Hallo...
ich habe 2 Katzen: Hummel, 13 Jahre und seit Baby bei mir (kam mit ihrem Bruder, den ich leider vor 4 Jahren wegen Blasenkrebs gehen lassen musste) und Lotti, geschätzt 5-6, übernommen aus einem Tierheim. Sie stammt aus einer Beschlagnahmung.
Hummel hat immer gut gefressen - Nass- und Trockenfutter. Klar, eine Sorte lieber, die andere nicht so gut. Sie war immer ziemlich pummelig, da konnte ich tun was ich wollte.
Lotti kam zu mir und war der reinste Müllschlucker. Sie inhalierte jegliches Futter, versuchte zu klauen, öffnete Mülltüten... mit der Zeit lernte sie, dass sie bei mir nicht hungern muss und fing an nach und nach wählerischer zu werden.
Seit einiger Zeit wird es mit dem Futter immer schwieriger. Trockenfutter wird nur noch ein kleinen Mengen gefressen. Nassfutter oft gar nicht. Sorten mit Soße oder Gelee werden meist nur trockengeleckt und der Rest bleibt liegen. Terrinen oder Patés werden meist nur in kleinen Mengen gefressen, wenn's ganz frisch im Napf ist. Manchmal rühren sie es gar nicht an. Ich hab mich schon quer durch die diversen Sorten gearbeitet, bringt alles nicht wirklich was.
Lotti wird meist irgendwann doch vom Hunger übermannt und geht doch noch mal fressen.
Gedanken mache ich mir um Hummel. Kürzlich hatte sie einen heftigen Infekt, bei dem sie das Fressen komplett einstellte. Im Rahmen mehrfacher Behandlungen stellte die Tierarzt fest, dass der Urin nicht ausreichend konzentriert ist (zu dem Zeitpunkt hat sie aber anstatt zu fressen viel gesoffen) und sie eine Zahnfleischentzündung hat (wurde medikamentös behandelt). Sie fing wieder an zu fressen, aber nicht besonders viel. Ich habe nun einen Termin für eine Narkose, um Blut abzunehmen und die Zähne zu kontrollieren bzw. zu behandeln. Der ist allerdings erst in 3 Wochen. Ich habe nur keine andere Möglichkeit... ich bekomme vorher kein frei. Die Situation auf der Arbeit ist sehr kompliziert, näher möchte ich nicht darauf eingehen. Hummel nimmt aber deutlich ab... der Bauch ist deutlich geschrumpft und zudem finde ich sie an den Flanken ziemlich eingefallen. Ausserdem verhält sie sich anders. Sie schläft viel in einer Höhle im Katzenbaum, in der sie NIE gelegen hat. Sie ist sehr schreckhaft und zögerlich. Normal ist sie die Chefin der beiden Katzen, aktuell hat Lotti die Oberhand.
Ich bin drauf und dran mit Hummel wieder zum TÄ zu fahren... aber sie ist dann immer völlig verängstigt und verstört, uriniert und kotet aus Angst. Wie ich das zeitlich auf die Reihe kriegen soll, weiß ich auch noch nicht, aber irgendwie muss das gehen. Jemand anderes kann nicht fahren, da niemand sie fangen und in die Box packen könnte.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und/oder Tips? Kann ich vielleicht homöopatisch behandeln? Kennt ihr Futtersorten, der keine Katze wiederstehen kann?
Danke und schönen Abend noch