Katzenmobbing & Verzweiflung pur

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  • Katzenmobbing & Verzweiflung pur Beitrag #1
Ovi

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Hallo ihr Lieben,

ich wende mich an euch, weil ich jetzt nach der Behandlung meines Neuzugangs (Calici, Mykoplasmen), auch noch eine richtig unrunde Katzengruppe zuhause habe.
Zur Vorgeschichte: Zuerst hatte ich meine Holly, dann kam Findus, damit sie nicht alleine ist (leider ein Kater aufgrund des Rats meiner damaligen Tierärztin) und nachdem zwischen den beiden immer wieder dicke Luft herrschte, kam Xaver dieses Jahr dazu, um Findus einen Raufkumpel zur Seite zu stellen.
Während Xaver sich gut in die Gruppe integriert hat und mit allen auskommt, wird die Situation zwischen Holly und Findus immer schlimmer. Tagsüber sind eigentlich alle sehr ruhig, aber wehe, wenn es Abend wird… Findus stellt Holly nach, verfolgt und jagt sie durch die Wohnung. Am Anfang steht stets angespanntes Starren. Holly macht sich sofort klein, legt die Ohren an und knurrt wie ein Wildfang. Sobald sie sich einen Millimeter bewegt, stürzt sich Findus auf sie, beißt sie am Hals und in den Bauch und hält sie fest, sodass sie nicht weg kann. Natürlich "schreit" Holly fürchterlich und versucht sich zu befreien. Er scheucht sie dabei immer in eine Ecke, unters Bett oder unter die Couch.
Hier ein Video, das ich gestern Abend aufgenommen habe (das Knurren von Holly ist leider nicht zu hören und schlechte Qualität, weil Handy und dunkel):

So fängt es eigentlich immer an.

Gerade war ich bei der Tierärztin und habe ein großes Blutbild von Holly machen lassen, da wir natürlich gesundheitliche Probleme ausschließen müssen, um mit der Therapie (Katzenpsychologin) beginnen zu können. Die Tierärztin meint, ich solle es versuchen, allerdings glaubt sie nicht, dass ich die Katzen wirklich glücklich machen werde, wenn ich die Situation "nur" soweit verbessere, dass sie sich nicht an die Gurgel gehen.

Was meint ihr? Gibt es eine Chance meine "alte" Katze, die mich angurrt und leidenschaftlich gerne spielt und schmust wieder zurückbekommen, ohne eine andere Katze abgeben zu müssen? :-(
 
  • Katzenmobbing & Verzweiflung pur Beitrag #2
oh je, das ist ja nicht schön für Holly. Es schaut so aus, als ob sie schreckliche Angst hat.:???:

Wie sieht denn Deine "kätzische" Wohnungseinrichtung aus? Mein erster Gedanke nach dem Anschauen des Videos wäre, für Holly erhöhte "Fluchtplätzchen" zu schaffen und einen Catwalk zu bauen.
 
  • Katzenmobbing & Verzweiflung pur Beitrag #3
Hi,
wenn ich nur das Video betrachte, finde ich das gar nicht so schlimm.
Findus ist nicht bösartig aggressiv, das ist eher ein wenig ärgern und warten auf eine Raufpartie.
Das Knurren von Holly nimmt er nicht ernst.
Keine Ahnung warum Holly so reagiert, ich kenne ja die anderen Situationen nicht, deshalb halte ich Hollys Verhalten in dem Video eigentlich für zu heftig.

Ich vermute, dass Findus problemlos mit anderen Katzen auskommt, wenn diese auch mal körperlich Kontra geben, aber bei Weichei-Katzis mit dem Ärgern nicht von selbst aufhört.

Ich würde an zwei Dingen arbeiten.
Findus sehr deutlich die Meinung geigen, wenn er wieder Holly nachstiefelt. Der muss merken, dass das nicht gewünscht ist. Dazwischen gehen und ihn sehr bestimmt aus dem Raum weisen, dies solange bis er aufgibt.
Hollys Selbstvertrauen stärken durch Clickertraining und spezielle Leckerlies/Schmuseeinheiten nur für sie.
 
  • Katzenmobbing & Verzweiflung pur Beitrag #4
deshalb halte ich Hollys Verhalten in dem Video eigentlich für zu heftig.

Ja Du. Aber was sagt Holly dazu? Sie hat doch eindeutig Angst.

Ich bleibe dabei, sie sollte mehr Möglichkeiten "zur Flucht" bekommen. Sie liegt da so in der Ecke und kann nicht weg.
Einen hohen Kratzbaum an dieser Stelle würde sie wahrscheinlich sofort annehmen und dort drauf rennen...

Und "von oben" würde sie wahrscheinlich auch selbstbewusster und könnte sich besser verteidigen.
 
  • Katzenmobbing & Verzweiflung pur Beitrag #5
So ähnlich schaut das hier auch oft aus. Nur erheblich aggressiver. Ich seh es auch so, Findus agiert ja nicht aggressiv, schaut scheinbar "gelangweilt" in der Gegend rum.

Hier ist es das Selbe: selbst wenn die Kater gerade mal nix böses im Schilde führen ist Zoe ein Angsthaufen (eben weil sie weiß, wie schnell es kippt). Wenn auch viel schneller aus der Situation verschwunden (also sie würde nicht so kauern).

Ich halte es ähnlich wie Geek beschreibt: ich geh dazwischen in jedweder Ausprägung (also je nach Situation sehr heftig oder eben nur beiläufig ein "lass das" murmelnd, ablenken o.ä.). An der Grundsituation ändert es nichts, hat die Sache aber doch schon deutlich entschärft.

Hohe Fluchtpunkte wären super, falls sie das annähme.
 
  • Katzenmobbing & Verzweiflung pur Beitrag #6
Findus agiert ja nicht aggressiv, schaut scheinbar "gelangweilt" in der Gegend rum.

Übersetzt in Katzensprache: er "starrt" sie an! Das ist Mobbing vom Feinsten.
Und Holly hat Höllenangst und in der Ecke keine Möglichkeit zur Flucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katzenmobbing & Verzweiflung pur Beitrag #7
Hast Du schonmal wirklich aggressives "anstarren" gesehen? Das schaut mal noch ganz anders aus. Da stellst mir jedesmal die Nackenhaare :shock:

Und klar mobbt er sie. Das ist ja eh liegt ja auf der Hand. Aber zwischen mobben und töten wollen ist nochmal ein Unterschied.
 
  • Katzenmobbing & Verzweiflung pur Beitrag #8
Hast Du schonmal wirklich aggressives "anstarren" gesehen? Das schaut mal noch ganz anders aus. Da stellst mir jedesmal die Nackenhaare :shock:

Ich habe sogar schonmal leider ein in sich verbissenes Fellknäuel gesehen, welches aus Möhrchen und Merlin bestand.:shock:
Aber das würde jetzt zu weit führen und die Geschichte kennt hier glaube ich so langsam jeder...

Ja, Holly wird eindeutig gemobbt. Und sie hat Angst.
Von daher würde ich an erster Stelle an der "Baustelle" Holly arbeiten und ihr Selbstbewusstsein stärken.
Erhöhte Plätzchen tragen auf jeden Fall dazu bei.

Oder einfach mal Spielspray versprühen. Das wirkt oft auch manchmal Wunder und trägt zur Entspannung bei. Habe ich hier auch öfter eingesetzt, wenn mal wieder Gekreische in der Truppe angesagt war:mrgreen:

 
  • Katzenmobbing & Verzweiflung pur Beitrag #9
Also ich empfinde die Katze ist tierisch genervt. Da die Filmqualität nicht wirklich optimal... aber auch auf mich wirkt sie nicht ängstlich sondern aggressiv. Im Grunde möchte sie ihn zerfleischen, macht es nicht weil es nicht ihrem naturell entspricht. Der Kater erkennt keine Grenze.. denn Sie zieht sich ja zurück und doch reicht ihm es nicht sie nur in die Enge zu treiben.

Sie ist in einer ziemlichen Zwickmühle. Daher finde ich die Möglichkeit mit einer Therapie als einen guten Lösungsansatz. Wie alt ist Findus ?


lg
Verena
 
  • Katzenmobbing & Verzweiflung pur Beitrag #10
aber auch auf mich wirkt sie nicht ängstlich sondern aggressiv.

Eine hingekauerte Katze, die keinerlei Fluchtmöglichkeit hat und "angestarrt" wird, wirkt auf Dich aggressiv?:shock:

Was soll sie denn in dieser Situation anderes machen als fauchen, um den "Feind" auf Distanz zu halten? Sie kann ja nirgends hin.

Für mich hat sie Höllenangst.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Katzenmobbing & Verzweiflung pur Beitrag #11
Auch wenn das Video leider nicht sehr gut ist seh ich das zumindest genauso: sie weiß kaum wohin vor Angst. Eine Aggression kann ich da auch nicht erkennen.

Wurde Zylkene schon angesprochen. Das hat meiner Süßen damals zumindest dazu verholfen, dass sie wenigstens knurren kann.
 
  • Katzenmobbing & Verzweiflung pur Beitrag #12
Das stalken ist nicht böse gemeint ... ich kann keinerlei Aggressionen sehen,auch das Findus zwischendrin sich offenbar sehr gut ablenken lässt. Für mich ist das spielerische Dominanz/Grenzen testen und Co. Für Holly ist die Situation natürlich nicht schön,keine Frage. Sie scheint keine zu sein die auf den Putz hauen will,Dominanz spielen lässt o.ä Und da muss was getan werden.

Ich würde versuchen ihr Fluchtwege nach oben zu geben,sprich Catwalks wenn das möglich ist. So muss sie sich nicht in die Ecke drängen lässen und kann nach oben wenn´s brenzlig wird. Findus würde ich aus der Situation mit einem deutlichen "Nein" rausnehmen. Egal ob es jetzt sowas ist oder auch in Türrahmen legen,Klostalking etc.pp
Zudem vllt Findus mehr auslasten,ihn kaputt spielen (falls du es noch nicht versucht hast) Wie alt ist er denn bzw. wie alt sind die drei denn ?
Feliwaystecker wäre noch eine Möglichkeit,wie erwähnt Zylkene oder auch -wenn das auch nicht hilft- ggf wirklich ein Profi mit Katzenpsychologie/verhalten und alternativen Möglichkeiten im Hintergrund (Bachblüten,Globuli und Co tun hier und da sehr gute Dinge) Nur da aufpassen das du jemand seriöses erwischt.

Denke da lässt sich wirklich was machen und es ist bestimmt nicht aussichtslos ;)
Holly in ihrer Position stärken,ihr Selbstbewustsein pushen und Findus defintiv in seine Schranken weisen. Er scheint wesendlich selbstsicherer und selbstbewuster. Warum dann nicht das auch ausspielen.
 
  • Katzenmobbing & Verzweiflung pur Beitrag #13
Findus ist 2 Jahre alt, Holly 3.
Ich empfinde Findus eigentlich auch nicht als besonders aggressiv. Er ist eigentlich überhaupt kein Draufgänger, sondern der Schisser in der Gruppe. Holly war IMMER die Stärkere und hat ihm seine Grenzen aufgezeigt. Mit dem zweiten Kater in der Gruppe ist es überhaupt nicht mehr so. Mir kommt es vor, als wäre sie überfordert. Ständig die Kater in der Nähe, die sie anköpfeln und überrennen, obwohl sie doch eigentlich Körperkontakt eher aus dem Weg geht. Sie lässt sich auch von mir nicht vorbehaltlos streicheln, sie kommt, wenn SIE will und das akzeptiere ich. Nur die Kater eben nicht. Die zwei sind gerade in Topform, Xaver ist wieder "gesund" und erkundet die Welt mit seiner Nase neu, ist ein richtiges Energiebündel. Auch Xaver rauft mal mit Holly, aber ihre Reaktion ist niemals so wie bei Findus. Sie spielt mit Xaver, sie jagen sich und wenn sie nur einmal knurrt, geht er. Xaver versteht ihre Sprache und respektiert Grenzen.
Ich habe versucht die Kater richtig auszupowern und viel mit ihnen zu machen - Clickertraing, Leckerlieweitwurf, Federangel, Reitgerte (mit Schlag)… Xaver ist voll dabei, nur Findus sitzt immer gelangweilt daneben und denkt gar nicht daran, seinen Hintern zu bewegen. Ich hab wirklich schon alles versucht, nichts zieht. Holly spielt aber auch mit Begeisterung mit und ist am Aktivsten dabei, was ich nicht besonders gut finde, da sie müde ist und dann erst recht von Findus verfolgt wird.
Sie hat auch "ihre" Plätze - sie ist zum Beispiel die Einzige, die auf die Küchenschränke darf. Außerdem hat sie im Wohnzimmer Regale (Obstkisten) an der Wand, wo nur sie raufspringt und schläft, die Kater sind zu doof dafür. :roll:
Sie nutzt diese Fluchtmöglichkeiten aber nie, wenn sie verfolgt wird. Sie läuft immer genau in die Ecke, wo Findus sie haben will. Sie hat auch Schachteln in der Wohnung, allerdings nutzt Findus diese, um sie hineinzudrängen und mit den Pfoten reinzudreschen.
Ich habe auch versucht, aktiv dazwischenzugehen. Er lässt sich NULL von mir beeindrucken. Vor ihn stellen hilft gar nichts, er rennt vorbei. Anstupsen ebenso wenig genauso wie Ansprechen. Gestern habe ich ihm nach der zweiten Attacke die Tür vor der Nase zugemacht und mit Holly im Wohnzimmer gespielt. Sie war wahnsinnig glücklich mit mir alleine zu sein. Nur leider kratzt Findus vehement an der Türe, sodass Holly nachsehen geht und wieder abgelenkt ist. Außerdem ist Findus völlig fertig, wenn er wieder aus dem Zimmer darf. Er benimmt sich, als würde er die Wohnung zum ersten Mal sehen und duckt sich stundenlang weg, als würde gleich Etwas um die Ecke huschen. Schisser, wie ich gesagt habe...
Es ist zum Haareraufen…
Und ja, anfangs fand ich Hollys Reaktion völlig übertrieben. Ich dachte, sie will ihn nur beeindrucken, um Ruhe zu haben. Aber mittlerweile glaube ich nicht mehr daran - sie hat Angst, ist verunsichert und traut sich nicht, sich laut zu bewegen.
Ich merke nur, dass sie sich bei mir sicherer fühlt. Sie schläft zum Beispiel die ganze Nacht dicht an meiner Seite. Wenn ein Kater zu nahe kommt, wird er von mir auf die andere Seite verwiesen - das weiß sie.
Nur kann ich sie nicht immer beschützen, vor allem nicht, wenn ich arbeiten muss… :-?

Nachtrag: Feliway Friends Stecker ist schon seit 3 Wochen montiert!
 
  • Katzenmobbing & Verzweiflung pur Beitrag #14
Findus ist 2 Jahre alt, Holly 3.
Ich habe auch versucht, aktiv dazwischenzugehen. Er lässt sich NULL von mir beeindrucken. Vor ihn stellen hilft gar nichts, er rennt vorbei. Anstupsen ebenso wenig genauso wie Ansprechen.

Baustelle Nr.1: Du bist die Oberkatze, nicht Findus.
Wenn er immer den Ton angibt, dann kann es nicht besser werden.
Ich glaube schon, dass ein Mensch einen Kater (der ja nicht mal aggressiv ist) sanft aber bestimmt! aus dem Zimmer drängen kann.
Und wenn er dann 2 Stunden lang Schiss hat, dann ist es halt so.

Nur kann ich sie nicht immer beschützen, vor allem nicht, wenn ich arbeiten muss… :-?
Baustelle Nr.2: Wenn du sie beschützt, dann bestärkst du sie in der Angst vor Findus.
Für mich immer der Fehler im menschlichen Verhalten. Nicht betüteln oder trösten, sondern nachdem die Situation aufgelöst wurde (indem Findus aus dem Raum verwiesen wurde) ganz normal verhalten und mit Spielen ablenken.
 
  • Katzenmobbing & Verzweiflung pur Beitrag #15
Hi,

sieht bei mir aus wie mit Xanthi und Tessa. Xanthi schreit, Tessa sitzt vor ihr und wenn ich in den Raum, zwischen beide gehe, rennen beide in dieselbe Richtung weg und in der alten Whg auch noch unters selbe Bett. Bei meinen ist das alles harmlos, zumal Xanthi provoziert, auch wenn ich lange Zeit nur gesehen habe, wie Xanthi in ner Ecke saß und Tessa davor, bzw wie Tessa hinter ihr her ist. Irgendwann kam der Moment wo ich gesehen habe, wie Xanthi Tessa beim schlafen in die Hinterpfoten gezwickt hat. Solange bis Tessa den Kopf gehoben hat, da ging Xanthi in Deckung mit der Körperhaltung, hörte aber nicht auf sie zu ärgern. Dann stand Tessa auf, Xanthi rannte und Tessa hinterher.

So kam bei mir das Bild zustande das Xanthi offenbar Angst vor Tessa hatte manchmal. Nix hatte sie, bis heute nicht. Sie fressen zusammen usw. Ich gehe dazwischen wenn ichs sehe, allerdings ohne eine Katze des Raumes zu verweisen, funktioniert eh nicht, weil beide in dieselbe Richtung wegflitzen. Fühlen sich halt beide angesprochen, wenn ich schimpfe.

Xanthi fänhgt auch manchmal an ohne Grund zu kreischen, da hat sich Tessa nur auf die untere Liegefläche vom Kratzbaum gelegt und will da pennen. Xanthi liegt oben und knurrt halt dann. Alleine davon mache ich Angst nicht abhängig, sie hat ja keine Angst vor Tessa, die liegen abends beide bei mir auf der Couch. Tessa hat ihr auch noch nie was getan, es wird schon so eine Art Dominanzverhalten sein von Xanthi, nur sie scheitert ja eh ständig. :mrgreen: Wenns mir zu bunt wird geh ich dazwischen, weil mich das gekreische echt nervt, aber das ist ziemlich selten der Fall.

lg Juli
 
  • Katzenmobbing & Verzweiflung pur Beitrag #16
Baustelle Nr.1: Du bist die Oberkatze, nicht Findus.
Wenn er immer den Ton angibt, dann kann es nicht besser werden.
Ich glaube schon, dass ein Mensch einen Kater (der ja nicht mal aggressiv ist) sanft aber bestimmt! aus dem Zimmer drängen kann.
Und wenn er dann 2 Stunden lang Schiss hat, dann ist es halt so.

Kann ich auch, das stimmt! Und ich weiß leider erst jetzt, dass ich viel falsch gemacht habe. Bei mir gabs eigentlich immer nur eine Regel: nicht auf die Küche. Und das gilt auch nur für 2/3. Nicht kratzen, nicht beißen ist auch eine Regel, aber Findus beißt mir seit ich denken kann in die Wade, wenn er Aufmerksamkeit will. Das konnte ich bis jetzt nicht unterbinden, ich bin viel zu inkonsequent und schwach - das nutzt er aus.


Baustelle Nr.2: Wenn du sie beschützt, dann bestärkst du sie in der Angst vor Findus.
Für mich immer der Fehler im menschlichen Verhalten. Nicht betüteln oder trösten, sondern nachdem die Situation aufgelöst wurde (indem Findus aus dem Raum verwiesen wurde) ganz normal verhalten und mit Spielen ablenken.
Das mach ich auch so. Und wenn sie bei mir liegt und kuschelt und ein Kater kommt? Sie steht ja sofort auf und verkrümelt sich. Ich mein, das ist jetzt nicht wirklich ein Problem, die Kater wollen dann ja nicht kämpfen, sondern auch schmusen. Aber dann kommt sie nie dran. :?:

Hier außerdem noch ein Bild von heute Morgen, als ich aufgewacht bin:

pic57126.jpg


Man sieht - es geht auch anders. Tagsüber alle happy, abends Terrorhaufen. :twisted:
 
  • Katzenmobbing & Verzweiflung pur Beitrag #17
  • Katzenmobbing & Verzweiflung pur Beitrag #18
Wollt grad sagen: DAS relativiert es aber doch erheblich ;-)
 
  • Katzenmobbing & Verzweiflung pur Beitrag #19
Jaaa in solchen Momenten geht mir das Herz auf! Die kommen aber leider nicht allzu oft vor. :-|

Gestern war totale Harmonie angesagt, ich hab Findus ein bisschen gefordert (na gut, vielleicht auch ein bisschen gefoppt :mrgreen:) und danach wollte das schwarze Teufelchen gar nicht mehr stänkern. Außerdem habe ich mal alles, was so unterm Sofa in der kleinen Spalte verschwindet, hervorgeholt und siehe da: 2 Stunden Beschäftigung, weil alle ihre verlorengegangenen Lieblingsspielzeuge wieder hatten. :cool:

Bin nur am Überlegen, was ich während meines Urlaubs mit ihnen machen soll… Ich bin nur 2 Nächte weg und auch nur an einem See, weil meine Katzen das überhaupt nicht prickelnd finden, wenn ich über Nacht nicht da bin. Die zerlegen gern mal die Bude. Ich würd gerne wissen, ob Findus Holly dann noch mehr stalkt, wenn ihm so irre langweilig ist. Es kommt ja nur zwei Mal täglich jemand um sie zu füttern und auf den Balkon zu lassen. Ich schätze, da müssen sie durch :-?
 
  • Katzenmobbing & Verzweiflung pur Beitrag #20
Hallo ihr Lieben,

ich lasse meinen alten Thread wieder auferstehen, weil das Grundthema dasselbe geblieben ist.
Kurz gesagt: An den Spannungen zwischen Holly und Findus hat sich nichts verändert.

Ich habe jedoch in den letzten Monaten viel beobachtet. Endresultat: Findus springt Holly an, packt und beißt sie im Nacken/Bauch und reißt ihr Fellbüschel raus. Einleitend starrt Findus und schleicht sich an oder springt Holly völlig unvermittelt an, wenn sie gerade nebeneinander stehen- ohne vorheriges Starren. Häufig kommt dieses Verhalten vor, wenn Findus in irgendeiner Weise aufgeregt ist (z.B. wenn ich nach Hause komme, wenn er unbedingt beschmust werden will,...). Sein Gesichtsausdruck ist freundlich, spielerisch, neugierig. Holly wehrt sich dagegen schon beim geringsten Augenkontakt und zieht alle Register des Beschwichtigens/Verteidigens - Blinzeln, Knurren, Ohren ganz anlegen, zu Boden drücken, Aufplustern, Fauchen. Wer Leyhausens Grafik über die Mimik der Katze beim Drohen kennt - Holly wäre links unten (also maximale Angst ohne Aggression). Ich würde mal vermuten, dass er "asozial" spielt. Die Frage, warum immer Holly das Opfer ist, bleibt offen.

Versuche meinerseits das Verhalten zu unterbinden: Dazwischengehen, Findus des Raumes verweisen (auch schon beim ersten "schiefen" Blick), Holly neue Rückzugsorte bauen (nimmt sie dankbar an), Findus ein "Raufkuscheltier" zur Verfügung gestellt (gescheitert), Findus zum Spielen animiert (fehlgeschlagen), Findus zum Klickern animiert (fehlgeschlagen).

Mein nächster Ansatz wäre jetzt, den Punkt mit "mehr Spiel und Auslastung für Findus" neu anzugehen. Er ist zwar immer am Spiel interessiert, sobald er aber nur das kleinste Geräusch hört, zischt er ab. Er hat also Schwierigkeiten, sich im Spiel zu vertiefen, er blickt um sich und wirkt mehr als nervös und alarmiert. Nur Leckerli-Schießen funktioniert prima.
Deshalb hätte ich jetzt mal Zylkene probiert, um ihn etwas runterzufahren, sodass er endlich mit den anderen mitspielen kann.
Was meint ihr? Ist das übertrieben, gibt es noch andere Möglichkeiten, die ich vorher ausprobieren sollte?
 
Thema:

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