Ähm Leute, macht mal halblang.
Meine Katze kann hier rein und raus wann sie will, ich wohne in einem Dorf mit viel Auslauf und es gibt hier viel zu erleben für sie.
Sie kann sich an einem großen Garten erfreuen und hat einen Nachbarskater welcher auch auf sie aufpasst.
Wenn ich sie also "Rausschmeiße" dann hieß das: Tür auf, kurzer Brüller und sie kann sich draußen mit den Anderen beschäftigen. Sie konnte ja jederzeit durch die Klappe wieder rein und sie hat die letzten Tage auch ganz normal auf ihrem Platz im Schlafzimmer geschlafen.
Dass ich sie jetzt mal eine Zeitlang ignorierte, dürfte wohl auch nicht so schlimm sein. Aber das zeigte ihr, dass es sich hierbei nicht immer nur um sie dreht.
Aktuell ist das Wetter derart gut, da hat sie nun wirklich draußen genug zu erleben.
Irgendwo habe ich übrigens mal gelesen, dass man Katzen auch einfach mal in Ruhe lassen soll und ihr nicht ständig alles hinterher tragen sollte.
Sie hat mehrere Wassernäpfe im Haus, will aber z.B. ständig dass ich ihr den Wasserhahn aufdrehe. Das gab es jetzt mal drei Tage nicht mehr so und was ist passiert: Sie hat die Näpfe benutzt.
Seit heute ist wieder gut mit uns beiden, aber ich werde vorerst definitiv ein wenig kürzer treten mit Butler sein und so.
Das was sie hier alles hat und bekommt, da wird sich manch andere Katze die Pfoten nach lecken.
Aber irgendwo werde ich jetzt auch mal die Grenzen neu klarstellen.
Ich habe heute einen Tierarzt in der Nähe herausgesucht, welcher recht positiv bewertet wird.
Dort werde ich mal anklingeln und das Thema ansprechen, er ist somit ganz unbefangen und deshalb interessiert mich wie er die Sache angehen wird.
Ich habe übrigens folgendes gefunden:
http://www.kummerkatze.de/fachbeitrage/katzen-und-kinder/fruhentwicklung-von-katzenkindern-ontogenese-2852/
Eventuell ist das bei ihr auch so gewesen, also zu früh von der Mutter weg, Stress usw.
Meine ist wohl auch im Tierheim geboren und vielleicht auch zu früh von der Mutter weg.
Es hat sehr lange gebraucht bis sie anfing sich gegen die anderen durchzusetzen, da war ich schon froh das der Nachbarskater sie irgendwann anfing zu schützen und ihr auch einiges beigebrachte.
Sie begrüßt ihn meist mit einem Nasenkuss, so auch gerade eben wieder als ich noch etwas bei ihr draußen saß.
Es ist der einzige welchen wir beide hier bei uns im Garten dulden. Alles andere wird verjagt.