Ich bin auch ein Vertreter von "gib soviel sie wollen, das pendelt sich ein".
Meine Mii hat am Anfang als sie aus dem Tierheim kam geschaufelt wie nix, alles gefressen was ging etc. Ich hab trotzdem immer mehr als genug hingestellt.
Als sie gemerkt hat, dass es immer genug gibt, hat sie sich dann mit der Zeit umgestellt. Mittlerweile frisst sie häppchenweise und immer nur soviel, wie sie auch braucht. Es hat sich prima eingependelt auf ca. 200-300g pro Tag.
Im Gegenzug die Katzen einer guten Freundin, die immer meint sie wären zu dick, bekommen täglich zusammen (!) 200 g, also 100 g pro Kater (und das sind langbeinige, große Jungs und das Futter minderwertig). Die stürmen ihr ständig hinterher weil sie Hunger haben und schaufeln alles rein was sie finden. Das Spiel geht seit mittlerweile 7 Jahren so. Sie versucht es aber auch nicht mit "mal geben wieviel sie wollen", sondern reglementiert weiter auf 100 g pro Tier am Tag. :roll:
EDIT: Auf Fütterungsempfehlungen und Berechnungen gebe ich nicht viel. Jedes Tier hat seinen persönlichen Umsatz und Stoffwechsel. Und ich denke, gesundes Fressverhalten inkl. Sättigungsgefühl kann nur entstehen, wenn man kann wie man will und braucht.
Wenn es nach Berechnungen geht, bräuchte ich eine tägliche Kalorienzahl von 2000. De Facto wäre ich noch dünner, wenn ich mich daran halten würde und würde wohl irgendwann an Unterernährung sterben. Für einen anderen sind die 2000 aber zuviel, weil gänzlich anderer Stoffwechsel.
Es ist also eine individuelle Geschichte und die Angaben/Berechnungen nur grobe Richtungspfeile.