Hallöchen zusammen,
einige von Euch kennen mich vielleicht noch, seit mittlerweile 5 Jahren halte ich zwei Katzen, meine "Babys" Fukano und Mayon (siehe auch
https://www.katzen-forum.de/foto-studio/22337-armitage-zuhause.html).
Hier war ich lange nicht aktiv, aber dennoch möchte ich mich nun mit einem Problem, das mir sehr am Herzen liegt und mich belastet, an Euch wenden in der Hoffnung eine sinnvolle und zufriedenstellende Lösung zu finden.
Die Kurzversion der Geschichte ist, dass mein neuer Partner, mit dem ich zusammenwohne, hochgradig allergisch auf Katzen reagiert...
Nun ja, niemand ist perfekt

lol

, aber das ist dann wirklich die schlimmste mögliche Situation, die ich mir als Katzenhalter hätte ausmalen können.
Meine beiden Babys sind bis dato noch bei meinem vorherigen Partner untergebracht, der sie, so sehr er die beiden liebt, aber nicht behalten kann und ich möchte die beiden natürlich, wenn das nur irgendwie möglich ist, auch bei mir haben.
Jetzt sind wir natürlich am Rotieren, um eine zufriedenstellende Lösung für uns zu finden.
Die Problematik ist weiter, dass mein Partner so stark auf die Katzenallergene reagiert, dass es schon genügt, wenn ich nur wenige Haare auf der Kleidung habe, damit er juckende und tränende Augen bekommt. Besucht er Freunde, die Katzen halten, muss er schon nach kurzer Zeit an die frische Luft. Da wage ich mir kaum vorzustellen, was passieren würde, wenn wir die beiden in unsere Wohnung direkt aufnehmen würden und die Allergene in der Luft überall herumfliegen. Hinzu kommt, dass er auf Medikamente besonders sensibel anspricht, die Tabletteneinnahme (um welches Antihistamin es sich da gehandelt hatte, weiß ich allerdings nicht) vor dem Kontakt zur Katze einer früheren Partnerin hatte ihn schlichtweg plattgemacht, sodass er den restlichen Tag verschlief.
Mittlerweile habe ich von verschiedenen "Therapiemethoden" gelesen:
- Hyposensibilisierung
- Medikamente (Cetirizin), sonstige Antihistaminika
- Allerpet (?)
- Bioresonanztherapie
Eine Hyposensibilisierung dauert allerdings ca. 3 Jahre und die Erfolgsquoten liegen unterschiedlich hoch, so im Schnitt bei dem, was ich bisher gelesen hab, aber nur bei 40 %. Hinzu kommt, dass die meisten Ärzte bei Katzenallergien von einer Desensibilisierung abraten.
Medikamente fallen aufgrund der Sensibilität weitgehend als Möglichkeit weg, falls mir jemand Genaueres sagen kann bzw. Mittel kennt, die sehr schwach in ihrer (Neben-) Wirkung sind (keine Homöopatie), bin ich dafür aber offen.
Zu Allerpet hab ich mir die Webseiten und Broschüren durchgelesen, bin aber bzgl. der Wirkung eher skeptisch, das klingt zum einen nach Geldmacherei, zum anderen nach sehr viel Chemie, die ich mir, meinem Partner und vor allem den Katzis zumuten müsste. Hat jemand damit Erfahrungen?
Die Wirkung von Bioresonanztherapie kann den Berichten zufolge, die ich bisher gelesen habe, nicht wissenschaftlich bestätigt oder belegt werden, auch wenn das bei einigen wohl Wirkung gezeigt hat. Hat dazu jemand Erfahrungen?
Für mich klingt das doch sehr esoterisch...
Ich habe schon mehrfach gelesen, auch von Forumsmitgliedern in alten Themen hier, dass sich bei längerer Katzenhaltung durch Allergiker
die Allergie in Bezug auf die eigenen Katzen zurückbilden kann und man auf die eigenen Tiere dann kaum noch bis gar nicht mehr reagiert. Gibt es dazu Erfahrungen oder vielleicht sogar wissenschaftliche Berichte, in wieviel Prozent der Fälle das funktioniert bzw. ob sich die Allergie dadurch noch verschlimmern kann?
Die meisten Ärzte raten bei einer Katzenallergie zur konsequenten Vermeidung des Kontakts mit den Tieren.
Durch Kontakt der beiden Kater mit meiner Mama vor ein paar Jahren, die selbst eine sehr stark ausgeprägt Katzenallergie hat, haben wir damals festgestellt, dass Fukano von dem Allergen, auf das sie reagiert, anscheinend so gut wie gar nichts produziert, da selbst sie auf ihn nicht reagierte. Mayon machte das dann, als ich ihn bekommen hatte, quasi zunichte, auf ihn reagieren selbst viele Leute, die gar nicht wussten, dass sie allergisch auf Katzen reagieren. :lol:
So viel zu der aktuellen Situation.
Ich hätte die Möglichkeit, die Katzen sozusagen auf unbestimmte Zeit in Pflege zu Freunden zu geben (weit weg von mir leider :sad

, wo es ihnen sicher gut gehen würde und ich sie wenigstens ab und zu sehen könnte, aber falls es irgend eine für meinen Partner zumutbare Möglichkeit gäbe, würde ich sie viel lieber bei mir behalten. Getrennte Wohnungen kommen hierbei für uns übrigens nicht in Frage.
Nachtrag: Eine Trennung der beiden käme selbstverständlich ebenfalls nicht in Frage.
Grüßle
Melissa