Zu ruppiges Spielen beeinflussen?

Diskutiere Zu ruppiges Spielen beeinflussen? im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Das ist leider definitv nicht gut, sondern kontraproduktiv. Je mehr du sie anders behandelst, desto mehr bestärkst du sie darin, dass etwas falsch...
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #21
Bewusst nix machen wird mir schwer fallen. Besonders das Loona-Betüddeln. Ich will nicht, dass sie denkt, der neue ist mir jetzt wichtiger als sie.
Das ist leider definitv nicht gut, sondern kontraproduktiv.
Je mehr du sie anders behandelst, desto mehr bestärkst du sie darin, dass etwas falsch ist, dass Lucky "Böse" ist.
Da musst du und da muss Loona durch: Lucky ist jetzt da und das ist normal und alle Katzis haben das jetzt! (und nicht erst in zwei Wochen) zu akzeptieren. Wer stänkert wird zurechtgewiesen und wer schmollt, der schmollt halt, wer schmusen will, der wird beschmust.
Klingt doch ganz einfach, ist es auch, einfach mal probieren. :mrgreen:
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #22
Okay, betüddeln an sich tu ich alle ständig. Also hingehen, streicheln, knuddeln, knutschen. Aber dann halt ohne tröstende Tendenzen sondern mit fröhlicher Stimme und so wie sonst auch immer. Ich versuch mich dran zu halten.

Und zurechtweisen... ab wann/wie soll ich das deiner Meinung nach am besten machen?

Im Moment rennt er übrigens Loona ziemlich hinterher. Die faucht schön und rennt weg.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #23
Zurechtweisen immer dann wenn eine Katze etwas macht, was sie nicht soll.
Also gerade jetzt wenn Lucky eine "Ich verfolge/ärgere mal Loona" Phase hat.

Lucky, stop!
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..
LUCKY, STOP!
..
..
LUCKY, RAUS! in den Weg stellen und aus dem Zimmer weisen, notfalls drängeln.
..
..
..
..
und ggf. wiederholen, nur nicht aufgeben und ja nicht beim Zurechtweisen Mitleid haben. Katzenmamas geben ihren Kitten gerne Ohrfeigen und quälen die Kleinen so richtig mit umwerfen, Nacken/Kehlbissen und Bauchtreten:shock:, da ist jedes Dosi-Gestänkere wirklich harmlos und muss nur konsequent durchgezogen werden. Du bist der Boss!
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #24
Okay, das hab ich so auch schon gemacht bisher. Er ist dann immer ganz eingeschüchtert und hat hinterher erst mal etwas Angst vor mir. Das will ich ja auch nicht unbedingt.
Wie lang sollte man dann mit dem versöhnlichen wieder aufeinander zugehen warten?

Frage: es wurde ja schon zu nem Sparring-Partner für Lucky geraten. Wenn ich mich dazu entscheiden sollte, wäre es besser, damit noch etwas zu warten oder je früher je besser?
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #25
Versöhnen ist wieder so eine komplexe menschliche Verhaltensweise, die für mich fehl am Platz ist, die Katzis verstehen das nicht wirklich.
Einfach normal sein und ihn freundlich begrüßen, alles ist wieder ok und alles ist wieder ganz normal.

Und ich würde erstmal abwarten wie sich das jetzt einspielt, bevor ich einen Raufkumpel dazusetze.
In einem Monat weißt du garantiert viel besser ob du einen weiteren Kater "brauchst" und dann vor allen Dingen wie dieser vom Verhalten her sein muss.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #26
Also nen Monat etwa würdest du warten. Ok.
Dann guck ich mal was die leute sagen, ob sie ihn noch so lang behalten würden oder ihn schnell abgeben müssen. Wenn nicht, hab ich halt pech gehabt. (Hatte ich Geek per PN geschrieben. Leute hier bei mir im Ort, die einen jungen Kater abgeben müssen, den sie nur zur Pflege hatten)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #27
Sorry hab nicht alles gelesen. Nur kurz zum intervenieren.

So früh wie irgend möglich. Vorhin saßen meine zwei mit 3meter abstand. Oskar schaut in Richtung Zoe, Ohren auf stunk gedreht. Hab mahnend seinen Namen gesagt. Keine Reaktion. Kurz mit den fingern geschnipst, er schaut mich an. Kurzes stimmliches lob und die Situation war entschärft. Wenn ich warte bis er losläuft ist es längst zu spät.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #28
Ah okay.
Wobei ich mich tatsächlich auch frag, ob ichs nicht manchmal einfach laufen lassen soll. Grad eben ging Lizzy wieder auf ihn zu, Näschen schnuppern, alles gut. Vor 20 Minuten gabs wieder Kreisch- und Fauchkonzert. Lizzy ist wie gesagt so GAR nicht nachtragend.

Und heute ist Loona irgendwie viel relaxter. Bewegt sich ganz normal zu ihren anderen üblichen Plätzen. Schnuppert an Lucky, erlaubt ihm in ihre Nähe zu kommen. Nur sobald er auf sie zurennt rennt sie halt weg. Er hört dann aber auch auf, im Gegensatz zu Lizzy, weil diese dann trotzdem noch vor ihm her schleicht.

Das ist so ein Auf und Ab grad. Gestern hab ich mir wegen Loona echt sorgen gemacht, und heute sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #29
Grundsätzlich ist nicht einmischen am Anfang meist die beste Variante. Solange niemand blutet, unter sich macht, nicht mehr aufs Klo oder ans Futter kann kann man schauen ob sie es unter sich ausmachen können.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #30
Frage: es wurde ja schon zu nem Sparring-Partner für Lucky geraten. Wenn ich mich dazu entscheiden sollte, wäre es besser, damit noch etwas zu warten oder je früher je besser?

schwer zu sagen, aus dem bauch raus würde ich vermutlich noch etwas warten bis loona sich wieder beruhigt hat.
gucken ob irgendwo das perfekte bndeglied im Tierschutz rum sitzt, würde ich aber schon denn den findest du ja auch nicht von heute auf morgen. ich würde auf alle fälle einenkater von einer pflegestelle nehmen bei dem bekannt ist, das er nett zu den mädels ist, aber trotzdem mit lucky seine raufrunden macht. die gibt es, man muss sie nur finden.
fakt ist, je relaxter du mit der sitiation umgehst, umso relaxter sind die katzen. auch wenns manchmal schwer fällt.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #31
Wie gesagt, heute ist hier alles echt erstaunlich entspannt. Vorhin hab ich noch ein Baldrianspielzeug gekauft. Findet Loona ganz toll und rannte hier vergnügt quiekend herum. Wenn ein bisschen "Drogen" ihr da helfen, will ich dazu nicht nein sagen :-D

Ich guck mir das jetzt echt erst mal noch paar Wochen an. Aber im Moment sieht es schon wieder vollkommen anders aus als gestern Nachmittag/Abend noch.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #32
Ich finde das jetzt nicht wirklich dramatisch. Jahrzehntelange Katzenerfahrung hat mich inzwischen gelehrt, mich da nicht mehr einzumischen. Solange kein Blut fließt, bekommen es unsere Pelze in der Regel schon selbst auf die Reihe! ;-)
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #33
Naja, wenn eine der Katzen anfängt depressiv zu werden und/oder dann vielleicht auch noch unsauber, dann ist auch definitiv ne Grenze überschritten find ich. Da muss dann auch kein Blut fließen. Wie gesagt galt meine Sorge eher Loona. Aber heute ist sie ganz fröhlich. Hat mehrfach an Lucky geschnuppert und ganz locker auf ihn reagiert.
Also wenns solche Tage gibt, dann darfs auch mal wieder schlechtere geben, aber dann haben wir zumindest - hoffentlich - nen Aufwärtstrend.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #34
War oder ist das bei euch so?
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #35
Es sah ein wenig danach aus. Wie beschrieben zog sich Loona sehr zurück, wirkte bedrückt und ängstlich. Einmal relativ am Anfang, ich glaub am 5. Tag oder so, hat mir einer der drei ins Bett gepinkelt, und ich vermute dass es Loona war. Seit dem glücklicherweise nicht mehr vorgekommen, und wie gesagt ist Loona seit gestern Spätabend wieder fröhlich.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #36
Mal ein anderer Gedanke. Wann wurde Loona das letzte mal ordentlich von einem Tierarzt untersucht? Sie ist ja auch "schon" 16 Jahre alt. Manchmal kommen Wesensveränderungen durch Krankheiten, die oft unter Stress ausbrechen und daher nicht bemerkt werden. Man denkt dann sehr oft dass es mit der Situation zu tun hat.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #37
Nichts für ungut. Aber ich geh mal eher nach dem aller wahrscheinlichsten und naheliegendsten als irgendwo in einer Anzahl an unendlichen (unwahrscheinlichen) Möglichkeiten zu fischen. Tiger ist gestorben, ein neuer kam dazu, das ist ne riesen Veränderung. Da wird nicht irgendeine Krankheit der Grund für Pissigkeit und Traurigkeit sein.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #38
Nichts für ungut. Aber ich geh mal eher nach dem aller wahrscheinlichsten und naheliegendsten als irgendwo in einer Anzahl an unendlichen (unwahrscheinlichen) Möglichkeiten zu fischen. Tiger ist gestorben, ein neuer kam dazu, das ist ne riesen Veränderung. Da wird nicht irgendeine Krankheit der Grund für Pissigkeit und Traurigkeit sein.

Sorry, war nur ein Gedanke. Du hattest um Tipps und Rat gebeten, da kann man auch mal in andere Richtungen denken. Und solche Stresssituatiionen sind eigentlich keine Seltenheit für Ausbrüche einer Krankeit. Aber gut, dann lass ich´s.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #39
Es ist ja mittlerweile auch schon sehr viel besser. Irgendwann demnächst geh ich mal wieder mit ihr zum Tierarzt zum Durchchecken, aber unnötig weiteren Stress machen ist grad wenig sinnvoll. Sie ist jetzt grad wieder bisschen zur Ruhe und aus sich rausgekommen.

Und eigentlich weiß ich auch nicht, was da jetzt groß auf eine Krankheit hätte deuten sollen. Sie (nicht mal 100% sicher) hat ein einziges Mal wo hin gepinkelt, hat normal gegessen, geschmust, aber sich halt sichtbar vor der "Bedrohung" Lucky zurückgezogen und sich deswegen nicht mehr so frei und munter hier bewegt wie sonst.
 
  • Zu ruppiges Spielen beeinflussen? Beitrag #40
Leider mussten hier schon viele erfahrene Katzenhalter die Erfahrung machen, dass auffälliges Verhalten in den allerseltensten Fällen psychisch ist. Meine letzte Katze ist an der Diagnose "Stress durch Umzug" so elend eingegangen, dass ich heute noch Heulen könnte vor Wut und Trauer. Und sie hat das selbe Verhalten gezeigt wie Deine. Was nicht heißt, dass Deine krank sein muss. Aber eben durchaus kann.
 
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