Hallo,
erstmal: Daumen hoch dafür, dass du den armen Kerle aufgenommen und zum Tierarzt gebracht hast! Das würde nicht jeder machen, und dafür gebührt dir der höchste Repekt... und noch mehr dafür, dass er jetzt bei dir wohnen darf, zumindest, bis es ihm wieder besser geht! Danke!
Wirkliche Ideen hab ich leider auch keine, wie man ihm den Katzenknast angenehmer machen könnte. Im Endeffekt ist es eben immer Eingesperrt sein für ihn, auch wenn du ihm jetzt ein Fenster sicherst, damit er hinausgucken kann, oder vielleicht den Balkon. Vielleicht vermisst er auch Artgenossen, hast du noch andere Katzen?
Ansonsten bleibt dir eigentlich nur, viel Zeit mit ihm zu verbringen, wenn er das denn möchte (mag er schon Schmusen und Streicheln, oder ist das noch nicht okay für ihn?) und möglichst Ruhe und Normalität auszustrahlen. Wenn du dich jetzt total schrecklich fühlst, weil es dem armen Kerl schlecht geht, dann spürt er das und es geht ihm auch schlecht... also Ruhe bewahren, dir sagen, dass er wirklich drinnen bleiben muss, und so tun, als wäre Wohnung für ihn das Normalste der Welt. Vielleicht hilft es ja ein wenig
Wegen dem Gewicht... wenn er hochwertiges Futter mit viel Fleischanteil bekommt (vielleicht sogar Päppelfutter, es gibt da von Herrmanns diese hochkalorischen Beutel, und beim Tierarzt auch Royal Canin Convalescence Support Pulver für unters Futter) und so viel mampfen darf, wie in die Plautze passt, dann sollte sich das eigentlich von selbst einrenken in den nächsten Wochen. Einfach fressen lassen, der weiß schon, was gut für ihn ist. Wenn er nur wenig frisst, oder frisst wie ein Scheunendrescher, aber trotzdem nicht zunimmt, dann musst du dir halt was überlegen und es vielleicht tierärztlich abklären lassen.
Alles Gute für dich und dein Katerchen, ich hoffe, es geht ihm bald besser!