Ob es nun FORL ist oder die Ursachen für die Zahnschmerzen bakteriell oder viral bedingt sind, ist letztlich ziemlich gehupft wie gesprungen. Meistens sind sowieso mehrere Ursachen beteiligt oder die Entzündung hat schon zu Parodontose geführt und dann hilft es auch nur, wenn die Zähne gezogen werden. Lediglich wenn die ZFE nur bakteriell ist und noch keine Folgeschäden verusacht hat, hat eine Antibiose dauerhaft Erfolg - ist aber selten.
Die einzige, möglicherweise effektive Möglichkeit die Ausbreitung von FORL oder weiteren entzündungsbedingten Schäden zu verhindern ist, wenn alle betroffenen Zähne frühzeitig gezogen werden.
Ja, das ist frustrierend, ich habe das auch schon durch, aber das ist das, was hilft.
Rumprobieren mit Hausmitteln befürworte ich nicht, gerade wenn im Vorfeld keine genaue Diagnostik erfolgt ist, was hier ja nicht der Fall ist - aber der Verdacht auf FORL wurde bereits ausgesprochen, das spricht für die Tierärztin und ich würde dem nachgehen. In den allermeisten Fällen setzt man mit solchen Mittelchen die Katze einfach nur längere Zeit den unvermeidbaren Schmerzen aus und begünstigt auch noch weitere Erkrankungen, weil die Entzündungen und Schmerzen den ganzen Körper belasten - zuerst die Nieren.
Insofern: Dental röntgen und dann raus damit, wenn es nötig ist - Katzen leben gut ohne Zähne, Katzen leben aber nicht gut mit Schmerzen.