Furchtbar wie sehr du auf Studien behaarst. Wie heißt es noch so schön....Traue nie einer Studie die du nicht selbst gefälscht hast.
Studien können so oder so sein, je nachdem welcher Geldgeber dahinter steckt. Und darauf willst du dich mehr verlassen, als auf die Erfahrung der Menschen, die so etwas schon mitgemacht haben?
Da hat Ciriana völlig recht.
Es gibt kaum Studien über das Verhalten oder die Ernährung von Katzen. Warum auch? Für wen ist das interesant? Wer gibt Geld für so eine Studie? Meistens sind es die großen Hersteller von Katzenfutter und dementsprechend fällt dann die Studie aus.
Wenn es Studien gibt, wie zum Beispiel die Ernährungsstudie "Pottengers Cats" sind sie meist uralt. Damals gab es noch nicht einmal Trockenfutter, es ging um gekochtes oder rohes Fleisch. In der Studie wurden degenerative Veränderungen aufgrund der Fütterung mit gekochtem Fleisch nachgewiesen. Wenn schon gekochtes Fleisch solche Auswirkungen hat, was wird dann erst Trockenfutter anrichten?
Aber die passt natürlich auch nicht, denn es ging nicht um Trockenfutter und die Studie ist aus den 40er Jahren.
Wie hier schon gesagt wurde, sind Katzen Carnivoren. Ihr ganzes Verdauungssystem ist auf Fleisch ausgerichtet. So wird zum Bespiel die sehr aggressive Magensäure erst gebildet, wenn der Reiz "Fleisch" im Magen angkommt. Trockenfutter dagegen liegt durch die fehlende Magensäure länger in den Verdauungsorganen und kann dort gären, was oft zu Blähungen führt. Außerdem bildet es den idealen Nährboden für die Ansiedlung unerwünschter Mitbewohner. Der Katzenkörper kann das Trockenfutter auch nicht vollständig verstoffwechseln. Dies belastet wiederrum die Bauchspeicheldrüse. Und die enthaltenen Kohlenhydrate werden in den Zellen abgelegt, weil sie nicht vollständig abgebaut werden, uind mache die Katze über kurz oder lang dick.
Dazu führt der schon beschriebene Flüssigkeitsmangel dazu, dass sich der PH-Wert des Urins verändert. Es können sich
Struvit oder Oxalatsteine bilden. Und die Nieren werden belastet.
Falls du etwas über die Auswirkungen lesen willst, dann vielleicht die Berichte einer Tierärztin? "Hunde würden länger leben...." von Jutta Ziegler.
Und was die Tatsache betrifft, dass Wohnungskatzen nicht allein leben sollten, so empfehle ich die "Katzenseele" von Paul Leyhausen, einem Professor für Verhaltensforschung, der sich über Jahrzehnte mit Katzen und ihrem Verhalten beschäftigte. Auch er rät zu einer Zweitkatze, weist aber darauf hin, dass Katzen sich nicht automatisch mit einem Artgenossen verstehen und man genau auswählen müsste.
Ich hoffe, dir helfen die Infos weiter. Auch wenn ich keine Studien bieten kann. Ich habe mich mit Ernährung und Co beschäftigt und die Informationen aus allen möglichen Quellen zusammen getragen, bis man die Spreu vom Weizen unterscheiden konnte.