Das muss ich nicht, also nur theoretisch darüber nachdenken, ich bin in diese Prozesse sehr eng involviert :mrgreen:.
Allerdings tun sie das und zwar sehr intensive. Da wird z.B. auch und vor allem überlegt, ob das Tier die bestehende Gruppe mit Schätzen, die als Liebchen geblieben sind und bleiben werden, nicht überstrapaziert und nicht auf Teufel komm raus irgendein Zuchttier gekauft, weil es vielleicht nett ausschaut und interessante Linien hat. Der Charakter und das Verhalten ist ein nicht unentscheidender Faktor.
Eben nicht nur und auch nicht zwingend vorrangig - was nutzen mir denn tolle Linien und eine Megaoptik, wenn ich das Tier separieren muss, weil es alles platt macht? Wie gesagt, ich bin in diese Vorgänge sehr eng eingebunden und weiß daher, dass genau das ein entscheidender Faktor bei der Auswahl ist :wink:.
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Sorry,
aber im Leben nicht. Zuchttiere werden als Kitten gekauft und da kannst du eh nichts abschätzen vom Wesen, weil auch ein Kitten sich noch verändert. Dazu kommt, wird das Kitten potent, kann es sein das alles neu gemischt wird. Wenn mir ein Züchter erzählen will, er sucht seine Tiere passend zu seinen Kastraten mit aus, dem glaube ich gar nichts mehr. Der darf das gerne anderen erzählen, aber ich will mir das nicht mal anhören, dann komme ich mir völlig veralbert vor.
Ich habe 8 Monate alleine gebraucht um eine Zuchtkatze zu finden die optisch und von den Linien zu meinem Kater passte. Für das Wesen, ob sie nun zu meiner Gruppe passt, wie soll ich das einschätzen bei einem 14 Wochen altem Kitten was später mal Mutter werden soll bei mir? Tut mir leid, aber da glaube ich kein Wort.
Das genau eben das passieren kann und dass es dann ggf. nötig sein wird, die beiden zu trennen oder ein Dritttier dazuzunehmen, um die Lücke auszufüllen
Ja, aber wie konnte das denn passieren, wenn man so sehr auf das Wesen geachtet hat? Ich will meine nicht trennen, ich möchte eine Gruppe und wenn Tommy direkt auf T-jay losgegangen wäre und das noch mit Verletzungen einhergegangen wäre, hätten ihn die Züchter wieder mitgenommen. Da hätte mir ja auch keine 8. Katze damals geholfen.
und dass es manchmal eben auch keine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung gibt.
Ich weiß das die Züchter wo meine herkommen das Tier zurück genommen hätten, das hatten sie am Anfang mal erwähnt, steht aber auch im Kaufvertrag drin. War aber für mich nie eine Option. Und Tessa, nie im Leben nimmer nicht :lol: hätte ich die Fahrt noch mal nach Polen über Feldwege und ohne Straßenschilder gemacht.
Na, dafür gibt es doch den Züchter, verstehe jetzt nicht ganz, was du meinst, der hat doch die Erfahrung.
Das manches nicht immer sofort, sondern auch später passiert, ist der Züchter auf die Erzählung des Liebhabers angewiesen. Wenn der also alles viel schlimmer ansieht als wie es wirklich war, wer will das einschätzen? Der Züchter? Der 100te von Kilometern entfernt sitzt? ;-)
Ich finde schon. Wenn ich zu Hause eine liebe zurückhaltende Katze sitzen habe, suche ich mir keinen wilden Kater aus, der im vorherigen Zuhause schon massiv die Mädels mobbt und nur mit den Katern auskommt. Klar, der kann sich total verändern und der liebste Kater mit genau diesem Mädchen werden, aber mal im Ernst, es ist doch hirnrissig, das zu versuchen und auf das Wunder zu hoffen.
Bei nicht einem Züchter mit denen ich noch Kontakt habe sitzt eine mobbende Katze (bzw Kater) die nicht mit Mädels klar kommt. Keine ahnung wo da das Problem liegt, aber das hatte wirklich noch keiner. Abgesehen davon: Tommy war wie T-jay. Trotzdem sind sie nie wieder die besten Freunde geworden. Da nützt die Ähnlichkeit null. Und Bacardy war der wilde (war halt ein Kitten), Xanthi und Sammy eher die 2 lieben, nicht so temperamentvollen. Passte super und beide sind dadurch auch mit aufgeblüht.
Ja, so unterschiedlich kann man da sein, ich liebe alle meine Tiere, egal, ob ist sie selber ausgesucht habe (abgesehen davon, wenn mir der Vorschlag des Züchters nicht gefallen hätte, hätte ich das Tier sicher auch nicht genommen , aber hätte ich "frei" wählen können, hätte ich wohl ein anderes Tier genommen, wobei ich ja sowieso fast alle Katzen liebe, egal, welche , das macht es vielleicht auch einfacher), aber ich könnte NIE ein Tier nur von Papier kaufen, ich würde das immer erst kennenlernen wollen, denn ich habe mich schon zweimal auf dem Papier in Katzen "verguckt" (und zwar heftig ♥), die in live nicht mit mir konnten. Was habe ich denn davon? Ich liebe das Tier abgöttisch, aber es fühlt sich mit mir nicht wohl, super... Ich muss das Tier erleben und es muss "klick" machen und das geht eben für mich und für die meisten Menschen) nicht, wenn ich nur ein Foto anschaue. Ich muss das Tier sehen, wie es sich bewegt, wie es interagiert, wie es mich anschaut.
Ja, ich weiß, dass auch viele ihre Katzen aus dem Auslandstierschutz so aussuchen (müssen), weil es eben nicht anders geht, aber für mich wäre das gar nichts. Wobei ich das Tier, wäre es erst einmal da, sicher auch lieben würde . Trotzdem würde ich diese Art des Aussuchens vermeiden.
Ich habe 2 mal Katzen gehabt die nicht 1 mal bei mir waren und bei mir Zuhause das ganze Gegenteil, sie sind lieb, anhänglich, verschmust. Nicht immer ist es so, wie es scheint. ;-) Zumal man nur ein paar Stunden beim Züchter ist. Und nur weil ein Tier nicht zu mir kam, heißt es nicht das es mich nicht mag. Bacardy war nur am spielen mit seinen Brüdern und Xanthi war immer im Hintergrund neben ihren Geschwistern. Beide fühlen sich bei mir wohl, von Anfang an.
Dir ist es wichtiger, dass auf Optik-komm-raus gezüchtet wird und es egal ist, ob das Zuchttier charakterlich nicht dem Standard der Rasse entspricht, handscheu oder aggressiv ist - Hauptsache, das Tier hat z.B. Megaohren, eine tolle Augenfarbe (Siam/OKH) oder eine besondere Fellfärbung? Das wundert mich jetzt aber, so hätte ich dich nicht eingeschätzt. Es ist SO wichtig, dass in der Zucht wesensfeste und charakterlich zur Rasse passende Tiere eingesetzt werden, um den Charakter, das Wesen der Rasse zu erhalten.
Für mich hat ein Züchter, der nur auf Gesundheit und Optik geht, den Grundgedanken von Rassezucht nicht verstanden. Aber gut, da darf man sicher unterschiedlicher Meinung sein .
Muss ein Tier aggressiv sein, nur weil eine Katze nicht alles mit sich machen lässt? Ehrlich, dir ist es lieber das die Katze anhand der Optik nicht mehr zu erkennen ist, hauptsache sie ist lieb? findest du auch im Tierschutz. Tut mir leid, aber scau dir doch an, was mit den Coonies passiert. Sie sehen gar nicht mehr so aus oft, die Größe ist weg, hauptsache sie lässt sich über die Schulter werfen. Ja, über die Schulter werfen lässt sich Painty auch nicht, sie ist auch nichts für die Show, auch nicht besucherfreundlich. Aber wieso ist sie jetzt falsch? Sie könnte dennoch eine tolle Mutter sein können (wäre sie nicht kastriert) und mir gegenüber ist sie ja nicht scheu. Mir ist es nicht wichtig, mich so zu profilieren über meine Katzen, das sie bei Besuch sofort alle vorm Besuch stehen. Sie bleibt eben auf dem Kratzbaum.
Das ist für mich sogar Grundvoraussetzung! Man muss das, was man selber macht, jederzeit kritisch hinterfragen, ohne gleich jedem Kritiker Recht zu geben und sein Fähnchen nach dessen Wind zu stecken. Es gehört sehr viel Selbstbewusstsein, aber eben auch der Mut dazu, mal Dinge zu ändern.
Ja, dafür gibts bei den Coonies den alten, neuen Typ, den moderaten, den Showtyp und was weiß ich noch alles, womit man begründen kann, das man die Maine Coon nicht mehr erkennt. Hunz und Kunz bleiben in der Zucht und die Züchter finden immer eine Begründung wieso.
Ja, das hast du falsch in Erinnerung, es ging um die (räumliche und finanzielle) Möglichkeit ein weiteres Tier aufzunehmen, WENN es mit dem Neuankömmling nicht funktioniert, WEIL man eine ungewöhnliche Konstellation gewählt hat.
Hmm, kommt jetzt drauf an, was für viele genug Platz ist. 200 qm reichen nicht, wenn die Katzen sich gar nicht riechen können. ;-) bei mir lebten auf 54 qm 5 harmonisch zusammen.
Wieso sollte man Coonies und Hauskatzen nicht zusammenhalten? Sind die denn von Wesen her so extrem? Dachte, die sind eher gemütlich und bis ins hohe Alter verspielt oder habe ich das falsch in Erinnerung? Und ich sage doch, man kann so etwas schon versuchen, aber es muss einem klar sein, dass es eben auch schief gehen kann und man dann als Mensch gezwungen ist zu handeln und dann nicht den Kopf in den Sand stecken und sage: "ja, aber ein weiteres Tier kann hier nicht einziehen."
Darum ging es nicht, wer hätte ein 14 wochen altes Kitten zu einem 7 jährigen Hauskater gegeben? Da raten auch alle ab. Passt hervorragend. Aber wer ist gemütlich? Die Coonies bei mir nicht, mein Hauskater auch nicht :mrgreen:
Ich weiß natürlich jetzt nicht, wie heftig das ist, aber mit wäre das das Wohl der Gruppe wichtiger als mein Herz - so war es ja auch bei Pepper. Iiiiirgendwie hätte ich ihn sicher behalten können - aber um welchen Preis? Nein, es war die richtige Entscheidung, ihn abzugeben und sich einzugestehen, dass er nicht in die Gruppe passt und auch hier nicht glücklich werden kann, so sehr ich ihn geliebt habe. Jetzt wohnt er mit einer passenden Gefährtin als Prinzchen bei neuen Besitzern und ist ein rundum zufriedenes Tier.
Painty ist so, es hat mal jemand gesagt: ätzender Charakter (zu einer Katze die das Wesen wie sie hatte). Hat sie nicht, sie kommt zu mir kuscheln, ich sehe sie auch mal in der Nähe von T-jay liegen oder Tessa. Sie ist aber schon immer eine Katze die sich ihren Weg frei knurrt. -könnte man so sagen :mrgreen: ihre große Liebe starb 2013. Das war Bacardy, inzwischen hat sie in T-jay jemanden gefunden mit dem sie , naja fast kuschelt. fehlen meist nur wenige millimeter. Sie abzugeben wäre für sie eine Katastrophe, sie fühlt sich wohl hier. Ich bin ihr Zuhause und sie brauch auch die anderen katzen. Ich kenne deine Geschichte mit Pepper nicht, aber ich bin mir zu 100 % sicher das Painty über einen Umzug nicht glücklich wäre. Abgesehen davon das der zuerst über die Züchter gehen würde.
Nein, natürlich nicht, aber die Frage ist doch, in wie vielen Fällen geht es gut, wenn man sorglos einfach mal irgendwas dazusetzt und in wie vielen nicht. Es geht doch nicht nur darum, was WIR persönlich für Erfahrungen gemacht haben, sondern wie das im Schnitt so ist. Jeder Fall ist doch sowieso anders, aber es ist schon wichtig zu sagen: Ja, kann alle sogar kein Problem sein, (siehe Canix), aber es kann eben auch zu Problemen kommen (siehe die anderen) und darauf sollte man vorbereitet sein - das finde ich in einem Katzenforum eben sehr wichtig als Ratschlag.
Ja und du wirst jetzt mit dem Kopf schütteln, aber für mich geht es im Schnitt eben mehr gut, als schief. Viele die keine Probleme haben sind doch gar nicht hier. Viele suchen ein Forum weil es Probleme gibt, nicht einfach nur so.
Und es kann immer Probleme geben, das ist es doch gerade. Immer, nicht vermutlich weniger Probleme weil man nach dem Wesen schaut. Die Katze kennen sich nicht, also kannst du vorher gar nichts wissen.
So, ich glaube ich bin durcheinander gekommen mit den Zitaten und Rechtschreibfehler hab ich eh. Ich weiß das die auch mit Korrektur noch überlese :roll: und momentan gewöhne ich mich auch noch an meinen neuen LapTop und diese Tastatur ist echt klein.
lg Juli
EDIT: fragen wir mal anders. Wer macht sich im Vorfeld schon einen Kopf ob man 2000 euro
Tierarzt kosten sofort bezahlen kann? Mir kann eine Katze vom Kratzbaum fliegen und sich an der Hüfte schwer verletzen. Hab aber keinen Käfig da, um sie die ersten Wochen am springen zu hindern. Da mache ich mir dann auch einen Kopf drum wenn es soweit ist. Ok beim finanziellen habe ich mir vorher den Kopf gemacht, weil ich nicht abzahlen will. Könnte ich nicht ruhig schlafen. Nichts desto trotz kann ich immer auch in eine andere Situation kommen. Da mache ich mir aber jetzt keinen Kopf drum.