[...] Tierheim und Tierschutz will ich nicht. Für mich kommt nur ein Zweitkitten von einer seriösen Zucht in Frage.
Wäre das Erstkitten aus einer seriösen Vereinszucht, wäre es nicht zu der Diskussion gekommen, denn dann wäre gar nicht in Erwägung gezogen worden, das Kleinchen in potenzielle Einzelhaltung abzugeben. Ein verantwortungsvoller Züchter vermittelt keine Kitten alleine - wenn er sie nicht selber im Doppelpack oder mit einem passenden Kastraten abgibt, sorgt er dafür, dass das Kleine in einen Haushalt mit passender Katze kommt bzw. es einen bestätigten Kauf/eine bestätigte Vermittlung von anderer Seite gibt.
Der Link zur Studie geht nicht und warum Gansloßer das Verhalten von Hauskatzen mit dem Verhalten von verwilderten Katzen vergleicht und argumentiert ist kompletter Schwachsinn. [...]
Eine Meinung zu einem Thema zu haben, ist das Eine, die Arbeit eines rennommierten Wissenschaftlers als "Schwachsinn" zu betiteln, nur, weil man sich nicht die Mühe gemacht hat, den Zusammenhang zu erforschen und die Studien zu suchen, die auf den verlinkten Seiten zu Hauf zu finden sind, ein Anderes. Ich finde nicht, dass das danach klingt, dass man sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen will, daher sehe ich das nicht-sachliche Engagement hier nicht auf unserer Seite...
[...] Egal, ob wild neben dem Menschen oder zahm mit dem Menschen, Katzen lebten in unterschiedlich strukturierten Gruppen, je nach Umweltsituation, sind also definitiv keine obligaten Einzelgänger, wie nach wie vor oft behauptet wird. Auch rezente Studien an Streunerpopulationen belegen, dass Katzen unter sich ein Familienleben mit ausgeprägtem Sozialverhalten führen. Da sie für die Nahrungssuche nicht abhängig von Artgenossen sind, rückte dieser Umstand in der bisherigen Betrachtung wohl in den Hintergrund. Schließlich ist jeder (funktionierende) Mehr-Katzen-Haushalt der Beweis dafür, dass Katzen hochsoziale Lebewesen sind, enge Freundschaften eingehen und ohne Sozialpartner zumindest einen wesentlichen Wohlfühlbestandteil nicht erleben können (Ausnahmen bestätigen die Regel!). [...]
Quelle
Man könnte die Autorin (oder viele andere) sicher anschreiben und nach den erwähnten Studien befragen - aber ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Verhaltensbiologin, die sehr viele Vorträge u.a. an Unis hält, sich einfach irgendwas zusammenreimt, damit es in den eigenen Aufsatz passt - wobei, vielleicht argumentiert sie ja auch komplett schwachsinnig, wer weiß das schon so genau :wink:.
Ich rate zu zwei gleichwertigen Klos und zu Katzengras, meine zumindest nutzen und brauchen das regelmäßig (das zweite Klo und das Gras :mrgreen

.