Zu ruppiges Spielen beeinflussen?

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  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #1
Rhiannon1307

Rhiannon1307

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Mein Neuzugang Lucky (2) hat sich hier schon sehr gut eingelebt. Er ist ein lieber, verschmuster Kater, aber so dermaßen voller Energie, dass es für uns drei Mädels (Lizzy - 4 und Loona - 16) manchmal etwas viel wird.

Loona will mit ihm noch gar nicht spielen. Freundlich beschnuppert wird ab und an, aber mehr ist nicht drin. Sie mochte das eigentlich auch bei Lizzy oder dem erst kürzlich verstorbenen Tiger nie so.
Lizzy hat durchaus den Kontakt zu Lucky gesucht, ihn auch zum Spielen animiert; sie rennt vor ihm her, auf ihn zu, jagt sich mit ihm durch die Wohnung.

ABER: er wird dabei oft etwas zu grob. Nicht aggressiv-grob - er lässt z.B. immer die Krallen drin - aber ruppig und hastig. Er rennt ihr z.B. hinterher und springt sie dann von hinten an, um sie zu Boden zu werfen wie bei einem Rugby Tackle. Ich habs genau beobachtet. Krallen sind definitiv nicht im Einsatz, er faucht und knurrt nicht und auch nicht zurück sondern gurrt und maunzt nur freundlich. Lizzy schreit bei solchen Tackle-Attacken aber richtig auf, als würde er ihr sonst wie weh tun, und unterbricht das Spiel dann. Er kapiert das aber irgendwie nicht, scheint zu denken "Na aber ich tu dir doch nicht weh, ich will nur spielen."

Ich frage mich, ob ich seinen Spielstil irgendwie beeinflussen kann, sodass er kapiert, dass diese plötzlichen, schnellen Attacken meinen Mädchen Angst machen. Bei Loona hat er es auch schon probiert, und die ist darauf halt gar nicht gut zu sprechen.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #2
Das ist die typische Kater Katze Problematik. Kater sind eben im allgemeinen Haudegen. Meiner Meinung nach hilft da nur ein Sparringspartner.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #3
Naja ob das immer so typisch ist, lässt sich denk ich nicht so einfach sagen. Tiger war beim Spiel total sanft, und eine Freundin von mir lebt in einem Haushalt mit 3 Katern und einer Katze; alle drei Kater sind totale Softies.
Eine vierte Katze kommt für mich absolut nicht in Frage.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #4
Ausnahmen bestätigen die Regel. Und ja, in den meisten Fällen ist es so, dass Mädchen lieber fangen spielen und Bällchen werfen und Jungs wollen raufen.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #5
Ich muss Stulle da zustimmen, das ist typisches Katerspiel.
Und so wie es Kater gibt, die sanft sind, gibt es auch Katzen, die etwas ruppiger spielen.
Du hast nun einen Raufkater " erwischt" und deine Mädels sind halt an der Art zu spielen null interessiert.

Viel machen, kann man da nicht, denn das ist nunmal seine Art zu spielen.
Vielleicht wird er etwas " ruhiger " wenn du versuchst ihn mehr auszupowern.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #6
dann kennst Du die Ausnahmen ;-)
In der Regel spielen Kater so wie Dein Kater spielt. Ich habe durch den Tierschutz viele Kater und Katzen in fast jedem Alter kennen gelernt. Die Mehrheit der Kater sind Rüpel wie hier: beschrieben...
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #7
Naja ob das immer so typisch ist, lässt sich denk ich nicht so einfach sagen. Tiger war beim Spiel total sanft, und eine Freundin von mir lebt in einem Haushalt mit 3 Katern und einer Katze; alle drei Kater sind totale Softies.
Eine vierte Katze kommt für mich absolut nicht in Frage.

Auch ich halte das für ein ganz normales und typisches Katerverhalten. Die Softis sind in meinen Augen eher die Ausnahme.

Unsere zwei "Kleinen" sind auch furchtbar grob. Da fliegen Fellfetzen, da wird gekreischt und sich mit dem Kopf gegen die Wand gekloppt.

Ich fürchte da wirst du leider nicht´s tun können, außer die vorgeschlagene Lösung zu einem weiteren Kater.
Irgendwann werden die Mädels einfach nur genervt sein. Das kann Probleme geben, muss aber nicht.

Das verhalten kann sich manchmal legen, aber mit 2 Jahren ist er im absoluten Prügelalter und das hält meistens noch ein bisschen an.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #8
Okay, das was ihr aber als typisches katerverhalten beschreibt ist aber Lizzy's bisherigem Spielverhalten sehr ähnlich. Mit Tiger hat sie auch immer gerauft. Da würde auf einander gesprungen, sich in einander verkeilt, spielerisch gebissen und mit den Hinterbeinen richtig feste getreten. Allerdings war der Unterschied, dass tiger dabei wesentlich langsamer war als lucky. Vor der tackle attacke würde erst Mal angetäuscht und ein bisschen umeinander gekreist. Das hat ihr immer wahnsinnig Spaß gemacht und war nie ein Problem. Bei lucky scheint es nicht das was er macht sondern eher das wie, also viel zu schnell und plötzlich.
Was mich ein bisschen wundert ist dass Lizzy ab und an Mal genau solche - wenn vielleicht auch etwas sanfteren - attacken bei loona gemacht hat, was der natürlich nicht gefiel. Aber jetzt bei sich selbst ist sie halt empfindlicher. Könnte vielleicht auch dran liegen dass es doxh noch Recht neu alles ist. Immerhin ist er keine zwei Wochen bei uns.
Aber wie gesagt eine vierte katze geht absolut nicht, weder finanziell noch vom Platz.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #9
Wenn sie mit Tiger auch gerauft hat, besteht ja noch ne Chance das sie es bald auch macht, wenn das Misstrauen weg ist...
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #10
Vielleicht ist es sogar ein bisschen Dominanzgehabe, ihm zeigen, dass er zwar jetzt hier ist aber die Mädels die Cheffinnen. Ich beobachte ja durchaus auch ganz relaxte und sogar innige Momente zwischen denen, aber zwischendrin muss sie ihn immer mal wieder anfauchen und anbrummen. Hab aber das Gefühl, dass er sich schon ein kleines Tickchen zurücknimmt. Also weiter beobachten.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #11
Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich dir sagen: Nein, man kann das Spielen nicht beeinflussen, zumindest nicht die Art von Spiel.
Man kann nur dazwischengehen, rausschicken, ablenken (nur nicht so, dass es als Belohnung empfunden wird).
Mein Kater spielt ganz genauso, sehr zum Leidwesen meiner Katze. Er hat einen Raufkumpel bekommen, aber er geht trotzdem nach dem Prinzip "First come, first serve" vor - wer in der Nähe ist, wird verkloppt.
Ich kann dir nur raten, vor allem das Verhalten der Katzen zu beobachten. Wenn sie sich in irgendeiner Weise verändern oder zurückziehen, ist Handeln angesagt.
Ich war schon kurz vor der Abgabe und habe nur immer noch alle drei, weil ich einen Haufen Zeit in den Kater investiere - spiele, bespaße, beschäftige und auslaste, damit er müde und "rauffaul" wird. Das Gelbe vom Ei ist das nicht, das kann ich dir sagen- Urlaub und lange Wegbleiben ist nicht. Trotzdem pflücke ich alle paar Tage zwei verkeilte Katzen auseinander.
Ich möchte dir natürlich keine Angst machen, das muss nicht so kommen, aber ich würde an deiner Stelle wie gesagt gut beobachten und wenn nötig einschreiten- "machen lassen" ging bei mir schief ;-)
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #12
Okay, sooo raufig ist er gott sei dank nicht. Wie gesagt lässt er die Krallen drin, er patscht mehr als dass er richtig schlägt, heut morgen warf er sich vor Lizzy auf den Boden und griff nach ihr mit der klaren Aufforderung "greif mich an", worauf sie dann aber wieder gefaucht hat. Da hat dann überhaupt eher sie mal heftiger zugeschlagen.
Er ist halt super unaggressiv. Aber irgendwo ein Holzklotz.

Ich kenne dieses krasse Raufen bisher nur von dem Kater meiner Mutter (wobei der auch noch harmloser ist als das, was du beschreibst) Die hat dazu dann eine sehr zierliche, ängstliche Katze, was leider so gut wie gar nicht passt. Allerdings war das ein Pärchen aus dem Tierheim.

Vielleicht muss ich einfach mit ihm raufen. Hab ich ganz früher mit unserem Kater auch immer. Handschuh an, Schals um den einen Arm gewickelt und dann Bauch gekrault und ihn meine Hand festhalten und mit den Hinterbeinchen reintreten lassen. So leicht angedeutet haben wir das schon versucht und er hätte glaub ich auch ganz gern (vorsichtig noch) weiter gemacht. Nur sind seine Krallen einfach zu spitz. ABER: drei hab ich ihm schon behutsam geknipst, ohne irgendwelche Anstalten von ihm. Wollt ihn nur nicht überfordern und habs erst mal dabei sein lassen. Wenn er mal wieder ruhig auf der Couch liegt mach ich mich behutsam an den Rest.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #13
Nuja, ganz am Anfang war mein Kater auch kein Haudegen. Die zwei haben zwei Jahre lang friedlich zusammengewohnt, klar auch mal gerauft, aber es war alles im Rahmen. Dann wurds mehr und mehr bzw. öfter und man denkt sich lange "ist noch nicht so schlimm"... Tja, und mit der Zeit wurde aus einer selbstbewussten Diva ein verschüchtertes Kätzchen. Dabei hat sich sein Spielstil nicht sonderlich verändert, sondern die Abwehr der Miez, ihr wurds einfach zu bunt.
Probier das mal mit dem Raufen, hab ich auch schon versucht - mit einem großen Stofftier. Bei uns hats leider nicht geklappt. Anfangs macht er noch mit und dann kriegt er Hosenschiss, wenn man ihm auf die Pelle rückt. :roll: Bist du sicher, dass du das mit Handschuhen probieren willst? Nicht, dass er deine Hände dann anfällt, wenn du grad nicht raufen willst.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #14
Also bei Buffy (unserem Kater damals) ging das sehr gut. Er hat zwar manchmal die FÜSSE angefallen, aber sonst nie die Hände oder so.
Ich schätze Lucky auch eher vorsichtig ein.
Als aller erstes werden erst mal die Krallen gestutzt. Aber nicht mehr heute. Da hab ich ihn mit dem Tierarzt-Besuch schon genug geärgert.

Edit: Krallen doch schon gestutzt. So ein braves, geduldiges Tier beim Krallenstutzen hatte ich noch NIE. Er hat dann erst das letzte Hinterbeinchen etwas weg gezogen, und da hab ich dann auch aufgehört. Aber vorne alles prima gestutzt. So, jetzt darf er raufen :-D
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #15
Okay, ich muss doch noch mal hier reinposten, weil im Moment wird es schlimmer, und ich weiß echt nicht was ich machen soll :sad:

Lucky hat sich gut eingelebt. Lizzy akzeptiert ihn, geht auch oft auf ihn zu. Gestern hat sie ihn paar mal zum Spielen animiert, indem sie ihm auch mal hinterher gerannt ist, aber er übertreibt es dann direkt. Grad eben war es so heftig, dass sie mehrfach aufgekrischen und gebrummt hat. Ich bin dann hinterher und hab mit ihm geschimpft, was nur bewirkt hat, dass er mich leicht verängstigt angeguckt hat aber dann Lizzy weiterhin hinterher gerannt ist.

Loona zieht sich im Moment ziemlich zurück. Sie frisst zwar normal, schmust und spielt auch hier und da, aber sie sitzt meistens auf irgendwelchen erhöhten Positionen, wo man nicht so leicht an sie rankommt. Wenn Lucky ihr mal hinterher rennt, rennt sie direkt weg und wehrt sich nicht mal. Das Problem ist auch, dass das sonst innige (ab und an mal von Loona aus leicht zickende) Verhalten zwischen Loona und Lizzy getrübt ist. Sie lässt Lizzy oft nicht an sich ran und faucht sie dann auch an und gibt ihr eine. Gegenseitig geputzt haben sie sich schon lang nicht mehr.

Ich fürchte... das ganze war nicht der richtige Zuwachs und Lucky muss hier wieder weg. Was mir sehr sehr leid tun würde. Der kleine ist mir schon so ans Herz gewachsen, und ich will auch dass er irgendwo hinkommt, wo er sich wohl fühlt. Ich weiß gar nicht, nach was für Leuten ich dann suchen soll, in welcher Konstellation es klappen würde. Will ja nicht, dass er irgendwo genommen und dann wieder abgegeben wird. :sad:

Au mann, ich weiß echt nicht was ich machen soll. Es sind jetzt 3 Wochen. Keine Ahnung, ob sich das noch verbessern kann, oder ob ich vor allem Loona (schon 16) damit quäle. Lizzy kommt denk ich recht gut damit klar. Die hat ein sonniges Gemüt und ist nicht nachtragend, aber Loona ist da echt sensibel.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #16
Ich würde die Flinte noch nicht ins Korn werfen. Gib den dreien noch ne Chance. Wenn Lizzy früher gerauft hat, wird sie es über kurz oder lang auch mit ihm machen. Dann ist Loona aus der Schusslinie.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #17
Hi,
das klingt für mich alles recht harmlos.
3 Wochen sind nichts für eine Zusammenführung, das ist alles noch im Wandel.
Da du jetzt schon an eine Abgabe denkst, siehst du das komplett anders, deshalb schreib doch mal was zu den Knackpunkten.

Was darf denn auf keinen Fall mehr passieren?
Was muss sich unbedingt ändern?
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #18
Also, ich versuche das mal etwas genauer darzustellen. Könnte lang werden ;-)

Vielleicht zunächst nicht, was nicht mehr passieren darf, sondern wie es vorher war und was jetzt eingeschränkt oder gar nicht mehr ist:
- Loona hat sich überall in der Wohnung frei bewegt und relativ oft vergnügt gequietscht und geplappert
- Loona und Lizzy haben sich sehr gut verstanden. Wenn Lizzy bei mir am Schreibtisch lag, hat sich Loona (und manchmal auch Tiger) oft dazu gequetscht und Lizzy das Köpfchen geputzt. Dabei hat Loona Lizzy dann ab und an mal eine leicht gegeben oder angefaucht, weil Lizzy ein nerviges Zappelkindchen ist und Loona zu alt für den Mist ist.
- Loona hat trotz hohen Alters von 16 mit Begeisterung den roten Punkt gejagt.
- Loona hat immer bei mir im Bett geschlafen und ist mit Freude auf selbiges gesprungen, wenn ich gesagt hab "Komm wir gehen Bettchen", hat sich in der Mitte rumgewälzt und wollte den Bauch gekrault kriegen.

Wie sich Loona jetzt verhält:
- Sie ist insgesamt recht pissig auf Lizzy zu sprechen, es sei denn, Lucky liegt irgendwo im Schlafzimmer und hat sich ne zeitlang nicht blicken lassen. Vorhin kam ich heim und beide Mädchen kamen mir freudig und relaxed entgegen. Dann ist Lucky aufgestanden, und eben gabs von Loona im Vorbeigehen ein kurzes Fauchen an Lizzy.
- Loona putzt Lizzy so gut wie gar nicht mehr.
- Loona ist okay mit Lizzy in ihrer Nähe, wenn wie gesagt Lucky grad nicht in Sicht ist.
- Loona schläft zwar bei mir im Bett, flüchtet aber vorher erst mal oft auf den gegenüberliegenden Schrank.

Um Lizzy gehts mir gar nicht so sehr. Die ist wie gesagt null nachtragend. Nach dem großen Gejaule und Gefauche gestern saß sie sogar kurze Zeit später neben Lucky auf dem Sofa auf dem Balkon. Sie schnuppert ihn auch immer mal wieder an und geht auf ihn zu/ihm hinterher.

Was bei Lucky definitiv aber ein Problem ist:
Er ist zwar nicht aggressiv, aber extrem schnell und heftig. Er springt richtig auf Lizzy drauf, will mit ihr Purzelbäume schlagen, und das ist einfach zwei, drei Stufen über dem eher sanften, gemächlichen Raufen mit Tiger damals. Lizzy keift und jault dann auf und rennt auch wirklich weg, und er kapiert es nicht und rennt ihr weiter hinterher, selbst wenn ich dazwischen gehe und ihm nein sage.

Und wenn das passiert, flüchtet Loona immer auf nen hohen Platz (Kratzbaum) und beobachtet das ganze mit ner Mischung aus Angst und Besorgnis. Gestern kloppten sich Lizzy und Lucky im Schlafzimmer und Loona ging hin, um zu schauen, was los ist, kam dann aber wieder zurück getrabt, weil sie sich auch nicht dazwischen getraut hat.
Wenn Lucky ganz ruhig drauf ist, schnuppert sie zwar auch schon mal an ihm, aber das wars dann.

Ich will halt nicht, dass Loona in ihrem eigenen Zuhause plötzlich Angst haben muss und sich auf ihre letzten Jahre noch unwohl fühlt. Da mach ich mir grad schon ziemliche Sorgen. Es ist halt so phasenweise grad. Sie hat Phasen, da hängt sie mehr nur da, wirkt angspannt, und andere da wirkt sie eher wieder ganz normal. Ich versuch sie auch immer wieder zum Spielen zu animieren, klappt auch oft mit der Angel aber im Moment nicht mit dem Laserpointer. Und sie kommt auch seltener zum Schmusen zu mir.

Ich weiß halt echt nicht... :?
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #19
Hi,
ok das war ausführlich. :mrgreen:

Kurze Antwort: Lass es einfach weiterlaufen, alles deutet darauf hin, dass es stetig besser werden wird.

Lucky/Lizzy:
Lucky ist ein junger Kater, der Energie loswerden will. Dazu muss Lizzy herhalten. Lizzy rauft nach Beschreibung für eine Katze munter mit und kreischt halt laut, wenn es zu wild wird oder sie verliert.
Vollkommen normal, wenn du das aktiv verbessern willst, musst du Lucky seperat auspowern, sonst wird sich das mit der Zeit einpendeln, wenn Lucky ein wenig Lust an den Spiel verliert und älter wird.

Lucky/Loona:
Loona hat noch Angst vor Lucky, und baut das teils mit "Garstigkeit" gegen Lizzy ab.
Lucky ignoriert Loona, also vorbildlich.
Loona schnuppert an Lucky, super die Angst wird weniger.
Aktive Verbesserung: Bewusst nichts! machen, auf keinen Fall Loona trösten oder betüteln, Lucky ist normal und Niemand zum Fürchten.

Loona/Lizzy:
Wird sich zeigen, wie das weitergeht. Kann sein, dass das gemeinsame Putzen Vergangenheit ist, vielleicht bindet sich Lizzy mehr an Lucky. Da kannst und musst du gar nichts beeinflussen.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #20
Hm, ich hoffe du hast recht. Ich will halt nur nicht, dass Loona sich einsam fühlt. Erst ist ihr Tiger - IHR Partner! - gestorben, und jetzt stimmt auch das Verhältnis zu Lizzy nicht mehr.

Bewusst nix machen wird mir schwer fallen. Besonders das Loona-Betüddeln. Ich will nicht, dass sie denkt, der neue ist mir jetzt wichtiger als sie.

Lucky auspowern ist gar nicht so leicht. Beim Laserpointer hyperventiliert er (allerdings gar nicht, wenn er Lizzy hinterher rennt wie Usain Bolt), Angel findet er bissi langweilig, und mit mir raufen ist ihm noch suspekt. Da gibts einen kurzen Patscher und Biss und schon springt er weg.

Und ganz so vorbildlich isser Loona gegenüber auch nicht. Manchmal versucht er auch sie anzuspringen.
 
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