Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion?

Diskutiere Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Ich dachte, Saurier auch dahingehend verstanden zu haben, daß die fehlende Kastration das Grundübel sei. Wenn sich darin so viele einig sind, ist...
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #201
Ich dachte, Saurier auch dahingehend verstanden zu haben, daß die fehlende Kastration das Grundübel sei.
Wenn sich darin so viele einig sind, ist es doch Sache der großen Vereine bzw. Tierschutzbund, politisch heranzugehen. Wenn schon Gemeinden Kastratonspflicht eingeführt haben, sollten das erst einmal alle tun, bundesweit. Als nächsten Schritt können sie (die Großen) über Katzensteuer nachdenken, ob sinnvoll und wie sie durchzusetzen wäre.
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #202
saurier: Ich stimme dem von dir zitierten voll zu - nichts würde mich mehr freuen, als wenn meine Pflegestelle überflüßig werden würde, weil es keine Wildchen mehr gibt, die meine Hilfe brauchen. Aber da ich Realist bin ist mir klar, daß ich das nicht mehr erleben werde...
Ich denke Tierschutz ist BEIDES - das stoppen der Vermehrung genauso wie das reinholen und vermitteln - und nur über beides kann man auch effektiv sein, eins geht nicht ohne das andere. Man selber muß aber schaun, wo man seine Nische findet, da beides einfach rein praktisch nicht machbar ist. Ein Beispiel: ich habe ja Kontakte in verschiedene Regionen von D, mit denen ich zusammenarbeite. Dazu gehört z.B. eine liebe Frau aus dem Jenaer Raum. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht in ihrer Gegend durch die Dörfer zu ziehen und die Bauern dazu zu überreden ihren jeweiligen Katzenbestand durchkastrieren zu lassen. Sie ist wahnsinnig erfolgreich dabei, hat allein im letzten Jahr über 100 Katzen eingefangen und kastriert. Nun trifft sie aber dabei auch auf Katzen, die nicht wieder an ihren Fundort zurückkönnen - kranke Tiere, Tiere, die weder Futter noch Unterschlupfmöglichkeiten haben, Bauern, die androhen: wenn sie mir die Viecher zurückbringen erschlag ich sie usw... Wohin mit diesen Tieren? Sie setzt sie Zuhause in ihren Kellerraum und ihr Gästezimmer - und dann? Zeit für Tiere um sie vermittlungsfertig zu machen, Zeit um sie zu inserieren, Vermittlungsgespräche zu führen usw. hat sie nicht, denn die nächste Katzenkolonie die ihr gemeldet wurde sitzt ihr im Nacken, wo gerade hochträchtige, kranke usw. sind. Also braucht sie Leute - Vereine, Pflegestellen - die ihr die Tiere abnehmen die nicht zurück können und sich um alles weitere kümmern. Und da setze ich dann z.B. ein und übernehme die bereits kastrierten Scheumietzen und kümmere mich um alles weitere. So hat jeder seine Nische und tut sein möglichstes. Ab und an geh ich auch selber fangen, aber das sind dann kleinere Projekte, derartige Großprojekte wie sie sind mir nicht möglich, da eben Zuhause der Pflegitrupp auf mich wartet und meine Zeit benötigt. So funktioniert das System. Eins von beidem für sich gesehen wäre nicht ausreichend, aber beides zusammen schafft man nicht - also gibt es Leute, die das eine machen und andere, die das andere machen.

toshie: Sehe ich genauso. Ich wäre sofort und auf der Stelle bereit für eine Katzensteuer zu stimmen, wenn dieses Geld zu 100% in Kastrationsprojekte gehen würde. Nur leider ist es selten so, daß Steuern auch tatsächlich dem Zugute kommen, wo sie für gedacht sind....
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #203
@Claxx: Ja, aber die Beiträge enthalten mal wieder keine konkreten Lösungsvorschläge...
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #204
@Claxx: Ja, aber die Beiträge enthalten mal wieder keine konkreten Lösungsvorschläge...


Wie wärs wenn du einfach den Anfang machst mit ganz konkreten Lösungsvorschlägen wenn von anderen "'mal wieder" nichts kommt ;)
:D
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #205
saurier braucht von mir sicher keinen Beistand, aber das was bisher gelesen habe, steht ja auch da. So darf ich schon sagen, daß ich von saurier ständig Erklärungen und leidenschaftliche Ermahnungen an Neulinge lese, keine Vermehrer zu unterstützen. Diese fortwährende Aufklärung im Forum ist etwas Konkretes, das sicher auch langsam einsickert in unbedarfte Köpfe.
Konkreter kann es erst werden, wenn eine Lobby an die Politik herangeht. Da kann die Einzelperson nichts ausrichten. Bis dahin also weiter wie bisher: I will do my very best.

OT @saurier: Du weißt schon, daß dieses "Recht"schreibprogramm Dein spezielles "s" immer zu "S" umfunktioniert?
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #206
Keiner von Euch kennt mich und weiß, wie ich den Tierschutz unterstütze.

Das stimmt, ich kenne dich nicht. Aber wir können uns ja kennenlernen :-D
Inwiefern bzw. wo bist du denn im Tierschutz aktiv? Welche Art von Unterstützung leistest du? Da gibt es ja seehr viele verschiedene Möglichkeiten.
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #207
@ Taskali Ok, danke für das Feedback, ich habe es dann nicht richtig zuordnen können.

Wenn die Steuern mit für die Kastration von Wildlingen genutzt wird ist sie gerechtfertig.
Wenn sie fürAufklärung im Tierschutz genutzt wird gern.

Ja die Bauern und ihre Art ihre Katzenpopulationen zu lösen. Ich weiß nicht wie oft meine damals 12 jährige Tochter weinend mit einem toten Kitten angekommen ist weil der Bauer es erschlagen hat oder ertränkt hat. Meine Tochter wird nun 30 und noch immer ist das Verhalten ein Problem.


lg
Verena
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #208
Allerdings habe ich hier auch Pflegestellen gesehen/gelesen, die "meinen Ansprüchen gerecht" werden und die auch nicht um sich beißen. Tierschützer die bereit sind zu lernen, die finanzielle Rücklagen haben usw

Das gibt es leider im Tierschutz, ja, Tierschützer, die nicht offen sind, auch mal umzudenken. Die Problematik hat ja nun Taskali auch schon mehrmals angesprochen. Allerdings bin ich bisher in den Foren weniger bis gar nicht auf diesen Typ Tierschützer (ich nenne es jetzt mal so) gestossen. Dass Pflegestelle keine Rücklagen brauchen wurde ja schon mehrfach erwähnt, wer Rücklagen braucht wäre eigentlich ein Verein. Die meisten Vereine, die ich kenne haben um die 10.000€ Schulden bei den Tierärzten durch hohe Tierarztkosten der erkrankten Tiere die sie aufnehmen. Ich habe noch keinen Verein gesehen, der erst Geld sammeln geht und dann Tierrettungsaktionen durchführt, sondern es ist immer irgendwo ist Not und dann wird Geld gebraucht. Der ganze Tierschutz funktioniert so. Wenn du ein anderes Beispiel (konkret) hast, ich bin offen dafür. Ich vermute allerdings, dass es die Ausnahme ist. Selbst Taskali hat ja geschrieben, dass sie auch auf Spenden angewiesen ist. Genauso wie jede andere private Pflegestelle auch.
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #209
Wie wärs wenn du einfach den Anfang machst mit ganz konkreten Lösungsvorschlägen wenn von anderen "'mal wieder" nichts kommt ;)
:D

Hab ich doch. Da es die Kastrationspflicht schon in einigen Gemeinden etc. gibt, denke ich, ist es eine Frage der Zeit bis es sie überall gibt. Etc. pp. Man kann "die (Katzen-)Welt" nicht von heute auf morgen retten. Ich hab ja auch schon mal erwähnt, dass der Tierschutz noch nicht allzu lange im Grundgesetz verankert ist...

Diese Diskussion hier ist für mich aus folgenden Gründen komplett sinnlos:
Es wird hier jegliche Verantwortung auf "den Tierschutz" abgewälzt. Es gibt nicht "den Tierschutz". Leute, die im Tierschutz aktiv sind, verfassen hier ellenlange Beiträge, erklären die Situation. Und diejenigen, die hier "den Tierschutz" in der Pflicht sehen, gegen die sinnlose Tiervermehrung vorzugehen und Aufklärungsarbeit zu leisten, gehen nicht auf die ellenlangen Beiträge ein oder wollen immer noch nicht verstehen oder geben wenigstens irgendwann zu, dass für die Umsetzung ihrer eigenen tollen Ideen, einfach das Geld fehlt. :roll:

Tierschutz ist nicht nur die Aufgabe "des Tierschutzes", sondern eines jeden Tierbesitzers.
Fragt man mal konkret nach, was die Leute, die hier so gegen "den Tierschutz" wettern, selbst aktiv zum Tierschutz beitragen, kommen keine Antworten oder nur antworten "ich bin selbst aktiv" - ohne sich zu äußern inwiefern. Ich habe die Frage bereits auf S. 2 dieses Threads gestellt.....

Es wurde auch schon mehrfach vorgeschlagen, dass die "Wetterer" doch mal selbst aktiv im Tierheim helfen könnten. Keine Reaktion.

Oder es kommen Einwürfe vom Seitenrand: "Ich will mich ja nicht einmischen, aber...."

Manchmal habe ich den Eindruck, Leute, die ihre Katzen vom Züchter gekauft haben, denken, sie hätten sich damit auch eine reine, weiße Weste erkauft. So einfach ist es aber nun mal nicht.

Sry, ich finde diese Diskussionen ist einfach nur sinnlos.
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #210
Zum Stoppen der Vermehrung noch ein bescheidener Vorschlag. ;-)
Möglicherweise erringen Tierschutzvereine mehr politische Ziele durch Zusammenschluss und Unterstützung von übergeordneten, gemeinsam getragenen Kampagnen, wie der für "Kastration von Katzen", gegen "Wühltischwelpen" etc.:


Unterstützen auch Sie mit Ihrem Verein das Bündnis "Pro Katze"
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #211
Möglicherweise erringen Tierschutzvereine mehr politische Ziele durch Zusammenschluss und Unterstützung von übergeordneten, gemeinsam getragenen Kampagnen, wie der für "Kastration von Katzen", gegen "Wühltischwelpen" etc.:
Ich für meinen Teil bin neuerdings beim städtischen Gemeinderat berühmt-berüchtigt für meine Vorträge darüber, wie wichtig eine allgemeine Registrierungspflicht wäre - denn nur die kann die Grundlage für weitergehende Maßnahmen wie natürlich zu allererst die Kastrationspflicht sein.
Das unterstützt sogar ein katzenhassender Gemeinderat mit.

Gemeinderat ist natürlich nicht wirklich Parteipolitik - aber ich denke auch da kann man sich engagieren. Für mich ist das vor Ort natürlich der direkteste Weg der "Einflussnahme", zumal das ja tatsächlich Sache der Kommunen ist soweit ich weiss.
Wobei ich mir jetzt ehrlich gesagt auch noch nie die Parteiprogramme angeschaut habe wer da was vertritt, das muss ich mal nachholen, spätestens bei der nächsten Landtagswahl.

Wie ist denn die Verteilung aktuell?
Soweit ich weiss sind das doch bisher nur ganz wenige Bundesländer bzw. Kommunen?
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #212
Nach wie vor halte ich es für Tierqälerei eine Einzelkatze in eine Einraumwohnung zu sperren, sie nicht medizinisch versorgen zu können weil das Geld fehlt und sie nicht im Ansatz artgerecht halten zu können.

Melanie, bei der Aussage wird Dir auch niemand widersprechen.
Das hat aber nix mit dem Pflegestellenthema zu tun.
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #213
saurier: Ich stimme dem von dir zitierten voll zu - nichts würde mich mehr freuen, als wenn meine Pflegestelle überflüßig werden würde, weil es keine Wildchen mehr gibt, die meine Hilfe brauchen. Aber da ich Realist bin ist mir klar, daß ich das nicht mehr erleben werde...
Ich denke Tierschutz ist BEIDES - das stoppen der Vermehrung genauso wie das reinholen und vermitteln - und nur über beides kann man auch effektiv sein, eins geht nicht ohne das andere. Man selber muß aber schaun, wo man seine Nische findet, da beides einfach rein praktisch nicht machbar ist. Ein Beispiel: ich habe ja Kontakte in verschiedene Regionen von D, mit denen ich zusammenarbeite. Dazu gehört z.B. eine liebe Frau aus dem Jenaer Raum. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht in ihrer Gegend durch die Dörfer zu ziehen und die Bauern dazu zu überreden ihren jeweiligen Katzenbestand durchkastrieren zu lassen. Sie ist wahnsinnig erfolgreich dabei, hat allein im letzten Jahr über 100 Katzen eingefangen und kastriert. Nun trifft sie aber dabei auch auf Katzen, die nicht wieder an ihren Fundort zurückkönnen - kranke Tiere, Tiere, die weder Futter noch Unterschlupfmöglichkeiten haben, Bauern, die androhen: wenn sie mir die Viecher zurückbringen erschlag ich sie usw... Wohin mit diesen Tieren? Sie setzt sie Zuhause in ihren Kellerraum und ihr Gästezimmer - und dann? Zeit für Tiere um sie vermittlungsfertig zu machen, Zeit um sie zu inserieren, Vermittlungsgespräche zu führen usw. hat sie nicht, denn die nächste Katzenkolonie die ihr gemeldet wurde sitzt ihr im Nacken, wo gerade hochträchtige, kranke usw. sind. Also braucht sie Leute - Vereine, Pflegestellen - die ihr die Tiere abnehmen die nicht zurück können und sich um alles weitere kümmern. Und da setze ich dann z.B. ein und übernehme die bereits kastrierten Scheumietzen und kümmere mich um alles weitere. So hat jeder seine Nische und tut sein möglichstes. Ab und an geh ich auch selber fangen, aber das sind dann kleinere Projekte, derartige Großprojekte wie sie sind mir nicht möglich, da eben Zuhause der Pflegitrupp auf mich wartet und meine Zeit benötigt. So funktioniert das System. Eins von beidem für sich gesehen wäre nicht ausreichend, aber beides zusammen schafft man nicht - also gibt es Leute, die das eine machen und andere, die das andere machen. [...]

Du, da bin ich GANZ bei dir! Nur so funktioniert es, das klingt doch auch alles super und in meinen Augen auch "mit Ausblick" - aber erklär mir doch bitte, wieso immer wieder gesagt wird, dass z.B. Aufklärung und die richtige Verwendung von Begriffen nichts mit Tierschutz zu tun hat und - vor allen Dingen - nicht gewollt ist.

Die konkreten Vorschläge und Angebote, die dazu mehrfach gemacht wurden (zum Teil hier, zum Teil auf über 70 Seiten in dem entsprechenden Thread und in anderen), sind nämlich allesamt nicht existent/nichts wert, weil die Personen X und Y das so sehen. Und da keiner etwas dagegen sagt, muss ich ja annehmen, dass alle anderen das auch so sehen, sonst würde man das ja nicht so stehen lassen. So etwas finde ich sehr schade und das führt dazu, dass man manche(s) nicht mehr ganz ernst nehmen kann.

Es mangelt am Geld - kein Thema, aber sich Wissen anzueignen und weiterzugeben, korrekte Begriffe zu verwenden, kostet kein Geld, nur den Willen, lernen zu wollen und das Verständnis, warum so etwas ein weiteres Zahnrad ist, das ins Getriebe eingreift und alles weiterbringt. Aber es wird immer nur gesagt - "geht nicht" und wer das vorschlägt, hat "keine Ahnung", muss "Beweise" liefern und ist sowieso untätig, wenn er nicht seine gesamte Hilfeleistung offenlegt (vielleicht möchte das aber nicht jeder, schon gar nicht angesichts der Dinge, die hier vor ein paar Tagen erst abgelaufen sind).

Scheinbar wird jede Hand gebraucht, wenn man aber immer wieder auf selbige einschlägt oder sie als ahnungslos und unfähig hinstellt, muss man sich vielleicht nicht wundern, wenn sie irgendwann nicht mehr gereicht wird (und nein, damit meine ich dich, Taskali, nicht!). Ich bin glücklicherweise nicht so leicht zu verschrecken und werde dem, was ich bislang unterstützt habe, auch weiterhin die Treue halten, aber einige sollten sich vielleicht man überlegen, ob die dem Tierschutz mit dem, wie sie z.T. reagieren, nicht eher einen Bärendienst leisten.

Ich denke, wir drehen uns im Kreis und kommen da einfach nicht zueinander, aber müssen wir ja auch nicht. Man darf im Leben ja durchaus auch konträre Meinungen haben ;-).

Ich hoffe, dass du viele Unterstützer und Finanzierer deiner Projekte bekommst, Taskali, das liest sich alles sehr gut, dafür weiterhin viel Kraft!

Ich werde mich jedoch hier ausklinken, alles, was ich dazu zu sagen habe, habe ich im verlinkten Thread bereits dargelegt, daran hat sich für mich nichts geändert.
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #214
Ich für meinen Teil bin neuerdings beim städtischen Gemeinderat berühmt-berüchtigt für meine Vorträge darüber, wie wichtig eine allgemeine Registrierungspflicht wäre - denn nur die kann die Grundlage für weitergehende Maßnahmen wie natürlich zu allererst die Kastrationspflicht sein.
Das unterstützt sogar ein katzenhassender Gemeinderat mit.

Gerade die Katzenhasser müßten den Gedanken voll unterstützen!


Wobei ich mir jetzt ehrlich gesagt auch noch nie die Parteiprogramme angeschaut habe wer da was vertritt, das muss ich mal nachholen, spätestens bei der nächsten Landtagswahl.
Ich glaube, davon steht in keinem Parteiprogramm was, ist doch viel zu unwichtig. Aber der amtierende Gemeinderat/Stadtrat hat ja aktuell das Sagen dazu. Am ehesten würde das vllt. die Grünen noch interessieren. Aber um deren Interesse zu wecken, braucht es auch eine größere Gruppe, die Druck macht mit guten Argumenten, Pressearbeit sehr wichtig! Also eine Kampagne lostreten, die Öffentlichkeit macht, vllt. im Zusammenhang mit offenem Tag des hiesigen Tierheimes. Foto-Wettbewerb Kind+"meine Katze" unter dem Motto, jedem Tier ein schönes Zuhause und gegen verantwortungslose Vermehrung.


Korrektur: Es muß heißen Kind + "meine Katzen" - denn politisch korrekt ist nur die Rede von Mehrkatzenhaltung! (hab euch Lieb!)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #215
Ich glaube, davon steht in keinem Parteiprogramm was, ist doch viel zu unwichtig.
Sag das nicht, hab grad auf die Schnelle nur mal das entsprechende Google-Ergebnis auf "Die Grünen Katze Kastration Parteiprogramm" überflogen, da gibt's schon so einiges.
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #216
Mein Gedanke:
Am ehesten würde das vllt. die Grünen noch interessieren.
Nun wäre es gut, lobbymäßig Öl auf's Feuer zu geben.
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #217
Du, da bin ich GANZ bei dir! Nur so funktioniert es, das klingt doch auch alles super und in meinen Augen auch "mit Ausblick" - aber erklär mir doch bitte, wieso immer wieder gesagt wird, dass z.B. Aufklärung und die richtige Verwendung von Begriffen nichts mit Tierschutz zu tun hat und - vor allen Dingen - nicht gewollt ist.

Die konkreten Vorschläge und Angebote, die dazu mehrfach gemacht wurden (zum Teil hier, zum Teil auf über 70 Seiten in dem entsprechenden Thread und in anderen), sind nämlich allesamt nicht existent/nichts wert, weil die Personen X und Y das so sehen. Und da keiner etwas dagegen sagt, muss ich ja annehmen, dass alle anderen das auch so sehen, sonst würde man das ja nicht so stehen lassen. So etwas finde ich sehr schade und das führt dazu, dass man manche(s) nicht mehr ganz ernst nehmen kann.

Es mangelt am Geld - kein Thema, aber sich Wissen anzueignen und weiterzugeben, korrekte Begriffe zu verwenden, kostet kein Geld, nur den Willen, lernen zu wollen und das Verständnis, warum so etwas ein weiteres Zahnrad ist, das ins Getriebe eingreift und alles weiterbringt. Aber es wird immer nur gesagt - "geht nicht" und wer das vorschlägt, hat "keine Ahnung", muss "Beweise" liefern und ist sowieso untätig, wenn er nicht seine gesamte Hilfeleistung offenlegt (vielleicht möchte das aber nicht jeder, schon gar nicht angesichts der Dinge, die hier vor ein paar Tagen erst abgelaufen sind).

Scheinbar wird jede Hand gebraucht, wenn man aber immer wieder auf selbige einschlägt oder sie als ahnungslos und unfähig hinstellt, muss man sich vielleicht nicht wundern, wenn sie irgendwann nicht mehr gereicht wird (und nein, damit meine ich dich, Taskali, nicht!). Ich bin glücklicherweise nicht so leicht zu verschrecken und werde dem, was ich bislang unterstützt habe, auch weiterhin die Treue halten, aber einige sollten sich vielleicht man überlegen, ob die dem Tierschutz mit dem, wie sie z.T. reagieren, nicht eher einen Bärendienst leisten.

Ich denke, wir drehen uns im Kreis und kommen da einfach nicht zueinander, aber müssen wir ja auch nicht. Man darf im Leben ja durchaus auch konträre Meinungen haben ;-).

Ich hoffe, dass du viele Unterstützer und Finanzierer deiner Projekte bekommst, Taskali, das liest sich alles sehr gut, dafür weiterhin viel Kraft!

Ich werde mich jedoch hier ausklinken, alles, was ich dazu zu sagen habe, habe ich im verlinkten Thread bereits dargelegt, daran hat sich für mich nichts geändert.

Zu deinem Vorwurf, man würde dich hier nicht anhören, sondern nur abbügeln:

Ich habe mir in den letzten Tagen wirklich viel Zeit genommen hier auf alle Beiträge intensiv einzugehen, ich habe versucht die Schreibenden zu verstehen und ihnen Erklärungen zu liefern, die Umstände zu erklären. (siehe yodetta, sie hatte einige Fragen gestellt, auf die ich versucht habe ihr Antworten zu geben) Ich habe sogar darum gebeten, Lösungsvorschläge zu machen. Umgekehrt hatte ich allerdings das Gefühl, dass daraufhin nicht viel zurückkam, außer einem Pochen auf bestimmte Aspekte, die eigentlich schon geklärt waren (dachte ich zumindestens). Auf manch einen Post von mir wurde überhaupt gar nicht eingegangen oder reagiert, wo ich mir aber eine Reaktion gewünscht hätte. Du bist somit nicht alleine und ja, ich muss toshie Recht geben, letztendlich erscheint die Diskussion dadurch sinnlos, aber ich gebe nicht auf. Nur weil wir unterschiedliche Perspektiven haben, heißt das nicht, dass es nicht gewinnbringend für beide Seiten sein kann.

Ich finde es wirklich schade, dass du das alles so empfindest :-(

LG
sunshinekath
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #218
@sunshinekath: Bitte nicht böse sein, ich meinte auch nicht dich persönlich und möchte auch deine Arbeit nicht abwerten, zumal ich sie nicht persönlich kenne, was man liest, machst du dir auch viel Gedanken und Mühe, ich gebe zu, nicht alles genau gelesen zu haben, ich bin derzeit noch sehr, sehr angeschlagen und meine Konzentration langt nicht immer für alles, auch wenn ich das gerne hätte :oops:.

Aber die Diskussion ist -sorry- für mich einfach zu Ende, weil man sie schon so oft geführt hat.

Mit einigen Punkten kommt man eben nicht zusammen. Aber keine Angst, ich habe Tierschutz-Projekte gefunden, die ich sehr gut und unterstützenswert finde (und es gibt ja nicht nur Katzen auf dieser Welt ;-)), man muss ja auch nicht immer und überall seine Finger drin haben - jeder kann und darf sich ja die Dinge raussuchen, die er gut findet und hinter denen er mit seinen Ansprüchen auch stehe kann - wenn ihr das, was ihr macht, mit Liebe und Herzblut macht, dann ist das doch gut - egal, wie andere das vielleicht finden. Lasst euch nicht ermutigen, ALLES hilft den Tieren!
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #219
Erhol Dich gut, weiser saurier! Wir tun unser Bestes.
 
  • Hat der Tierschutz eine Vorbildfunktion? Beitrag #220
wenn ihr das, was ihr macht, mit Liebe und Herzblut macht, dann ist das doch gut - egal, wie andere das vielleicht finden. Lasst euch nicht ermutigen, ALLES hilft den Tieren!

Das finde ich einen super Satz, sauri - hast Du prima geschrieben :smile:

Gute Besserung weiterhin!
 
Thema:

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