Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter

Diskutiere Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter im Allgemeine Ernährung Forum im Bereich Katzenfutter; Unsere TÄ hat noch nie versucht uns irgendwie in Futtersachen zu überzeugen. einmal gabs als Beruhigungsleckerli was mit getrocknetem Hirsch...
  • Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter Beitrag #21
Unsere TÄ hat noch nie versucht uns irgendwie in Futtersachen zu überzeugen. einmal gabs als Beruhigungsleckerli was mit getrocknetem Hirsch. wurde dann später zu hause gefressen. :mrgreen:

ich habe einmal erzählt, was die beiden alles bekommen, da ich Bedenken mit Sarabis Gewicht hatte und die TÄ meinte, davon können sie nicht dick werden. es wird wohl an dem Kortison liegen, Diabetes hat die Mietz auch nicht.

ich bin also zufrieden mit der Nichtüberzeugungsarbeit meiner TÄ.;-)
 
  • Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter Beitrag #22
Warum bekommt die Miez Cortison?
 
  • Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter Beitrag #23
Als Tailles zu mir kam habe ich die TÄ gefragt was ich am besten füttern soll. Die meinte nur, dass alle Futtersorten auf dem Markt gut wären und es eigentlich egal sei was ich ihr gebe :roll:

Weil ich für die Igel immer Cachet im Hause habe, hat sie das dann auch bekommen - super Idee :roll:
Dann habe ich mich richtig schlau gemacht und monatelang versucht sie umzuerziehen.

Lt. TÄ ist das natürlich nicht nötig... jetzt frage ich gar nicht mehr.
 
  • Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter Beitrag #24
Ich versuch niemanden zu überzeugen, der mich nicht direkt danach fragt. Ungebetene Vorträge über Dinge, die sie (angeblich) falsch machen, hören sich nämlich die wenigsten Menschen gern an - ich auch nicht -, und die Wahrscheinlichkeit, dass man damit irgendwas bewirkt, ist dementsprechend nahe Null.

Ja, da hast du absolut recht!

Aber was tu ich dagegen, dass mich das innerlich wahnsinnig macht? :roll:

Lt. TÄ ist das natürlich nicht nötig... jetzt frage ich gar nicht mehr.

Zum Glück bist du so kompetent und hörst nicht auf sie! :)
 
  • Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter Beitrag #25
Zum Glück bist du so kompetent und hörst nicht auf sie! :)

Das habe ich nur dem Forum zu verdanken! E ist ziemlich unglaublich, was einem Katzenneuling so alles erzählt wird! Ich hatte ja vorher nur die Papageien, und damit kenne ich mich ziemlich gut aus, aber eine KATZE!?! Ich kannte nur "Katzen würden Whiskas kaufen" und Kitekat... arme Tailless.... warum die gerade mich ausgesucht hat werde ich nie verstehen :?:
 
  • Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter Beitrag #26
Mein Tierarzt versucht zum Glück niemanden von Trockenfutter zu überzeugen (ich würde ihm die Freundschaft kündigen :mrgreen: )

Als Mäuschen ihre schlechten Leberwerte hatte, hat er sogar vom Trockenfutter abgeraten und meinte alles was reingeht füttern, nur kein Trockenfutter
 
  • Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter Beitrag #27
Huhu,

ich mach mir ja auch eine Menge Gedanken um das optimale Katzenfutter. Entschuldigt bitte meine kritischen Nachfragen....

Ich versuche es mit Logik. Katze lebte in Steppen, trinkt dadurch nicht viel, Verdauungstrakt ist nicht verändert worden... Oft reicht das schon, viele fragen dann nach Studien. Die kann ich dann natürlich liefern (zb über den Zusammenhang von Harnsteinen und Trockenfutter). Wer es bis dahin nicht verstehen wollte oder konnte, wird es wohl nie lernen.

Ja, die Katze lebte mal in Steppen. Sie ist aber seit 9000 Jahren domestiziert. Und bekommt schon seit 9000 Jahren nicht mehr das Futter, dass sie aus der Steppe gewohnt ist. Sind Mäuse eigentlich Steppentiere? Die Maus war mal eins vor 8000 Jahren. Sie ist aber keins mehr. Genauso wie die Katze.

Zu den Studien hätte ich gerne mal einen/mehrere Link/s.

Seltsamerweise bekommt man genau beim Tierarzt Trockenfutter gegen Struvit etc.

Wie kann man die Macht der Tierärzte bezüglich Futterfragen mal ein bisschen relativieren?

Natürlich ist Tierernährung auch ein Fach das an den tierärztlichen Fakultäten unterrichtet wird. Hab ne Freundin, militante Tierschützerin, die vor ca. 2 Jahren fertig geworden ist, mit dem Tiermedizinstudium. Die hatte das Fach bei einem Prof, der genau im Bereich der "Katzenernährung" forscht und der meinte: das ideale Katzenfutter gibt es nicht, denn es sei nicht möglich, es künstlich herzustellen. Meine Freundin meinte auch, dass Katzen sehr wohl auch Kohlenhydrate benötigen, natürlich nicht in derselben Menge wie Eiweiß.

Und ich frage mich, warum muss auch dem hochwertigen Futter künstlich dies und das zugesetzt werden, z.B. an Vitaminen. Wo findet man die denn? Offenbar nicht im Fleisch.

Was ich immer gerne empfehle ist einfach das Buch: Katzen würden Mäuse kaufen.
Wenn das nicht wirkt, dann will man auch nicht lernen ;)

Der Autor Hans-Ulrich Grimm ist Journalist; er ist aber nicht Biologe oder Tiermediziner. Würd ich jetzt eher mal unter Populärwissenschaft einordnen wollen.

Ich frage immer gerne zurück, warum sich ein Tierarzt mit Katzenernährung richtig auskennen soll, er ist ja schließlich kein Ernährungsberater. Er muss sich mit Medis und Krankheiten auskennen und zwar bei allen möglichen Tieren. Das ist ja schon eine Menge Wissen.
Und: WARUM hat er das empfohlen? Weil es da in der Praxis steht? Weil er daran verdient?
Meistens gibt das zumindest einen Denkanstoß

Tiermediziner haben Tierernährung als Fach im Studium.

In meiner Bedienungsanleitung ist das Verhältnis Kopf-Rumpf-Länge zur Darmlänge erwähnt

Hauskatze 1:3
Falbkatze 1:2,9
Mensch 1:6
Rind 1:21

Die Idee Katzen ausschliesslich mit (supplementiertem) Fleisch zu ernähren ist daher nicht abwegig.

Warum dann supplementiert? Und worin findet man die Supplemente denn in natürlich Form?

Ich denk mal 70:30 dürfte ok sein. 70% Fleisch/Knochen/Haut/Haar/Füße/Innereien und 30% Vitamine eben aus Pflanzen und ein bissel Fett muss wohl auch drinne sein.
 
  • Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter Beitrag #28
P.S. Und noch mal was zum Nachdenken: Wenn Katzen eigentlich nur Mäuse kaufen würden, warum gibt es dann nur Katzenfutter mit Huhn, Rind, Wild etc. Das sind alles Tierarten, die eine Katze "in der Natur" niemals erjagen könnte, es seie denn, die Tiere wären extrem geschwächt oder krank (Oha!). Einzig "normal" wäre ja noch Fisch. Obwohl, in der Steppe gab es vermutlich auch nie Fisch. ;-)

Wie können Katzen diese Tiere eigentlich verstoffwechseln wo sie doch aus der Steppe von vor 9000 Jahren doch nur Mäuse gewohnt sind?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter Beitrag #29
Seltsamerweise bekommt man genau beim Tierarzt Trockenfutter gegen Struvit etc.

Ja, das finde ich auch seltsam!
(aber ohne Ironie)
;-)

Und ich frage mich, warum muss auch dem hochwertigen Futter künstlich dies und das zugesetzt werden, z.B. an Vitaminen. Wo findet man die denn? Offenbar nicht im Fleisch.

Ich weiß nur vom Taurin, das ist in der Menge, in der es die Katze benötigt, wohl tatsächlich nur in der Maus, und nicht im Huhn/Rind/Hase. Darum muss man das zusetzen.

Wenn Katzen eigentlich nur Mäuse kaufen würden, warum gibt es dann nur Katzenfutter mit Huhn, Rind, Wild etc

Da gibt es meines Wissens nach ein Gesetz, das es verbietet, Mäuse als Katzenfutter zu verarbeiten.

Warum dann supplementiert? Und worin findet man die Supplemente denn in natürlich Form?

In der Maus. ;-)

Ich hab gehört, dass die Katze die unverdaulichen Maus-Anteile (Krallen, Fell usw) entweder auswürgt oder unverdaut ausscheidet.

ich mach mir ja auch eine Menge Gedanken um das optimale Katzenfutter. Entschuldigt bitte meine kritischen Nachfragen....

Ich finde kritisch nachfragen gut!

Was mir in deiner Argumentation nicht ganz klar wurde: worauf willst du hinaus?
Dass Katzen kein hochwertiges Futter brauchen? Oder dass Trockenfutter doch ok ist?
(nicht polemisch gemeint!)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter Beitrag #30
Warum bekommt die Miez Cortison?

Asthma und Krebs in Kombination mit fortgeschrittenem Alter :-|

eine tolle Maus, wohl schon immer eine kleine Pummelfee (viel zu großes Fell) und jetzt seit ca. 3 Monaten wieder ein bissl mehr auf den Rippen (sie nimmt seit ca. 7 Monaten Tabletten).
 
  • Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter Beitrag #31
Ich gucke nachher nach den Links. Was hättest du denn gerne? Was über den Zusammenhang von Trockenfutter/pflanzliche Bestandteile im futter und Blasen-Nieren-Probleme? Etwas über den Verdauungstrakt, der seit Jahren und Jahrtausenden besteht?

Achja, natürlich gibt es Mäuse in Steppen. Genauso wie Hamster, Ratten etc.
 
  • Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter Beitrag #32
hmpf.. gerade den Text fast fertig gehabt, da sprang mein Kater auf den PC und der hat neu gebootet. :roll:

Also, nochmal..

Die Katze hat sich vor zig tausend Jahren uns angeschlossen. Die Menschen haben gelernt Getreide anzubauen, dies lockte wiederum Mäuse und Ratten an. Katzen fressen Nagetiere und das hat sich der Katze angeboten sich uns als Schädlingsbekämpfer anzuschließen.
Nur weil die Katze nun zahm ist, heisst es aber nicht das sich ihr Fressverhalten oder ihr Körper verändert hat. Auch fressen katzen nicht nur Mäuse, sondern allgemein Nagetiere. Dazu wenig Fisch, Vögel, Insekten...

TAs wird Ernährung unterrichtet. Aber viel zu wenig und nicht alles. Dazu ist der Unterricht in der Regel von Royal Canin und Hills gesponsert. Wenn du nun einen etwas intensiverer Kurs über Ernährung besuchst, lernst du mehr als ein Tierarzt in dem Punkt. Das hat mir sogar meine Tierarzt mal bestätigt ... Dazu kann man auch viele tolle Zusatzkurse von den Firmen machen ;) Wenn ich im Studium schon alles gelernt hätte, wäre das doch überflüssig?

Ich weiss das Grimm ein Journalist ist. Es ist nun mal die Aufgabe eines Journalisten über Sachen aufzuklären bzw. aufzudecken.

Es gibt kein Mäuse Nassfutter, da es ein Gesetz gibt, in dem es heisst, dass nur Sachen verarbeitet werden dürfen die auch für den menschlichen verzehr geeignet wären. Als wenn ich Nassfutter fressen würde.. Bei dem Barf Fleisch gelange ich manchmal in Versuchung mir ein Stück Fleisch zu braten :cool:

Wenn man sich ein wenig mit Ernährung auseinander gesetzt hat, weiss man auch das Fleisch (zumindest roh) für die Katze sehr sehr viele Nährstoffe hat. Gekocht gibt es einiges zu beachten.
Sonst wäre es ja sinnlos, wenn ich mir als Grundzutat Fleisch aussuchen, was der Katze nichts bringt.
Dazu kommt es das eine Maus nicht nur aus Fleisch und Fett besteht. Sie hat Knochen, Blut, Hirn, Milz, Leber, Niere und so weiter. Wenn ich das alles in ein Menü tun würde (Wie bei Frankenprey) dann habe ich auch fast das perfekte Fressen für die Katze. Da der Mensch nun mal die Tiere nicht mehr artgerecht hält, sondern in Massentierhaltung ist da wieder das Problem, dass der Omega 3-6-9 Säure ausgleich nicht stimmt. Deswegen führt man Lachsöl oder Krillöl hinzu. Da man nicht immer genau weiss wie viel Taurin im Fleisch noch wirklich steckt, macht es auch sinn das hinzuzufügen. Taurin interessiert die Menschen leider nicht so sehr (aktuell noch) daher gibt es dazu sehr wenig Werte aus den Laboren.
Dazu gibt es dann ganz viele Ausnahmen zB wegen Krankheiten. Wenn man keine Knochen füttern kann muss man sich dann ein Pulver suchen. Im übrigen sind die meisten Supplemente natürlichen ursprungs und nicht künstlich. zumindest beim barfen ;)

Wenn man nun das Fleisch kocht, verändert sich dessen Struktur. Dazu sind nicht alle Bestandteile hitze resistent. Je heisser es gekocht wird, desto mehr Verlust hat man. Daher muss man dann einen Teil eben künstlich hinzufügen. und wenn es richtig heiss wird, dann passiert auch das hier:

Das mal so grob.
 
  • Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter Beitrag #33
Die hatte das Fach bei einem Prof, der genau im Bereich der "Katzenernährung" forscht und der meinte: das ideale Katzenfutter gibt es nicht, denn es sei nicht möglich, es künstlich herzustellen. Meine Freundin meinte auch, dass Katzen sehr wohl auch Kohlenhydrate benötigen
Da würden mich Quellen interessieren.
Warum sollte man ideales Katzenfutter nicht künstlich herstellen können - was für magische Bestandteile enthält denn eine Maus, die die Katz unbedingt braucht und die man überhaupt nicht (notfalls nicht mal aus Mäusen extrahiert) in menschengemachtes Futter bringen kann?
Und wofür genau brauchen Katzen unbedingt Kohlenhydrate?


Und ich frage mich, warum muss auch dem hochwertigen Futter künstlich dies und das zugesetzt werden, z.B. an Vitaminen. Wo findet man die denn? Offenbar nicht im Fleisch.
Stichwort "Denaturierung durch Kochen" bzw. "Unvollständiges Beutetier".


Der Autor Hans-Ulrich Grimm ist Journalist; er ist aber nicht Biologe oder Tiermediziner. Würd ich jetzt eher mal unter Populärwissenschaft einordnen wollen.
Da stimm ich dir zu - das Buch ist ein ziemlicher Reißer, in dem auch einige falsche, völlig unbewiesene oder überholte Behauptungen stehen.


Ich denk mal 70:30 dürfte ok sein. 70% Fleisch/Knochen/Haut/Haar/Füße/Innereien und 30% Vitamine eben aus Pflanzen und ein bissel Fett muss wohl auch drinne sein.
Auch hier wieder: Auf welcher Datengrundlage? Welche pflanzlichen Vitamine brauchen Katzen unbedingt - und welche können sie überhaupt verwerten? Beta-Carotin / Provitamin A und Vitamin D2 jedenfalls nicht. Andererseits benötigen sie kein Vitamin C aus der Nahrung, weil sie das (wie die meisten Tiere übrigens) selber in ausreichender Menge herstellen können.


PS. Es gibt wohl vor allem deshalb kein Katzenfutter aus Mäusen, weil das in der Herstellung viel zu teuer wär. Die Mäuse müssten ja extra fürs Katzenfutter gezüchtet werden, und für die Mengen, die man braucht, um rentabel produzieren zu können, braucht es schon arg viele Zuchtmäuse.
Das Argument, dass für Katzenfutter nur Bestandteile von Tieren verwendet werden dürften, die für den menschlichen Verzehr geeignet sind, hab ich auch schon gelesen - das kann aber nicht komplett stimmen, sonst dürfte es in Barfshops auch keine Frostmäuse geben ...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter Beitrag #34
Ich denke, da ist nicht DEN Bedarf gibt, kann man auch nicht DAS Futter herstellen. Aber man kann nah ran kommen.
 
  • Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter Beitrag #35
Ich denke, da ist nicht DEN Bedarf gibt, kann man auch nicht DAS Futter herstellen. Aber man kann nah ran kommen.
Seh ich auch so. Im anderen Forum machen wir uns grad sogar Gedanken drüber, ob Mäuse wirklich DAS ideale Futter für Katzen sind, wenn man vom Stoffwechsel her denkt (Nierenproblematik z.B. - das Ca/P-Verhältnis ist in Beutetieren wohl deutlich höher als die 1,15 : 1, die z.B. bei dubarfst empfohlen werden ...)
Da die Evolution ja nicht mitdenkt, sondern blind arbeitet, kann es durchaus passieren, dass ein Organismus nicht zu 100% an seine Hauptnahrung angepasst ist. Ein Extremfall wär der große Panda, der vom Stoffwechsel her eigentlich hauptsächlich Fleischfresser ist, aber sich seit ein paar tausend Jahren ausschließlich von Bambus ernährt, der seine Nährstoffe nur höchst widerwillig hergibt ... dementsprechend sind die armen Kerle ständig am Fressen und haben ein dauerüberlastetes Verdauungssystem.
Katzen sind dagegen vom Stoffwechsel her komplett an eine ausschließlich carnivore Ernährungsweise angepasst, die sie in der Natur ja auch größtenteils pflegen. Wieso man da dann plötzlich 30% Pflanzliches ins Futter kippen will, wenn nicht aus Geldersparnisgründen ...
 
  • Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter Beitrag #36
So gar im Skript von RC steht:
Für adulte Katzen sind Kohlenhydrate verzichtbar.

oder auch:
Die Bedeutung der Kohlenhydrataufnahme für die Entstehung von Krankheiten wie
Diabetes, Übergewicht, gastrointestinalen Störungen wie Pankreatitis und IBD
(chronische Darmentzündung) oder sogar FLUDT (Erkrankungen der ableitenden
Harnwege) bei der Katze wird zurzeit sehr intensiv diskutiert. Die Verwendung von
kommerziellem Trockenfutter für Katzen mit relativ hohem Kohlenhydratanteil wird
mit dem gehäuften Auftreten dieser Erkrankungen bei Katzen in Verbindung
gebracht. Gleichzeitig werden Überlegungen angestellt, ob eine Kohlenhydrat arme
Fütterung zur Vorbeugung und/oder Behandlung der genannten
Gesundheitsprobleme dienen könnte.
 
  • Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter Beitrag #37
  • Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter Beitrag #38
Ich denke, da ist nicht DEN Bedarf gibt, kann man auch nicht DAS Futter herstellen. Aber man kann nah ran kommen.

Dem stimme ich auch absolut zu.
Es gibt weder DEN Bedarf für Menschen noch den für Katzen. Oder für Hunde, Pferde, Frettchen usw....

Abgesehen davon, dass der Bedarf abhängig ist von Geschlecht, Statur, Aktivität, Alter, Schwangerschaft usw. kommt noch dazu, dass selbst der Bedarf für den Durchschnittsmenschen oder die Durchschnittskatze nicht feststeht.

Bei Menschen und auch Katzen besteht die beste Ernährung aus einer möglichst abwechslungsreiche Ernährung.
Denn Katzen leben auch nicht ausschließlich von Mäusen.
 
  • Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter Beitrag #39
Bei Menschen und auch Katzen besteht die beste Ernährung aus einer möglichst abwechslungsreiche Ernährung.
Denn Katzen leben auch nicht ausschließlich von Mäusen.
Aber größtenteils. Eine Studie hat mal Mageninhalte von Streunerkatzen auf dem Land untersucht - die bestanden, wenn ich mich recht erinnere, zu 80% aus Maus. Also, Katzen sind da schon deutlich spezialisierter als der Allesfresser Mensch.
Abwechslung beim Barfen z.B. wird ja hauptsächlich deshalb empfohlen, weil keine Futterzusammensetzung genau der einer Maus entspricht - auch die Proteinzusammensetzung der Fleischsorten nicht, die man so verfüttert -, und man sich per Abwechslung quasi der Maus aus verschiedenen Richtungen annähern möchte.
 
  • Vertrauen in Tierärzte bezüglich Futter Beitrag #40
Ich schon - weil sie wusste dass sie es bei dir gut haben würde!
:)

Das ist sooo lieb von dir :d078: Vielen Dank!!!

Ich habe jetzt gerade wieder 8 verschiedene Sorten gutes Futter bestellt, drück die Daumen, dass sie wenigstens etwas davon mag :sad: Im Moment ist nur Miamor Huhn mit Reis akzeptabel, alles andere ist PFUI! Und Mäuse gibt es gerade auch nicht, es liegt Schnee bei uns. Außerdem ist ihr wieder häufig übel....
Nur Trockenfutter geht immer :roll:
 
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