• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Narkose - Diskussionsthread

Diskutiere Narkose - Diskussionsthread im Besuch beim Tierarzt Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hi Leute, von hier aus ging es um das Thema Narkose, was wir hier gerne einmal weiterführen möchten um den Infothread zu Zahnproblemen nicht ins...
  • Narkose - Diskussionsthread Beitrag #1
yodetta

yodetta

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Hi Leute,

von aus ging es um das Thema Narkose, was wir hier gerne einmal weiterführen möchten um den Infothread zu Zahnproblemen nicht ins Offtopic zu jagen. Die nächsten Beiträge habe ich kopiert bzw verschoben. Viel Spaß beim Diskutieren!







......

Ich habe noch eine Frage zu der Inhalationsnarkose.
Bevor der Tubus geschoben wird, muss ja sediert werden. Weißt Du welches Mittel dazu genutzt wurde?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Narkose - Diskussionsthread Beitrag #2
AW: Zahnerkrankungen - FORL, ZFE, Katzenschnupfen

Bei uns war es Propofol, weil ich zB Ketamin nicht in meinen Katzen haben will.
 
  • Narkose - Diskussionsthread Beitrag #3
AW: Zahnerkrankungen - FORL, ZFE, Katzenschnupfen

Gut, von Propofol hat mein Tierarzt auch gesprochen.

Und sag mal, wurde das Röntgen und das Operieren mit einem "Abwasch" gemacht?
 
  • Narkose - Diskussionsthread Beitrag #4
AW: Zahnerkrankungen - FORL, ZFE, Katzenschnupfen

Gut, von Propofol hat mein Tierarzt auch gesprochen.

Und sag mal, wurde das Röntgen und das Operieren mit einem "Abwasch" gemacht?

Bei Roger ja

Narkose, Röntgen, OP
 
  • Narkose - Diskussionsthread Beitrag #5
AW: Zahnerkrankungen - FORL, ZFE, Katzenschnupfen

Danke Sabine!

Bestimmt war es auch eine doofe Frage, denn alles andere würde ja keinen Sinn machen.
 
  • Narkose - Diskussionsthread Beitrag #6
AW: Zahnerkrankungen - FORL, ZFE, Katzenschnupfen

Ja, wurde es. Du weißt ja, dass ich "etwas" irre bin bei Narkosen, da macht es auch einfach Sinn eine Narkose zu sparen.

Laut Aussage von Frau Dr. Held wird auch alles in einer Sitzung gemacht, sofern es nicht länger als 3 Stunden dauert. Dann wird es kritisch sagte sie.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Narkose - Diskussionsthread Beitrag #7
AW: Zahnerkrankungen - FORL, ZFE, Katzenschnupfen

Ja Tine, ich erinnere mich...

Okay, danke schön!

Im Übrigen, bin ich auch Deinem Link zu Dr. Rückert gefolgt, zum Thema Narkosen.
Das war aber, glaube ich, in einem anderen Thread.

Haarsträubend!!!
 
  • Narkose - Diskussionsthread Beitrag #8
AW: Zahnerkrankungen - FORL, ZFE, Katzenschnupfen

Ja, das ist schon ziemlich gruselig. Und erklärt leider einiges
 
  • Narkose - Diskussionsthread Beitrag #9
AW: Zahnerkrankungen - FORL, ZFE, Katzenschnupfen

..
Im Übrigen, bin ich auch Deinem Link zu Dr. Rückert gefolgt, zum Thema Narkosen.
Das war aber, glaube ich, in einem anderen Thread.

Haarsträubend!!!

Ja, das ist schon ziemlich gruselig. Und erklärt leider einiges
Ich habe jetzt den Beitrag nicht gefunden, über den ihr redet aber ich denke es geht um diesen Link:



Den Beitrag fand ich nämlich auch erschreckend und aufschlussreich zugleich und musste an die Aussagen einer alten Bäuerin denken, die sagte, nach der Kastration wären Katzen häufig bald überfahren worden und zum Mäusefangen seien sie auch nicht mehr zu gebrauchen gewesen.
Sowas wurde ja von Tierschützern und "aufgeklärten Katzenfreunden" immer als Blödsinn abgetan, aber angesichts dieses Zitats von Dr. Rückert...:

"Ich bin Insider! Ich weiß aus erster Hand, dass diese steinzeitlichen Billignarkosen keineswegs nur historische Anekdoten, sondern im unteren Preissegment nach wie vor gang und gäbe sind. Überall in Deutschland und jeden Tag winden sich entweder nicht ausreichend betäubte Katzen vor Schmerzen auf den OP-Tischen der Discount-Praxen oder sie wachen - oft erst Stunden nach dem Eingriff - halb verblödet wieder auf, weil sie zu viel Narkosemittel und demzufolge zu wenig Sauerstoff abbekommen haben. Lese ich dann in Katzenhalter-Foren und -Gruppen im Netz, wie sich Leute dafür feiern lassen, dass sie ihre Katze für einen "supergünstigen" Betrag haben kastrieren lassen, wird mir schlecht!"

:shock: "Verblödet" erklärt wirklich einige der angeblichen Mythen um die Kastration...:cry:
 
  • Narkose - Diskussionsthread Beitrag #10
AW: Zahnerkrankungen - FORL, ZFE, Katzenschnupfen

Ich würde gerne mehr zu dem Thema mit euch bequatschen, wollen wir einen neuen Thread aufmachen?
 
  • Narkose - Diskussionsthread Beitrag #11
AW: Zahnerkrankungen - FORL, ZFE, Katzenschnupfen

Klar, du kannst meinen Beitrag auch gerne in den neuen Thread schieben.
Uuund -Frohe Ostern- allerseits.
 
  • Narkose - Diskussionsthread Beitrag #12
AW: Zahnerkrankungen - FORL, ZFE, Katzenschnupfen

Ich glaube auch, dass ein eigener Thread zum Thema NARKOSE, Sinn macht.
Bestimmt, weiß das kaum jemand.
 
  • Narkose - Diskussionsthread Beitrag #13
AW: Zahnerkrankungen - FORL, ZFE, Katzenschnupfen

Guten Morgen, ihr Lieben!

Ich war gestern einfach zu erledigt, als dass och noch irgendwas machen konnte ^^ aber jetzt kann ich. Das Diskussionsthema würd ich dann jetzt eröffnen.

So, erledigt.

Was mich interessieren würde, wie ihr das mit Kastrationen handhabt. Ich habe nach dem Tod von Stulle durch Nierenversagen während der Narkose einige Gespräche mit Ärzten gehabt und durchweg überall die gleiche Aussage bekommen, auch in der Tierklinik:

Inhalationsnarkose bei einer Kastra muss nicht sein, wenn man eine vernünftige Narkose setzt. Will heißen, vorher gründlich untersuchen, ggf mit großem Blutbid, genau wiegen etc. und danach die Menge des Narkosemittels richten.

Die Begründung: Eine Kastration dauert an sich, also das eigentliche Operieren, gerade mal 10 Minuten. Bis die Narkose eingeleitet ist (dazu muss ohnehin gespritzt werden), der Tubus geschoben, der Überwachungsmonitor angeklemmt, Gas eingestellt, der Arzt desinfiziert und das Besteck bereit ist.... Hätte man die Katze längst kastrieren und mit einem Antidot wieder wach haben können. Für mich klingt das total sinnig, vorausgesetzt der operierende Arzt hat ein Auge auf die Atmung der Katze. Bei den Ärzten wo ich mit meiner Meute bin/war, gab es immer einen TMFA, der nur dazu hingestellt wurde.

Wie seht ihr das also, Inhalationsnarkose oder eben fix und dann die Narkose antagonisieren?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Narkose - Diskussionsthread Beitrag #14
Ich halte jetzt, nachdem was ich gelesen habe, gar nichts mehr von einer gespritzten Narkose.:-?
Auch nicht zum Kastrieren.

Mir wäre die Gefahr zu groß, dass eben nicht auf die Atmung geachtet wird.
Außerdem möchte ich gar nicht wissen, wie oft schon falsch berechnet wurde und das Tier in der OP wach geworden ist.

Mein Tierarzt hat am Donnerstag bestätigt, dass die Inhalationsnarkose, die schonendste Möglichkeit ist, ein Tier in Narkose zu legen.
Da fällt dann auch die "HallowachSpritze" weg, welche ja auch nicht gerade schonend ist.

Leider kommt diese Info für meine Sternchen zu spät.
Bei denen mir nach diversen OPs (Kastration, Zahn-OP) ganz stark aufgefallen ist, wie verwirrt sie danach waren...

Allerdings ist eine Inhalationsnarkose auch etwas teurer, wenn ich nicht irre.

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Narkose - Diskussionsthread Beitrag #15
Stimmt, teuer ist es. Für die Zahn-OP der Mädels habe ich knapp 90€ nur für die Narkose bezahlt, zusätzlich zum Gas.

Aber auch eine Inhalationsnarkose wird eingeleitet per Spritze. Propofol wird auch venös verabreicht. Viel schlimmer finde ich da, dass es Ärzte gibt die Ketamin als Narkosemittel nutzen. Das ist eine Designerdroge, welche wirklich heftige Haluzinationen verursacht und sowas sollen unsere Tier bekommen.... Quentin bekam es zum Zahnröntgen und war noch bis in die Nacht auf einem heftigen Trip, er schrie stellenweise sogar wegen der Halus. Nein, Ketamin kommt mir nicht mehr in eines meiner Tiere.
 
  • Narkose - Diskussionsthread Beitrag #16
Ja richtig, die Inhalationsnarkose wird auch durch eine Spritze eingeleitet und auch Schmerzmittel werden zusätzlich zu dem Propofol gespritzt.
In dem Fall geht es mir aber nicht um die Spritze, sondern um die sichere Methode.
Alle Körperfunktionen werden überwacht und somit wird sofort erkannt, ob das Tier in Begriff ist aufzuwachen oder auch ob Schmerzmittel nachgespritzt werden müssen.

Allerdings versagt wohl auch schon mal die Technik.
Mein Tierarzt hat mir erzählt, dass bei seinem Kollegen (wers glaubt;-)) , der Pulsoximeter nicht mitbekommen hat, dass das Tier in der OP verstorben ist. Da war von jetzt auf gleich der Herzstillstand eingetreten und die Sättigung war bei 100%

Tja, was das Ketamin betrifft, ist wieder leider so, dass wir Halter es nicht besser wissen und dem Tierarzt in der Regel vertrauen.
Wobei natürlich in Einzelfällen fraglich ist, ob so mancher Tierarzt es besser weiß.
 
  • Narkose - Diskussionsthread Beitrag #17
Da meine Katzen entweder Nierenkrank (Roger) oder eben die blöde Angewohnheit haben, unter Narkose einfach die Atmung einzustellen (Mini), gibt es hier nur Inhalationsnarkose + genaue Überwachung.

Auch Minis Nachkastration wurde mit Inhalationsnarkose gemacht.

Welche Narkose bei der eigentlichen Kastration gemacht wurde, weiß ich nicht. Aber bei dem, was da alles schief gelaufen ist......:twisted:
 
  • Narkose - Diskussionsthread Beitrag #18
@ Stulle

Meine frühere Tierärztin hat bei jeder Zahnsanierung so argumentiert, wie Dein Beispiel zur Kastra: Das Tier wäre schneller wieder wach bei einer einfachen Injektionsnarkose, wenn die Zahnsanierung schnell geht, als das langwierige Prozedere einer Inhalationsnarkose. Was mich aber schlußendlich auch dazu bewegt hat, mir eine andere Tierarztpraxis zu suchen.

Trotzdem muß ich sagen, daß Ludwig früher nach den Injektionsnarkosen schneller wieder auf den Beinen war, als jetzt bei der letzten Zahnsanierung mittels Inhalationsnarkose. Was aber vermutlich auch der Tatsache geschuldet ist, daß er diesmal insgesamt elf Zähne gezogen bekommen hat und die OP über 2 Stunden gedauert hat.

Was mir allerdings jetzt im Nachhinein Sorgen macht, ist die Tatsache, daß zur Einleitung um den Tubus setzen zu können nicht Propofol sondern Ketamin eingesetzt wurde. Ich hatte zwar vor der OP auf einer Seite für Nierenkranke Katzen gelesen, daß das Ketamin nicht das Mittel der Wahl sei und die Tierarzt darauf hin angesprochen, aber sie meinte, daß in der geringen Dosierung keine Probleme zu erwarten seien. Jetzt bin ich wieder schlauer und denke, daß Ludwigs komisches aufgedrehtes Verhalten direkt nach der OP und sein anschließendes tagelanges lethargisches Verhalten, mit dem Ketamin zusammenhängen könnte.

Bei er nächsten Zahnsanierung, die bald auch bei meinem anderen Kater Wilhelm ansteht, um die letzten zwei Zähne zu entfernen, werde ich die TÄ auf jeden Fall nochmals auf das Ketamin bzw. Propofol ansprechen.

Allerdings frage ich mich, ob sie im Falle dessen, daß ich auf das Propofol bestehe und sie sich darauf einlassen würde, nicht ein weiteres Risiko bestünde, weil sie sich mit der Gabe von Propofol nicht auskennt und keine Erfahrungswerte hat.
Was denkt Ihr dazu?

Was ich wirklich schlimm finde, ist, daß es scheinbar wirklich schwierig ist, verantwortungsbewußte und gut informierte TÄ zu finden. Als Laie kann man sich noch so gut informieren, letztendlich haben die TÄ immer Argumente oder Gegenargumente, um ihre Behandlungsform zu rechtfertigen. Dadurch fühle ich mich irgendwie unsicher und ausgeliefert und habe egal bei welchem Tierarzt jedesmal die größte Panik, daß mir so etwas passiert, wie einigen von Euch. Das mein Tier, was mich morgens noch quietschfidel und mit leuchtenden Augen ansieht, während der OP verstirbt und ich weder Kontrolle noch Einfluß darauf habe und mich noch nicht mal verabschieden konnte und mir den Rest meines Lebens Vorwürfe mache.
 
  • Narkose - Diskussionsthread Beitrag #19
Guten Morgen!

Ich kann jetzt nur Ketamin/ Xylazin und Isofluran vergleichen und bei diesen würde ich persönlich immer Isofluran vorziehen.
Natürlich ist es aufwändiger mit Tubus und Co und dauert in der Vorbereitung auch ein paar Minuten länger- aber Stunden nimmt das nun auch nicht in Anspruch. Ein geübter Tierarzt hat den Tubus sehr schnell geschoben.

Wenn ich mich daran erinnere, welchen Seegang die Tiere nach der Injektionsnarkose bzw. Aufwachspritze immer hatten und wie lange sie gebraucht haben, um sich von dieser Narkose zu erholen (ganz zu schweigen von Unverträglichkeiten, die man erst nach der Injektion feststellte)- im Vergleich dazu Meerschwein und Co, die bei uns prinzipiell nur Inhalation bekamen und sofort wieder wach und bei Sinnen waren.


Pupsi hatte bei ihrer Kastra auch Inhalationsnarkose. Die Rechnung am Ende war der Hammer, aber ich war beruhigter. Der klare Vorteil ist einfach, dass man extrem schnell eingreifen kann. Hahn abgedreht und das Tier wird wieder wach. Wirkt die Injektion nicht, muss man nachgeben und eh das wirkt, ganz abgesehen davon, dass man auch nur schätzen kann, wieviel das Tier jetzt noch braucht, um ordentlich wegzudämmern.
Ich hab solch einen Fall auch schon miterlebt: das Katertier beginnt zu krallen und zu zucken, zieht die Beine bei der Kastra ein. Aber nachdosiert wird nicht, man arbeitet einfach schneller, sodass man hoffentlich eher fertig ist, als das Tier komplett wach.
 
  • Narkose - Diskussionsthread Beitrag #20
Wie lange wirkt denn die einleitende spritze? Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass die nur zum kurz wegduseln dosiert wird, es muss ja der Würgreflex ausgeschaltet werden. Und dazu braucht es etwas mehr.

Wenn nun die Spritze noch wirkt, wenn das Gas abgedreht ist, wird die Katz ja auch nicht sofort wach
 
Thema:

Narkose - Diskussionsthread

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