Ja Metacam, soll sie weiterhin nehmen.
Wie hat sich das bei deiner Süßen den geäußert?
Ich hab allerdings das Gefühl, es geht ihr danach besser.
Bekommt sie einmal am Tag für Ihr Gewicht. (4,5 kg)
Edit: Hab ich ja völlig vergessen: ich hab mir die Blutwerte geben lassen
Ich kann damit nicht viel anfangen, vielleicht ihr
Das Metacam bewirkte bei Minnie so Symptome, die mich an Nervenstörungen haben denken lassen: Irgendwie eine Mischung aus nervös-aktiv, aber dennoch nicht ganz bei sich, komisches Hecheln, Kotzen direkt nach Gabe, taumeliges Gehen. Vorher war sie nur irgendwie völlig abgeschlagen und nicht ganz bei sich, das haben wir aber auch noch auf die OPs die Schwächung und den ganzen Stress zurückgeführt, weiß nicht, ob das vielleicht auch schon teilweise das Metacam war. Auf jeden Fall würde nach einer Zeit klar, dass die obigen Symptome immer nach Metacamgabe kamen und auch immer schlimmer wurden. Nach Absetzen war sofort alles gut. Kurz bekam sie anstelle von Metacam dann noch ein anderes Schmerzmedikament.
Aber: Minnie ist eine Heilige Birma. Birmakatzen sind, wie es scheint, empfindlicher auf manche Medikamente als andere Katzen, auch Narkosen sollen sie eventuell schlechter vertragen. Letzteres konnten wir bei Minnie nicht feststellen.
Nochmal zu den Tierärzten: Mag sein, dass die in Deinem Umfeld alle irgendwie nichts taugen und/ oder keinen Sinn für Gespräche mit Tierbesitzern haben.
Ich finde es nur aus eigener Erfahrung sinnvoll, mal kurz innezuhalten und folgende Überlegung anzustellen:
Die meisten von uns haben einen Beruf, in dem sie ausgebildet sind, darin durch tägliche Arbeit Erfahrung gesammelt haben und somit dort Experten sind.
Die meisten von uns kennen auch Laien, die sich irgendwo was angelesen haben und dann meinen, auf unsere fachmännische Einschätzung einer Sache verzichten zu können, diejenigen, die unsere Arbeit in Anspruch nehmen und dann nicht auf unseren Rat hören, doch was anderes machen oder selbst versuchen etwas zuende zu machen, oder gar diejenigen, die uns erklären wollen, wie wir unsere Arbeit zu machen hätten. Und wir mit unserem Expertenblick schlagen still die Hände über dem Kopf zusammen und denken, ok, da kannst Du nichts tun, die müssen ihre Erfahrungen selber machen. Und wir fragen uns, warum sie uns erst angesprochen/beauftragt haben um dann doch ihr eigenes Ding zu machen und vielleicht auch noch ohne diese Zweifel, die sie ja offenbar hatten, anzusprechen.
Deshalb bemühe ich mich immer, etwas auf Expertenmeinungen zu geben und gegebenenfalls nachzufragen, Erklärungen zu bekommen etc.
Das schließt natürlich nicht aus, dass wir auch mal von unseren Kunden/Mandanten/Auftraggebern/Patienten etc. lernen können. Und auch dafür offen zu sein bin ich selbst immer bemüht.