Nein, das habe ich nicht gesagt, ich habe ihn seit Juli 2011 in einem Alter von 8 Wochen erhalten. Dann war er bis 4 Wochen nach seiner Kastration nur drinnen. Das war dann Anfang Januar 2012. Seitdem konnte ich ihn einfach nicht mehr drinnen halten, ohne dass ich selber daheimblieb. War dann schwierig, da ich ja auch zur Arbeit gehe. Entweder Kater rennt mit raus, wenn ich zur Arbeit gehe, oder ich hätte meinen Job kündigen müssen, um ihn in dieser Jahreszeit im Haus zu halten. Denn selbst mit Ablenkungen durch Leckerlies oder an einer Leine festgebunden, geschlossene Zimmertüren oder jemanden, der ihn festgehalten hätte, wenn ich zur Arbeit wollte. Er war schneller zur Haustür raus, als wie ich die Klinke in die Hand nehmen konnte. Und dann war der den ganzen Tag auch ohne ordentliche ausgebildetes Winterfell unterwegs.
Er war Freigänger, bevor ich ihn im Juli bekam, und dann war er ein halbes Jahr im Haus und ist dann erst im tiefsten Winter wieder raus. Und geschadet hat es ihm nicht im geringsten. Seine Neugier war einfach nur stärker als die Kälte.
Aber korrekter Weise muss man doch auch schreiben, dass nicht nur die Kälte eine Gefahr darstellen kann. Sondern auch vorbeifahrende Autos, Nachbarn, Tierfänger, Giftfallen (besonders die für Wildtiere, da am häufigsten aufgestellt), Jäger, vergiftete Tiere, die die Katze fressen könnte und ganz besonders auch lebende Tiere, die die Katzen angreifen und schwer verletzen könnten, wie Wiesel, Mader und andere Katzen. Da ist doch eigentlich die Kälte noch mit einer der harmloseren, vor allem direkt erfassbaren "Gefahren" für eine Katze, selbst oder gerade mit Sommer(Haushalts)fell. Eine Katze, der man Freigang gewähren will, muss man ab einem gewissen Zeitpunkt einfach mal sich selbst überlassen können. Denn der Mensch kann einfach nicht in jeden Ritz, in jedes Gebüsch oder Kellerloch nachlaufen und ständig überall dabei sein. Das heißt jetzt nicht, dass ich mir bei meiner Katze keine Sorgen mache. Aber ich kann einfach nicht die ganze Zeit dabei sein.