Für mich liegt es so dazwischen. Unser Fritze war Übungsobjekt für 2 angehende THP. Beide kannten nur das Foto und das geschätzte Alter und wussten, dass wir ihn aus dem Tierheim hatten. Unser winziges "Problem" war sein Verhalten, wenn er raus wollte. Er stürmte die Treppe runter und blieb dann ewig auf der drittletzten Stufe sitzen. wollte man ihn anfassen und raus schieben oder hoch nehmen, flitzte er wieder hoch. Nicht wirklich schlimm, nervte nur auf Dauer. Beide waren auch noch nie hier oder so.
Bei der Einen war er nicht so kommunikativ, da hat er immer nur erzählt, dass er gelbes knuspriges Futter wollte, was er anfangs hier bekam. Nach einigem Grübeln fiel uns ein, das er anfangs die restlichen Käserollis von unserm Verstorbenen bekommen hat. Außerdem hat er sich bei Beiden beschwert, sein Kaklo stinkt fürchterlich. Ok, das konnte eigentlich nicht sein. Wir fanden dann raus, dass er in die Blumenerde in die Balkonkästen machte. Es war Winter, wir hattens nicht bemerkt.
Er beschrieb der Anderen noch, dass ein unheimliches Ding( sie beschrieb es als schwarze Tonne/Kasten/Brett) neben der Haustür stand, wo er nicht gerne vorbei gehen will. Aus vollster Überzeugung habe ich behauptet, sowas haben wir da nicht. Na gut, wir haben den schwarzen Schneeschieber unserer Nachbarn weggestellt und er flitzte wieder in einem Rutsch nach draußen.
Er hat noch einiges anderes beschrieben, was hier mit Lilli und Pepsi abgeht und ein Spiel, was er lustig fand. Aber sein Verhalten war hinterher anders- lockerer, bissl fröhlicher und vor allem mir gegenüber auch offener- das fiel auf, obwohl ich da noch nicht wusste, dass die "Gespräche" statt gefunden hatten.
Allerdings haben mir 3, die sowas machen unabhängig von einander gesagt, sie würden nie nach dem Tod fragen oder was damit zu tun hat.