Wie nehme ich einem Angsthase die Angst?

Diskutiere Wie nehme ich einem Angsthase die Angst? im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Ich seh das eigentlich auch wie Paule. Katzen entwickeln sich oft anders wenn sie ein Zuhause gefunden haben. Was machst wenn er zu...
  • Wie nehme ich einem Angsthase die Angst? Beitrag #21
Ich seh das eigentlich auch wie Paule.

Katzen entwickeln sich oft anders wenn sie ein Zuhause gefunden haben.

Was machst wenn er zu Selbstbewusst ist, raufen will und deine schüchterne Maus total bedrängt? Ich würde das auch nicht wagen. Ich hätte eher schiss dass es das noch schlimmer macht.
Und leider kann man bei der Katzenkumpelwahl nicht nur auf seinen eigenen Geschmack aussuchen.

Ich würde eher eine selbstsichere aber soziale Katzendame wählen, die so 1,5 bis 3 Jahre alt ist.
 
  • Wie nehme ich einem Angsthase die Angst? Beitrag #22
Das Problem ist wohl, dass die Auswahl im Tierheim jetzt nicht endlos groß ist.
Der Ronny hat ja nur mit mitgespielt. Andere Katzen kratzen ihn ja laut den Mädels im Tierheim nicht so wenn sie stressen.
Sie haben eher schlechte Erfahrungen mit zwei kätzinen.
Ich seh da gar keine Bedenken. Ich vertraue denen. Wir haben ja vereinbart, wenn es nicht klappt probieren wir es mit einer anderen Katze. Bibi soll ja nicht leiden. Nur will ich sie hier auch nicht 3 Monate Alleine lassen.
Bibi war wohl mit einem Kater gut befreundet, der leider schon vermittelt wurde.
 
  • Wie nehme ich einem Angsthase die Angst? Beitrag #23
Die dürfen dann eh mal raus als Freigänger und können sich im ganzen Haus aus dem Weg gehen.

Das ist ja aber nicht Sinn und Zweck einer zweiten Katze.

Im Tierheim haben die Katzen meist diverse Katzen zum spielen toben etc. da ist es nicht schwer die Katzen in Ruhe zu lassen die halt nicht spielen wollen. Gibt ja noch andere die dann mit machen.
Im neuen Zuhause ist dann nur Deine Katze. Die muss es dann im Zweifelsfall alleine ausbaden.
 
  • Wie nehme ich einem Angsthase die Angst? Beitrag #24
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich die Entscheidung auch nicht so recht verstehe. Ich will dich aber auf keinen Fall angreifen, also verstehe die Zeilen hier nicht böse.

Du möchtest ja eigentlich eine Zweitkatze, die deiner vorhandenen Katze gut tut, sie aus ihrem Loch holt und ihr selbstsicherheit gibt, oder?

Jetzt holst du einen 6 Monate alten Kater, der mit Sicherheit raufen und toben will. Also wenn ich mir unsere zwei mit 6 Monaten anschauen, haben die sich 24h geprügelt. Ich bin mir nicht sicher ob das dann die richtige Wahl ist.

Was machst du denn wenn deine jetzige Katze angst bekommt? Zum Angstpinkler wird? Sich noch mehr verkriecht, als jetzt schon?

Ich hätte echt angst bei dem Versuch.
 
  • Wie nehme ich einem Angsthase die Angst? Beitrag #25
Entschudligung das ich da eher den Mädels vom Tierheim vertraue, die Bibi seit einem Jahr kennen.
Und ich habe ja den Kater erlebt in der Umgebung und werde Ihn auch noch 2 mal anschauen.
Jede Katze ist anders.
Ich kann eure Bedenken verstehen.
Ich weiß jetzt nicht ob die zwei im Tierheim schon zusammen in einem Raum waren, aber ich sehe da kein Problem. Wenn es nicht klappt dann werden wir eine andere Katze testen. Denke alles ist besser als das Tierheim.
Aber ich denke BIBI wird in Ihrem Jahr im Tierheim sehr viele verschiedene Katzen um sich rum gehabt haben.
Und da waren auch kleine dabei.
Ich werd aber am Wochenende eure Bedenken weiterreichen. Ich überlasse da ja die Entscheidung komplett den Mädels vom Tierheim. Sie haben ja wenn es nicht klappt die arbeit mit den Katzen.
Dann wird es mit einer anderen #katze probiert. Aber ich habe den Eindruck, dass eine Katze aus dem Tierheim einiges gewohtn ist. Das kann man wohl nicht mit Katzen vergleichen die das nicht mitgemacht haben.
 
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  • Wie nehme ich einem Angsthase die Angst? Beitrag #26
Aber ich habe den Eindruck, dass eine Katze aus dem Tierheim einiges gewohtn ist. Das kann man wohl nicht mit Katzen vergleichen die das nicht mitgemacht haben.

Und eben deshalb ist es wichtig, dass man besonders diesen Katzen (die leider oftmals eben soviel mitgemacht haben) ein sicheres, schönes Zuhause bietet. Es ist falsch zu denken, dass diese Katzen ja einiges gewohnt sind und sich deshalb leicht an neue Situationen gewöhnen. Meistens ist eher das Gegenteil der Fall und diese Katzen brauchen besonders viel Einfühlungsvermögen, um sich wieder zurechtzufinden.

Ich wünsche Dir jedenfalls ein glückliches Händchen bei der Zweit-Miez-Auswahl.;-)
 
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  • Wie nehme ich einem Angsthase die Angst? Beitrag #27
Ich verstehe es nicht. Einfach mal sagen: wenn es nicht klappt holen wir halt ne andere. Genau so werden Tiere traumatisiert. Mal holen dann wieder abgeben...
Die Einstellung kann ich nicht verstehen.

Du bist doch verantwortlich für dein Tier. Ich würde das nie in andere Hände abgeben.

Tiere aus dem Tierheim sind doch keine Testobjekte. Das sind in meinen Augen arme Seelen die täglich auf ein schönes heim warten.
Dann haben sie es vielleicht zwei Wochen schön, bekommen liebe und Aufmerksamkeit und dann müssen sie wieder zurück weil sich derjenige keine Gedanken gemacht hat :cry:
 
  • Wie nehme ich einem Angsthase die Angst? Beitrag #28
Du gehst doch auch zwei Wochen in Urlaub und hast es schön und gehst dann wieder nach Hause.
Bei aller Liebe aber hier wird oft ein Tier mehr verhätschelt als das eigene Kind.
Ich liebe meine Tiere auch, aber es sind Tiere. Wenn die sprechen könnten wärt ihr manchmal ganz schön erschrocken was Sie denken. Es heißt ja immer Katzen suchen sich Ihre Dosenöffner selber aus.
Ich werde Bibi mit sicherheit nicht abgeben, und es kommt mit sicherheit auch selten vor, das zwei Katzen sich dann so wenig verstehen, dass Sie sich dann gar nicht vertragen. Aber dann muss man eben was tun. Ich gehe nicht davon aus, dass die Mädels vom Tierheim Ihre Tiere weniger kenne als ich oder jeder hier im Forum, der die Tiere hier nie gesehn haben oder wie ich mal 2 x 1 Stunde gesehen habe.
Ich habe auch die Möglichkeit im großen Haus ein Gitter und alles mögliche zu bauen, damit Sie sich langsam vertragen können wenn nötig.
Ich kann aber echt nicht verstehen dass hier so wenig Vertrauen in die Mitarbeiter eines Tierheims gesetzt wird.
Dies Menschen die so eine Arbeit machen verdienen meinen höchsten Respekt. ich könnte jedesmal heulen wenn ich da raus gehe und die Tiere da sehe.
Und ich bin mir 100% dass egal welche Katze bei mir einzieht es gut haben wird und auch Bibi die schon da ist wird es gut haben.
Aber so eine Aussage, dass es schlimm wäre ein Tier zu testen und dann wenn es nicht klappt zurückzugeben wäre schrecklich.
Ich finde es schrecklich wenn man einem Tier nicht die Change gibt und es gar nicht probiert. Punkt.
 
  • Wie nehme ich einem Angsthase die Angst? Beitrag #29
Du gehst doch auch zwei Wochen in Urlaub und hast es schön und gehst dann wieder nach Hause.

Also zu dem Vergleich sag ich mal nix. Was hat das denn mit dem Thema zu tun?

Bei aller Liebe aber hier wird oft ein Tier mehr verhätschelt als das eigene Kind.

Was hat denn verhätscheln damit zu tun? Es geht doch darum deiner Katze was gutes zu tun, und nicht dir, oder?

... und es kommt mit sicherheit auch selten vor, das zwei Katzen sich dann so wenig verstehen, dass Sie sich dann gar nicht vertragen. Aber dann muss man eben was tun.

Du hattest noch nie eine Zusammenführung, oder? Klar kommt das oft vor, das liest man hier ja nicht gerade selten. Und woran lag es meistens? Daran, dass der Halter nach seinen Wünschen entschieden hat und nicht an die Bedürfnisse seiner Katze gedacht hat.

Ich gehe nicht davon aus, dass die Mädels vom Tierheim Ihre Tiere weniger kenne als ich oder jeder hier im Forum, der die Tiere hier nie gesehn haben oder wie ich mal 2 x 1 Stunde gesehen habe.

Und auch das hier hat man schon tausend mal gelesen, dass Mitarbeiter einen Charakter beschrieben haben, der sich aber in anderer Umgebung ganz anders entwickelt hat.

Ich kann aber echt nicht verstehen dass hier so wenig Vertrauen in die Mitarbeiter eines Tierheims gesetzt wird.
Dies Menschen die so eine Arbeit machen verdienen meinen höchsten Respekt. ich könnte jedesmal heulen wenn ich da raus gehe und die Tiere da sehe.

Das hat doch mit der Arbeit, die sie leisten garnichts zu tun. Ich schätze jeden, der dort arbeitet und finde es klasse. Aber ist einfach nicht möglich die Tiere dort richtig kennen zu lernen.
Eine Katze die dort vielleicht den ganzen Tag im Eck sitzt und schläft, kann im neuen Zuhause total aufdrehen, weil sie sich dort wohlfühlt. Aber das willst du nicht verstehen, oder?

Und ich bin mir 100% dass egal welche Katze bei mir einzieht es gut haben wird und auch Bibi die schon da ist wird es gut haben.

Das zweifelt auch keiner an, dass du dich nicht um deine Tiere kümmerst. Wir zweifeln nur, ob du mit der Entscheidung deiner Katze was gutes tust.

Aber so eine Aussage, dass es schlimm wäre ein Tier zu testen und dann wenn es nicht klappt zurückzugeben wäre schrecklich.
Ich finde es schrecklich wenn man einem Tier nicht die Change gibt und es gar nicht probiert. Punkt.

Klar sollten Tiere aus dem Heim eine Chance haben, aber diese sollte auch realistisch sein. Wir haben uns auch zwei Kleine geholt zu Hannibal dazu. Aber dazu haben wir uns lange Gedanken gemacht, was passen könnte.
Bei der ersten Zusammenführung hatten wir uns keine Gedanken gemacht und das Ende vom Lied war, dass sie sich nicht verstanden haben.

Kannst ja mal schauen wie oft es probleme gibt. Das sind nur ein paar Beispiele. Machen gehen vielleicht doch halbwegs gut, oder gut aus. Aber ich würde das an deiner Stelle nicht so auf die leichte Schulter nehmen.

















 
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  • Wie nehme ich einem Angsthase die Angst? Beitrag #30
Deshalb hab ich ja nicht ich die passende Katze ausgesucht.
Nochmal ich bin ins Tierheim und habe nachgefragt ob es Sinn macht eine zweite hinzuzunehmen.

Die Mädels haben mir doch den Katzer dann empfohlen weil er andere Katzen wenns stress gibt aus dem Weg geht.
Hört sich für mich dann verständlich an. Bibi hatte einen Katerkumpel im Heim, aber der wurde schon vorher vermittelt. Und Bibi hat immer erst mitgespielt wenn andere katzen gespielt haben. dann erst hat Sie sich getraut.
Also brauch ich doch nicht noch eine Katze die Angst hat und Mit Bibi in der Ecke sitzt. So kann ich die nie raus lassen. Die sollen ja in erste Linie mal Freigänger werden.
Hörte sich für mich auch vernünftig an.
Ich habe auch nachgefragt ob nicht die Roxana , die bei Bibi auch zur Auwahl stand, die aber auch sehr zurückhaltend ist und eher so wie Bibi wäre.
Das haben die Mädels eher für schwieriger gesehen. Eine Katze macht nach Ihrer Erfahrung weniger Probleme mit einem Kater (wie gesagt Ronny ist eher ein Cooler Kater der keinen Streit sucht).

Zwei andere Katzen die in Frage kamen waren dann sofort bei mir und haben die ganze Zeit auf meinen Fingern rumgekaut. Was für Bibi dann wohl nicht so gut ausgehen würde. Ronny war da eher so zurückhaltend, dass er nur kam wenn ich sein Lieblingsspielzeug in der Hand hatte.

Ich habe nun mal keine große Auswahl und muss mich da auf das Tierheim verlassen. Tut mir leid wenn ich dann hier etwas ruppig werde, aber mir geht das schon nahe wenn ich an Bibi denke die da oben in ihren Verstecken sitzt und wartet bis ich schlafe oder Hunger bekommt. Zumal meine alte Katze (wird wohl zum Sterben raus gegangen sein) ja erst mal 5 Wochen verschwunden ist. Die gute.

Mehr kann ich nicht machen.
 
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  • Wie nehme ich einem Angsthase die Angst? Beitrag #31
Ich hab eher die Erfahrung gemacht dass gleichgeschlechtliche Paare besser harmonieren. Es ist auch nicht nur eine persönliche Erfahrung, sondern das hört und liest man auch hier sehr oft.

Deine Maus ist ja anscheinend eher ein ruhiges Wesen, oder? Da sehe ich halt das Problem dass ein Kater im Rüpelalter da so garnicht passt. Und ich hab ja hier auch nicht als einzigste diese Einstellung. Hier sitzen leute die seit Jahren Katzen haben und sich damit auch intensiv beschäftigen.

Ich glaube schon dass eine ruhige ausgeglichene Katze die bessere Wahl wäre.

Mit Roxana meinst du sie?


Ich finde auch Pamina sehr angenehm


Du musst dich an dem Charakter von deiner Katze orientieren und nicht an dem Verhalten dass dir an ihr fehlt.

Ich hab drei Kater. Hannibal der Prinz, der nichts und niemanden mag. Fuzzi und Loui, zwei Findelkater. Fuzzi ist ein Terror, nur am rennen und toben ist, damit kann Hannibal nix anfangen. Er akezptiert ihn, aber das war es auch. Loui ist gemütlich und gechillt, so wie Hannibal und die zwei mögen sich. Sie spielen zusammen, sie fressen auch mal aus einem Napf.

Es ist wirklich extrem Wichtig dass die Charaktere so ähnlich wie möglich sind, denn dann klappt auch die Zusammenführung viel besser.

Und wenn sie dann zusammen ne gewisse Zeit unterm Bett zb wohnen, dann ist es halt so. Aber sie fühlen sich nicht einsam.

Wenn der Kater zb durch ganze Haus tobt und deine Maus verängstigt, dann hilft dir das ja auch nicht. Dadurch taut sie nicht auf, sie wird eher noch verstörter.

Also so sehe ich das.
 
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  • Wie nehme ich einem Angsthase die Angst? Beitrag #32
Ja die Roxana stand damals auch zur Wahl als ich Bibi geholt habe.

Sie war mein erster Frage im Tierheim, ob Sie passen würde. Ronny ist ein Sohn von Roxana.
Er hat wohl Ihr eher ruhiges Wesen. Der Rony würde mir gefallen, muss ich ehrlich sagen. Es ist Schwer sich der Coolen Socke zu entziehen.

Ich hab ja noch die Bauarbeiter vorm Haus und hab da noch 1-2 Wochenende Zeit.
Werde da auf jeden Fall wenn ich Freitag oder Samstag wieder hingehe mir da mal die Roxana und Pamina näher anschauen.

Wenn die zwei glücklich sind hätte ich nichts dagegen, wenn Sie das zusammen unterm Bett oder an Ihrer Speichertreppe (Bibis neuer Rückzugspunkt) machen. Ich lass Bibi ja auch in Ruhe. Versuche jeden Tag mal ob Sie spielen will oder mit Leckerlis zu locken ist. Höre Sie als im Schlafzimmer rumlaufen. Aber Sie ist sehr leise. Oft bekomm ich nicht mit, dass Sie in der Küche gefressen hat.

Ich danke euch hier auf jeden Fall für eure Geduld mit mir. Ich würde gerne so viel machen, aber Geduld ist da wohl besser. Bin eben noch gewohnt von meiner Hilde, dass Sie reinkommt und erst mal auf meinen Bauch spricht um sich knuddeln zu lassen. Das fehlt einem schon...

Bei der Paminia sehe ich aber eher, dass Sie mit Ihrem Kumpel Nino wohl gut zusammen passt. Ich weiß nicht ob die zwei nicht gemeinsam vermittelt werden sollten.
 
  • Wie nehme ich einem Angsthase die Angst? Beitrag #33
Es meint hier auch keiner was böse, eigentlich ganz im Gegenteil. Aber leider kann man zu den Buchstaber hier keinen Tonfall dazu senden. Oft liest man Zeilen viel böser, als sie sich anhören würden.

Hast du ihr mal ein Baldriankissen mitgebracht?
Schonmal was von Feliway gehört?

Ich kann das schon verstehen, dass es schwer ist, wenn einem ein Tier gefällt.

Als Mimi starb und Hannibal einsam war, gab es so viele Katzen die mir gefallen haben, aber der erste Punkt an den ich dachte "Kommt Hannibal damit zurecht?" Und da er null sozialisiert ist und andere Katzen eigentlich doof findet, aber sich alleine doch langweilt, gab es eigentlich nur die Möglichkeit zwei Kleine zu nehmen.
Die sind noch "Formbar" und zwei aus dem Grund, damit sie sich zusammen beschäftigen können und Hannibal nicht nerven. Genau der Plan ging super auf.

Es sind halt auch nicht alle Katzen tobekatzen. Es kann durchaus sein, dass deine Maus für immer ne ruhige bleibt. Da passt dann ein junger Kater der raufen will, meiner Meinung nicht dazu.
 
  • Wie nehme ich einem Angsthase die Angst? Beitrag #34
Meine alte Hilde war ja auch sehr selbstständig. Die ist ja im Sommer meist drausen gewesen und hat Nachts als mal vorbei geschaut. Wenn ich Nachtschicht hatte kam sie auch oft nach Hause und hat bisschen bei mir geschalfen. Sie ist mir damals zugelaufen und dann einfach geblieben.

Sowas passiert aber wohl nur einmal im Leben. Bibi wir wohl keine große Schmusse Katze. Aber das wusste ich ja schon bevor ich Sie geholt habe.
Ich warte mal was sich am Wochenende ergibt. Das Schicksal wirds schon richten.
 
  • Wie nehme ich einem Angsthase die Angst? Beitrag #35
Es ist in leider vielen Fällen eine Illusion das Tierheim Mitarbeiter ihre Tiere gut kennen. Denn leider haben die wenigsten Mitarbeiter Zeit sich wirklich um die Tiere zu kümmern. Putzen, Füttern, Büro, neue Fundtiere, die Quarantäne lassen im Grunde kaum Zeit sich mit dem Wesen der einzelnen Tiere zu beschäftigen.
Meist kennen die Gassigänger die Hunde besser als die Mitarbeiter.
Leider gibt es für Katzen wenig freiwillige Helfer die bereit sind ihre Zeit in den Katzenräumen zu verbringen und sich mit den verschiedenen Charaktären zu beschäftigen.

Ich habe das über Jahre gemacht. Mich ausschließlich mit den Katzen beschäftigt. Keinen Putzlappen in die Hand genommen, sondern nur die Katzen bespasst und sie vermittelt und ich kannte die einzelnen Katzen deutlich besser als die Mitarbeiter des Tierheimes.
Und das ist von den Mitarbeitern kein böser Wille, sondern schlicht ein Zeitproblem. Die geben alle ihr Bestes aber das reicht in den Zeiten chronischer Unterbesetzung leider nicht um sich auf das Individuum einlassen zu können.

Dazu kommt das Katzen sich im Tierheim sehr oft anders präsentieren als in einem neuen Zuhause. Der Stresspegel ist enorm. Ständig neue Katzen, viele Menschen, keine Beständigkeit,alles Dinge die Katze nicht mag.

Bestes Beispiel: Ich hatte immer gesagt das ich keinen Katzenwelpen haben möchte. Trotzdem kam es irgendwann wie es kommen muss wenn man über lange Jahre im Tierheim ehrenamtlich arbeitet. Ein kleiner Kater kam, sah und siegte. Als die Interessenten vor uns standen, als ich den Zwerg auf dem Schoss hatte, kam ein ganz spontanes: Ne, den können sie nicht haben, das ist meiner....
Im Tierheim ruhig und souverän so das ich dachte, nun gut, soll mit meinen Beiden wohl irgendwie klappen.
Fehleinschätzung. Bei mir angekommen entwickelte der Kleine sich innerhalb von wenigen Tagen zu 100000 Volt. Mein Kater und meine Katze waren total überfordert. Spielen ja gerne aber bitte nicht so viel.
Nach 8 Monaten musste ich mir eingestehen, das meine Katzen zwar Wohnrecht auf Lebenszeit haben aber keine Wohnpflicht.
Da war der Punkt gekommen, wo ich meinen Egoismus zurück schrauben musste und einsehen musste, das es besser ist für den Kleinen ein anderes, besseres Zuhause zu suchen als ich es ihm bieten konnte.
Glücklicher Weise habe ich das gefunden. Aber es hat viele Tränen und schlaflose Nächte gekostet.
 
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  • Wie nehme ich einem Angsthase die Angst? Beitrag #36
Das heißt ich sollte innerhalb der wenigen Tagen dann reagieren? Wenn es richtig Stunk gibt?
 
  • Wie nehme ich einem Angsthase die Angst? Beitrag #37
ich glaube nicht das es in den ersten tagen richtig stunk gibt. die müssen sich ja erstmal aneinander gewöhnen.
die probleme entstehen wenn beide sicherer sind und er andere bedürfnisse hat als sie. klar kann das mit freigang soweit gut gehen das beide nur ihr ding machen und es nur wenig stress gibt aber das ist dann nicht zwingend das was man wollte. 2 katzen die nur zufällig in einem haushalt wohnen.

klar kann das auch die große liebe werden, allerdings ist die wahrscheinlichkeit größer das sie nicht so gut harmonieren.das sieht man aber eher nach wochen/monaten und nicht nach ein paar tagen.
 
  • Wie nehme ich einem Angsthase die Angst? Beitrag #38
Also zusammengefasst:
Kannst machen was du willst. Die Chancen stehen 50:50 das es klappt oder Stunk gibt.
Ob es passt weiß keiner vorher....
Jetzt weiß ich gar nimmer was ich machen soll.....
 
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  • Wie nehme ich einem Angsthase die Angst? Beitrag #39
Natürlich weiß das keiner vorher aber es gibt nun mal Konstellationen mit besseren Grundvoraussetzungen und welche mit schlechteren .
Pubertierender Jungkater zu erwachsener, schüchterner Katze gehört in dem Fall nun mal leider zu den schlechteren Grundvoraussetzungen und rein von der Statistik hat diese Konstellation nun einmal schlechtere Prognosen als eine passende , gut sozialisierte Kätzin in ähnlichem Alter. Sogar bei einer 6 Monate alten weiblichen Katze hätte ich persönlich deutlich weniger Bauchschmerzen als mit einem Kater in dem Alter.
Auch hätte ich persönlich und ich kann da nur meine Erfahrungen mit vielen Tierschutzkatzen, sowohl im Tierheim wie auch auf Pflegestellen anbringen, weniger Bauchschmerzen mit einem charakterlich ausgereiften 2-3 jährigen Kater von dem man weiß wie er spielt und mit anderen Katzen agiert. Da könnte man abschätzen ob es trotzdem klappt, bei einem Jungspund, der sich noch finden muss, kann man das eben nicht.

Auch hierzu noch ein Beispiel.
Ich selber habe im Moment Kater und Katze.
Beide kenne ich seit sie geboren sind (Katze)/5 Wochen alt waren (Kater). Beide habe ich erst im Alter von 6 bzw 7 Jahren übernommen. Ausgesucht haben die beiden mich und nicht ich sie.
Der Kater war immer komplett gechillt und ich war mir relativ sicher aufgrund der langen Jahre den ich ihn in einer großen Katzengruppe erlebt habe, das er auch mit einer Katze und ohne Raufen auskommt.
Hier bei mir zeigt sich trotzdem, er will raufen und meine Katze findet das mehr als doof.
Es klappt hier trotzdem. Die Katze ist selbstbewusst genug dafür und zeigt ihm dafür in anderen Bereichen seine Grenzen (Futter zb) und mein Kater ist grundsätzlich von der gutmütigen Sorte. Trotzdem ist das Konfliktpotential durchaus da und in dem Punkt sind sie sich nicht einig. Wenn er seine 5 Minuten hat stellt er sie durchaus mal in die Ecke und will drauf springen zum raufen.
Trotzdem leben sie allgemein in Frieden zusammen und leiden jetzt nicht so das ich was ändern müsste.
Nur mir tut es leid wenn ich sehe das die Bedürfnisse da sind und nicht so ausgelebt werden können wie es sein könnte. Polly würde halt gerne mehr fangen spielen und Zimba hätte gerne 2 mal am Tag einen Kumpel mit dem er durch die Gegend rollen könnte.
 
  • Wie nehme ich einem Angsthase die Angst? Beitrag #40
Mein mausebär hat sich heute das erste Mal bisschen ins Wohnzimmer getraut.
Hat einige Leckerli gegessen.
 

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