Arbeitsplatte... die Katzen haben sich ein Sport daraus gemacht, auf die Arbeitsplatte zu springen, an die Gerätschaften der Küchengalerie zu stoßen, so dass es dängelt, die Dosi es hört, aufspringt und in die Küche kommt... und man natürlich bis dahin läääängst wieder weg ist.
Ich hatte abends unheimlich viel Bewegung. :mrgreen:

Auch doppelseitiges Klebeband hat nichts genützt. Die Katzen sind darauf herum gelatscht und haben sich einen gefeixt, während ich ständig versehentlich etwas darauf festgeklebt habe.

Wir haben jetzt einen Deal. Sie dürfen auf den Tisch und die Arbeitsplatte, da es mir hier wegen der offenen Wohnung nicht möglich ist einen Catwalk zu bauen. Von der Arbeitsplatte geht es nämlich auch auf die Hängeschränke, da sitzt man gern.
Wenn ich koche oder am Esstisch sitze und esse, bleiben sie unten. Immerhin, das klappt meistens. :mrgreen:

Bestrafungen können auch ungewollte Ergebnisse haben. Vor allem, wenn man Dinge anwendet, ohne das man es persönlich kontrollieren kann. Z.B. kann das Herunterstoßen von Klapperdosen auf der Arbeitsplatte zwar dazu führen, dass die Katze erschrickt. Aber sie könnte es nicht mit den Klapperdosen in Verbindung bringen, sondern mit ihrer Katzen-Kumpeline, die im gleichen Moment in die Küche kam. Und entwickeln sich zwischen den beiden Katzen Probleme, die wesentlich schlimmer sind, als das Hüpfen auf eine Arbeitsplatte.
Erziehen sollte man daher immer mit positiver Verstärkung.
 
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